„Keynote mit Kübra Gümüşay“
Sprache und Vorstellungskraft als Schlüssel für eine hoffnungsvolle Zukunft

Foto: privat
Sprache ist nie neutral – sie formt, was wir sehen, denken und für möglich halten. Sie kann demokratische Räume öffnen oder verschließen, Zugehörigkeit schaffen oder verweigern. Autorin und Publizistin Kübra Gümüşay beschreibt Sprache als Instrument, das unsere Wahrnehmung prägt und den Rahmen dessen bestimmt, was wir uns als veränderbar vorstellen.In ihrer Keynote verbindet sie diese Macht der Sprache mit dem Potenzial der Imagination: der Fähigkeit, sich gerechtere, inklusivere Zukünfte vorzustellen – und sie verhandelbar zu machen.
Wer darf Zukunft entwerfen? Und wie entwickeln wir gemeinsam Narrative, die Orientierung geben und demokratisches Handeln ermöglichen? Gerade in Zeiten, in denen autoritäre Kräfte gezielt Emotionen einsetzen, lädt Kübra Gümüşay dazu ein, Sprache und Vorstellungskraft als Räume für utopisches Denken zu begreifen. So entstehen Zukunftsbilder, die Hoffnung geben und Zugehörigkeit stärken.Diese Keynote ist ein Weckruf und eine Einladung zugleich: Sie ermutigt, neu zu denken, gemeinsam zu gestalten und Zugehörigkeit möglich zu machen. Eine Einladung aus kollektiver Vorstellungskraft, demokratische Stärke zu gewinnen.
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BerlinZusammen: Wie Ehrenamtliche mit Haustürgesprächen Wahlen bewegen
Haustürgespräche gelten international als eine der wirksamsten Methoden politischer Mobilisierung. Aber wie fühlt sich das in der Praxis an und funktioniert das auch in Berlin?
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BerlinZusammen ist eine überparteiliche Kampagne, die im Vorfeld der Berliner Abgeordnetenhauswahl 2026 auf genau diese Methode setzt. Mit einer Stadtvereinbarung verpflichten sich Kandidierende der demokratischen Parteien zu konkreten Forderungen rund um Miete, ÖPNV und Bildung, und erhalten im Gegenzug aktive Wahlkampfunterstützung durch ehrenamtliche Haustürgespräche.
In diesem Workshop teilen wir, was wir in den letzten Monaten gelernt haben: Welche Sprache öffnet Türen? Was überrascht uns an den Gesprächen? Und was macht dieses Modell übertragbar?
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„Im Krisenstab“ Handlungsfähigkeit im Speed-Format
In diesem Praxisworkshop bilden wir mehrere Krisenstäbe, die auf ein demokratiefeindliches Bedrohungsszenario reagieren müssen – und trainieren dabei unsere Handlungsfähigkeit. Mit Manuel Wischnewski vom Deutschen Volkshochschul-Verband e.V.
Zivilgesellschaft und Staat müssen sich krisenfest machen. Schwierige, manchmal schier unmögliche Entscheidungen müssen in rasender Geschwindigkeit getroffen werden. Und obwohl wir viele sinnvolle Antworten sogar kennen, fällt es uns schwer, ins Handeln zu kommen.
In diesem Praxisworkshop bilden wir mehrere Krisenstäbe, die auf ein realistisches demokratiefeindliches Bedrohungsszenario reagieren müssen. Im konkreten Tun erfahren wir, wovon Handlungsfähigkeit in Drucksituationen abhängt – und was sie stärkt.
Anfang 2026 hat der Deutsche Volkshochschul-Verband das Projekt vhs: demokratiestark aufgelegt. Ein Ziel des Projekts ist es, die über 800 Volkshochschulen des Landes dabei zu unterstützen, ihre Resilienz gegenüber demokratiefeindlichen Kräften weiter auszubauen. So wappnet sich das größte Weiterbildungsnetzwerk Deutschlands strategisch für kommende Herausforderungen.
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Gemeinsam den Angriffen auf die Zivilgesellschaft etwas entgegensetzen
In diesem Workshop lernen Teilnehmende, wie ZGOs eigene Inhalte weiter und effektiver verbreiten und dadurch ein positives Bild der Zivilgesellschaft in die Gesellschaft tragen können. Mit Sascha Nicke von der Maecenata Stiftung.
Die Zivilgesellschaft bildet die demokratische Infrastruktur einer Gesellschaft, im DACH-Raum genauso wie in anderen europäischen Staaten und darüber hinaus. Sie steht gegenwärtig jedoch massiv unter Druck: vor allem, weil sie Angriffen und Einschüchterungen von antidemokratischen Akteur*innen ausgesetzt und seit Beginn des Jahres 2025 mit einer Delegitimierungskampagne konfrontiert ist. Diese hat durch die Übernahme falscher Vorwürfe aus dem rechtsextremen Spektrum durch demokratische Akteur*innen eine neue gesamtgesellschaftliche Dimension erreicht.
Das Hauptziel des Workshops ist es, Strategien zu entwickeln, wie ZGOs eigene Inhalte über ihre Bubble hinweg verbreiten und damit eigene Narrative sowie ein positives Bild von der Zivilgesellschaft in die Gesellschaft tragen können.


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