„Kunst und Kultur (fair)ändern“
Wie Institutionen Fairness und Zugehörigkeit ermöglichen können

Foto: Violetta Wakolbinger und privat
Unsere Gesellschaft erlebt einen kulturellen Bruch: Demokratie, Vielfalt und empathisches Miteinander sind keine Selbstverständlichkeit mehr. Auch Kunst und Kultur entstehen oft in prekären, unfairen Arbeitsumfeldern. Während es viele theoretische Ansätze für mehr Gerechtigkeit gibt, schaffen es diese selten in die institutionelle Praxis – oder werden in unterfinanzierten Abteilungen für Kulturvermittlung ausgelagert.
In diesem Beitrag nehmt ihr Fairness selbst in die Hand. Nach einem Check-in sammelt ihr Inputs und wählt gemeinsam ein Visualisierungsmodell für einen prototypischen „Fairnessprozesses“ aus. Im World-Café-Format erarbeitet ihr strategische Ziele, bevor ihr den Prozess in einem gemeinsamen Abschluss reflektiert. Der visualisierte Fairnessprozess zeigt, wie Themen wie Prävention von Machtmissbrauch, mentale Gesundheit und Resilienz zu festen Bestandteilen institutioneller Praxis werden können – und was Fairness in Kunst und Kultur bedeuten kann.
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Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.
Speaker*innen
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Treffpunkt Demokratie
Live-Launch eines neuen Demokratie-Guides, Impulse aus zehn Jahren Dialogarbeit und ein Ausblick auf die Allianz Dritte Orte.
Ob Bibliothek, Nachbarschaftstreff oder Kulturort: Dritte Orte sind Räume, in denen Demokratie im Alltag stattfindet - dort, wo Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven ins Gespräch kommen. Wie das gelingen und gestärkt werden kann, zeigt dieser Programmpunkt in drei Schritten.
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Launch: Der Demokratie Guide für Bibliotheken
Kathrin Hartmann (Deutscher Bibliotheksverband), Judith Galka (Stadtbibliothek Spandau) und Marc Steinemann (Faktor D) stellen live das neue Handbuch „Treffpunkt Demokratie" vor - mit Praxisbeispielen und Methoden, wie Bibliotheken Dialog ermöglichen und demokratische Teilhabe stärken.
Ausblick: Allianz Dritte Orte
Ein Blick auf die Allianz Dritte Orte und das entstehende Playbook Dritte Orte: Wie lassen sich Bibliotheken, Kulturorte und Nachbarschaftstreffs als demokratische Orte stärken - und wie gelingt das gemeinsam?
Wer schreibt die Regeln? KI, Macht und Demokratie
Wer über KI entscheidet, entscheidet mit darüber, wie demokratische Öffentlichkeit und politische Teilhabe künftig aussehen.
Künstliche Intelligenz verändert die Spielregeln der Demokratie. Doch wer schreibt diese neuen Regeln, und wer profitiert davon?
In diesem Panel diskutieren Laura Dornheim, Max Senges und Markus Beckedahl, wo KI demokratische Teilhabe stärkt, und wo sie sie gefährdet. Welche Formen politischer Beteiligung entstehen? Wem gehört die digitale Infrastruktur? Und: Wie kann die Zivilgesellschaft KI aktiv mitgestalten, statt ihr nur zuzusehen?
Gemeinsam mit dem Publikum geht es um die Frage, welche KI wir für eine demokratische Gesellschaft brauchen, und wer die Macht hat, sie zu gestalten.
Das Panel findet in Partnerschaft mit Change.org statt.



