Online-Veranstaltungen

„Macht der Emotionen – zwischen Freude und Flow“

Wenn Motivation ansteckt (und Flow nicht nur im Yoga passiert)

Elena Allendörfer
Josef Merk
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Weitere Veranstaltungen

Gefühle sind überall – in Wahlkämpfen, in Protesten, in den sozialen Medien. Sie treiben uns an, bringen uns zusammen oder gegeneinander auf. Doch was passiert, wenn wir sie nicht nur spüren, sondern wirklich verstehen wollen?

In der Online-Veranstaltung „Macht der Emotionen – zwischen Freude und Flow“ geht es darum, wie Gefühle in Demokratie und Engagement wirken – und warum sie oft widersprüchlich sind. Freude, Stolz oder Macht können Menschen verbinden, aber auch blenden. Wie erkennen wir, wann Emotionen uns tragen – und wann sie uns verführen?

Der Psychologe Dr. Josef Merk erklärt, was in uns passiert, wenn Gefühle motivieren – und warum sich auch trügerische Emotionen „richtig“ anfühlen können. Er zeigt, wie wir unsere inneren Reaktionen besser wahrnehmen, einordnen und nutzen können, ohne uns von ihnen treiben zu lassen. Elena Allendörfer, Leitung Kampagnen und Strategin für gesellschaftliches Engagement, bringt die Perspektive aus der Praxis ein: Wie lassen sich Emotionen in Bewegung übersetzen, ohne sie auszubeuten? Wie kann Begeisterung nachhaltig wirken und Menschen für etwas gewinnen? Sie zeigt, wie positive Energie in gemeinsames Handeln übersetzt werden kann – ohne Manipulation, mit Haltung und Humor.

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die Menschen bewegen wollen: in der Bildungsarbeit, im Campaigning, in Organisationen oder Initiativen. Sie lädt dazu ein, Emotionen nicht zu fürchten – sondern als kluge, lebendige Kraft für Demokratie zu entdecken.

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Zum Nachlesen

Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.

Speaker*innen

Elena Allendörfer

CIVIVA - Schweizer Zivildienstverband

Josef Merk

Mehr Demokratie e. V.

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Scheinwerfer an! Interessen wirksam in Politik und Verwaltung vertreten

Praktische Einblicke in gelingende Interessenvertretung

Der Workshop zeigt praxisnah, wie strategische Interessenvertretung gelingt – von der richtigen Ansprache über Timing bis zu klaren Botschaften für Politik und Verwaltung. Mit Franz Knoppe vom Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Freitag
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25.9.2026
14:45–16:00
Workshop
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Workshop
Freitag
Praktische Einblicke in gelingende Interessenvertretung

Gute Anliegen brauchen Gehör – in Politik, Verwaltung und bei Entscheidungsträger*innen. Wie gelingt strategische Interessenvertretung, ohne sich zu verzetteln?

Der Workshop gibt Einblicke in eine gelingende Interessenvertretung. Böse Zungen sprechen von Lobbyismus, schmeichelnde Stimmen von Public Affairs. Gemeint ist die strategische Kommunikation und Beziehungsarbeit von Unternehmen, Verbänden oder NGOs mit politischen Entscheidungsträger*innen, Behörden und der Gesellschaft. Neben praktischen Insights, die in keinem Handbuch stehen, teilt Franz Knoppe persönliche Berichte gelungener und misslungener politischer Kommunikation.  

Die Teilnehmenden bekommen Antworten auf Fragen wie: Wie bereitet ihr Gespräche mit Politik und Verwaltung klug vor? Wie formuliert ihr klare Forderungen und holt Politik und Verwaltung ins Boot?

Die Teilnehmenden lernen den Policy Cycle und seine Phasen kennen. Anhand konkreter Beispiele werden verschiedene Interventionsmöglichkeiten, von „umarmenden“ (z.B. Grußworten) bis zu „angreifenden“ Formaten (z.B. Kunstaktionen), sowie geeignete Adressat*innen und Zeitpunkte zur Erreichung von Entscheidungsträger*innen vorgestellt. Ein Schwerpunkt liegt auf den entscheidenden Do’s und Don'ts im Umgang mit Politik und Verwaltung. Der Workshop gliedert sich in einen einstündigen Vortrag und anschließende Fragen sowie Diskussion.

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Von Wut zu Handlung: Emotionen als politische Kraft

Warum wir Wut nicht unterdrücken, sondern als Ressource nutzen sollten.

In diesem Workshop wird gemeinsam erarbeitet, welche Relevanz Emotionen in gesellschaftspolitischen Kontexten haben, und wie sie Wirksamkeit entfalten können.

Freitag
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25.9.2026
14:45–16:00
Workshop
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Freitag
Warum wir Wut nicht unterdrücken, sondern als Ressource nutzen sollten.

Wut gilt oft als problematisch. Dabei kann sie ein wichtiger Hinweis auf Ungerechtigkeit sein. In diesem Workshop geht es darum, Wut nicht zu unterdrücken, sondern sie als politische Ressource zu verstehen und produktiv zu nutzen.



Gerade im Kontext von Rassismus und anderen Formen von Ausgrenzung wird Wut häufig delegitimiert oder kriminalisiert. Ausgehend von dieser Beobachtung erarbeiten wir gemeinsam, wie Emotionen, insbesondere Wut, in gesellschaftspolitischen Kontexten wirksam werden können. Welche Narrative dominieren derzeit? Wie können wir andere Erzählungen entwickeln, die nicht auf Angst, sondern auf Zusammenhalt und Veränderung zielen?

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Mittagspause

Guten Appetit!

Freitag
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25.9.2026
13:15–14:45
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Freitag
Guten Appetit!
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Moderierter Slot I @wefightfirewithfire – Eine begehbare For-You-Page über rechte Strategien auf TikTok

Rechtsextreme Strategien auf TikTok erkennen, verstehen und gemeinsam hinterfragen.

Eine begehbare For-You-Page macht rechtsextreme Strategien auf TikTok sichtbar und lädt dazu ein, digitale Radikalisierung besser zu verstehen und gemeinsam Gegenstrategien zu entwickeln.

Freitag
,
25.9.2026
12:30–13:00
Kunst & Kultur
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Kunst & Kultur
Freitag
Rechtsextreme Strategien auf TikTok erkennen, verstehen und gemeinsam hinterfragen.

Fight Fire With Fire (@wefightfirewithfire) ist ein TikTok-Experiment von medialepfade.org.

Ein Jahr lang haben wir durch die strategische Verwendung von Hooks, Sounds und erzählerischen Brüchen mit den Logiken der Plattform gespielt. Das sind dieselben Mechanismen, mit denen auch rechtsextreme Online-Akteur*innen Reichweite erzielen. Wir setzen sie ein, um sie offenzulegen und für demokratische Kommunikation umzudeuten.

Die begehbare Installation übersetzt dieses Experiment in einen erfahrbaren Raum. Besucher*innen treten in eine räumliche For-You-Page ein, in der die Grenzen zwischen Original und demokratischem Gegenimpuls wahrnehmbar werden. Offene Stationen machen die Projektarbeit, redaktionelle Prozesse und Herausforderungen nachvollziehbar. An einer Reflexionswand sammeln sich über die Festivaltage hinweg die Eindrücke der Besucher*innen.

In zwei moderierten Gesprächen dekonstruieren wir gemeinsam einzelne Videos und sprechen über mögliche Adaptionen für die eigene Kommunikationsarbeit. Die offene Frage, die wir mitbringen: Kann man Feuer wirklich mit Feuer bekämpfen?

Eine Veranstaltung in Kooperation mit

Elena Allendörfer
Josef Merk
Portrait Elena Allendörfer
Portrait Josef Merk