„Panel: Mut zur Hoffnung“
Wie aus Zuversicht demokratische Kraft wird

Foto: Allison Saeng via Unsplash
Krisen unserer Zeit erzeugen Angst, Wut und Ohnmacht – Emotionen, die von antidemokratischen Kräften gezielt als Treibstoff genutzt werden. Während sie mit starken Gefühlen mobilisieren, bleiben demokratische Akteur*innen hingegen meist reaktiv und nutzen das Potenzial (positiver) Emotionen kaum strategisch. Das Panel liefert konkrete Antworten: Was wäre, wenn wir wieder pro-demokratische Zukunftsbilder entwerfen und daraus neue Hoffnung schöpfen? Wenn wir anerkennen, dass Demokratie und Emotionen untrennbar verbunden sind – und dass gerade Hoffnung Orientierung gibt, langfristig bindet und kollektive Handlungsfähigkeit stärkt? Und wie lässt sich Emotionalisierung bewusst als demokratische Kraft nutzen – für eine Kultur der Hoffnung statt der Angst?
Im Fokus steht die Analyse politischer Emotionen und demokratischer Diskurse. Wir teilen Erfahrungen aus zivilgesellschaftlicher Mobilisierung und fragen, wie Hoffnung in gesellschaftliche Transformation übersetzt werden kann – in Sprache, Narrativen und Kampagnen. Dahinter steht die Idee einer demokratischen Emotionskultur, die zeigt: Gefühle können Demokratie stark machen.
Das Panel wir moderiert von Florian Schmidt (Austria Presse Agentur).
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Speaker*innen
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Wem gehören die Worte? Demokratie, Meinungsfreiheit und der Kampf um unsere Öffentlichkeit
Doch wie sprechen wir darüber so, dass Menschen diesen Wert verstehen und unterstützen? Eine Strategie-Session für alle, die die demokratische Informationsgesellschaft mitgestalten - durch Medien, Plattformen, Kommunikation, Forschung, Medienbildung oder Politik. Mit Paula Matlach und Nathalie Rücker vom Institute for Strategic Dialogue und Josefa Kny von Betterplace Lab.
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In dieser Strategierunde entwickeln wir gemeinsam die Grundlage für ein Argumentarium rund um Öffentlichkeit und Informationsgesellschaft. Welche Überzeugungen zu demokratischer Öffentlichkeit teilen wir? Wie und wem erzählen wir diese? Wo kommt es zu Missverständnissen? Und wie können wir Menschen zu Multiplikator*innen eines demokratischen Verständnisses von Öffentlichkeit machen – von der Minister*in bis zum*r nachrichtenmüden Social-Media-User*in?
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Dritte Orte erzählen: Welche Narrative schaffen Verständnis, Unterstützung und Wirkung?
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In dieser Strategie-Session arbeiten wir daran, das zu ändern. Gemeinsam mit Dorothea Kerrutt von der Körber-Stiftung, Host des Roundtable Dritte Orte, und mit Leon Erlenhorst von der Kampagnenagentur Media Force diskutieren wir: Welche Bilder, Geschichten und Narrative machen den Wert Dritter Orte auch für Menschen greifbar, die noch nicht überzeugt sind – Fördernde, Kommunen, Politik, breite Öffentlichkeit? Wie lässt sich das Abstrakte (gesellschaftliche Infrastruktur, Demokratieraum, Zusammenhalt) so erzählen, dass es im Alltag wiedererkannt wird?
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What Actually Works in Democracy Narratives (ENG)
What's landing, what's failing, and what global cases reveal about narrative strategy against authoritarianism. With Arun Chaudhary, first Official White House videographer during the Obama administration and Tin Gazivoda from D-Hub.
This session is for people already working on democracy and narrative strategy - in campaigns, civil society, journalism, or political communication - looking for a strategic exchange among peers.
Using D-Hub's Anti-Authoritarian Toolkit and its global cases as shared reference points, we'll discuss what transfers across contexts and what doesn't - sequencing and combining narrative strategies, the trade-offs between universal messaging and targeted mobilization, and how to measure whether a strategy is working.
One strategic thread we'll dig into: sprinkling political content into non-political spaces - culture, sports, entertainment, everyday community life. Who has tried this, what worked, and who in the room would be willing to carry democratic narratives into spaces that aren't obviously "political" at all?
Bring a live challenge from your own work - a message that isn't landing, or a strategic decision you're unsure about - to workshop with the group.
This strategy session is aimed in particular at people who deal with this topic directly in their day-to-day professional work.
Mehr Beteiligung – Jetzt!
Lasst uns gemeinsam strategisch überlegen, was relevant ist, um unsere Demokratien durch mehr Beteiligung aufs nächste Level zu bringen. Sowohl was Methoden selbst, als auch mögliche Wege der Institutionalisierung betrifft. Mit Caro Hammoutene von KOMMA und Linda Simon von YEP.
Es gibt viel Wissen über Beteiligung. Das Problem ist nicht fehlendes Know-how, sondern dass gute Beteiligung noch zu wenig eingefordert, vorausgesetzt und strukturell abgesichert wird.
Lasst uns gemeinsam strategisch überlegen, was relevant ist, um unsere Demokratien durch mehr Beteiligung aufs nächste Level zu bringen. Sowohl was Methoden selbst als auch mögliche Wege der Institutionalisierung betrifft.
Wie können wir gemeinsame Ziele effizienter und effektiver erreichen? Wo lohnt es sich, Allianzen zu schmieden? Wo sind wir bereits Pionier*innen und können einander unterstützen? Und welche Good Practices gibt es für Institutionalisierung?
Wir bieten Raum zum Austausch und Vernetzen – für die gemeinsamen Strategien von morgen.
Diese Strategierunde richtet sich insbesondere an Menschen, die in ihrem beruflichen Alltag mit dem Thema konkret zu tun haben.



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