Mitmacht 2026

Nur wer gehört wird, fühlt sich zugehörig

Zuhören als demokratische Praxis

Stephanie Puls
Marlen Nebelung
tba
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Shed A0.03 & 04
Shed A0.03 & 04
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Gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht nicht von selbst. Viele Menschen fühlen sich übergangen, missverstanden oder nicht mehr wirklich angesprochen – nicht mehr gehört. Gleichzeitig fehlen Orte, an denen echte Begegnung mit Menschen unterschiedlichster Perspektiven möglich ist – ganz ohne Bewertung, ohne Unterbrechung und ohne unmittelbare Gegenposition.

Mit „Zuhören Berlin“ schaffen wir öffentliche Zuhörräume: in Bibliotheken, im Stadtraum und überall dort, wo Menschen aufeinandertreffen. Der Beitrag zeigt, wie Zuhören als demokratische Praxis konkret gestaltet und erfahrbar gemacht werden kann, und welche Wirkung echte Aufmerksamkeit auf Verbindung, Vertrauen und Beteiligung hat.

Im Workshop teilen wir Erfahrungen aus öffentlichen Zuhörformaten, sprechen über Herausforderungen und laden die Teilnehmenden ein, selbst Methoden des Zuhörens zu erproben. Gemeinsam erkunden wir, wie niedrigschwellige Räume für Begegnung entstehen können – und warum Zuhören eine gesellschaftliche Schlüsselkompetenz für die Zukunft ist.

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Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.

Speaker*innen

Stephanie Puls

ProSieben/Sat.1 und Zuhören Berlin

Marlen Nebelung

Psychologin, Gesundheitswissenschaftlerin und Zuhören Berlin

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Ungewöhnliche Allianzen, die wirken: Wie Bündnisse unter Gegenwind stark werden

Mit Wissen aus der Praxis zur eigenen Allianzbildung

Anhand dreier Beispiele aus der Praxis zeigt dieser Workshop, wie wichtig es ist, unterschiedliche Partner*innen zu sammeln, um auch starkem Gegenwind standzuhalten. Mit Ann-Katrin Bohmüller und Maike Mehlis von Deutsche Umwelthilfe.

Donnerstag
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24.9.2026
15:30–16:15
Workshop
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Workshop
Donnerstag
Mit Wissen aus der Praxis zur eigenen Allianzbildung

Wie bauen wir Bündnisse, die unter politischem Gegenwind wirklich tragen? In diesem Gute-Praxis-Workshop zeigen wir anhand von drei Beispielen aus der Praxis, was sich in der Zusammenarbeit mit Partner*innen bewährt hat: das wachsende #böllerciao-Bündnis, die Allianz, die sich gegen die Gasbohrungen vor Borkum formiert hat, sowie der Netzwerkansatz unseres Engagementpreises.

Im Mittelpunkt steht nicht, möglichst viele ähnliche Partner*innen zu sammeln, sondern deren Unterschiede stark zu machen: Wer bringt Reichweite, wer lokale Verankerung, wer Mobilisierung? Und wie gelingt Zusammenarbeit so, dass nicht nur Kleine von Großen profitieren, sondern alle etwas einbringen und etwas zurückbekommen?

Die Teilnehmenden arbeiten mit einem einfachen Bündnis-Canvas und entwickeln direkt im Workshop eine erste Skizze für ihre eigene Allianz – konkret, übertragbar und mit einem nächsten Schritt für die Praxis.

Aufzeichnung verfügbar

Perfect Match? Wie Demokratieprojekte und lokale Akteur*innen gute langfristige Partnerschaften aufbauen

Wirkung vor Ort gestalten und unterschiedliche Erwartungen verstehen.

Langfristige Beziehungen mit lokalen Akteur*innen sind essenziell für gelingende Kooperationen und lokale Wirksamkeit. Doch was braucht es dafür, und was macht die Zusammenarbeit kompliziert? Mit Juliane Baruck und Hannah Rüdiger von Hallo Bundestag.

Donnerstag
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24.9.2026
15:30–16:45
Workshop
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Workshop
Donnerstag
Wirkung vor Ort gestalten und unterschiedliche Erwartungen verstehen.

Wirkung vor Ort – und das auch noch langfristig? Das wollen viele Demokratieprojekte.
Aber wie gelingen Kooperationen mit lokalen Akteur*innen, die über einzelne Veranstaltungen hinauswirken?

Lokale Wirkung und gute Kooperationen entstehen vor allem durch langfristige Beziehungen. Doch genau hier wird die Zusammenarbeit oft kompliziert: Unterschiedliche Erwartungen, begrenzte Ressourcen und fehlende Anschlussfähigkeit treffen aufeinander. In diesem Workshop denken wir gemeinsam darüber nach, wie gute Zusammenarbeit langfristig funktionieren kann.

Aufzeichnung verfügbar

Zeit zum Durchatmen!

Zeit durchzuatmen

Freitag
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24.9.2026
15:15–15:30
Zur Veranstaltung
Freitag
Zeit durchzuatmen
Aufzeichnung verfügbar

Demokratie erzählen ist kein Wohlfühlverein! Eine wütende Keynote

Warum es höchste Zeit ist für eine gemeinsame demokratische Vision.

Demokratische Kommunikation ist kein Ersatz für nicht vorhandene Substanz. Wir müssen anfangen, echte Geschichten zu erzählen: darüber, was wir füreinander in dieser Gesellschaft wollen.

Donnerstag
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24.9.2026
14:30–15:15
Keynote
Zur Veranstaltung
Keynote
Donnerstag
Warum es höchste Zeit ist für eine gemeinsame demokratische Vision.

Was wäre, wenn Demokratie nicht stirbt, weil sie angegriffen wird – sondern weil wir aufgehört haben, von ihr zu träumen? Weil wir vergessen haben, allen und jedem voller Stolz von ihr zu erzählen?  

Während die AfD Menschen Antworten auf ihr Krisengefühl gibt, argumentieren und erklären wir Demokrat*innen ohne eine gemeinsame und klare Vision. Doch demokratische Kommunikation ist kein Ersatz für nicht vorhandene Substanz. Ein echtes demokratisches Narrativ ist eine Antwort auf die Frage: Was wollen wir füreinander in dieser Gesellschaft? Bezahlbare Mieten? Eine funktionierende Schule? Das sind die Geschichten, die wir endlich erzählen müssen.  

Diese Keynote ist eine Einladung – und gleichzeitig eine Forderung: Raus aus der Reaktion! Rein in die Erzählung!

Anschließend an die Keynote stellen Lara Buschmann und Laura Dederichs um 15:00 Uhr das von Faktor D entwickelte Kommunikations-Toolkit für gute Demokratiekommunikation vor, welches im Rahmen eines Skalierungsprozesses von Faktor D entstanden ist.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit

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Stephanie Puls
Marlen Nebelung