Mitmacht 2026

Nur wer gehört wird, fühlt sich zugehörig

Zuhören als demokratische Praxis

Stephanie Puls
Marlen Nebelung
tba
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SRH University Campus Berlin
SRH University Campus Berlin
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Gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht nicht von selbst. Viele Menschen fühlen sich übergangen, missverstanden oder nicht mehr wirklich angesprochen – nicht mehr gehört. Gleichzeitig fehlen Orte, an denen echte Begegnung mit Menschen unterschiedlichster Perspektiven möglich ist – ganz ohne Bewertung, ohne Unterbrechung und ohne unmittelbare Gegenposition.

Mit „Zuhören Berlin“ schaffen wir öffentliche Zuhörräume: in Bibliotheken, im Stadtraum und überall dort, wo Menschen aufeinandertreffen. Der Beitrag zeigt, wie Zuhören als demokratische Praxis konkret gestaltet und erfahrbar gemacht werden kann, und welche Wirkung echte Aufmerksamkeit auf Verbindung, Vertrauen und Beteiligung hat.

Im Workshop teilen wir Erfahrungen aus öffentlichen Zuhörformaten, sprechen über Herausforderungen und laden die Teilnehmenden ein, selbst Methoden des Zuhörens zu erproben. Gemeinsam erkunden wir, wie niedrigschwellige Räume für Begegnung entstehen können – und warum Zuhören eine gesellschaftliche Schlüsselkompetenz für die Zukunft ist.

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Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.

Speaker*innen

Stephanie Puls

ProSieben/Sat.1 und Zuhören Berlin

Marlen Nebelung

Psychologin, Gesundheitswissenschaftlerin und Zuhören Berlin

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Wie kannst du die Beziehung zu Unterstützer*innen vertiefen?

Eure Unterstützer*innen sind zentral für gute Kampagnenarbeit.

In einer schnelllebigen Aufmerksamkeitsökonomie fragt der Workshop, wie Organisationen echte Beziehungen zu Unterstützer*innen aufbauen und ihre Stimmen hörbar machen können.

Donnerstag
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24.9.2026
10:00–11:15
Workshop
Zur Veranstaltung
Workshop
Donnerstag
Eure Unterstützer*innen sind zentral für gute Kampagnenarbeit.

Wir leben in Zeiten von Reels, walled gardens und einem schnelllebigen News Cycle. Aufmerksamkeit wird in Sekunden gemessen und als zentrale Währung gehandelt. Entsprechend richten sich Budgets und Kommunikationsstrategien zunehmend auf diese kurzen Momente aus.

Dabei gerät ein zentraler Teil von Kampagnenarbeit oft in den Hintergrund: die Beziehung zu Unterstützer*innen. Genau diese Menschen sind es jedoch, deren Stimmen wir als Organisationen hörbar machen müssen.

Aber wie kann das in der Praxis gelingen? In diesem Workshop lernst du, aufbauend auf vielen Jahren Erfahrung, wie Organisationen stärker auf ihre Unterstützer*innen eingehen können und durch kreative Mitmach-Formate nachhaltige Bindung aufbauen. Unter dem Schlagwort Supporter Journeys beschäftigen sich Organisationen mit einer Team-übergreifenden Planung, bei der Unterstützer*innen im Mittelpunkt stehen.

Neben konkreten Konzepten entwickeln wir gemeinsam Ideen für deine Organisation: Wie kannst du Beziehungen vertiefen, und was kannst du deinen Unterstützer*innen im Gegenzug zurückgeben?

Aufzeichnung verfügbar

Tagesauftakt

Der Start in den Tag

Donnerstag
,
24.9.2026
09:30–10:00
Zur Veranstaltung
Donnerstag
Der Start in den Tag
Aufzeichnung verfügbar

Ankommen!

Herzlich Willkommen!

Donnerstag
,
24.9.2026
09:00–09:30
Zur Veranstaltung
Donnerstag
Herzlich Willkommen!
Aufzeichnung verfügbar

Die Macht, die wir haben. Wie demokratische Gestaltungskraft entsteht

Der Auftaktabend von Mitmacht 2026 x reCampaign.

Vielleicht ist es Zeit, andere Fragen zu stellen. Im demokratischen Feld fehlt es weder an Wissen noch an Engagement. Entscheidend wird, ob aus vielen guten Ansätzen mehr gemeinsame Handlungsfähigkeit entsteht.

Mittwoch
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23.9.2026
18:00–22:00
Panel
Zur Veranstaltung
Panel
Mittwoch
Der Auftaktabend von Mitmacht 2026 x reCampaign.

Zum Auftakt von Mitmacht richten wir den Blick auf die Machtfrage – im Gespräch, im Erleben und in persönlichen Geschichten.

Gemeinsam mit dem Business Council for Democracy fragen wir, wie demokratische Macht entsteht. In einer Intervention übertragen Radikale Töchter diese Frage anschließend in die kollektive Erfahrung und trainieren unseren Mutmuskel. Als Abschluss und vor allem Inspiration erzählen vier Menschen aus ganz unterschiedlichen Branchen die Geschichte von dem Moment, in dem für sie aus Mut Handlung und aus Handlung Wirkung entstanden ist.

Ein Abend über die Kunst, demokratische Macht zu organisieren.

Vor Ort gibt es Fingerfood.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit

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Stephanie Puls
Marlen Nebelung