„Raus aus der Blase - mit Strategie & Empathie“
Neue Perspektiven und Werkzeuge, um Vielfalt zu stärken

Einladungen erreichen häufig immer wieder dieselben Menschen. Netzwerke bleiben geschlossen, Stimmen wiederholen sich – und die eigene Bubble verstärkt sich selbst. Wie lassen sich Brücken zu Menschen bauen, die bisher nicht erreicht wurden? Der Workshop bietet euch strategische und empathische Impulse sowie konkrete Werkzeuge, um vielfältige Verbündete für euer Anliegen zu gewinnen. Mit Methoden wie dem „Spektrum der Verbündeten“ und „Empathy Talk“ eröffnet ihr Zugänge zu neuen Perspektiven, kommt in Verbindung und schafft eine Basis zum Brückenbau.Hinweis: Brücken entstehen nicht in einer Stunde – doch mit Neugierde und nützlichem Werkzeug wächst Stück für Stück ein stabiles Fundament.
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Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.
Speaker*innen
Weitere Veranstaltungen von Faktor D
„Neue Stimmen“
Geflüchtete und Migrant*innen stoßen oft auf Hürden bei politischer Teilhabe. Doch starke Demokratien brauchen alle Stimmen. Wie schaffen wir echte Inklusion?
Ist das demokratisch? Geflüchtete und migrierte Menschen müssen oft große Hürden überwinden, um sich politisch zu beteiligen und sind von manchen Prozessen sogar gänzlich ausgeschlossen. Dabei hängt eine starke Demokratie von der Beteiligung aller ab. Wie kommen wir zu einer Gesellschaft, in der alle Stimmen gehört und gezählt werden? Und was könnten kollektive Strategien sein, die zu mehr Vielfalt und Beteiligung führen? Unsere Speakerinnen geben Antworten und freuen sich auf eine anschließende Diskussion mit allen Interessierten. Sanaz Azimipour – Aktivistin, Autorin und die Mitinitiatorin der Wahlrechtskampagne Nicht Ohne Uns 14 Prozent aus Deutschland – verrät, wie sie versuchen, mit der Kampagne Druck auf Politik auszuüben. Kathrin Braun und Zahra Hashimi von Fremde werden Freunde teilen wichtige Erkenntnisse aus ihrer neuen Studie zur politischen Beteiligung von Menschen mit Fluchtgeschichte. Laila Knotek, Projektleiterin der Migrant*innensession vom Verein Mitstimme in der Schweiz, erzählt, wie es gelingen kann, Personen ohne Stimm- und Wahlrecht die Teilnahme am politischen Geschehen zu ermöglichen.
„Wahlrecht ab 16?“
Wahlrecht schon ab 16 Jahren? Was in Österreich längst Realität ist, wird in Deutschland und der Schweiz noch diskutiert und gilt – wenn überhaupt – nur regional. Die Expertinnen Vanessa Bieri, Tamara Ehs und Sonja Straßner teilen ihre Perspektiven.
Sollten junge Menschen schon ab 16 Jahren wählen dürfen? Diese Frage wird im DACH-Raum bisher unterschiedlich beantwortet. So besteht das aktive Wahlrecht ab 16 in ganz Österreich schon seit 2007, während es in Deutschland von Bundesland zu Bundesland anders gehandhabt wird. In der Schweiz wird das Thema auf nationaler und kantonaler Ebene diskutiert, wobei ein Kanton das Wahlalter bereits herabgesetzt hat.Vanessa Bieri (Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände, Schweiz), Tamara Ehs (Demokratieberatung Ehs & Fils, Österreich) und Sonja Straßner (Landesjugendring Baden-Württemberg, Deutschland) berichten aus ihrer jeweiligen Perspektive über dieses wichtige Thema. Danach gibt es die Möglichkeit, Fragen zu stellen und in den Austausch zu kommen.
„Jugendteilhabe in der Praxis“
Alle sprechen davon, dass sich Jugendliche stärker beteiligen sollen – aber wie? Die Förderplattformen Catapult und Jugend entscheidet zeigen, wie es konkret gehen kann. Ein Blick in die Praxis.
In dieser Veranstaltung stellen wir innovative Praxisansätze zur Jugendteilhabe aus dem DACH-Raum vor. Wir freuen uns, Catapult (Schweiz) und Jugend entscheidet (Deutschland) dabeizuhaben. Sie zeigen auf unterschiedliche Weise, wie strukturelle Veränderungen die Beteiligungsmöglichkeiten von Jugendlichen in Deutschland, Österreich und der Schweiz nachhaltig verbessern.Im Anschluss an diese Vorstellung folgt eine Q&A-Session, um in einen Austausch über die verschiedenen Ansätze zu kommen und offene Fragen zu klären. Diese Veranstaltung richtet sich vor allem an Fachexpert*innen und die interessierte Öffentlichkeit und bietet die Gelegenheit, innovative Methoden zur Stärkung der Jugendteilhabe im deutschsprachigen Raum kennenzulernen.
„Perspektiven der Jugend“
Wenn wir uns weiterentwickeln wollen, müssen wir auf die zukünftigen Generationen hören. Wir sprechen mit Mit Elena Brehm, Ainhoa Martinelli und Paul Seidel über Jugendpartizipation, ihre Hürden und ihre Stärken.
„Nichts über uns, ohne uns!“ Das zentrale Prinzip der UN-Behindertenrechtskonvention ist mittlerweile auch Leitprinzip für gute Jugendpartizipation. Und das zu Recht. Denn nur Jugendliche selbst wissen, was es gerade bedarf, um als Teil der Gesamtgesellschaft wahrgenommen, respektiert und geachtet zu werden. Die Perspektiven der Jugend in den Blick zu nehmen und ihnen eine Stimme zu geben, bedeutet auf die Zukunft zu hören. Wie also ist es möglich, gute Jugendpartizipation zu gestalten? Was sind die Herausforderungen? Was sind Gelingensfaktoren? Darüber sprechen drei Jugendliche aus dem DACH-Raum. Danach gibt es die Möglichkeit, Fragen zu stellen und von der Jugend zu lernen.




