„Wem gehört der Feed?“
Im Diskurs mit Media Force und der DFL Stiftung

Foto: Johannes Schembs, Simon Salzig
Durch Hetze, Desinformation und extremistischen Content gerät unsere Demokratie auch digital mehr und mehr unter Druck. Im Diskurs mit Media Force und der DFL Stiftung geht es darum, wie sich dieser Entwicklung wirksam begegnen lässt. Andrea Laura Bonk und Leon Erlenhorst verbinden datenanalytische und inhaltlich-kreative Strategien, um digitale Räume zurückzuerobern: Durch Datenanalysen werden Verhaltensmuster von Zielgruppen sichtbar. Dieses Wissen bildet die Grundlage für die Entwicklung demokratischer Narrative und Inhalte – insbesondere dort, wo junge Menschen ihre Meinungen bilden. Ihr diskutiert gemeinsam, wie Erkenntnisse aus Forschung, Kommunikation und digitaler Praxis zusammenwirken können, um die algorithmischen Gegebenheiten zu einem Vorteil zu nutzen.
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Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.
Speaker*innen
Weitere Veranstaltungen von Faktor D
[Cancelled] Raus aufs Feld! Der Mitmacht-Community-Abend
Der Programmtag ist vorbei. Mitmacht noch nicht. Wir spazieren gemeinsam raus aufs Tempelhofer Feld, essen und trinken zusammen, reden weiter, lernen uns besser kennen und machen uns einen schönen Abend.
Nach dem letzten Programmpunkt treffen wir uns am Campus und spazieren gemeinsam zum Tempel Garten auf dem Tempelhofer Feld.
Was dort passiert, bestimmen wir selbst: weiterreden oder abschalten, neue Leute kennenlernen oder bei den alten hängenbleiben, Ideen weiterspinnen oder sie für heute einfach mal gut sein lassen. Hauptsache, wir bleiben noch ein bisschen zusammen.
Denn zwischen all dem Denken, Diskutieren und Machen soll bei Mitmacht auch Platz für das sein, was mindestens genauso wichtig ist: eine gute Zeit miteinander.
Also: Kommt mit raus.
Für diejenigen, die direkt zum Tempel Garten kommen möchten: ab 19:00 Uhr ist für uns reserviert (Selbstzahler, nur Kartenzahlung möglich). Hier geht es zur Location: https://tempelgarten.berlin/
Bei Schlechtwetter: Wir sagen euch vor Ort, wie’s weitergeht.
Featured Event I Wann gelingen Demokratiereformen?
Gerade in Zeiten, in denen die Zivilgesellschaft unter Druck steht, wollen wir nicht isoliert agieren, sondern Netzwerke stärken und gegenseitig Sichtbarkeit schaffen. Deshalb verbinden wir unser Festival mit diesem Event von Das Progressive Zentrum.
Hinweis: Dieses Event ist ein Event von Das Progressive Zentrum und findet nicht auf dem Mitmacht 2026 x reCampaign-Gelände statt. Wer teilnehmen möchte, muss sich vorab für das Event anmelden. Eine Teilnahme ist erst nach Bestätigung der Anmeldung garantiert.
Gerade in Zeiten, in denen die Zivilgesellschaft unter Druck steht, wollen wir nicht isoliert agieren, sondern Netzwerke stärken und gegenseitig Sichtbarkeit schaffen. Deshalb verbinden wir Mitmacht 2026 x reCampaign mit dem Event „Wann gelingen Demokratiereformen?" von Das Progressive Zentrum. Uns ist wichtig, dass alle Teilnehmenden genau den Input bekommen, der für ihre Arbeit relevant ist, und wir ermutigen deswegen diejenigen, die mit dem Thema zu tun haben, sich für die Veranstaltung vorab anzumelden.
Im von der VolkswagenStiftung geförderten Projekt Demokratiereformen in der Berliner Republik hat Das Progressive Zentrum untersucht, warum nur wenige Vorhaben für Demokratiereformen in Deutschland umgesetzt werden oder die erhoffte Wirkung erzielen. Beispiele dafür sind die wiederholten Reformen des Bundestagswahlrechts und die ausbleibende Institutionalisierung von Bürgerräten auf Bundesebene.
In ihrem Projekt hat Das Progressive Zentrum untersucht, warum das so ist – und was Akteure aus Politik und Zivilgesellschaft daraus für künftige Reformvorhaben lernen können. Die abschließenden Erkenntnisse wurden in der Studie Praxishandbuch Demokratiereformen gebündelt. Die Studie werden Dr. Andreas Oldenbourg und Carl Schüppel am 24. September 2026 ab 17:30 Uhr der Öffentlichkeit vorstellen.
Anschließend folgt eine Diskussion unter anderem mit:
- Prof. Dr. Norbert Lammert, Präsident des Deutschen Bundestages a. D.
- Dr. Irene Mihalic, Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
- Prof. Dr. Florian Grotz, Professor für Politikwissenschaft an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg und Projektleitung
Der Journalismus ist tot. Lang lebe der Journalismus.
Nicht der Journalismus ist am Ende. Am Ende ist die Vorstellung, er könne einfach weitermachen wie bisher. Wie gewinnt Journalismus wieder gesellschaftliche Wirkung?
Demokratie braucht Journalismus. Aber sie braucht keinen Journalismus, der nur seine eigene Krise beschreibt.
Plattformen kontrollieren Aufmerksamkeit, Geschäftsmodelle brechen weg, Vertrauen sinkt. Gleichzeitig entstehen längst neue Ansätze: näher am Publikum, zugänglicher, konstruktiver – und mutiger in der Frage, für wen Journalismus eigentlich da ist.
Dieses Panel schaut deshalb nicht nostalgisch zurück, sondern nach vorn: Was macht Journalismus heute gesellschaftlich wirksam? Welche neuen Formen funktionieren bereits? Und was braucht es, damit aus Information Orientierung und aus Öffentlichkeit wieder demokratische Gestaltungskraft entsteht?
Die Zukunft des Journalismus entscheidet sich nicht nur in Redaktionen. Sie entscheidet sich auch in Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft - überall dort, wo Regeln gesetzt, Geld verteilt und demokratische Informationsräume gestaltet werden.
Medienpartner für dieses Panel ist Table.Gemeinwohl.




