Mitmacht 2026

Treffpunkt Demokratie

Dritte Orte, Dialog und der neue Demokratie-Guide für Bibliotheken

Kai Schächtele
Kathrin Hartmann
Marc Steinemann
Judith Galka
tba
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SRH University Campus Berlin
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Foto: suna films

Ob Bibliothek, Nachbarschaftstreff oder Kulturort: Dritte Orte sind Räume, in denen Demokratie im Alltag stattfindet - dort, wo Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven ins Gespräch kommen. Wie das gelingen und gestärkt werden kann, zeigt dieser Programmpunkt in drei Schritten.

Auftakt: Interaktiver Dialog

Journalist und Dialogexperte Kai Schächtele öffnet mit Erfahrungen aus zehn Jahren Arbeit an gesellschaftlichen Verständigungsprozessen - warum Fakten allein selten reichen und welche Fehler er gemacht hat. Die Teilnehmenden sind dabei nicht nur Publikum, sondern selbst gefragt: eigene Erfahrungen und Fragen fließen aktiv ins Gespräch ein.

Launch: Der Demokratie Guide für Bibliotheken

Kathrin Hartmann (Deutscher Bibliotheksverband), Judith Galka (Stadtbibliothek Spandau) und Marc Steinemann (Faktor D) stellen live das neue Handbuch „Treffpunkt Demokratie" vor - mit Praxisbeispielen und Methoden, wie Bibliotheken Dialog ermöglichen und demokratische Teilhabe stärken.  

Ausblick: Allianz Dritte Orte

Ein Blick auf die Allianz Dritte Orte und das entstehende Playbook Dritte Orte: Wie lassen sich Bibliotheken, Kulturorte und Nachbarschaftstreffs als demokratische Orte stärken - und wie gelingt das gemeinsam?

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Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.

Speaker*innen

Kai Schächtele

Mehr Demokratie

Kathrin Hartmann

Deutscher Bibliotheksverband e.V.

Marc Steinemann

Faktor D

Judith Galka

Stadtbibliothek Spandau

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Zeit durchzuatmen

Freitag
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25.9.2026
16:45–17:15
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Freitag
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Von der Entwicklung zur Skalierung. Was Demokratieprojekte erfolgreich macht

Vom Pilotprojekt zum bundesweiten Erfolgsformat für Dritte Orte.

Dieser Workshop zeigt anhand des Aktionslabors, wie aus einer guten Idee ein skalierbares Demokratieprojekt für viele Dritte Orte wird. Mit Amelie Zimmermann von der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS.

Freitag
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25.9.2026
16:15–17:30
Workshop
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Workshop
Freitag
Vom Pilotprojekt zum bundesweiten Erfolgsformat für Dritte Orte.

Wie gelingt es, eine gute Projektidee in unterschiedliche Regionen, Kontexte und Zielgruppen zu tragen? Anhand des „Aktionslabors Redaktionelle Gesellschaft", einer Hands-on-Ausstellung für Informations- und Nachrichtenkompetenz, gibt Dr. Amelie Zimmermann Einblicke in die unterschiedlichen Phasen eines Demokratieprojekts an mehr als 50 Ausstellungsorten: von der Idee und Konzeption über die Zusammenarbeit mit Partner*innen bis hin zur erfolgreichen Skalierung in mehrere Bundesländer.

Gemeinsam werden die zentralen Erfolgsfaktoren identifiziert: klare Zieldefinition, passende Partnerstrukturen, wirksame Zielgruppenansprache und lernende Projektentwicklung.

Der Workshop richtet sich an alle, die Beteiligungs-, Demokratie- oder Kulturprojekte entwickeln und nachhaltig an Dritten Orten verankern möchten. Die Leitfrage dabei lautet: Wie wird aus einem erfolgreichen Pilotprojekt ein skalierbares Format, das auch an unterschiedlichen Dritten Orten Wirkung entfaltet?

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Strategien gegen Klima-Desinformation und Diskursverschleppung

Verschleppungsstrategien erkennen und wirksame Gegenstrategien entwickeln.

Klimadesinformation folgt Strategien. Aber wie erkennt man Verschleppungsmuster? Und wie können Zivilgesellschaft, Medien und Politik wirksam reagieren? Mit Anna Pixer vom KONTEXT Institut.

Freitag
,
25.9.2026
16:15–17:30
Workshop
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Freitag
Verschleppungsstrategien erkennen und wirksame Gegenstrategien entwickeln.

Klima-Desinformation und gezielte Diskursverschleppung sind keine Zufälle. Sie folgen einem Plan.

Begriffe und Narrative, die Klimaschutzmaßnahmen blockieren oder von der Agenda drängen, folgen verschiedenen Strategien und wandern von Blockierer*innen in Mainstream-Medien. Während Klimawandelleugnung seltener wird, wird jetzt mehr über Verantwortungsabgabe, den Verweis auf Scheinlösungen oder negative Narrative politisch Einfluss ausgeübt. Progressive Klimapolitik leidet darunter – in Deutschland, Österreich und der EU. Die Muster sind ähnlich, die Wirkung messbar.  

Das KONTEXT-Institut analysiert diese Entwicklungen in Österreich seit 2023 jährlich. Die aktuellen Diskursanalysedaten zeigen: Wer die Mechanismen kennt, kann sie durchbrechen.  

In diesem Workshop stellen wir Verschleppungsstrategien vor und werfen einen Blick auf die Verteilung der Diskursmacht im (österreichischen) Klimadiskurs. Daraus leiten wir Gegenstrategien ab und erarbeiten ein strategisches Instrument für Zivilgesellschaft, Medien und politische Akteur*innen, das aus der Analyse realer Diskursdynamiken abgeleitet ist. Kein Defensiv-Reflex, sondern eine Offensivstrategie: Wie kann Verschleppung entkräftet werden? Welche Kommunikationsstrategien funktionieren nachweislich? Und wie können wir sie gemeinsam stärken?  

Gemeinsam entwickeln wir im Workshop konkrete Ansätze weiter: raus aus der Defensive, rein in einen konstruktiven Klimadiskurs. Dabei sammeln und diskutieren wir positive Gegenbeispiele aus der Praxis der unterschiedlichen Workshop-Teilnehmenden: Initiativen und Narrative, die wirken. Denn gegen Desinformation hilft vor allem eines: eine starke, abgestimmte Gemeinschaft, die gemeinsam die Erzählung zurückgewinnt.

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Spielerisch demokratischen Austausch an Begegnungsorten ermöglichen

Methoden für demokratischen Austausch an Dritten Orten.

Eine Einführung in ästhetische und raumbezogene Materialien, die Interaktion zu politischen Themen im öffentlichen Raum ermöglichen. Mit Tom Luckner von JoDDiD.

Freitag
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25.9.2026
16:15–17:30
Workshop
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Workshop
Freitag
Methoden für demokratischen Austausch an Dritten Orten.

Das zunehmende Interesse an Dritten Orten basiert unter anderem auf der Idee, dass sie als demokratische Aushandlungsorte gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und der zunehmenden Vereinzelung entgegenwirken. Doch um dieses Potenzial zu entfalten, müssen Menschen dort tatsächlich in tieferen Austausch miteinander kommen. Das gestaltet sich in der Realität oft schwieriger als es klingt.

Die JoDDiD hat es sich zur Aufgabe gemacht, ästhetische und raumbezogene Materialien zu entwickeln, die genau diesem Zweck dienen: Interaktion zu politischen Themen im öffentlichen Raum zu initiieren.

Im Beitrag können nach einem kurzen Input einige der kostenlos verfügbaren Materialien kennengelernt, ausprobiert und anschließend diskutiert werden. Mit dabei sind unter anderem die Positionierungsteppiche und das Politische Speeddating. Im letzten Teil des Beitrags besteht darüber hinaus die Möglichkeit zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit

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