Mitmacht 2026

Bewegbare gewinnen mit dem Race Class Narrativ und Organizing!

Welche Strategien begeistern Menschen für eine demokratische Gesellschaft?

Karla Wiegmann
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Foto: Stefanie Kulisch

Rechtsruck, Kürzungsangriffe auf den Sozialstaat und Klimarollback? Zivilgesellschaft, Verbände, Organisationen und soziale Bewegungen brauchen neue Strategien, um Macht gegen Rechtsradikalität aufzubauen.

Im Workshop möchten wir euch auf eine strategische Reise mitnehmen: Wie bewegen und begeistern wir Menschen für eine demokratische Gesellschaft? Was gibt Menschen den Anstoß, sich in Nachbarschaften, Betrieben oder Kitas zu organisieren? Und welche Rolle spielt öffentliche Kommunikation dabei, ob wir Menschen jenseits der bereits aktiven progressiven Basis tatsächlich erreichen? Dafür gehen wir anekdotisch nach Dresden-Johannstadt, Berlin-Mariendorf und Köln-Bocklemünd/Mengenich, um zu verstehen, welche Tools und Taktiken Nachbar*innen stärken, sich zusammenzuschließen. Wir sprechen darüber, warum das Werkzeug des Race-Class-Narrativs, eine Großes-Wir-Geschichte, dabei unterstützt Brücken zu bauen. Zum Schluss der Reise zeigen wir, welchen Unterschied es macht, wenn sich Menschen zum ersten Mal in ihrem Leben zusammenschließen und gemeinsam Macht über Unterschiede hinweg aufbauen.

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Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.

Speaker*innen

Karla Wiegmann

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„Jugend und Protest“

Diese Veranstaltung beleuchtet unterschiedliche Perspektiven auf Protestbewegungen junger Menschen und deren Potenzial zur Stärkung der Demokratien und der gesellschaftlichen Teilhabe im deutschsprachigen Raum.

Mittwoch
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10.4.2024
13:00–14:15 Uhr
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Mittwoch

Welche Formen von Protest machen sich junge Menschen in Österreich, Deutschland und der Schweiz zu eigen? Welche Chancen bieten Protestbewegungen für die Demokratien und die gesellschaftliche Teilhabe? Und wo liegen die Grenzen ihrer Legitimität?In dieser Veranstaltung werden unterschiedliche Perspektiven auf Protest junger Menschen beleuchtet. Zu Gast sind Noomi Anyanwu des anti-rassistischen Volksbegehrens Black Voices in Österreich, die Protestforscherin Nina-Kathrin Wienkoop aus Deutschland und Sara Boy von Milchjugend, der queeren Jugendorganisation aus der Schweiz.Im Anschluss an die Vorstellung folgt eine Q&A-Session, um in einen Austausch über die Rolle des Protests für die Stärkung der Demokratie im DACH-Raum zu kommen und offene Fragen zu diskutieren. Diese Veranstaltung richtet sich vor allem an Fachexpert*innen sowie an interessierte Demokratieakteur*innen und bietet die Gelegenheit, verschiedene Blickwinkel aus drei Ländern kennenzulernen.

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„Neue Stimmen“

Flucht, Migration, Teilhabe und Demokratie?

Geflüchtete und Migrant*innen stoßen oft auf Hürden bei politischer Teilhabe. Doch starke Demokratien brauchen alle Stimmen. Wie schaffen wir echte Inklusion?

Dienstag
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6.4.2024
13:00–14:15 Uhr
Zur Veranstaltung
Dienstag
Flucht, Migration, Teilhabe und Demokratie?

Ist das demokratisch? Geflüchtete und migrierte Menschen müssen oft große Hürden überwinden, um sich politisch zu beteiligen und sind von manchen Prozessen sogar gänzlich ausgeschlossen. Dabei hängt eine starke Demokratie von der Beteiligung aller ab. Wie kommen wir zu einer Gesellschaft, in der alle Stimmen gehört und gezählt werden? Und was könnten kollektive Strategien sein, die zu mehr Vielfalt und Beteiligung führen? Unsere Speakerinnen geben Antworten und freuen sich auf eine anschließende Diskussion mit allen Interessierten. Sanaz Azimipour – Aktivistin, Autorin und die Mitinitiatorin der Wahlrechtskampagne Nicht Ohne Uns 14 Prozent aus Deutschland – verrät, wie sie versuchen, mit der Kampagne Druck auf Politik auszuüben. Kathrin Braun und Zahra Hashimi von Fremde werden Freunde teilen wichtige Erkenntnisse aus ihrer neuen Studie zur politischen Beteiligung von Menschen mit Fluchtgeschichte. Laila Knotek, Projektleiterin der Migrant*innensession vom Verein Mitstimme in der Schweiz, erzählt, wie es gelingen kann, Personen ohne Stimm- und Wahlrecht die Teilnahme am politischen Geschehen zu ermöglichen.

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„Wahlrecht ab 16?“

Wahlrecht schon ab 16 Jahren? Was in Österreich längst Realität ist, wird in Deutschland und der Schweiz noch diskutiert und gilt – wenn überhaupt – nur regional. Die Expertinnen Vanessa Bieri, Tamara Ehs und Sonja Straßner teilen ihre Perspektiven.

Dienstag
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12.3.2024
13:00–14:00 Uhr
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Dienstag

Sollten junge Menschen schon ab 16 Jahren wählen dürfen? Diese Frage wird im DACH-Raum bisher unterschiedlich beantwortet. So besteht das aktive Wahlrecht ab 16 in ganz Österreich schon seit 2007, während es in Deutschland von Bundesland zu Bundesland anders gehandhabt wird. In der Schweiz wird das Thema auf nationaler und kantonaler Ebene diskutiert, wobei ein Kanton das Wahlalter bereits herabgesetzt hat.Vanessa Bieri (Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände, Schweiz), Tamara Ehs (Demokratieberatung Ehs & Fils, Österreich) und Sonja Straßner (Landesjugendring Baden-Württemberg, Deutschland) berichten aus ihrer jeweiligen Perspektive über dieses wichtige Thema. Danach gibt es die Möglichkeit, Fragen zu stellen und in den Austausch zu kommen.

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„Jugendteilhabe in der Praxis“

Alle sprechen davon, dass sich Jugendliche stärker beteiligen sollen – aber wie? Die Förderplattformen Catapult und Jugend entscheidet zeigen, wie es konkret gehen kann. Ein Blick in die Praxis.

Dienstag
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27.2.2024
13:00–14:00 Uhr
Zur Veranstaltung
Dienstag

In dieser Veranstaltung stellen wir innovative Praxisansätze zur Jugendteilhabe aus dem DACH-Raum vor. Wir freuen uns, Catapult (Schweiz) und Jugend entscheidet (Deutschland) dabeizuhaben. Sie zeigen auf unterschiedliche Weise, wie strukturelle Veränderungen die Beteiligungsmöglichkeiten von Jugendlichen in Deutschland, Österreich und der Schweiz nachhaltig verbessern.Im Anschluss an diese Vorstellung folgt eine Q&A-Session, um in einen Austausch über die verschiedenen Ansätze zu kommen und offene Fragen zu klären. Diese Veranstaltung richtet sich vor allem an Fachexpert*innen und die interessierte Öffentlichkeit und bietet die Gelegenheit, innovative Methoden zur Stärkung der Jugendteilhabe im deutschsprachigen Raum kennenzulernen.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit

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Karla Wiegmann