Mitmacht 2025

„Demokratie braucht Räume: Beteiligung als politische Praxis“

Wie aus Ideen konkrete Orte für Teilhabe und Mitgestaltung entstehen

Katja Meier
Agnes Scharnetzky
tba
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Restaurant Resselpark (RR1)
Restaurant Resselpark (RR1)
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Programm Mitmacht
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Foto: Die Rederei, Benjamin Jenak/Oliver Killig

Demokratie lebt vom Mitmachen – doch dafür braucht es Orte, an denen Menschen sich begegnen, einbringen und gemeinsam gestalten. Genau hier setzen die Projekte „Orte der Demokratie“ und das „Erfahrungs- und Beteiligungsnetzwerk Bürgerbeteiligung“ an: Sie schaffen Raum für politische Teilhabe, stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt und fördern konkrete Vorhaben, in denen Mitbestimmung erlebbar wird. Das kann ein Chor, ein altes Postamt, Mitmachgarten oder eine Dorfbibliothek sein.

In dieser Session erfahrt ihr, warum solche Begegnungsräume besonders auf kommunaler Ebene notwendig sind, wie sie entstehen – und welche politischen Rahmenbedingungen es dafür braucht. Praxisbeispiele zeigen, wie verschiedene Zielgruppen in Beteiligungsprozesse eingebunden werden. Ideal für alle, die Beteiligung nicht nur denken, sondern aktiv gestalten wollen.

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Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.

Speaker*innen

Katja Meier

Sächsischer Landtag

Agnes Scharnetzky

John-Dewey-Forschungsstelle für die Didaktik der Demokratie

Weitere Veranstaltungen von Faktor D

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BerlinZusammen: Wie Ehrenamtliche mit Haustürgesprächen Wahlen bewegen

Welche Sprache öffnet Türen und was macht dieses Modell übertragbar?

Haustürgespräche gelten international als eine der wirksamsten Methoden politischer Mobilisierung. Aber wie fühlt sich das in der Praxis an und funktioniert das auch in Berlin?

Freitag
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25.9.2026
14:45–15:30 Uhr
Workshop
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Workshop
Freitag
Welche Sprache öffnet Türen und was macht dieses Modell übertragbar?

Haustürgespräche gelten international als eine der wirksamsten Methoden politischer Mobilisierung. Aber wie fühlt sich das in der Praxis an und funktioniert das auch in Berlin?

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BerlinZusammen ist eine überparteiliche Kampagne, die im Vorfeld der Berliner Abgeordnetenhauswahl 2026 auf genau diese Methode setzt. Mit einer Stadtvereinbarung verpflichten sich Kandidierende der demokratischen Parteien zu konkreten Forderungen rund um Miete, ÖPNV und Bildung, und erhalten im Gegenzug aktive Wahlkampfunterstützung durch ehrenamtliche Haustürgespräche.
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In diesem Workshop teilen wir, was wir in den letzten Monaten gelernt haben: Welche Sprache öffnet Türen? Was überrascht uns an den Gesprächen? Und was macht dieses Modell übertragbar?
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Nach dem Erfahrungsbericht führen wir live ein Haustürgespräch vor  und laden die Teilnehmenden ein, es selbst auszuprobieren. Denn das Handwerk lässt sich lernen. Und es braucht mehr Menschen, die es anwenden.

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Powerhouse Bibliothek

Mehr bewegen mit der Kraftzentralen unserer demokratischen Zukunft.

Wie Bibliotheken als Partner für Dialog, Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt gewonnen werden können präsentieren Isabell Kolditz und Wouter Bernhardt von der Initiative Offene Gesellschaft e.V. in diesem Workshop.

Freitag
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25.9.2026
14:45–16:00 Uhr
Workshop
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Workshop
Freitag
Mehr bewegen mit der Kraftzentralen unserer demokratischen Zukunft.

Wenn es um Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Begegnung geht, steht die Bibliothek selten ganz oben auf der Liste. Zu Unrecht.

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Bibliotheken sind öffentliche Räume, die Menschen zusammenbringen, Wissen zugänglich machen und Austausch ermöglichen. Sie sind niedrigschwellig, werden von vielen Menschen als vertrauenswürdig wahrgenommen und sind oft genau dort präsent, wo andere demokratische Infrastrukturen fehlen. Trotzdem sind sie für viele Initiativen, Kampagnen und Veranstaltungsplanende selten die erste Wahl.  

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Das wollen wir ändern! Anhand konkreter Praxisbeispiele erarbeiten wir, wie Bibliotheken für demokratische Arbeit eingebunden werden können. Der Workshop verbindet dabei Inspiration mit Handwerkszeug: Die Teilnehmenden lernen Bibliotheken als wirkungsvolle Verbündete kennen, entwickeln eigene Anwendungsideen und nehmen konkrete Ansätze für ihre zukünftigen Veranstaltungen, Beteiligungsformate und Aktionen mit.

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„Im Krisenstab“ Handlungsfähigkeit im Speed-Format

Wir müssen uns krisenfest machen. Aber obwohl wir viele sinnvolle Antworten sogar kennen, fällt es uns oft schwer, ins Handeln zu kommen.

In diesem Praxisworkshop bilden wir mehrere Krisenstäbe, die auf ein demokratiefeindliches Bedrohungsszenario reagieren müssen – und trainieren dabei unsere Handlungsfähigkeit. Mit Manuel Wischnewski vom Deutschen Volkshochschul-Verband e.V.

Freitag
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25.9.2026
14:45–16:00 Uhr
Workshop
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Freitag
Wir müssen uns krisenfest machen. Aber obwohl wir viele sinnvolle Antworten sogar kennen, fällt es uns oft schwer, ins Handeln zu kommen.

Zivilgesellschaft und Staat müssen sich krisenfest machen. Schwierige, manchmal schier unmögliche Entscheidungen müssen in rasender Geschwindigkeit getroffen werden. Und obwohl wir viele sinnvolle Antworten sogar kennen, fällt es uns schwer, ins Handeln zu kommen.

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In diesem Praxisworkshop bilden wir mehrere Krisenstäbe, die auf ein realistisches demokratiefeindliches Bedrohungsszenario reagieren müssen. Im konkreten Tun erfahren wir, wovon Handlungsfähigkeit in Drucksituationen abhängt – und was sie stärkt.

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Anfang 2026 hat der Deutsche Volkshochschul-Verband das Projekt vhs: demokratiestark aufgelegt. Ein Ziel des Projekts ist es, die über 800 Volkshochschulen des Landes dabei zu unterstützen, ihre Resilienz gegenüber demokratiefeindlichen Kräften weiter auszubauen. So wappnet sich das größte Weiterbildungsnetzwerk Deutschlands strategisch für kommende Herausforderungen.

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Aus dieser konkreten Projektpraxis heraus ist der Workshop entwickelt worden. Er richtet sich an alle, die die Themen Resilienz und Handlungsfähigkeit in der Strategie und Praxis ihrer Organisation verankern wollen.

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Gemeinsam den Angriffen auf die Zivilgesellschaft etwas entgegensetzen

Strategien gegen die Delegitimierung der Zivilgesellschaft.

In diesem Workshop lernen Teilnehmende, wie ZGOs eigene Inhalte weiter und effektiver verbreiten und dadurch ein positives Bild der Zivilgesellschaft in die Gesellschaft tragen können. Mit Sascha Nicke von der Maecenata Stiftung.

Freitag
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25.9.2026
14:45–16:00
Workshop
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Freitag
Strategien gegen die Delegitimierung der Zivilgesellschaft.

Die Zivilgesellschaft bildet die demokratische Infrastruktur einer Gesellschaft, im DACH-Raum genauso wie in anderen europäischen Staaten und darüber hinaus. Sie steht gegenwärtig jedoch massiv unter Druck: vor allem, weil sie Angriffen und Einschüchterungen von antidemokratischen Akteur*innen ausgesetzt und seit Beginn des Jahres 2025 mit einer Delegitimierungskampagne konfrontiert ist. Diese hat durch die Übernahme falscher Vorwürfe aus dem rechtsextremen Spektrum durch demokratische Akteur*innen eine neue gesamtgesellschaftliche Dimension erreicht.

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Das Hauptziel des Workshops ist es, Strategien zu entwickeln, wie ZGOs eigene Inhalte über ihre Bubble hinweg verbreiten und damit eigene Narrative sowie ein positives Bild von der Zivilgesellschaft in die Gesellschaft tragen können.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit

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Katja Meier
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Portrait Katja Meier
Portrait Agne Scharnetzky