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Mitmacht 2025

„Eine Frage von Mehrheiten“

Wie man demokratische Anliegen strategisch mehrheitsfähig macht

Michael Jennewein
tba
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Restaurant Resselpark (RR3)
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Programm Mitmacht
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Foto: privat

Ob Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit oder Menschenrechte – Engagement bringt Menschen zusammen und Bewegung in Gange.  Doch dann die politische Ernüchterung: Wahlen gehen in andere Richtungen, politischer Versprechen bleiben leer und Veränderung stockt. Und plötzlich steht die Frage im Raum: Wie zukunftsfähig ist unsere Demokratie noch? Doch Demokratie ist kein Umsetzungsgarant, sondern ein Versprechen, Lösungen gemeinsam auszuhandeln. Der Glaube, im Recht zu sein, reicht nicht aus – es braucht Mehrheiten. Und genau hier setzt dieser Workshop an: Wie gelingt gesellschaftlicher Wandel unter demokratischen Bedingungen? Was braucht es, damit gute Ideen politisch tragfähig werden? Im Zentrum steht die Frage, wie ihr Allianzen jenseits eurer eigenen Milieus aufbauen könnt. Auf Basis des Transformative-Change-Making-Ansatzes nehmt ihr eine strategische Perspektive ein, die hilft zu erkennen: Was und wen braucht es wirklich, um den Status quo zu verändern? Und wie gelingt es, bislang distanzierte Akteur*innen für eure Anliegen zu gewinnen?

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Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.

Speaker*innen

Michael Jennewein

Friedrich-Ebert-Stiftung Wien - Demokratie der Zukunft

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Die Autoritären sind gut organisiert. Wir jetzt auch.

Strategien gegen Angriffe rechtsextremer Akteur*innen auf NGOs und die Zivilgesellschaft.

NGOs geraten zunehmend ins Visier rechtsextremer Angriffe. Dieser Workshop zeigt, wie Organisationen souverän reagieren, Haltung zeigen und handlungsfähig bleiben. Mit Anne Isakowitsch und Lukas Jocher von der Amadeu Antonio Stiftung.

Freitag
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25.9.2026
16:15–17.:30
Workshop
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Freitag
Strategien gegen Angriffe rechtsextremer Akteur*innen auf NGOs und die Zivilgesellschaft.

NGOs werden immer mehr zur Zielscheibe von rechtsextremen Akteur*innen. Welche Strategien stecken dahinter, und wie können Organisationen reagieren, ohne sich einschüchtern zu lassen oder in die Rechtfertigungsfalle zu stolpern?

In den letzten Jahren werden Angriffe auf NGOs und gemeinnützige Organisationen immer strategischer geführt. Doxing, parlamentarische Anfragen oder gezielte Kampagnen haben ein klares Ziel: Sie versuchen die Zivilgesellschaft einzuschüchtern, zu delegitimieren und zu zermürben.

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Die Zivilgesellschaft ist aber nicht hilflos. Wer sich fürs Gemeinwohl einsetzt, sollte das tun können, ohne Angst vor Hass, Hetze oder persönlicher Bedrohung haben zu müssen.  

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In dieser Session stellen wir einen Leitfaden vor, der hilft, besser auf Angriffe zu reagieren. Wir teilen unser Erfahrungswissen zu typischen Angriffsstrategien, zeigen konkrete Gegenmaßnahmen und geben Tipps für die Kommunikation: Wann reagieren und wann nicht? Wie Haltung zeigen, ohne sich zu rechtfertigen? Wie handlungsfähig bleiben, ohne den Konflikt zu eskalieren?

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Gemeinsam mit dem Publikum diskutieren wir, wie Organisationen sich vorbereiten können, solidarisch reagieren und Angriffe als das benennen, was sie sind: Angriffe auf demokratische Infrastruktur.

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Der Angriff läuft: Mit offensivem Handlungsnarrativ zum Erfolg

Bedrohungen kommunikativ in kollektive Handlungsfähigkeit übersetzen.

Aus Ohnmacht in die Handlungsfähigkeit kommen: Dieser Workshop zeigt anhand der Kampagne „Der Angriff läuft“, welche Narrative mobilisieren, und wie wichtig Reaktionsfähigkeit ist. Mit Annika Lipke und Felix Bähr von CORRECTIV.

Freitag
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25.9.2026
16:15–17:00
Workshop
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Freitag
Bedrohungen kommunikativ in kollektive Handlungsfähigkeit übersetzen.

Gesellschaftliche Bedrohungen erzeugen oft Ohnmacht. Viele Organisationen reagieren darauf defensiv, vorsichtig oder zu langsam. In diesem Workshop zeigen wir anhand der CORRECTIV-Herbstkampagne „Der Angriff läuft“, wie sich Bedrohung kommunikativ in kollektive Handlungsfähigkeit übersetzen lässt: mit klarer Haltung, offensivem Narrativ und agilen Kampagnenstrukturen.

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Wir geben einen ehrlichen Einblick in die Entwicklung der Kampagne – von der narrativen Zuspitzung über interne Abstimmungsprozesse bis hin zu schnellem, inhouse organisiertem Campaigning unter Zeitdruck. Gemeinsam analysieren wir, welche Narrative mobilisieren, wo Organisationen sich selbst ausbremsen und welche Strukturen schnelle Reaktionsfähigkeit ermöglichen.

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In einer Arbeitsphase übertragen die Teilnehmenden zentrale Ansätze direkt auf eigene Themen oder Kampagnen: Welche Bedrohung oder Herausforderung soll kommunikativ gedreht werden? Welche Narrative schaffen Handlung statt Ohnmacht? Die Ergebnisse werden anschließend gemeinsam reflektiert und weitergedacht.

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Nach dem Bürger*innenrat: Was bleibt?

Wie die Beteiligung junger Menschen nach dem Bürger*innenrat weitergehen kann.

In deliberativen Beteiligungsformaten entsteht demokratische Energie. Dieser Workshop fragt, wie junge Menschen auch nach Ende solcher Prozesse wirksam beteiligt bleiben können. Mit Konstanze Mohr und Che Wagner von Pro Futuris.

Freitag
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25.9.2026
16:15–17:30
Workshop
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Freitag
Wie die Beteiligung junger Menschen nach dem Bürger*innenrat weitergehen kann.

Was passiert mit dem Engagement von jungen Menschen, nachdem sie an einem Bürger*innenrat oder einem anderen deliberativen Beteiligungsformat teilgenommen haben? Oft endet ihre Rolle bereits mit der Übergabe von Empfehlungen – obwohl gerade dann viel demokratische Energie und Motivation vorhanden sind.

In diesem Workshop bringen wir Perspektiven aus mehreren Formaten zusammen: Assemble Now! von Pro Futuris und CRIN, Alumni des Bürger*innenrats Bildung und Lernen der Montag Stiftung Denkwerkstatt sowie das Wissen junger Menschen aus weiteren deliberativen Prozessen wie der European Young Citizens’ Assembly on Pollinators.

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Gemeinsam fragen wir: Welche Erfahrungen machen junge Menschen in solchen Formaten? Was brauchen sie, um danach weiterwirken zu können? Und wie können Organisationen, Verwaltungen und Stiftungen Alumni nicht nur als Testimonials, sondern als Mitgestalter*innen demokratischer Praxis langfristig einbinden?

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Zeit zum Durchatmen!

Zeit durchzuatmen

Freitag
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25.9.2026
16:00–16:15
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Zeit durchzuatmen

Eine Veranstaltung in Kooperation mit

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Michael Jennewein
Portrait Michael Jennewein