Mitmacht 2025

„Fuckup Night“

Gemeinsam Scheitern, gemeinsam Lernen.

Jutta Jerlich
Katja Meier
Christian Pöltl-Dienst
Flurina Wäspi
Wouter Bernhardt
tba
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Restaurant Resselpark
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Programm Mitmacht
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Foto: Toa Heftiba via Unsplash

Eine offene Fehlerkultur ermöglicht es Menschen, Neues auszuprobieren, Risiken einzugehen und Erfahrungen zu teilen – ohne Angst, verurteilt zu werden. Fehler sind kein Zeichen von Schwäche, sondern die Basis und der Antrieb für Entwicklung und Veränderung. Auch wenn der Begriff der offenen Fehlerkultur nicht unbekannt ist, bleibt man hinter den Überschriften oft an der Oberfläche. Für echten Tiefgang braucht es eine vertrauensvolle Basis, die auch das gegenseitige Auffangen einschließt. Denn im Prozess der Auseinandersetzung werden Emotionen freigesetzt, die wir oft nicht erwarten. Erfahrungen an andere weiterzugeben bedeutet auch, den Wert des Erlebten zu erkennen. Da in unserer schnelllebigen Zeit die Reflexion zu kurz kommt, hat ihr Wert unheimlich zugenommen.

Bei der Fuckup Night berichten drei Festival-Teilnehmende in maximal 10 Minuten von ihren Erlebnissen, Fehlern und vor allem ihren Learnings. Wir freuen uns auf Geschichten von Katja Meier, Christian Pöltl-Dienst und Flurina Wäspi.

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Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.

Speaker*innen

Jutta Jerlich

Technische Universität Wien

Katja Meier

Sächsischer Landtag

Christian Pöltl-Dienst

Arbeiterkammer Wien

Flurina Wäspi

Stiftung Mercator Schweiz

Wouter Bernhardt

Offene Gesellschaft

Weitere Veranstaltungen von Faktor D

Aufzeichnung verfügbar

„Nachrichtenmüdigkeit. Diagnose & Therapie“

Wie wir die Lust auf Nachrichten zurückgewinnen – Erkenntnisse und Ideen im Dialog

Immer mehr Menschen schalten ab: Warum macht uns Nachrichtenkonsum müde – und wie lässt sich das ändern? Expert*innen diskutieren Ursachen und Wege aus der Müdigkeit.

Dienstag
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2.12.2025
18:30 Uhr
Diskussion
Zur Veranstaltung
Diskussion
Dienstag
Wie wir die Lust auf Nachrichten zurückgewinnen – Erkenntnisse und Ideen im Dialog

Immer mehr Menschen wenden sich von klassischen Nachrichtenmedien ab – sei es aus Überforderung, Langeweile oder Frustration. Diese „Nachrichtenmüdigkeit“ betrifft nicht nur das Publikum, sondern auch Medienhäuser, Politik und Bildung. Was steckt dahinter, und wie lässt sich das Vertrauen in den Journalismus wiederherstellen?

Prof. Dr. Mark Eisenegger (FÖG, Universität Zürich) eröffnet die Veranstaltung mit einem Einblick in aktuelle Studien zur Nachrichtenmüdigkeit im deutschsprachigen Raum. In der anschließenden Podiumsdiskussion beleuchten Prof. Dr. Anna Jobin (Präsidentin Eidgenössische Medienkommission), Andrina Schmid (Use the News), Jürg Steiner (hauptstadt.be) und Pascal Nufer (SRG), welche Strategien von Medien, Politik und Bildung umgesetzt werden können, um das Publikum wieder für Nachrichten zu gewinnen.

Für alle, die sich für Journalismus, Medienwandel und gesellschaftliche Kommunikation begeistern, bietet die Veranstaltung spannende Einblicke. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, das Projekt „NewsMaker“ kennenzulernen. Es ist im zweiten Innovationsprozess von Faktor D als Antwort auf die Nachrichtenmüdigkeit entstanden.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem MILEVA INSTITUT für Digitales und Gesellschaft, dem Museum für Kommunikation Bern und Faktor D. Sie wurde moderiert von Frziska Oehmer-Pedrazzi und Stefano Pedrazzi.

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„Zwischen Ohnmacht, Angst und Panik“

Was hindert uns eigentlich daran, gemeinsam die Demokratie zu retten?

Maximilian Hempt und Daniela Ingruber zeigen, was hinter diesen Emotionen steht, wie wir sichere Räume schaffen und dadurch demokratische Resilienz fördern können.

Mittwoch
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5.11.2025
16:00–17:30 Uhr
Vortrag
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Vortrag
Mittwoch
Was hindert uns eigentlich daran, gemeinsam die Demokratie zu retten?

Wut, Angst oder Ohnmacht prägen nicht nur unser persönliches Erleben, sondern auch die Stabilität unserer Demokratie. In Zeiten überlagernder Krisen wächst der Wunsch nach Sicherheit – und mit ihm die Gefahr gesellschaftlicher Spaltung. Der Therapeut Maximilian Hempt und die Demokratie- und Kriegsforscherin Daniela Ingruber zeigen uns Strategien, um Emotionen als politische Realität anzuerkennen, statt sie zu verdrängen, und kollektive Traumata bewusst zu bearbeiten, statt sie unbewusst weiterzutragen.

Sie zeigen, wie wir sichere Räume schaffen, in denen Austausch, Vertrauen und gemeinsame Reflexion möglich werden. Diese Räume sind keine Rückzugsorte, sondern Teil einer aktiven Strategie für demokratische Resilienz: Wer emotionale Prozesse versteht, kann Konflikte besser gestalten und solidarische Antworten auf Unsicherheit finden.

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die Demokratiearbeit, Bildung oder gesellschaftliches Engagement traumainformiert und strategisch weiterdenken wollen.

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„Radikal Fühlen“

Emotionen als kollektive demokratische Kraft

Emotionen als demokratische Kraft: Lisa Jaspers und Clara Porák zeigen, wie Emotionen Demokratie, Aktivismus und Solidarität stärken und Wandel bewirken können.

Mittwoch
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1.10.2025
16:00–17:15 Uhr
Input
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Input
Mittwoch
Emotionen als kollektive demokratische Kraft

Gefühle sind politisch – doch in der Demokratiearbeit sind sie bislang eine ungenutzte Chance. Während autoritäre Bewegungen längst mit Emotionen arbeiten, wird ihre strategische Bedeutung in zivilgesellschaftlichen Kontexten häufig unterschätzt. Dabei sind Gefühle an sich schon eine politische Erfahrung. Gefühle geben Orientierung, stiften Solidarität und treiben Veränderungen an: Wut über Ungerechtigkeit, Trauer über Verluste, Hoffnung auf Veränderung oder Freude am kollektiven Handeln.  

Lisa Jaspers (Sozialunternehmerin und Mitautorin von Radical Transformation) beschäftigt sich seit Jahren mit der Rolle von Emotionen im Aktivismus. Sie zeigt, wie Gefühle Bewegungen für globale Gerechtigkeit prägen: wo sie Kraft geben, wo sie erschöpfen und wie sie bewusst genutzt werden können, um widerstandsfähig und handlungsfähig zu bleiben. Clara Porák (Journalistin bei andererseits) widmet sich in Alles fühlen dem fehlenden Raum für Emotionen in patriarchalen und kapitalistischen Gesellschaften und beleuchtet, wie emotionale Autonomie diese zu einer Ressource für Inklusion und Widerstand macht.

Ein Impuls für alle, die Demokratiearbeit, Engagement oder Organisationen gestalten und ihr Handeln um eine oft übersehene Dimension erweitern wollen: die politische Kraft der Gefühle.

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„Drucksache Bibliothek“

Wie Bibliotheken mit (politischer) Einflussnahme umgehen

Ob Proteste, politische Einflussnahme oder subtile Einschüchterung: Bibliotheken bleiben von gesellschaftlichen Spannungen nicht unberührt. Welche Formen diese Angriffe annehmen – und welche Strategien dagegen helfen – darüber sprechen Hanna Carlsson, Matthias Müller und Felix Hüppi.

Mittwoch
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6.8.2025
16:00–17:15 Uhr
Input
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Input
Mittwoch
Wie Bibliotheken mit (politischer) Einflussnahme umgehen

Politische Einflussnahme auf Bibliotheken nimmt zu – mal lautstark, mal subtil. Wie sich diese Entwicklungen in der Praxis zeigen und was dagegen hilft, zeigen drei Perspektiven aus Wissenschaft, Beratung und Praxis:


Hanna Carlsson eröffnet mit Erkenntnissen aus einer dreijährigen Studie zur politischen Einflussnahme auf Bibliotheken in Schweden. Matthias Müller von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin stellt zentrale Strategien und einen praktischen Leitfaden für den Umgang mit Angriffen vor. Felix Hüppi, Leiter der Pestalozzi-Bibliotheken Zürich, berichtet von konkretem politischem Druck, medialen Angriffen und Protesten – und davon, wie es gelang, Haltung zu bewahren.


Der Beitrag von Hanna Carlsson aus Schweden wird als Gastbeitrag auf Englisch gehalten, alle weiteren Programmpunkte finden auf Deutsch statt. Wenn Englisch gesprochen wird, werden deutsche Untertitel eingeblendet. Die Veranstaltung richtet sich an Fachpublikum und Interessierte aus dem Bibliothekswesen, der Kulturpolitik, Zivilgesellschaft und Verwaltung.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit

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Flurina Wäspi
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Portrait Jutta Jerlich
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