„Fuckup Night“
Gemeinsam Scheitern, gemeinsam Lernen.

Foto: Toa Heftiba via Unsplash
Eine offene Fehlerkultur ermöglicht es Menschen, Neues auszuprobieren, Risiken einzugehen und Erfahrungen zu teilen – ohne Angst, verurteilt zu werden. Fehler sind kein Zeichen von Schwäche, sondern die Basis und der Antrieb für Entwicklung und Veränderung. Auch wenn der Begriff der offenen Fehlerkultur nicht unbekannt ist, bleibt man hinter den Überschriften oft an der Oberfläche. Für echten Tiefgang braucht es eine vertrauensvolle Basis, die auch das gegenseitige Auffangen einschließt. Denn im Prozess der Auseinandersetzung werden Emotionen freigesetzt, die wir oft nicht erwarten. Erfahrungen an andere weiterzugeben bedeutet auch, den Wert des Erlebten zu erkennen. Da in unserer schnelllebigen Zeit die Reflexion zu kurz kommt, hat ihr Wert unheimlich zugenommen.
Bei der Fuckup Night berichten drei Festival-Teilnehmende in maximal 10 Minuten von ihren Erlebnissen, Fehlern und vor allem ihren Learnings. Wir freuen uns auf Geschichten von Katja Meier, Christian Pöltl-Dienst und Flurina Wäspi.
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Zum Nachlesen
Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.
Speaker*innen
Weitere Veranstaltungen von Faktor D
„Mädchen*-Power“
Die Stimmen von Mädchen sollen mehr Gehör bekommen – aber wie und wieso überhaupt? Welche Hürden und Potentiale es bei der Beteiligung von Mädchen gibt, darüber sprechen Jessy James LaFleur, Christina Purrer, Barbara Wülser.
“Who run the World? Girls!” singt Beyoncé. Aber wie nur? Mädchen* und Frauen* sind in unserer Gesellschaft noch immer stark benachteiligt. Wenn wir dies ändern wollen, müssen wir früh ansetzen und Mädchen* bei ihrer gesellschaftlichen Teilhabe unterstützen. Drei Speakerinnen stellen Initiativen aus dem DACH-Raum vor, die den Fokus genau darauf legen. Sie tragen dazu bei, dass junge Mädchen* Politik mitgestalten, über die Vergabe von Geldern entscheiden und eine lautere Stimme bekommen können. Diese Veranstaltung richtet sich an alle, die erfahren möchten, welche Hürden und Potentiale es bei der Beteiligung von Mädchen* gibt und wie diese gelingen kann – und wieso diese im Speziellen gefördert werden muss. Die drei Best-Practice-Beispiele aus der Schweiz, Österreich und Deutschland liefern Ideen und eine geballte Ladung Wissen. Zum Schluss beantworten die Speakerinnen Fragen aus dem Publikum.(Der Begriff Mädchen* schließt Personen ein, die von intersektionalen Ausschlüssen und Mehrfachdiskriminierungen betroffen sind, speziell nicht heteronormativer sexueller Orientierungen oder Geschlechtsidentitäten.)
„Partizipative Jugendbudgets“
Der Jugend fehlt es nicht an guten Ideen. Wohl aber an Geld, sie umzusetzen. Eine mögliche Lösung sind partizipative Jugendbudgets, die viele Städte und Länder anbieten. Über die Dos and Don'ts sprechen Romy Grasgruber-Kerl und Julia Weber.
Jugendliche haben viele Ideen für eine bessere und lebenswertere Welt. Aber wer hört ihnen zu und woher bekommen sie Geld, um ihre Ideen umzusetzen? Um die Stimmen und Ideen junger Menschen wirksam werden zu lassen, vergeben viele Städte und Länder ein partizipatives Jugendbudget.Bei diesem Online-Event kommen Expert*innen, Vertreter*innen öffentlicher Behörden, Multiplikator*innen und andere Interessierte aus Österreich, Deutschland und der Schweiz zusammen, um mehr über partizipative Jugendbudgets zu erfahren und gemeinsam Good-Practice-Modelle zu diskutieren. Romy Grasgruber-Kerl und Julia Weber geben Einblick in das Thema. Zusätzlich werden ausgewählte Good Practices vorgestellt. In Kooperation mit Südwind und mitgestalten Partizipationsbüro im Rahmen von YUPAD (kofinanziert von der Europäischen Union).
„Einblicke aus der Wissenschaft“
Wie steht es um das Engagement von Jugendlichen? Die Wissenschaftler*innen Anna Grebe, Dario Wellinger und Manfred Zentner geben Einblicke in ihre Forschung zur Jugendteilhabe auf kommunaler Ebene – und räumen mit Halbwahrheiten auf.
„Wir wollen eine starke Demokratie von morgen bauen. Deshalb müssen wir diejenigen unterstützen, die sie in Zukunft verantworten werden“, sagt Carol Schafroth von Faktor D. In dieser Veranstaltung geben Wissenschaftler*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz Einblicke in ihre Forschung zur Teilhabe von Jugendlichen auf kommunaler Ebene. Danach geben wir Raum für Austausch zwischen den Vortragenden und den Teilnehmenden. Im Anschluss laden wir zur Vernetzung der Teilnehmenden aus den drei Ländern ein. Diese Veranstaltung ist für alle, die sich für das Thema der Teilhabe von Jugendlichen auf kommunaler Ebene interessieren und insbesondere für jene, die dazu arbeiten. Wir freuen uns auf die neuesten Erkenntnisse aus dem Feld.
„Kick-Off Deutschland: Live“
In diesem Jahr startet der Hub für demokratische Kultur. Wir stellen uns vor.
In diesem Jahr startet der Hub für demokratische Kultur (Arbeitstitel) – eine trinationale Plattform, die Vernetzung, Kooperation und gemeinsames strategisches Wirken im deutschsprachigen Raum befördert. Die Vision: Eine partizipative Demokratie, in der alle immer mitgestalten können. In dieser Veranstaltung stellen wir unsere Ideen vor.








