„Lab: Emotionen & Demokratie“
Affektive Strategien gegen Autoritarismus und für eine starke Demokratie mit Beyond Molotovs

Foto: Getty Images via Unsplash
Autoritarismus überzeugt nicht mit Argumenten und Programmen, sondern agiert tiefer. Er kreiert mächtige kollektive Affekte und kanalisiert (un)bewusste Wünsche und Ängste. Demokratien reagieren darauf oft rational – mit Programm, Struktur und Appell. Doch ohne ein Verständnis der tief liegenden Affektdynamiken bleibt ihre Wirkung begrenzt. Unter welchen Bedingungen sind eine lebenswerte Zukunft und demokratische Ideale wieder vorstellbar? Fachexpert*innen und Interessierte erkunden gemeinsam, welche Rolle Emotionen in der Politik spielen und entwickeln strategische Ansatzpunkte, wie dieses Wissen gezielt in demokratische Bildungs-, Kommunikations- und Beteiligungsprozesse einfließen kann. Das Lab wird von Beyond Molotovs gehostet, einem Kollektiv, das sich seit 2020 mit anti-autoritären Gegenstrategien beschäftigt. Der methodische Rahmen wurde in Zusammenarbeit mit Zukunftsforscher Jonas Drechsel erarbeitet.
*Die Labs sind Denk- und Handlungsräume, in denen unterschiedliche Akteur*innen gemeinsame Zukunftsbilder für eine starke Demokratie entwerfen und erste Schritte dorthin denken – der Startpunkt eines ko-kreativen, sektorübergreifenden Prozesses. Grundlage sind Methoden aus der Zukunftsforschung (wie beispielsweise Futures Wheel), die dabei unterstützen, strategische Narrative zu formulieren und systemische Ziele für die kommenden Jahre abzuleiten.
Achtung
Aufzeichnung

00:00
/
00:00
Zum Nachlesen
Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.
Speaker*innen
Weitere Veranstaltungen von Faktor D
Wer schreibt die Regeln? KI, Macht und Demokratie
Wer über KI entscheidet, entscheidet mit darüber, wie demokratische Öffentlichkeit und politische Teilhabe künftig aussehen.
Künstliche Intelligenz verändert die Spielregeln der Demokratie. Doch wer schreibt diese neuen Regeln, und wer profitiert davon?
In diesem Panel diskutieren Laura Dornheim, Max Senges und Markus Beckedahl, wo KI demokratische Teilhabe stärkt, und wo sie sie gefährdet. Welche Formen politischer Beteiligung entstehen? Wem gehört die digitale Infrastruktur? Und: Wie kann die Zivilgesellschaft KI aktiv mitgestalten, statt ihr nur zuzusehen?
Gemeinsam mit dem Publikum geht es um die Frage, welche KI wir für eine demokratische Gesellschaft brauchen, und wer die Macht hat, sie zu gestalten.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit


