Mitmacht 2025

„Postmigrantische Gesellschaften transalpin denken“

Im Diskurs mit Institut Neue Schweiz

Hannan Salamat
Sunčana Laketa
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Education Lab (EL2)
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Programm Mitmacht
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Foto: Laura Yuri Rivas Kaufmann/ keine Angabe

Postmigrantische Realitäten sind längst gesellschaftliche Normalität – trotzdem sind sie in Institutionen oft kaum verankert. Gleichzeitig fehlen Ressourcen, und progressive Kämpfe bleiben häufig zersplittert. Im Diskurs mit Hannan Salamat und Sunčana Laketa von dem Institut Neue Schweiz geht es darum, wie diese Spannungen solidarisch, transnational und zukunftsorientiert bearbeitet werden können. Hannan bringt dabei Erfahrungen aus kuratorischer und konzeptioneller Arbeit ein – etwa vom Transalpinen Festival zwischen Wien, Zürich und München oder vom ZIID Zürich, wo sie Formate zu Pluralität, Erinnerungskultur und demokratischer Teilhabe entwickelt. Sunčana ergänzt die Perspektive aus der Geschäftsstelle von INES: Wie lassen sich postmigrantische Perspektiven in Strukturen verankern, und wie können Ressourcen gebündelt werden, damit progressive Kämpfe gemeinsame wirken?Ihr diskutiert, welche Strategien, Allianzen und Narrative notwendig sind, um neue Handlungsspielräume für eine plurale, gerechte und solidarische Gesellschaft sichtbar zu machen.

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Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.

Speaker*innen

Hannan Salamat

Institut Neue Schweiz (INES) - Postmigrantischer Think & Act Tank

Sunčana Laketa

Institut Neue Schweiz (INES) - Postmigrantischer Think & Act Tank

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Angry Twitter Bird & entblößte Justitia: Wie Bilder Politik bewegen

Drei Kampagnen zeigen, worum es bei digitaler Gewalt wirklich geht.

Bilder bewegen, was Fakten nicht schaffen. Aber wie übersetzt man komplexe Themen in Emotionen? Und was macht ein Bild politisch so wirksam, dass Elon Musk persönlich reagiert? Mit Jenny Brunner von HateAid.

Donnerstag
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24.9.2026
11:45–13:00
Workshop
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Workshop
Donnerstag
Drei Kampagnen zeigen, worum es bei digitaler Gewalt wirklich geht.

„See you in court, Elon." – Mit einem Angry Twitter Bird zum Prozessauftakt wegen Antisemitismus auf Twitter/X schafften wir es bis in den Guardian, und Elon Musk reagierte höchstpersönlich.

Bilder bewegen, was Fakten nicht schaffen – und dieser Workshop zeigt, wie. Am Beispiel von drei Kampagnen: Ein böser Twitter-Vogel, der internationale Aufmerksamkeit auf eine Klage gegen einen Tech-Konzern lenkte. Eine Abrissbirne vor dem Bundestag, die zeigte, wie digitale Gewalt unsere Demokratie bedroht und gleichzeitig trockene Studienzahlen spürbar machte. Und eine entblößte, verpixelte Justitia-Statue, die aufzeigte, worum es bei digitaler Gewalt wirklich geht: Würde, Selbstbestimmung und Gerechtigkeit.

Drei Themen, drei Formate, drei Strategien und ein gemeinsames Ziel: Bilder schaffen, die hängen bleiben und Druck erzeugen, wo er gebraucht wird.

Im Workshop diskutieren wir: Was macht ein Bild politisch wirksam? Wie übersetzt man komplexe Themen in Emotionen, ohne zu vereinfachen? Und wie können wir diese Strategien gemeinsam weiterdenken?

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Pause

Zeit für Erholung

Donnerstag
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24.9.2026
11:15–11:45
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Donnerstag
Zeit für Erholung
Aufzeichnung verfügbar

Sprechen & Zuhören über alles, was die Wahlergebnisse in uns auslösen

Ein geschützer Raum für Austausch, Reflexion und Emotionen.

Die Wahlen sind vorbeiund wir alle haben viele Gedanken und Gefühle, die geteilt werden wollen. Dieser Workshop öffnet den Raum dafür. Mit Kai Schächtele von Mehr Demokratie!

Donnerstag
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24.9.2026
10:00–11:15
Workshop
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Workshop
Donnerstag
Ein geschützer Raum für Austausch, Reflexion und Emotionen.

Wahlen wirken nach. Wenige Tage nach den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin laden wir zu einem besonderen Gesprächsraum im Format Sprechen & Zuhören ein.

Hier geht es nicht um Strategien und nicht ums Argumentieren, sondern ums Erleben. Jede Person hat gleich viel Zeit. Der Fokus liegt auf den eigenen Empfindungen. Ob Trauer, Angst, Wut, Ohnmacht und Erschöpfung oder Zuversicht und Erleichterung: Alles hat Platz. Ein geschützter Raum zum Teilen, Zuhören und Durchatmen.

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Allzeitorte: Räume für das Miteinander schaffen

Wie Alltagsorte zu Räumen der Begegnung werden.

Das Programm Allzeitorte bringt Freizeit- oder Alltagsorte, Soziokultur und politische Bildung zusammen – für Räume echter Begegnung und gelebten Miteinanders. Mit Barbara Bichler und Kristina Rahe von Bundesverband Soziokultur e.V.

Donnerstag
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24.9.2026
10:00–11:15
Workshop
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Workshop
Donnerstag
Wie Alltagsorte zu Räumen der Begegnung werden.

Das Miteinander lebt von Begegnung. Dafür braucht es Orte, an denen Begegnungen möglich sind – und gemeinsame Ideen, die Menschen über die zufällige, flüchtige Begegnung hinaus in Verbindung bringen: Allzeitorte.

"Gemeinsam mehr bewegen" bringt Trios aus Freizeit- oder Alltagsort, Soziokultur und politischer Bildung zusammen, um genau das zu schaffen. An einem Ort, an dem sich Menschen alltäglich aufhalten, finden unterschiedliche Menschen durch Fragen, die sie persönlich umtreiben, und durch Angebote für alle ins gemeinsame Handeln und gestalten so zusammen ihren Ort des demokratischen Miteinanders.

Im Workshop setzen wir uns damit auseinander, wie alltägliche Orte zu Räumen der Begegnung werden, was es dafür braucht, und welche Stärken Soziokultur und politische Bildung gerade in der aufsuchenden Arbeit mitbringen.  

"Allzeitorte. Gemeinsam mehr bewegen" ist ein Förderprogramm des Bundesverbands Soziokultur e.V. und der Robert Bosch Stiftung GmbH.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit

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Hannan Salamat
Sunčana Laketa
Portrait Hannan Salamat
Portrait Sunčana Laketa