
Foto: Pau Casals / Unsplash
Populismus ist allgegenwärtig. Überall schießen populistische Figuren aus dem Boden und genießen neben großer Aufmerksamkeit auch immer häufiger große Zustimmung. Kurz gesprochen: Populismus ist Pop!Aber warum ist das so? Wer lässt sich schnell von populistischem Sprech überzeugen? Und muss Populismus mit seinen eigenen Waffen bekämpft werden? Wir fragen den österreichischen Soziologen Benjamin Opratko, wie sich der Populismus in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausprägt. Danach ordnet einer der bekanntesten Vertreter der progressiven Schweizer Männerbewegung, Markus Theunert, für uns ein, wieso speziell Männer eine Affinität zu autoritären populistischen Figuren haben, und wie wir diese Dynamiken durchschauen und durchkreuzen können. Die deutsche Autorin und Journalistin Özge İnan hinterfragt schließlich die harte Kante gegen alles, was mit Populismus beschimpft wird. Sie plädiert: „Wir müssen die Suche nach der Wahrheit wieder sexy machen!“Danach ist Raum für eine offene Diskussion mit den Sprecher*innen. Willkommen sind alle, die sich in einer vertieften Form mit der Popularität des Populismus speziell im DACH-Raum beschäftigen wollen.
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Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.
Speaker*innen
Weitere Veranstaltungen von Faktor D
„Perspektiven der Jugend“
Wenn wir uns weiterentwickeln wollen, müssen wir auf die zukünftigen Generationen hören. Wir sprechen mit Mit Elena Brehm, Ainhoa Martinelli und Paul Seidel über Jugendpartizipation, ihre Hürden und ihre Stärken.
„Nichts über uns, ohne uns!“ Das zentrale Prinzip der UN-Behindertenrechtskonvention ist mittlerweile auch Leitprinzip für gute Jugendpartizipation. Und das zu Recht. Denn nur Jugendliche selbst wissen, was es gerade bedarf, um als Teil der Gesamtgesellschaft wahrgenommen, respektiert und geachtet zu werden. Die Perspektiven der Jugend in den Blick zu nehmen und ihnen eine Stimme zu geben, bedeutet auf die Zukunft zu hören. Wie also ist es möglich, gute Jugendpartizipation zu gestalten? Was sind die Herausforderungen? Was sind Gelingensfaktoren? Darüber sprechen drei Jugendliche aus dem DACH-Raum. Danach gibt es die Möglichkeit, Fragen zu stellen und von der Jugend zu lernen.
„Mädchen*-Power“
Die Stimmen von Mädchen sollen mehr Gehör bekommen – aber wie und wieso überhaupt? Welche Hürden und Potentiale es bei der Beteiligung von Mädchen gibt, darüber sprechen Jessy James LaFleur, Christina Purrer, Barbara Wülser.
“Who run the World? Girls!” singt Beyoncé. Aber wie nur? Mädchen* und Frauen* sind in unserer Gesellschaft noch immer stark benachteiligt. Wenn wir dies ändern wollen, müssen wir früh ansetzen und Mädchen* bei ihrer gesellschaftlichen Teilhabe unterstützen. Drei Speakerinnen stellen Initiativen aus dem DACH-Raum vor, die den Fokus genau darauf legen. Sie tragen dazu bei, dass junge Mädchen* Politik mitgestalten, über die Vergabe von Geldern entscheiden und eine lautere Stimme bekommen können. Diese Veranstaltung richtet sich an alle, die erfahren möchten, welche Hürden und Potentiale es bei der Beteiligung von Mädchen* gibt und wie diese gelingen kann – und wieso diese im Speziellen gefördert werden muss. Die drei Best-Practice-Beispiele aus der Schweiz, Österreich und Deutschland liefern Ideen und eine geballte Ladung Wissen. Zum Schluss beantworten die Speakerinnen Fragen aus dem Publikum.(Der Begriff Mädchen* schließt Personen ein, die von intersektionalen Ausschlüssen und Mehrfachdiskriminierungen betroffen sind, speziell nicht heteronormativer sexueller Orientierungen oder Geschlechtsidentitäten.)
„Partizipative Jugendbudgets“
Der Jugend fehlt es nicht an guten Ideen. Wohl aber an Geld, sie umzusetzen. Eine mögliche Lösung sind partizipative Jugendbudgets, die viele Städte und Länder anbieten. Über die Dos and Don'ts sprechen Romy Grasgruber-Kerl und Julia Weber.
Jugendliche haben viele Ideen für eine bessere und lebenswertere Welt. Aber wer hört ihnen zu und woher bekommen sie Geld, um ihre Ideen umzusetzen? Um die Stimmen und Ideen junger Menschen wirksam werden zu lassen, vergeben viele Städte und Länder ein partizipatives Jugendbudget.Bei diesem Online-Event kommen Expert*innen, Vertreter*innen öffentlicher Behörden, Multiplikator*innen und andere Interessierte aus Österreich, Deutschland und der Schweiz zusammen, um mehr über partizipative Jugendbudgets zu erfahren und gemeinsam Good-Practice-Modelle zu diskutieren. Romy Grasgruber-Kerl und Julia Weber geben Einblick in das Thema. Zusätzlich werden ausgewählte Good Practices vorgestellt. In Kooperation mit Südwind und mitgestalten Partizipationsbüro im Rahmen von YUPAD (kofinanziert von der Europäischen Union).
„Einblicke aus der Wissenschaft“
Wie steht es um das Engagement von Jugendlichen? Die Wissenschaftler*innen Anna Grebe, Dario Wellinger und Manfred Zentner geben Einblicke in ihre Forschung zur Jugendteilhabe auf kommunaler Ebene – und räumen mit Halbwahrheiten auf.
„Wir wollen eine starke Demokratie von morgen bauen. Deshalb müssen wir diejenigen unterstützen, die sie in Zukunft verantworten werden“, sagt Carol Schafroth von Faktor D. In dieser Veranstaltung geben Wissenschaftler*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz Einblicke in ihre Forschung zur Teilhabe von Jugendlichen auf kommunaler Ebene. Danach geben wir Raum für Austausch zwischen den Vortragenden und den Teilnehmenden. Im Anschluss laden wir zur Vernetzung der Teilnehmenden aus den drei Ländern ein. Diese Veranstaltung ist für alle, die sich für das Thema der Teilhabe von Jugendlichen auf kommunaler Ebene interessieren und insbesondere für jene, die dazu arbeiten. Wir freuen uns auf die neuesten Erkenntnisse aus dem Feld.






