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„Drucksache Bibliothek“

Wie Bibliotheken mit (politischer) Einflussnahme umgehen

Felix Hüppi
Hanna Carlsson
Matthias Müller
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Weitere Veranstaltungen

Politische Einflussnahme auf Bibliotheken nimmt zu – mal lautstark, mal subtil. Wie sich diese Entwicklungen in der Praxis zeigen und was dagegen hilft, zeigen drei Perspektiven aus Wissenschaft, Beratung und Praxis:

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Hanna Carlsson eröffnet mit Erkenntnissen aus einer dreijährigen Studie zur politischen Einflussnahme auf Bibliotheken in Schweden. Matthias Müller von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin stellt zentrale Strategien und einen praktischen Leitfaden für den Umgang mit Angriffen vor. Felix Hüppi, Leiter der Pestalozzi-Bibliotheken Zürich, berichtet von konkretem politischem Druck, medialen Angriffen und Protesten – und davon, wie es gelang, Haltung zu bewahren.

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Der Beitrag von Hanna Carlsson aus Schweden wird als Gastbeitrag auf Englisch gehalten, alle weiteren Programmpunkte finden auf Deutsch statt. Wenn Englisch gesprochen wird, werden deutsche Untertitel eingeblendet. Die Veranstaltung richtet sich an Fachpublikum und Interessierte aus dem Bibliothekswesen, der Kulturpolitik, Zivilgesellschaft und Verwaltung.

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Zum Nachlesen

Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.

Magazinbeitrag von Felix Hüppi

Haltung zeigen, auch unter Druck: Die PBZ Zürich zeigt, wie Bibliotheken mit Kritik, Kontroversen und gesellschaftlicher Vielfalt umgehen können Lies den Beitrag hier.

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Magazinbeitrag von Hanna Carlsson

Welche Strategien sich in Schweden laut einer langjährigen Studie bewährt haben, um als Bibliothek demokratisch und offen zu bleiben. Lies den Beitrag hier.

Magazinbeitrag von Matthias Müller

Gezielte Anfeindungen erfordern klare Antworten: Matthias Müller zeigt auf, wie Bibliotheken im wachsenden Kulturkampf Haltung zeigen und demokratische Räume sichern. Lies den Beitrag hier.

Speaker*innen

Felix Hüppi

PBZ Pestalozzi-Bibliothek Zürich

Hanna Carlsson

Linnaeus-Universität

Matthias Müller

Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR)

Weitere Veranstaltungen von Faktor D

Aufzeichnung verfügbar

Wenn die Parlamente zu Theatern werden, müssen die Theater zu Parlamenten werden

Theater als Proberaum für Demokratie und die Zukunft unserer Gesellschaft.

Wie können wir politische Zukunftsszenarien heute erproben? Dieser Workshop nutzt Theater als Experimentierraum für demokratische Debatten und gemeinsames Handeln. Mit Eneas Prawdzic vom Theater- und Gesellschaftsprojekt "Proberaum Zukunft".

Donnerstag
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24.9.2026
11:45–12:30
Workshop
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Workshop
Donnerstag
Theater als Proberaum für Demokratie und die Zukunft unserer Gesellschaft.

Klimawandelbedingte Extremwetterereignisse im Jahr 2037, eine post-nationalstaatliche Welt der Konzerne im Jahr 2071 oder die Gründung der „International Democratic Alliance" im Jahr 2027: Wie kann man mit der Kunst des „Als-ob" und dem Theater-Werkzeugkasten Räume schaffen, in denen die Herausforderungen von morgen bereits heute wirksam erprobt werden können?

Das Theater- und Gesellschaftsprojekt Proberaum Zukunft inszeniert seit 2017 Räume mit Politiker*innen, Expert*innen und der Öffentlichkeit, in denen die Zukunft nicht nur erdacht, sondern real erprobt wird.

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Von Protest zu Prozess: Beteiligung trotz Gegenwind

Hybride Beteiligungsformate zwischen Institution und Zivilgesellschaft. Mit Laura Giesen von Liquid Democracy e.V., Alina Schütze von make.org und Katharina Knaus und Vera Hangs vom Projekt Zukunft D.

Institutionelle Beteiligung steht unter Druck. Wie können Bottom-up-Initiativen und etablierte Prozesse zu tragfähigen Kooperationen verbunden werden?

Donnerstag
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24.9.2026
11:45–13:00
Workshop
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Workshop
Donnerstag
Hybride Beteiligungsformate zwischen Institution und Zivilgesellschaft. Mit Laura Giesen von Liquid Democracy e.V., Alina Schütze von make.org und Katharina Knaus und Vera Hangs vom Projekt Zukunft D.

Institutionelle Beteiligung steht unter Druck: Budgets sinken, Prozesse verlieren an Verbindlichkeit, und vielerorts fehlt das politische Momentum, um Beteiligung nachhaltig zu verankern. Gleichzeitig entstehen neue digitale und hybride Beteiligungsformate aus der Zivilgesellschaft heraus: schnell, mobilisierend und nah an gesellschaftlichen Debatten.

Doch wie lassen sich Reichweite und Dynamik solcher Bottom-up-Initiativen mit der Legitimität institutioneller Prozesse verbinden? Und welche Allianzen und Narrative braucht es, um Beteiligung trotz schwindender politischer Unterstützung weiterzuentwickeln?

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Dieser Workshop bringt Akteur*innen aus Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft und Civic Tech zusammen und stellt Praxisbeispiele hybrider Beteiligung vor, darunter von Make.org, aula und Liquid Democracy. Die vorgestellten Projekterfahrungen zu Methodik, Zielgruppen, Outreach etc. sowie ein interaktives Rollenspiel erkunden, wie tragfähige Kooperationen zwischen unterschiedlichen Akteur*innen entstehen können.

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Gemeinsam diskutieren wir kollektive Strategien für eine resiliente, inklusive und stärker vernetzte Beteiligung.

Aufzeichnung verfügbar

Build your own Richtlinie: Staatliche Förderung für demokratische Wirkung

Wie staatliche Förderprogramme demokratische Wirkung entfalten.

Am Beispiel von „Zusammenhalt durch Teilhabe" wird es darum gehen, wie Förderlinien entstehen, und wie Zivilgesellschaft und Verwaltung gemeinsam wirksame Projekte gestalten können. Mit Maria Pereira Robledo und Dr. Martin Correll von der Bundeszentrale für politische Bildung.

Donnerstag
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24.9.2026
11:45–13:00
Workshop
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Workshop
Donnerstag
Wie staatliche Förderprogramme demokratische Wirkung entfalten.

Staatliche Förderung wirkt oft kompliziert: Formulare, Sachberichte, Verwendungsnachweise... Doch diese Strukturen machen sie stark. Sie sorgen für Transparenz, Planungssicherheit und demokratische Legitimation. Gerade wenn Demokratieförderung extremistischen Angriffen ausgesetzt ist, schützt eine funktionierende Bürokratie.

Aber wie entstehen Förderlinien, welche Spielräume hat die Behörde, und wie kann die Zivilgesellschaft mitwirken, damit Förderung wirkt?

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In unserem Workshop am Beispiel des Programms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ machen wir die Mechanik staatlicher Förderung transparent, zeigen Chancen und Grenzen auf und laden die Teilnehmenden ein, eigene Vorschläge zu entwickeln. So erfahren sie praktisch, wie Förderlinien entstehen und kreative Ideen innerhalb realistischer Vorgaben umgesetzt werden.  

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Der Workshop ist ein Ort des Austauschs: Zivilgesellschaft und bpb lernen voneinander. Am Ende gehen alle mit neuen Projektideen, einem klaren Verständnis staatlicher Förderung und der Erkenntnis, dass Fördermechanismen Werkzeuge sind, um Demokratie lebendig zu gestalten. Spaß am Ausprobieren ist nicht ausgeschlossen – trotz Bürokratie.

Aufzeichnung verfügbar

New Narratives and New Vibes for Democracy (ENG)

Storytelling strategies to counter authoritarian narratives.

Six practical plays to build narratives that connect emotionally, inspire action, and sustain democratic movements. With Tin Gazivoda from D Hub.

Donnerstag
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24.9.2026
11:45–12:30
Workshop
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Workshop
Donnerstag
Storytelling strategies to counter authoritarian narratives.

Elected authoritarian leaders understand the power of stories. They use narratives to dominate public conversation and consolidate power through lies, distortion, fear, and division. Yet they also speak in simple, accessible language, creating a sense of belonging to engage overlooked communities. Identifying this helps us understand their appeal and how to counter it.

That's where the Anti-Authoritarian Toolkit comes in. It focuses on narrative strategies: six plays designed to help you present your messages, connect emotionally with people, and build resilient political movements. Each play offers tested approaches to capture attention, inspire action, and foster long-term engagement – not just moments of mobilization, but lasting communities of trust and participation.

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In this workshop we show how to design messaging in real concerns, craft universal themes that unite diverse groups, and use humor and symbols to engage people. We also explore how to break through authoritarian shields – exposing corruption, betrayal, and the harm hidden behind false promises.  

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Throughout, we emphasize narratives that reflect people's lived experiences – showing how political change can improve the daily life of citizens. When messages mirror familiar and prevailing struggles and hopes, they become more authentic, mobilizing, and credible.

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Our goal is to equip workshop participants with the tools to take control of public discourse and reshape our communities around values of unity, hope, and shared humanity. Because the stories we tell can turn the tide.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit

Felix Hüppi
Hanna Carlsson
Matthias Müller
Portrait Felix Hüppi
Portrait: Hanna Carlsson
Portrait: Matthias Müller