
Foto: Claudia Höhne
Dorothea Kerrutt
„Es lohnt sich, Dritte Orte für Begegnung zu stärken. Wir brauchen Orte, die Miteinander stiften, die Raum für Austausch und Beziehungen schaffen, an denen wir Vielfalt leben und erleben, Unterschiede aushalten und Kompromisse aushandeln lernen. Genau hier liegt der Kern einer lebendigen Demokratie."
Ich glaube an die Kraft von Begegnung und daran, dass Gemeinschaft dort entsteht, wo Menschen sich willkommen fühlen. Mein Handwerkszeug habe ich in der Kommunikation für bundesweite Verbände und Marken gelernt. Als zertifizierte Stiftungsmanagerin kenne ich den Handlungsrahmen gemeinnütziger Organisationen ebenso wie die Dynamiken erfolgreicher Kooperationen. Besonders geprägt hat mich die Mitentwicklung des KörberHauses – von der ersten Idee bis zum lebendigen Dritten Ort für Begegnung. Durch meine langjährige Arbeit für die Körber-Stiftung an der Schnittstelle von Stiftung, öffentlicher Hand und Zivilgesellschaft weiß ich, wie aus unterschiedlichen Perspektiven gemeinsames Handeln entstehen kann. Mich motiviert die Frage, wie wir Räume schaffen, in denen Vielfalt, Engagement und ein gutes Miteinander wachsen können. Und wie wir nachhaltige Strukturen schaffen, um das Potential Dritter Orte für unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt zu heben.
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