Studienreise mit okaj Zürich: Wie Partizipation praktisch wird
In Berlin haben wir gemeinsam mit Fachpersonen aus Zürich untersucht, was es braucht, damit Beteiligung für marginalisierte junge Menschen konkret funktioniert.

Foto: Getty Images (via Unsplash)
Damit Demokratie lebt, müssen Menschen die Möglichkeit haben, ihren Lebensraum mitzugestalten, ihre Ideen und Perspektiven einzubringen und Selbstwirksamkeit zu erleben. Mit der Allianz Partizipation stärken wir unterschiedliche Formen der Mitgestaltung, teilen und testen innovative Modelle und formulieren gemeinsam Anforderungen an wirksame Partizipation.
Wir wollen Silos aufbrechen und das Wissen und die Erfahrungen zum Thema nachhaltig und grenzübergreifend teilen, u.a. in Form von Veranstaltungen und Publikationen.
Partizipation liegt an der Schnittstelle von Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Bildung, Kultur, Stadt- und Regionalentwicklung, Technologie und Förderung. Deshalb bringen wir unterschiedliche Disziplinen, staatliche Ebenen und gesellschaftliche Gruppen zusammen. Besonders wichtig ist uns, auch die Perspektiven der Menschen einzubeziehen, die von Beteiligungsangeboten häufig nicht erreicht werden.
In kleinen Arbeitsgruppen vertiefen wir zentrale Fragen und entwickeln konkrete Vorschläge für wirksame Mitgestaltung. Die Allianz arbeitet heraus, welche Anforderungen gute Partizipation erfüllen muss, wie verschiedene Menschen erreicht und innovative Modelle erprobt werden können. Alle Ergebnisse fließen in das Playbook ein.
Die Allianz arbeitet DACH-weit, berücksichtigt aber unterschiedliche politische Systeme, rechtliche Grundlagen und Beteiligungskulturen. Nationale Gruppen können eigene Prioritäten setzen, Erfahrungen aus ihrem Kontext einbringen und passende Lösungen entwickeln. Gleichzeitig arbeiten wir an gemeinsamen Qualitätsvorstellungen, die länderübergreifend Orientierung geben.
Aus der Vernetzung sollen konkrete Kooperationen, Pilotprojekte, politische Impulse und gemeinsame Vorhaben entstehen. Die Allianz schafft einen langfristigen Rahmen, in dem aus geteiltem Wissen gemeinsames Handeln wird und gute Partizipation dauerhaft gestärkt werden kann.
Wie lässt sich die Teilhabe junger Menschen auf der kommunalen Ebene stärken? In unserem ersten Innovationsprozess entwickelten 32 Expert*innen sieben konkrete Projektideen, von denen vier nun umgesetzt werden.
Wir bringen Menschen, Projekte und Organisationen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen, die sich strategisch austauschen und voneinander lernen wollen. Du suchst Kontakte? Wir helfen dabei, die richtigen Ansprechpersonen zu finden.
In unseren Veranstaltungen teilen und diskutieren Expert*innen ihr Wissen mit anderen Expert*innen des Themenbereichs. Hier findest du alle zukünftigen und vergangenen Veranstaltungen.

Wie steht es um das Engagement von Jugendlichen? Die Wissenschaftler*innen Anna Grebe, Dario Wellinger und Manfred Zentner geben Einblicke in ihre Forschung zur Jugendteilhabe auf kommunaler Ebene – und räumen mit Halbwahrheiten auf.

Der Jugend fehlt es nicht an guten Ideen. Wohl aber an Geld, sie umzusetzen. Eine mögliche Lösung sind partizipative Jugendbudgets, die viele Städte und Länder anbieten. Über die Dos and Don'ts sprechen Romy Grasgruber-Kerl und Julia Weber.
Dann schreib uns und wir melden uns so schnell wie möglich bei dir zurück. Deine Ansprechpartnerin für diese Allianz ist Marc.