Hier wächst eine kollektive demokratische Kraft

Unser Netzwerk

Julia Schlicht
Ich habe zu Einflussfaktoren von freiwilligem Engagement promoviert und war danach stets an der Schnittstelle von Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Staat tätig – unter anderem als wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. sowie beim Institut für angewandte Sozialwissenschaften Stuttgart. Empirie hilft Engagementförderung und -politik nachhaltig zu gestalten. Bei der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt ermögliche ich Forschungsprojekte, stoße eigene an und sorge für den Transfer in die Praxis.
„Vielfalt ist bereichernd, kostet aber auch Energie. Dass sich alle Menschen einbringen können, ist nicht nur ein demokratischer Gedanke, sondern ein Menschenrecht. Die Bündelung von Ressourcen und Strategien hilft, vielfältige Perspektiven zu stärken – und damit unsere Demokratie.“

Ton van Vlimmeren
Ich hatte viele verschiedene Positionen, darunter eine wunderbare Zeit als Direktor der Stadtbibliothek Utrecht und als Präsident des europäischen Verbandes EBLIDA, habe viele fantastische Menschen kennengelernt und dank der Bertelsmann Stiftung und der Gates Stiftung die Möglichkeit gehabt, weltweit hinter die Kulissen zu blicken.
Gerne teile ich diese Einblicke und Erfahrungen noch heute, unter anderem im sozialen Wohnungsbau, in Obdachlosenunterkünften und natürlich im Bibliothekswesen.
„Ich setze mich weiterhin mit Leidenschaft für eine inklusive, gerechte und demokratische Gesellschaft ein."

Odin Mühlenbein
Ich bin ein Enthusiast für soziale Innovation mit einer Leidenschaft für KI. Ich leite das AI Lab bei Ashoka, dem weltweit größten Netzwerk von Sozialunternehmern. Ich entwickle Anwendungen, die Ashoka effizienter machen und neue Möglichkeiten für das globale Netzwerk erschließen. Bevor KI mein Leben übernahm, half ich Führungskräften im sozialen Sektor, Strategien für den Systemwandel zu entwickeln. Ich habe mit etwa hundert führenden Sozialunternehmern aus der ganzen Welt zusammengearbeitet und alle möglichen Tools, Kurse, Podcasts, Berichte, Artikel usw. entwickelt. Manchmal tue ich das immer noch, also zögere nicht, mich zu kontaktieren. Außerdem bin ich Mitbegründer von drei sozialen Unternehmen, ehemaliger McKinsey-Berater, ausgebildeter Mediator, Möchtegern-Spieleentwickler und Schachschüler.
„Wenn man KI effektiv und verantwortungsvoll nutzen will, muss man mit der Technologie experimentieren. Man muss aufhören zu reden andfangen zu prototypisieren!“

Sham Jaff
Ich bin Journalistin, Gründerin und Redakteurin von Gishty sowie ehemalige Journalist Fellow am Reuters Institute der Universität Oxford. In meinem Newsletter „what happened last week“ ordne ich politische und gesellschaftliche Entwicklungen aus Asien, Afrika und den Amerikas für ein junges, internationales Publikum ein. Mich beschäftigt, wie Auslandsjournalismus zugänglicher, vielfältiger und näher an den Lebensrealitäten seiner Leser*innen werden kann.
„Für einen Auslandsjournalismus, der globale Zusammenhänge verständlich macht, Perspektiven jenseits gewohnter Machtzentren sichtbar werden lässt und besonders junge Menschen erreicht."

Melanie Goemmel
Ich arbeite seit über 15 Jahren als Kommunikationsprofi und Medienstrategin, vor allem für große NGOs. Dabei habe ich immer öfter gemerkt, wie sehr sich ihre Kommunikation verengt hat: Gemeinnützigkeit, Förderlogiken und politische Angriffe zwingen viele Organisationen zu Vorsicht, selbst dann, wenn die Lage eigentlich Zuspitzung bräuchte. Gleichzeitig organisieren politische Gegner Aufmerksamkeit laut, emotional und strategisch. Für mich war das der Punkt, den Pfad bewusst zu wechseln. Heute arbeite ich bei The Goodforces, einem diskursiven Akteur, der genau die Lücke füllt, die NGOs strukturell nicht schließen können: zuspitzen, Frames verschieben und Medienlogiken nutzen, ohne institutionell gebunden zu sein – damit progressive Inhalte wieder durchdringen.
„Ich brenne dafür, dass wir aufhören, nur zu reagieren und zu fingerzeigen. Allein mit Fakten kommen wir gegen Fakes und Lügen nicht an – das ist die neue Zauberformel: eigene Narrative, emotional, nah an der Lebensrealität der Menschen. Statt ständig zu widersprechen, müssen wir wieder erzählen, wofür wir stehen und wie ein gutes Leben konkret aussieht. Mich faszinieren besonders Botschaften, die leise wirken, aber wirken – wie trojanische Pferde für progressive Inhalte."

Barbara Wülser
Ich leite die Stabsstelle für Chancengleichheit von Frau und Mann Graubünden in Chur. Zuvor war ich zwölf Jahre lang in verschiedenen Funktionen bei CIPRA International tätig – einer internationalen Umweltorganisation, die sich für die nachhaltige Entwicklung in den Alpenregionen einsetzt.
„Frauen sind in der Politik nach wie vor untervertreten. Es ist wichtig, gerade Mädchen und jungen Frauen erste politisch Erfahrungen und Erfolgserlebnisse zu ermöglichen.“

Adrian Strazza
Ich liebe die Diversität, weil ich immer wieder davon profitiert habe. Bin Theaterpädagoge, Radiopädagoge, Geschäftsentwickler, Vater und noch viel mehr…

Manfred Zentner
Seit mehr als zwanzig Jahren steht die Beteiligung Jugendlicher auf kommunaler Ebene im Mittelpunkt meiner Forschung. Ich begann mit der Untersuchung von Freizeit- und Jugendkulturen, setzte meine Arbeit mit Studien zur Jugendbeteiligung fort und fokussierte mich schließlich auf die Jugendarbeitsforschung, insbesondere durch die Evaluierung verschiedener Angebote und Projekte. Seit 2013 bin ich Lehrbeauftragter und Forscher an der Donau-Universität Krems. Zudem engagiere ich mich als Vorstandsmitglied im Österreichischen Netzwerk Jugendforschung.
„Digitale Medien werden auch die Beteiligung auf kommunaler Ebene verändern.“

Barbara Djassi
Kommunikation und Freiheit sind die großen Themen in meinem beruflichen Wirken der letzten Jahre. Ich brenne dafür, dass wir uns von Strukturen und Mustern befreien, die Verteilungsgerechtigkeit und einen gesunden Umgang mit unseren planetaren Ressourcen verhindern. Ich versuche Menschen dafür zu begeistern, die Gesellschaft zu gestalten und dafür zu kämpfen, dass das möglich ist und bleibt. Ich bin im Augenblick vor allem aktiv für Kleiner Fünf und betterplace lab und mache außerdem Filme.
„Eine resiliente Demokratie kann es nur geben, wenn sie von innen permanent gestärkt, mit Leben gefüllt und reflektiert wird. Es braucht einen starken Zusammenhalt unter den vielen unterschiedlichen Akteur:innen aus allen Bereichen der Gesellschaft, damit die von innen und aussen bedrohte Demokratie erhalten bleibt und sich erneuern kann.“

Noa Dibbasey
Es gibt unglaublich viele Arten, wie Demokratie gelebt werden kann – ihre Vielschichtigkeit fasziniert mich. Dass ich als Praktikantin bei Faktor D diese Demokratie-Diversität mittels verschiedener Prozesse und in verschiedenen Ländern fördern und mittragen kann, bedeutet mir viel. Bereits in meiner Matura-Arbeit habe ich mich mit der Frage beschäftigt, wie wir die Partizipation von jungen Menschen in unserer Demokratie fördern können. Danach habe ich im Politik-Ressort einer Schweizer Zeitung gearbeitet und eine Kolumne über die Lebensrealität junger Menschen geschrieben. Jetzt studiere ich – neben meiner Arbeit bei Faktor D – in Bern Sozialwissenschaften und Data Science, wo ich mich erneut auf den Schwerpunkt Demokratie konzentriere.

Lisa Praeg
Meine erste soziokratische Wahl in einem Verein 2015 hat mich sehr geprägt, da ich dadurch erstmals die Kraft der partizipativer Lösungsfindung erleben durfte. In den letzten 8 Jahren habe ich sowohl Unternehmen als auch Schulen in Transformationsprozessen mit Schwerpunkt auf Beteiligung begleitet. Um vor allem in Schulen Türen für MitMacht zu öffnen, habe ich 2017 die Idee der soziokratischen Klassensprecherwahl entwickelt (www.levelupdemocracy.com). Ich bin überzeugt, dass gelebtes partizipatives Leadership, persönliche Entwicklung und Kollaborationskultur für eine gerechte Machtverteilung und Mitverantwortung wesentlich sind.
„Damit wir das Tempo und die Qualität des sozialen und demokratischen Fortschritt an die rasante Entwicklung im technischen, digitalen Bereich angleichen, wenn nicht sogar übertrumpfen können!“

Lara Buschmann
Ich bin Strategieberaterin, Speakerin und Aktivistin. In meiner Beratung unterstütze ich Organisationen, Teams und Führungskräfte dabei, gute Entscheidungen zu treffen und Wandel wirksam zu gestalten. Als Keynote-Speakerin bringe ich komplexe Themen auf den Punkt und mache Mut zum Handeln. Als Aktivistin und Gründerin setze ich selbst um, was mir wichtig ist und bringe Menschen zusammen, um gemeinsam Großes zu erreichen. Dazu gehören die Gründung einer Community und das Zusammenbringen von Expert*innen und Gestalter*innen zur gemeinsamen Erarbeitung einer Strategie zur Rettung der Demokratie.
„Es gibt keine Zufälle, es fällt einem zu, was fällig ist."

Lisa Merki
Hey, ich bin Lisa und schon seit über 10 Jahren in der Content Creation (seitdem ich 12 bin 😅). Hauptberuflich war ich ca. 5 Jahre in verschiedenen Agenturen im Social Media Marketing und bin nun seit 2 Jahren bei einem Software Unternehmen, wo ich alle Social Channels bespiele und unser Corporate Influencer Programm handhabe. Meine Expertise liegt in der Social Media Content Creation, aber abseits davon bin ich Marketing Allrounderin und sprudele sehr vor Ideen. Meine größte Leidenschaft ist es, gesellschaftlichen Wandel und Impact in der Welt zu bewirken. Daher betreibe ich auch nebenberuflich schon seit 3-4 Jahren meinen Account zum Thema Nachhaltigkeit. Zuletzt habe ich pro bono eine offene Werkstatt in Köln supportet, mit einem Video 14.000 € an Spenden reinzuholen.
„Kreativität, Neues schaffen, Emotionen hervorrufen, Leute mitreißen und Social Media entgegen aller autoritären Strömungen als Hebel für etwas Gutes zu nutzen."

Stephanie Behrens
Der Fokus meiner Arbeit ist Beteiligung auf allen Ebenen und für alle jungen Menschen zu ermöglichen. Als Teamleitung für die Kinder- und Jugendmigrationsarbeit konnte ich vielfältige Projekte zur Beteiligung und Empowerment in Kommune, Schule und Jugendverbandsarbeit initiieren. Diese Erfahrungen haben mich dazu geführt, inklusive und ganzheitliche Beteiligungskonzepte zu entwickeln und in Schulen, Bildungsregionen sowie (inter-)nationalen Netzwerken umzusetzen. Als Referentin für Kinder- und Jugendbeteiligung des Kreises Rendsburg-Eckernförde kann ich alle diese wichtigen Puzzleteile für gute Beteiligung und Stärkung der Demokratie in die tägliche Arbeit der Kommunen vor Ort einbringen und gemeinsam Handwerkszeug für die Praxis von ehrenamtlicher Politik, Verwaltung und Jugendarbeit erarbeiten.
„Unsere Gesellschaft driftet immer weiter auseinander, dabei ist es wichtig, dass wir die Power der verschiedensten Perspektiven bündeln, um gemeinsam neue Visionen für unsere Zukunft zu entwickeln.“

Markus Theunert
Seit 25 Jahren beschäftige ich mich als Fachperson, Autor und Aktivist mit der Frage, was (weisse cis) Männer beitragen können, um gerechte Geschlechterverhältnisse zu verwirklichen. Seit 2016 bin ich operativer Gesamtleiter des Dachverbands progressiver Schweizer Männer- und Väterorganisationen.
„In ihrem Mannsein verunsicherte Jungs und Männer sind anfällig für Verführungsbotschaften von rechts. Deshalb müssen wir männlichkeitsideologische Radikalisierungsdynamiken durchschauen und durchkreuzen.“

Elisabeth (Lissy) Wohlfahrt
Ich bin seit ca. 7 Jahren in der Mehrwegwelt unterwegs und habe hier bereits Start-up, NGO und Verbandsperspektive erleben dürfen. Nebenher ist Demokratie für mich, durch verschiedene Ehrenämter, meine Arbeit mit Kommunen aber auch meine Zeit bei ProjectTogether, ein immer wichtigeres Thema geworden. Ich habe einen Kulturort mit aufgebaut und mir im Rahmen von einem Moral Ambition Circle das Ziel gesetzt, noch tiefer in die Welt der Demokratiestärkung einzutauchen und meinen Beitrag zu leisten. Daher freue ich mich sehr, beim Mitmacht-Festival 2026 dabei sein zu dürfen.
„Wir müssen uns organisieren und Kräfte bündeln, um eine möglichst große Schlagkraft zu entwickeln, viele Leute zu erreichen und keine pro-demokratischen Ressourcen zu verschwenden."

Ruth Seliger
Ich bin Sozialwissenschafterlin und habe nach den Stationen von Psychoanalyse und Gruppendynamit meine theoretische Heimat im systemischen Denken gefunden. Als Systemische Beraterin begleite ich unterschiedliche Organisationen bei ihren oft umfassenden Veränderungen, bei der Neuasrichtung von Führung, Strategien, Strukturen und der Kultur. Dabei geht es immer um eine Neuausrichtung von Kommunikation und Kooperation. Meine Arbeitsfelder waren und sind Unternehmen, öffentliche Insitutionen, NGO's und Initiativen der Zivilgesellschaft.
„In meiner täglichen Arbeit mit Organisationen unterstütze ich dabei, Kommunikation und Koooperation im Rahmen großer Veränderungen funktional zu gestalten."

Justine Ohlhöft
Ich bewege mich theoretisch wie praktisch an der Schnittstelle von Gesellschaft, Politik, Bildung und Ästhetik und verstehe mich in einem weit gefassten Sinne als Gestalterin. Mit gemeinwohl- und sozialorientiertem Design möchte ich vor allem Momente der Politisierung und Demokratisierung anstoßen. Denn Gestaltung kann – so meine Überzeugung – einen entscheidenden Beitrag zu einem prodemokratischen Umgang mit politischen Emotionen leisten und so der Hegemonie populistischer Kollektiv- und Emotionsangebote etwas entgegensetzen.
„Liberale Demokratien leben von dem Versprechen ihrer steten Offenheit und Gestaltbarkeit. Immer wieder nach Räumen und Möglichkeiten zu suchen, dieses Versprechen spürbar und Gesellschaften tatsächlich als gestalt- und wandelbar begreifbar zu machen, ist letztlich der Antrieb meiner Arbeit."

Nina-Kathrin Wienkoop
Ich bin promovierte Politikwissenschaftlerin und Ethnologin. Als Vorstandsmitglied am Institut für Protest- und Bewegungsforschung und assoziiert am Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung beschäftige ich mich intensiv mit gesellschaftlichen Transformationsprozessen. Zuvor leitete ich dort ein Forschungsprojekt zu Jugend und Engagement. Derzeit bin ich Co-Leiterin der Ideen.Werk.Stadt in Hamburg, wo ich mich mit Fragen der Transformation und Innovation in der Verwaltung auseinandersetze. Zudem publiziere, berate, forsche und lehre ich zu Themen wie Jugend und Engagement, Protest, soziale Bewegungen, Demokratiebildung und Gen Z.

Dr. Martin Correll
Nach meiner Promotion in Politischer Theorie habe ich die Heilige Dreifaltigkeit des öffentlichen Diensts durchlaufen: Als Angestellter bei Kommune, Land und Bund wurden mir die Mechanismen und Wirkweisen der öffentlichen Verwaltung (manchmal zu) vertraut. Seit 2019 bin ich mit der Steuerung und Qualitätssicherung in der Projektförderung des Bundes befasst, erst im Integrationsbereich des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, jetzt beim Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ in der Bundeszentrale für politische Bildung. Politische Bildung betreibe ich auch im Nebenjob, wo ich als Universitätsdozent Lehramtsstudierende in die Geheimnisse der Politikwissenschaft einweihe.
„Die Demokratie braucht demokratisch gesinnte Menschen, immer schon und jetzt besonders. Und diese Menschen handeln nun mal nicht alleine, sondern gestalten gemeinsam den politischen Raum. Im Konsens und im Dissens, wohlwollend und kritisch – aber immer mit Respekt und Anerkennung für das Gegenüber."

Franka Ismer
Ich begleite seit über zehn Jahren Organisationen und Führungskräfte in komplexen Veränderungsprozessen – mit strategischem Weitblick, emotionaler Intelligenz und einer klaren Haltung für Wirkung und Verantwortung. Als Organisationsentwicklerin, Executive Trainerin und Business Coach habe ich Erfahrungen in der systemischen Beratung, im öffentlichen Sektor und in internationalen Impact-Startups gesammelt. Bei PHINEO leite ich das Wirkt-Siegel, bei dem wir Demokratieprojekte analysieren und auszeichnen. Mit dem Wirkt-Siegel möchte ich internationale Demokratieprojekte sichtbarer machen und ihre Vernetzung stärken.
„Gerade jetzt ist es wichtig Brücken zu bauen, im Gespräch zu bleiben und kollektiven Impact anzustreben – länderübergreifend, für ein starkes Europa.“

Becci Pelvan
Ich bin seit Ende meines Masterstudiums in der Asylberatung, im Social Media Management und vor allem in der politischen Bildung für Erwachsene tätig. Ich habe Erfahrungen in der digitalen politischen Bildung gesammelt und durfte an innovativen Methoden mitbasteln. Meine thematischen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Antifeminismus, Hate Speech, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit & extrem rechte Ideologien im Netz. Ich begeistere mich außerdem für innovative, interaktive Tools, Gamifizierung von Inhalten und für die demokratische Gestaltung digitaler Räume.
„Es ist mittlerweile kurz nach zwölf – höchste Zeit, Banden zu bilden."

Ronja Lamberty
Ich bin zuständig für Kommunikation und Kampagnenarbeit bei Faktor D. Aus der Überzeugung heraus, dass wir gemeinsam mehr bewirken können, möchte ich dazu beitragen, Allianzen zwischen demokratischen Akteur*innen zu bauen sowie Wissen und Erfahrungen zugänglich zu machen. Ich habe Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation in Berlin studiert und lange in den Bereichen Wissenschaftskommunikation, Journalismus, Eventmanagement und Plastikrecycling gearbeitet. Mein transdisziplinäres Wissen möchte ich bei Faktor D einbringen, um Demokratiearbeit im DACH-Raum sichtbarer zu machen und Menschen dafür zu begeistern.
„Unsere Demokratie ist keine starre Entität. Demokratie bedeutet gelebte, individuelle Geschichten. Genau diese müssen wir finden und erzählen, um Menschen für das Thema zu begeistern, sie miteinander zu vernetzen und unsere Demokratie nachhaltig zu stärken.“

Laura Lo Zito
Ich bin Autorin und Regisseurin.
Als Teenager zur Schauspielerei und damit zu Film, Fernsehen und Theater gekommen, habe ich nebenher als Casting-, Regie-, Dramaturgie- und Produktionsassistentin, sowie als Agentin für Regisseur*innen und Drehbuchautor*innen gearbeitet. In London war ich Theatermacherin und Producerin im Auslandsbüro des Spiegel. Im Anschluss Autorin, Content-Creatorin, Übersetzerin und Transcreatorin für Apps und Startups in London, New York, Silicon Valley. Von Brexit und Pandemie wieder nach Deutschland gespühlt war ich Autorin, Regisseurin und Showrunnerin der ARD-Dokuserie “Wir können auch anders” und habe mich seitdem dahingehend spezialisiert, progressive Themen mit Humor zu erzählen. Ich lebe in Hamburg und Schleswig-Holstein.
„Geschichten verändern die Welt - Die Welt geht kaputt - Wir brauchen bessere Geschichten. Wir Menschen haben die Fähigkeit uns die Zukunft vorzustellen und, um neue, hoffnungsvolle Erzählungen zu finden müssen wir uns zusammentun und uns gegenseitig daran erinnern wieviel wir gestalten und bewegen können."

Teresa Torzicky
Ich bin seit über 10 Jahren im Bildungsbereich in Österreich mit Schwerpunkt Innovation und Chancengerechtigkeit tätig. Die wichtigsten Stationen dabei waren meine Tätigkeit als Lehrerin, als Gründerin eines Inkubationsprogramms für Bildungsinnovationen sowie die Leitung der Geschäftsstelle der staatlichen Innovationsstiftung für Bildung. Aktuell darf ich das Entstehen der zivilgesellschaftlichen Initiative "BID - Gemeinsam Bildung stärken" begleiten.
„Bildung und Demokratie in einem Land gehen Hand in Hand und die Vernachlässigung des Bildungssystems eines Landes hat daher langfristig auch negative Auswirkungen auf die Demokratie. Konsensual erarbeitete und langfristig ausgerichtete Bildungsstrategien sind daher eine Notwendigkeit, um auch das Funktionieren des Bildungssystems zu gewährleisten und damit auch demokratische Prozesse zu sichern.“

Tim Ficht
Ich beschäftige mich täglich mit den Zukünften unserer Zeit. An der Universität für angewandte Kunst studiere ich spekulatives Design und bin stets auf der Suche nach demokratischen Antworten. In meinem Studium versuche ich, die verschiedenen Zukünfte durch verschiedene Medien greifbarer und erfahrbarer zu machen. Außerdem bin ich Aktivist und nutze meine Zeit für Themen, die uns alle betreffen: Demokratie, öffentliche Gesundheit und einige mehr. Die meiste Erfahrung habe ich dabei im Rahmen unseres Aufklärungsvereins „HPV Impfung jetzt!” gesammelt – wir haben uns erfolgreich für einen kostenlosen Zugang zur Krebsprävention in Österreich eingesetzt.

Rebecca-Paulina Prausner
Ich arbeite als Sozialarbeiterin seit zehn Jahren mit jungen Menschen, die durch Hilfssysteme fallen. Ich habe schnell gemerkt: Ich kann ihre Lebensbedingungen nur verbessern, wenn ich auch politisch arbeite und Projekte entwickle.
Egal ob Gesetzesänderungen oder Fördermöglichkeiten, der entscheidende Hebel war für mich immer, mit der Politik zu sprechen. Lobbyismus ist für die Demokratie enorm wichtig, aber für Gemeinwohl-Akteure kaum erreichbar.
Mit Lobby for Impact gründe ich jetzt mein viertes Projekt und genau das, was ich damals gebraucht hätte. Mein Ziel ist, dass demokratische Teilhabe nicht von Ressourcen abhängt.
„Die größte Stärke der Zivilgesellschaft ist ihre Kooperationsfähigkeit. In Zeiten, in denen Demokratie unter Druck steht und Förderung wegbricht, ist koordiniertes gemeinsames Auftreten der Schlüssel."

Anne Isakowitsch
Ich bin Campaignerin und Kommunikationsstrategin mit über fünfzehn Jahren Erfahrung in NGOs und progressiver politischer Kommunikation. Ich arbeitete unter anderem für GSCC, WeMove Europe und SumOfUs. Mein Schwerpunkt liegt auf strategischer Kommunikation, Campaigning und der Stärkung demokratischer Zivilgesellschaft. Heute bin ich Communications Director der Amadeu Antonio Stiftung.
„Demokratische Stimmen müssen stärker gemacht werden – mit strategischer Kommunikation, klaren Narrativen und neuen Allianzen, um Zukunftsoptimismus wieder ansteckend zu machen."
Steffi Dubrau
„Vom Innovationsprozess erwarte ich mir neue Impulse, um junge Menschen zu begeistern und zu aktivieren. Sie haben so viel Power und Ideen, aber oft kennen sie ihre Selbstwirksamkeit noch gar nicht. Die Zeiten haben sich verändert und vieles spielt sich in der digitalen Welt ab. Dies gilt es einzubeziehen und die daraus resultierenden Vorteile zu nutzen.“

Patricia Hladschik
Als Geschäftsführerin von Zentrum polis - Politik Lernen in der Schule ist es meine Aufgabe, so viel Politische Bildung wie möglich an Österreichs Schulen zu bringen (mit Unterrichtsmaterialien, Podcasts, Veranstaltungen, Fortbildungen etc.). Neben der nationalen Tätigkeit bin ich als Expertin für Politische Bildung und Menschenrechtsbildung für den Europarat und die Europäische Kommission tätig. Die beiden Bereiche ergänzen sich gut: Europäische Policy braucht die nationale Umsetzung und Praxis. Die nationale Ebene profitiert von europäischen Leitlinien und Vernetzung. Aktuelle Schwerpunkte: Demokratische Schulentwicklung, die europäische Dimension in der Politischen Bildung, frühes politisches Lernen, Digital Citizenship Education.
„Meine politische Heimat sind die Menschenrechte: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren."

Mirjam Kirschner
In der aktuellen Kampagne "Reclaim TikTok" versuchen wir bereits, eine Bewegung entgegen rechts auf TikTok aufzubauen. Durch die eigenen Erfahrungen von Hass und Bedrohungen ist es mir sehr wichtig, Feindbilder in digitalen Räumen abzubauen. In einer Summer School habe ich mich u.a. mit Plattformen als Mittel für Proteste, Gefahren von KI und demokratiegefährdenden Prozesse wie durch die Verbreitung von Fehlinformationen in digitalen Räumen auseinandergesetzt. Ich glaube, für den Prozess und die Challenge, Feindbilder abzubauen, sehr interdisziplinäre, groß denkende Perspektiven mitbringen zu können.
„Ich bin stolz darauf, Teil einer vielfältigen, demokratischen Bewegung zu sein, die rechte Kräfte übertrumpft und ein Leben für alle im Einklang mit der Natur schafft. Ich bin mir sicher, dass Empowerment der Zivilgesellschaft und die Stärkung demokratischer Akteure aktuelle Gefahren wie die Klima- und Biodiversitätskrise, die Zunahme von Fehlinformationen v.a. auch durch KI und Kriege bewältigen können.“

Karim El-Helaifi
Ich bin Vorstandsvorsitzender der neuen deutschen organisationen, einem postmigrantischen Netzwerk von über 200 Organisationen und Initiativen Schwarzer Menschen und People of Color in ganz Deutschland, die sich gegen Rassismus und für eine inklusive Gesellschaft, sowie Mitgründer der Vereine Schülerpaten Berlin und Schülerpaten Deutschland, die sich für Bildungsgerechtigkeit einsetzen. Darüber hinaus berate und trainiere ich Aktivist*innen und Organisationen in strategischer Kommunikation.
„Seit Jahren befinden wir uns politisch und gesellschaftlich in einem Prozess der Reautoritarisierung. Wir bewegen uns immer weiter weg von einer menschenrechtsbasierten pluralen Demokratie. Nur wenn wir anerkennen, dass wir uns näher an einem "Schon Wieder" befinden als an einem "Nie Wieder", können wir gemeinsame wirkungsvolle Strategien dagegen entwickeln.“

Berivan Yildiz
Ich bin Politikwissenschaftlerin und habe früh meinen Weg in die Kommunikation gefunden. Bereits während des Studiums arbeitete ich in einer PR-Agentur und vertiefte meine Text-Skills. Meine Leidenschaft für konzeptionelles Arbeiten und Kampagnen entwickelte ich in der PR bei UNICEF. Heute leite ich den Bereich Kommunikation bei der START-Stiftung, wo ich in den letzten sieben Jahren u. a. die Instagram- und TikTok-Kanäle aufgebaut habe. Zuletzt initiierte ich ein Content-Creation-Team aus START-Stipendiat:innen und entwickle mit ihnen gesellschaftspolitische Inhalte. Ich habe ein gutes Gespür für Jugendliche, Trends und kreative Ideen.
„Ohne Chancengerechtigkeit ist die Leistungsgesellschaft nur eine Lotterie. Gleiche Startbedingungen müssen der Maßstab sein – besonders für Menschen mit Migrationsbezug."

Oscar Duys
Ich bin Software-Engineer im Deliberations-Team von Change.org, wo ich Tools entwickle, die großen Gruppen von Menschen helfen, gemeinsam zu beraten und kollektive Entscheidungen zu gestalten. Aktuell arbeite ich am Swiss National AI Dialogue, der Einwohner*innen eine direkte Verbindung zu den Menschen gibt, die die eigene KI der Schweiz entwickeln, und ihnen ein Mitspracherecht dabei einräumt, wie KI im Land entwickelt und genutzt wird. Davor habe ich als Cooperative AI Research Fellow an Habermolt mitgebaut, einem Forschungssystem zur Delegation von Beratungsprozessen an KI-Vertreter*innen, und habe Angewandte Mathematik an der University of Cape Town studiert. Mich treibt eine einfache Frage an: Wie kann KI die Stimmen von Menschen verstärken, statt sie zu ersetzen?
„Mich treibt die Leidenschaft an, KI zu entwickeln, die Menschen hilft, gehört zu werden, statt sie zu ersetzen. Der Swiss National AI Dialogue zeigt, was passiert, wenn ein ganzes Land eine direkte Verbindung zu den Menschen bekommt, die seine KI entwickeln."
Darauf sind wir stolz
Expert*innen in Österreich, Deutschland und der Schweiz haben wir bisher erreicht.
Veranstaltungen haben wir bisher (ko-)gehostet: online sowie live vor Ort.
Euro an Fördergeldern haben wir bisher für insgesamt neun Projekte verteilen lassen.
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Foto: Samuel Becker

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