Hier wächst eine kollektive demokratische Kraft

Unser Netzwerk

Anna Pixer
Ich bin Anna Pixer und beschäftige mich seit mehr als 13 Jahren mit Klimaschutz, Klimapolitik und der Frage, wie sie gesellschaftlich und wirtschaftspolitisch eingebettet werden kann, sodass sie bestmöglich ausgestaltet ist. Das hat spätestens mit meinem Volkswirtschaftsstudium an der WU Wien und der Universität für Bodenkultur Wien angefangen. Seitdem war ich beruflich vor allem in wissenschaftlichen und öffentlichen Institutionen (zB Momentum Institut, Stadt Wien), privat auch im Freiwilligenbereich tätig. Seit Anfang 2024 bin ich Teil des KONTEXT-Instituts für Klimafragen. Meine Motivation kommt von einer simplen Frage: Wo sind die Hebel, an denen ich persönlich etwas bewegen kann, und wie drehe ich an ihnen?
„Eine klimagerechte Gesellschaft, die das Leben für alle besser macht, ist das wichtigste Ziel, das wir haben. Mitmacht heißt: den eigenen Hebel finden und umlegen, egal ob in der Zivilgesellschaft, in Unternehmen oder auf großer politischer Bühne. Alle sind gefragt."

Marcel Lemmer
Ich habe Soziologie in Frankfurt und Wien studiert. Aktuell bin ich Promotionsstipendiat der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit an der Goethe-Universität. Zu meinen Forschungsschwerpunkten gehört die Extremismusforschung und die Entwicklung von Staatlichkeit in nationalen und globalen Diskursen. Außerdem bin ich Mitglied des Bundesvorstands des Jungen Forums der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und Gründer der Jungen Demokratiestiftung.
„'The Kids Are Alright' gilt schon lange nicht mehr. Unsere demokratische Gesellschaft muss die Jugend aktiv mit neuen Methoden einbinden.“

Melanie Goemmel
Ich arbeite seit über 15 Jahren als Kommunikationsprofi und Medienstrategin, vor allem für große NGOs. Dabei habe ich immer öfter gemerkt, wie sehr sich ihre Kommunikation verengt hat: Gemeinnützigkeit, Förderlogiken und politische Angriffe zwingen viele Organisationen zu Vorsicht, selbst dann, wenn die Lage eigentlich Zuspitzung bräuchte. Gleichzeitig organisieren politische Gegner Aufmerksamkeit laut, emotional und strategisch. Für mich war das der Punkt, den Pfad bewusst zu wechseln. Heute arbeite ich bei The Goodforces, einem diskursiven Akteur, der genau die Lücke füllt, die NGOs strukturell nicht schließen können: zuspitzen, Frames verschieben und Medienlogiken nutzen, ohne institutionell gebunden zu sein – damit progressive Inhalte wieder durchdringen.
„Ich brenne dafür, dass wir aufhören, nur zu reagieren und zu fingerzeigen. Allein mit Fakten kommen wir gegen Fakes und Lügen nicht an – das ist die neue Zauberformel: eigene Narrative, emotional, nah an der Lebensrealität der Menschen. Statt ständig zu widersprechen, müssen wir wieder erzählen, wofür wir stehen und wie ein gutes Leben konkret aussieht. Mich faszinieren besonders Botschaften, die leise wirken, aber wirken – wie trojanische Pferde für progressive Inhalte."

Alina Schütze
Ich setze mich als Beteiligungsexpertin für demokratische Teilhabe in gesellschaftlichen Transformationsprozessen ein. Mein Zugang zur Partizipation entstand über gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung – heute unterstütze ich Kommunen, Landesverwaltungen und Ministerien dabei, Beteiligung wirksam, inklusiv und strategisch zu gestalten. Besonders interessiert mich, wie digitale Werkzeuge mit analogen Formaten zusammenspielen können, um möglichst vielen Menschen eine Stimme zu geben. Bei Make.org arbeite ich außerdem an der Integration demokratischer KI in Partizipationsprozessen.
„In Zeiten großen Vertrauensverlusts in demokratische Institutionen müssen wir uns zusammentun, um dieses Vertrauen wiederherzustellen. Gesellschaftliche Transformation lebt von wirksamer Teilhabe und Kooperation – online sowie offline."

Che Wagner
Ich bin Programmleiter «Teilhabe» bei Pro Futuris und Co-Projektleiter des «Zukunftsrats U24». Weiter bin ich Co-Gründer der Stiftung für direkte Demokratie und war Campaigner bei der Plattform WeCollect. Ich war Gründungsmitglied und Projektleiter beim nationalen Wettbewerb für innovative Verwaltungsprojekte, civicChallenge. Ich engagiere mich im Schnittpunkt Zivilgesellschaft, Politik und Technologie immer mit festem Blick auf das Wohlergehen derjenigen in der Gesellschaft, die am wenigsten profitieren.

Imke Lohmann
Prägend ist für mich im Rückblick die Sozialisierung im Kontext von Landwirtschaft, Dorfgemeinschaft und einer politischen Zurückhaltung meiner Eltern als Konsequenz aus der Nazi-Zeit und dem Prekariat eines kleinen "Bauernhofes", der durch Klugheit und Kooperation überleben konnte und heute ein Vorzeigebetrieb ist, den meine Nichte in Gemeinschaft fortführt. Ich selbst bin daraus Lernende, Autodidaktin, Künstlerin, Methodikerin und vor allem eine "Randtänzerin" und Mutmacherin geworden. Die letzten prägenden Lernstationen waren die Metatheorie der Veränderung, die Entdeckung der bildenden Kunst und auch der Faktor "Burn On" für Mensch und Organisationen.
Ich habe als 66 jährige mit mehr als 30 Jahren Selbstständigkeit mich entschieden eine MUT-Tankstelle und eine "Muckibude" zu initiieren.

Julia Reuschenbach
Ich bin seit Dezember 2025 als Senior Lecturer für Sozialwissenschaften an der Universität Hamburg tätig und forsche dort zu Parteien, Wahlen, Demokratie und politischer Kommunikation. Vorher habe ich in Bonn und Berlin Politikwissenschaft, Soziologie sowie Neuere und Neueste Geschichte studiert und war unter anderem an der Universität Bonn, in der Stiftung Berliner Mauer und an der Freien Universität Berlin tätig. Neben meiner Arbeit an der Universität bin ich Autorin im Suhrkamp Verlag, wo ich 2024 zusammen mit Korbinian Frenzel das Buch "Defekte Debatten. Warum wir als Gesellschaft besser streiten müssen" veröffentlicht habe. Außerdem bin ich Policy Fellow bei "Das Progressive Zentrum" und Co-Host des Phoenix-Politikpodcasts "Unter 3".
„Die Stärke von Wissenschaft ist auch darin begründet, wie sehr sie mit Politik und Gesellschaft in den Austausch tritt."

Melanie Gömmel
Ich arbeite seit über 15 Jahren als Kommunikationsprofi und Medienstrategin, vor allem für große NGOs. Dabei habe ich immer öfter gemerkt, wie sehr sich ihre Kommunikation verengt hat: Gemeinnützigkeit, Förderlogiken und politische Angriffe zwingen viele Organisationen zu Vorsicht, selbst dann, wenn die Lage eigentlich Zuspitzung bräuchte. Gleichzeitig organisieren politische Gegner Aufmerksamkeit laut, emotional und strategisch. Für mich war das der Punkt, den Pfad bewusst zu wechseln. Heute arbeite ich bei The Goodforces, einem diskursiven Akteur, der genau die Lücke füllt, die NGOs nicht schließen können: zuspitzen, Frames verschieben und Medienlogiken nutzen – damit progressive Inhalte wieder durchdringen.
„Mich treibt an, dass progressive Politik wieder Menschen erreicht – nicht nur ihre eigene Bubble."

Lukas Slepecki-Dobner
Ich bin bei YEP-Stimme der Jugend als Verantwortlicher für den Empowerment-Circle (Netzwerke und Pädagogik) tätig. Mein Ziel ist es, Jugendliche dabei zu unterstützen, ihre Stimmen zu stärken und aktiv an der Gestaltung ihrer Zukunft teilzuhaben. Mit meiner Ausbildung als Pädagoge an der Universität Wien und meiner langjährigen Erfahrung als Lehrperson habe ich ein tiefes Verständnis dafür entwickelt, wie partizipative Bildungsansätze und Community Building Jugendliche empowern können. In meiner Arbeit mit Jugendlichen finde ich innovative Wege, um junge Menschen aktiv in Entscheidungsprozesse einzubinden und ihre Potenziale zu fördern.
„Jugendliche müssen nicht nur gehört werden – sie müssen aktiv mitgestalten können.“

Tamara Ehs
Ich arbeite als Politikwissenschafterin und Demokratieberaterin, bin Gründerin von Ehs & Fils Democracy Consulting und berate derzeit u.a. die Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung der Landesregierung Baden-Württemberg und die European Association for Local Democracy in Brüssel. Die akademische Grundlage hierzu bilden zahlreiche Forschungsaufträge, aktuell bin ich Fellow an der Academy of International Affairs in Bonn und forsche zum Thema "Urban Diplomacy for Safeguarding Democracy." Ich studierte Politik-, Kommunikations- und Rechtswissenschaften an der Universität Wien, Sciences Po Lille und European Academy of Legal Theory Brüssel. Ich engagiere mich gerne in der politischen Erwachsenenbildung, insbesondere im Rahmen der von mir co-konzipierten "Demokratie Repaircafés". Meine Veröffentlichungen befassen sich mit den sozioökonomischen Fragen von Demokratie und Verfassung, sowie mit den Gefahren der Autokratisierung. Für meine Arbeit erhielt ich zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Ludo Hartmann-Preis der Volkshochschulen und den Wissenschaftspreis des Österreichischen Parlaments.

Lara Buschmann
Ich bin Strategieberaterin, Speakerin und Aktivistin. In meiner Beratung unterstütze ich Organisationen, Teams und Führungskräfte dabei, gute Entscheidungen zu treffen und Wandel wirksam zu gestalten. Als Keynote-Speakerin bringe ich komplexe Themen auf den Punkt und mache Mut zum Handeln. Als Aktivistin und Gründerin setze ich selbst um, was mir wichtig ist und bringe Menschen zusammen, um gemeinsam Großes zu erreichen. Dazu gehören die Gründung einer Community und das Zusammenbringen von Expert*innen und Gestalter*innen zur gemeinsamen Erarbeitung einer Strategie zur Rettung der Demokratie.
„Es gibt keine Zufälle, es fällt einem zu, was fällig ist."

Jürg Steiner
Ich bin seit fast 40 Jahren Journalist, arbeitete sehr lange bei der Berner Zeitung (Tamedia) und in den 1990er-Jahren vorübergehend im Tessin. 2021 verliess ich Tamedia und gründete mit Marina Bolzli und Joël Widmer das lokale Online-Magazin "Hauptstadt" in Bern, das seit 2022 erscheint.

Winfried Kneip

Alina Schütze
Ich setze mich als Beteiligungsexpertin für demokratische Teilhabe in gesellschaftlichen Transformationsprozessen ein. Mein Zugang zur Partizipation entstand über gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung – heute unterstütze ich Kommunen, Landesverwaltungen und Ministerien dabei, Beteiligung wirksam, inklusiv und strategisch zu gestalten. Besonders interessiert mich, wie digitale Werkzeuge mit analogen Formaten zusammenspielen können, um möglichst vielen Menschen eine Stimme zu geben. Bei Make.org arbeite ich außerdem an der Integration demokratischer KI in Partizipationsprozessen.
„In Zeiten großen Vertrauensverlusts in demokratische Institutionen müssen wir uns zusammentun, um dieses Vertrauen wiederherzustellen. Gesellschaftliche Transformation lebt von wirksamer Teilhabe und Kooperation – online sowie offline.“

Jan Renner
Ich bin Landesgeschäftsführer von Mehr Demokratie Bayern und beschäftige mich in meiner Arbeit mit dem Ausbau von demokratischen Mitgestaltungsmöglichkeiten für alle. Ganz konkret berate ich Initiativen in Bayern dabei, ihrem kommunalpolitischen Anliegen Gehör zu finden. Ob mehr Dialoge durch losbasierte Bürgerräte oder direktdemokratische Bürgerentscheide: Beteiligung ist vielfältig, muss aber auch von allen Seiten gelebt werden, damit sie funktioniert. Besonders im Bereich der Jugendbeteiligung ist hier noch Luft nach oben. Darum arbeite ich im Projekt „LOS jetzt!“ daran, Kinder- und Jugendbürgerräte in der DACH-Region zu fördern.
„Demokratie funktioniert nur zusammen. Trotz unterschiedlicher Ansatzpunkte ist es darum wichtig, dass sich verschiedenste Akteure auf gemeinsame Ziele verständigen. Denn die Bedrohungen der Demokratie halten Einzug in unsere Gesellschaft.“

Adriana Rey
Ich arbeite als Projektmanagerin beim Schweizer Bibliotheksverband Bibliosuisse, nach früheren beruflichen Stationen in öffentlichen und kantonalen Bibliotheken und als (ursprünglich) Gymnasiallehrerin für Deutsch und Geschichte. Bei Bibliosuisse bin ich für diverse Kampagnen und Veranstaltungen zuständig und bin in den beiden Kommissionen Nachhaltigkeit sowie Diversität aktiv. Die Förderung der Demokratie liegt mir beruflich und persönlich am Herzen.

Marie Wachinger
Ich bin geschäftsführende Vorständin der Allianz "Rechtssicherheit für politische Willensbildung", die politische Handlungsspielräume der Zivilgesellschaft verteidigt, und war zuvor als Geschäftsführerin in einem Verein im Bereich Globales Lernen tätig. Davor arbeitete ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hertie School und an der Freien Universität Berlin. Dort promovierte ich im Fach Politische Theorie zum Solidaritätsbegriff.
„Zusammen zu handeln sorgt für Hoffnung und Gemeinschaft – und ist wirksam gegen den erstarkenden Rechtsextremismus und Antidemokrat*innen."

Saravana Jeyananthan
Ich engagiere mich für mehr politische Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund. Dadurch, dass ich selber einen Migrationshintergrund habe ist es für mich vor allem wichtig den Austausch zu fördern und Brücken zu bauen zu nicht postmigrantischen Gesellschaften und postmigrantischen Gesellschaften.

Lea Gronenberg
Ich setze mich für eine Gesellschaft ein, in der alle mitgestalten können. Als Head of Communications bei d|part bringe ich Forschung in gesellschaftliche Debatten ein. Zudem leite ich das Citizen-Science-Projekt Co-Creating Our City, das Jugendliche und Entscheidungsträger*innen zusammenführt, um wirksame Beteiligung auf lokaler Ebene zu entwickeln. Seit über zehn Jahren engagiere ich mich in der politischen Bildung sowie Kampagnen für Gerechtigkeit, Teilhabe und Demokratie. Besonders wichtig ist mir, Räume und Formate zu schaffen, die Menschen befähigen, kritisch zu denken, sich einzubringen und in ihren Communities Wirkung zu entfalten.
„In Zeiten gesellschaftlicher Spannungen braucht Demokratie kollektive Antworten. Gemeinsam können demokratische Akteur*innen Räume schaffen, in denen Menschen ihre Stimmen einbringen und gehört werden.“

Julius Oblong
Ich bin Julius Oblong, 32 Jahre alt, und lebe und arbeite in Berlin. Als Projektleiter von Jugend entscheidet bei der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung setze ich mich dafür ein, Kommunen die Beteiligung von Jugendlichen zu ermöglichen. Seit 2019 arbeite ich außerdem als Gründer der digitalen Wahlhilfe VOTO daran, junge Menschen für Kommunalwahlen zu begeistern. Mein Studium der Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Kommunalpolitik führte mich nach Berlin, Friedrichshafen und Madrid.
„Demokratie lebt von Beteiligung. Jugendlichen Entscheidungen zu übertragen, heißt zu vermitteln: Es kommt auf euch an!“

Yaël Kaiser
Ich habe Internationale Beziehungen, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften in Genf, Lausanne und Moskau studiert. Nach Stationen in der Privatwirtschaft sowie bei foraus, Reatch und im Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation bin ich heute Co-Geschäftsleiterin bei der Demokrative - Initiative für politische Bildung. Politische Bildung liegt mir seit jeher am Herzen. Sie ist für mich das Fundament einer funktionierenden Demokratie. Bei der Demokrative kann ich diese Überzeugung in die Tat umsetzen. Dort gestalten wir spielerisch und erfahrungsbasiert mit jungen Menschen die Demokratie von morgen. Daneben verantworte ich bei einer Schweizer Gemeinde den Aufbau eines Kultursekretariats, eine spannende Ergänzung am Puls des lokalen politischen Geschehens.
„Menschen jeden Alters zu ermutigen, ihre eigene Stimme zu finden und sich zu engagieren – dafür lohnt es sich, mit Leidenschaft einzutreten.“

Evelyn Hemmer
Ich bin Innovationsmanagerin und unterstütze Journalist*innen, Medienschaffende und Kreative bei der Umsetzung von innovativen Ideen. Ich habe im deutschsprachigen Raum eine einzigartige Medienförderung (Wiener Medieninitiative) aufgebaut und über 200 Projekte begleitet. Bei Hashtag Media kümmere ich mich ums Projektmanagement und die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens.

Elena Allendörfer
Als Kampagnen-Leiterin arbeite ich an der Schnittstelle von Campaigning, Community-Aufbau und politischer Teilhabe. Ich verantworte den Aufbau, die Pflege und das strategische Wachstum politischer Communities und entwickle kampagnenfähige Formate, die Mobilisierung mit nachhaltigem Engagement verbinden. Dabei geht es mir nicht nur darum, Reichweite oder Beteiligungszahlen zu erhöhen, sondern darum, dauerhafte Beziehungen zwischen Bewegung und Basis aufzubauen.
„Lasst uns die Mauern zwischen Communities einreißen! Mehr denn je braucht Demokratie heute vernetzte Bewegungen, geteilte Strategien und kollektive Stärke.“

Caro Hammoutene
Ich bin Projektmanagerin bei Faktor D in Wien, wo ich auch technische Mathematik und Biomedical Engineering studiert habe. Als Mitgründerin von zwei Vereinen, die Brücken zwischen Wissenschaft und Gesellschaft bauen, habe ich meine Leidenschaft für sozial-politisches Engagement und Partizipation entdeckt. Das hat mich zu meinem weiteren Studium in Ökonomie, Imagination und Zukunftsgestaltung geführt. Vor Faktor D war ich u.a. bei der Ludwig Boltzmann Gesellschaft für das Fortbildungsprogramm zu Partizipation in Forschung zuständig. Weiters habe ich zwei Bürger*innenräte mitumgesetzt. Ich schätze an Faktor D, dass wir Raum schenken, halten und facilitaten, um gemeinsam Zukunft zu gestalten.
„Die Zukunft entsteht nicht von allein – sie wächst mit jedem achtsamen Schritt, den wir gemeinsam gehen.“

Rebekka Dober
Ich bin Gründerin und Geschäftsführerin von YEP, einem mehrfach prämierten Sozialunternehmen, das inklusive Partizipationsprozesse aufsetzt, um die Stimme der Jugend in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft einzubringen und die Generationen wieder zu verbinden. In den letzten fünf Jahren hat YEP über 300 solcher Beteiligungsprozesse umgesetzt und hat die größte Reichweite unter jungen Menschen in ganz Österreich. Dazu zählen u.a. bedeutende Projekte wie die Beteiligung Jugendlicher am offiziellen Lehrplan Österreichs im Auftrag des BMBWF und die größte Finanzbildungsstudie des Landes. Für meine Arbeit wurde ich 2022 als internationale Ashoka Fellow ausgezeichnet und in die Liste der Top 100 Social Entrepreneurs aufgenommen.
„Wir wollen, dass junge Menschen wieder an die Demokratie glauben können und verstehen: Ich bin ein Teil davon und ich kann etwas verändern.“

Riccardo Ramacci
Ich arbeite in der Philanthropie an der Schnittstelle zwischen Medien, Demokratie und dem digitalen Strukturwandel. Als Leiter des Medienföderprogramms bei der Stiftung Mercator Schweiz beschäftige ich mich mit der Frage wie wir unser Informationsökosystem in Zukunft aussehen kann und soll, damit es einer pluralistischen Demokratie dient.
„Daran, dass vertrauenswürdige, zuverlässige Information für Alle zugänglich wird. Dies ist aus meiner Sicht die Voraussetzung für unabhängige, differenzierte Meinungsbildung und eine konstruktive, deliberative Demokratie."

Sara Boy
Innerhalb der Milchjugend bin ich für die Administration und das Community Management zuständig. Nebst meiner Festanstellung engagiere ich mich aber auch ehrenamtlich im Verein, beispielsweise als Teil des Kommunikationteams des im September jährlich stattfindende lila. queer festivals der Milchjugend. Ebenfalls bin ich als Leitung und Moderatorin für den monatlich erscheinenden Podcast "Radiomilch" zuständig.mDie Milchjugend hat mein Leben immer positiv beeinflusst und mich ständig dazu motiviert, ich selbst zu sein und mich für die queere Community auf verschiedensten Ebenen zu engagieren.
„Innerhalb der queeren Community und in der Milchjugend sind Jugendbewegungen und -proteste massgebend. Bis eine vollkommene Gleichstellung aller Sexualitäten und Geschlechtsidentitäten geschaffen ist, werde ich weiterhin motiviert sein, mich für die Community einzusetzen!“

Hannah Zacher
Ich arbeite im Überschneidungsbereich von Partizipation, Grundbildung und politischer Bildung. Ich möchte mithelfen, dass ALLE ihr Umfeld, ihren Lebensraum, ihre Gesellschaft, ihre politischen Systeme mitgestalten können. Dazu habe ich mit und für junge Menschen Teilhabemöglichkeiten auf der europäischen wie auf der lokalen Ebene organisiert. In Berlin arbeite ich nun daran, dass mehr Menschen sich in lokale Beteiligungsverfahren einbringen können. Mit dem Projekt "Leicht gemacht" habe ich meinen Fokus auf die Zielgruppe gering literalisierte Erwachsene verlagert.
„Um Demokratie zu stärken, sollten wir gemeinsam konstruktiv kritisch an ihr arbeiten. Das funktioniert meiner Ansicht nach am besten, wenn wir uns gegenseitig bestärken und im Wohlfühlen dazulernen können.“

Carol Schafroth
Ich bin beim Faktor D Geschäftsführerin in der Schweiz. Ich habe mich bereits beim Vorprojekt ANSTOSS Demokratie engagiert, denn durch den Campus für Demokratie – den ich seit 2017 aufbauen darf – weiss ich, wie wirkungsvoll eine Koordinations- und Mobilisierungsstelle sein kann. Ich bin der Überzeugung, dass wir mehr erreichen, indem wir einander unterstützen. Ich habe Betriebswirtschaft und Soziologie in Bern und Paris studiert und mich im Bereich Corporate Social Responsibility weitergebildet. Im Anschluss war ich sowohl in For-Profit- also auch in Not-For-Profit-Organisationen und Netzwerken als Controllerin, Beraterin, Projekt Managerin, Gründerin, Geschäftsführerin oder Trainerin unterwegs.
„Wir wollen eine starke Demokratie von morgen bauen. Deshalb müssen wirdiejenigen unterstützen, die sie in Zukunft verantworten werden.“

Andrew Konya
Ich bin President of Deliberations bei Change.org. Hier leite ich unsere Bemühungen, zivilgesellschaftliche Infrastruktur aufzubauen, die es der Öffentlichkeit ermöglicht, zu deliberieren, gemeinsame Grundlagen zu finden und geteilten öffentlichen Willen in Handeln umzusetzen. Zuvor war ich Mitgründer von Remesh, dessen Technologie Friedensdialoge der Vereinten Nationen und weitere Prozesse unterstützt hat. Mein Lebenswerk konzentriert sich darauf, KI und kollektive Deliberation zu nutzen, um Menschen mehr Einfluss auf ihre gemeinsame Zukunft zu geben.

Stefano Pedrazzi
Ich bin Vollblut-Wissenschafler mit Herz und Verstand, einem Auge auf digitalen Kommunikationsprozessen und einem Ohr für soziale Anliegen. Auf der Basis meiner Forschung entwickle ich – ganz ohne erhobenen Zeigefinger – eine Handvoll Empfehlungen und Lösungsansätze für gesellschaftliche Herausforderungen. Ich beteilige mich an Debatten – mit Leib und Seele.
„Um die Welt zu retten, war der Zeichentrick-Held „Captain Planet“ auf die Kraft seiner fünf Freunde, die Erde, Feuer, Wind, Wasser und Liebe beisteuerten, angewiesen. Um die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen zu meistern, benötigen auch wir ein starkes Netzwerk engagierter, kreativer und mutiger Köpfe aus der Zivilgesellschaft, Politik und Wissenschaft.“

Markus Theunert
Seit 25 Jahren beschäftige ich mich als Fachperson, Autor und Aktivist mit der Frage, was (weisse cis) Männer beitragen können, um gerechte Geschlechterverhältnisse zu verwirklichen. Seit 2016 bin ich operativer Gesamtleiter des Dachverbands progressiver Schweizer Männer- und Väterorganisationen.
„In ihrem Mannsein verunsicherte Jungs und Männer sind anfällig für Verführungsbotschaften von rechts. Deshalb müssen wir männlichkeitsideologische Radikalisierungsdynamiken durchschauen und durchkreuzen.“

Becci Pelvan
Ich bin seit Ende meines Masterstudiums in der Asylberatung, im Social Media Management und vor allem in der politischen Bildung für Erwachsene tätig. Ich habe Erfahrungen in der digitalen politischen Bildung gesammelt und durfte an innovativen Methoden mitbasteln. Meine thematischen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Antifeminismus, Hate Speech, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit & extrem rechte Ideologien im Netz. Ich begeistere mich außerdem für innovative, interaktive Tools, Gamifizierung von Inhalten und für die demokratische Gestaltung digitaler Räume.
„Es ist mittlerweile kurz nach zwölf – höchste Zeit, Banden zu bilden."

Adela King
Darauf sind wir stolz
Expert*innen in Österreich, Deutschland und der Schweiz haben wir bisher erreicht.
Veranstaltungen haben wir bisher (ko-)gehostet: online sowie live vor Ort.
Euro an Fördergeldern haben wir bisher für insgesamt neun Projekte verteilen lassen.
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Foto: Samuel Becker

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