So schaffen Bibliotheken Raum für diverse Communitys
Der Bestand von Bibliotheken spiegelt unsere moderne Gesellschaft noch viel zu wenig. Sheeko Ismail von der Schwarzen Kinderbibliothek Deutschland gibt Tipps, wie es anders gehen kann.

Foto: Hartono / Unsplash
Dritte Orte sind Orte der Begegnung abseits vom Zuhause, der Arbeit oder Bildungseinrichtung. Wer sich dort trifft und austauscht, erlebt Zugehörigkeit. Gemeinsam entwickeln wir Lösungen und Handlungsanleitungen, damit Dritte Orte als demokratische Infrastruktur anerkannt werden – und die Rahmenbedingungen für ihr Gelingen besser werden.
Wir wollen Silos aufbrechen und das Wissen und die Erfahrungen zum Thema nachhaltig und grenzübergreifend teilen, u.a. in Form von Veranstaltungen und Publikationen.
Dritte Orte liegen an der Schnittstelle verschiedener Bereiche. Deshalb bringen wir Menschen aus Kultur, Demokratiearbeit, Regionalentwicklung, Architektur, Immobilienwirtschaft, Sozialem, Bildung, Politik, Verwaltung und Förderung zusammen.
In kleinen Arbeitsgruppen vertiefen wir zentrale Fragen und entwickeln konkrete Vorschläge. Die Allianz arbeitet heraus, welche Anliegen alle verbinden, und wie diese dann verständlich gegenüber verschiedenen Stakeholder vertreten werden können. Alle Ergebnisse fließen in das Playbook ein.
Die Allianz arbeitet DACH-weit, berücksichtigt aber unterschiedliche politische, rechtliche und finanzielle Bedingungen. Nationale Gruppen können eigene Prioritäten setzen und Lösungen für ihren jeweiligen Kontext erarbeiten.
Aus der Vernetzung sollen konkrete Kooperationen,
politische Initiativen und gemeinsame Vorhaben entstehen.
Die Allianz schafft dafür ein Netzwerk, das auch nach der Veröffentlichung des Playbooks weiterbesteht.
Gemeinsam mit Akteur*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz entwickeln wir eine strategische Grundlage für Dritte Orte, die Wissen bündelt, Lösungen sichtbar macht und gemeinsames Handeln ermöglicht.
In unseren Veranstaltungen zum Thema teilen und diskutieren Expert*innen ihr Wissen mit anderen Expert*innen des Themenbereichs. Unter anderem zu den Themen politische Einflussnahme und ressourcensparende Demokratiearbeit. Finde heraus, welche Veranstaltungen aktuell geplant sind.
Wir bringen Menschen, Projekte und Organisationen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen, die sich strategisch zum Missionsthema austauschen und voneinander lernen wollen. Du suchst Kontakte? Wir helfen dabei, die richtigen Ansprechpersonen zu finden.
Unzählige Expert*innen aus dem gesamten DACH-Raum haben sich bereits eingebracht. Lerne sie kennen und sei auch dabei.
In unseren Veranstaltungen teilen und diskutieren Expert*innen ihr Wissen mit anderen Expert*innen des Themenbereichs. Hier findest du alle zukünftigen und vergangenen Veranstaltungen.

Bibliotheken sind unschätzbar wichtige öffentliche Orte. Daher müssen wir sie als starke demokratische Partnerinnen vor Ort endlich stärker einbinden, fordern Judith Galka (Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt) und Karlheinz Boss (KUS Netzwerk Österreich).
Die Robert Bosch Stiftung ist eine der großen unternehmensverbundenen Stiftungen in Europa. Mit ihrer Arbeit folgt sie seit über 50 Jahren dem Vermächtnis von Robert Bosch und setzt sein soziales und gesellschaftliches Engagement in zeitgemäßer Form fort. Die Robert Bosch Stiftung möchte das Thema Demokratie in Europa und Deutschland stärken. Die Stiftung fördert daher den Erwerb von Demokratiekompetenzen, die für eine konstruktive Debattenkultur sowie für politische und gesellschaftliche Teilhabe notwendig sind. Zudem stärkt sie innovative Beteiligungsformate als Ergänzung zur repräsentativen Demokratie, damit sich mehr Menschen als Gestalter*innen politischer Prozesse wahrnehmen.
Die Stiftung Mercator Schweiz setzt sich für eine offene, solidarische und ökologisch nachhaltige Gesellschaft ein, die allen Menschen gerechte Chancen und Möglichkeiten zur Mitgestaltung eröffnet. Dafür initiiert und fördert sie Projekte in den Bereichen Gesellschaft und Umwelt. Im Thema Demokratie tritt die Stiftung ein für zukunftsfähige Formen der Partizipation und Entscheidungsfindung. Sie engagiert sich für eine konstruktive, offene Debattenkultur sowie für neue Erzählungen von Demokratie und Gemeinsinn.
Die ERSTE Stiftung engagiert sich als österreichische Sparkassen-Privatstiftung für das Gemeinwohl. Eines ihrer strategischen Ziele ist es, ein demokratisches Europa zu bewahren. Dazu will sie Netzwerke mit den besten Köpfen mit politischen Entscheidungsträgern zusammenbringen, Qualitätsjournalismus für eine informierte Öffentlichkeit fördern und die Debatte über ein widerstandsfähiges, demokratisches, vereintes Europa mitgestalten.

Die Körber-Stiftung engagiert sich für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt, internationale Verständigung sowie Bildung, Wissenschaft und Kultur. Mit eigenen Projekten, Debattenformaten und Publikationen bringt sie Menschen zusammen, fördert den Austausch über gesellschaftliche Herausforderungen und entwickelt Impulse für eine offene und zukunftsfähige Gesellschaft.
Dann schreib uns und wir melden uns so schnell wie möglich bei dir zurück. Deine Ansprechpartnerin für diese Allianz ist Marc.