Hier wächst eine kollektive demokratische Kraft

Unser Netzwerk

Lena-Maria Böswald
Mein Herz schlägt für den Dreiklang aus Zivilgesellschaft, Regulierung und Tech. Als Policy & Advocacy Managerin bei Das NETTZ, der Vernetzungsstelle gegen Hass im Netz, versuche ich, das in Einklang zu bringen. Zuvor habe ich am Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft an der Universität Amsterdam und in der zivilgesellschaftlichen Forschung zur Verbreitung von Hassrede und KI-gestützter Desinformation im digitalen Raum bei Democracy Reporting International gearbeitet. Mein besonderes Interesse gilt deshalb auch den Chancen und Risiken von künstlicher Intelligenz für eine konstruktive Netzdebattenkultur - und deshalb freut es mich umso mehr, gemeinsam mit klugen Köpfen an der Faktor D-Challenge zu arbeiten!
„Weil wir einer zunehmenden Radikalisierung rechter Ränder nicht als "stille Mitte" entgegentreten dürfen - um denjenigen, die das Netz zu einem Nährboden für Hass und Falschinformation wachsen lassen wollen, nicht freie Hand zu geben.“

Bruno Moreschi
Ich bin Postdoc, bildender Künstler und Filmemacher. Mit einem Doktor in Kunst von der Staatsuniversität von Campinas (Unicamp) und einem Aufenthalt an der Universität der Künste Helsinki, bin ich leitender Forscher am Zentrum für Kunst, Design und soziale Forschung (CAD+SR) sowie Mitglied des Projekts „Verfall ohne Trauer: Zukunft denkende Erbepraktiken“ (Riksbanken Jubileumsfond, Wallenberg-Fonds und VolkswagenStiftung). Im April 2024 habe ich ein Forschungsstipendium am Institute for Advanced Studies der Leuphana Universität (Deutschland) begonnen. Meine Untersuchungen beziehen sich auf die Dekonstruktion von Systemen und die Entschlüsselung von Verfahren und sozialen Praktiken in den Bereichen Kunst, Museen, visuelle Kultur und Technologie.

Oswald H. König Tafur
Ich bin Prozessbegleiter, Facilitator, Ko-Kreativer Kurator und Sozialanthropologe. Seit über zwölf Jahren gestalte ich Resonanz- und Lernräume an der Schnittstelle von gesellschaftlichem Wandel, kollektiver Kreativität und organisationaler Entwicklung. Mich motiviert die Frage, wie Menschen und Systeme in Zeiten von Komplexität, Konflikten und Krisen handlungsfähig bleiben können. In meiner Arbeit verbinde ich prozessorientierte Psychologie, Philosophie, embodied practice und experimentelle Formate.

Markus Theunert
Seit 25 Jahren beschäftige ich mich als Fachperson, Autor und Aktivist mit der Frage, was (weisse cis) Männer beitragen können, um gerechte Geschlechterverhältnisse zu verwirklichen. Seit 2016 bin ich operativer Gesamtleiter des Dachverbands progressiver Schweizer Männer- und Väterorganisationen.
„In ihrem Mannsein verunsicherte Jungs und Männer sind anfällig für Verführungsbotschaften von rechts. Deshalb müssen wir männlichkeitsideologische Radikalisierungsdynamiken durchschauen und durchkreuzen.“

Vanessa Bieri
Ich bin die stellvertretende Bereichsleiterin Politik bei der SAJV und war letztes Jahr verantwortlich für die Stimmrechtsalter 16-Kampagne im Nationalrat. Ein prägendes Erlebnis war die Masseneinwanderungsinitiative 2014, ein halbes Jahr bevor ich abstimmen durfte. Ich fühlte mich sehr machtlos und nicht gehört, obwohl ich die Vorlage besser verstand als viele, mit denen ich darüber diskutierte. Das soll jungen Menschen zukünftig anders gehen und wer will, soll sich auch engagieren können.
„Demokratie, wie wir sie uns vorstellen ist die Partizipation von allen, denn sie beeinflusst auch die Lebensrealität von allen. Daher ist die politische Teilnahme von Jugendlichen immens wichtig, denn ihre Lebensrealität wird am längsten beeinflusst.“

Leon Erlenhorst
Ich habe Philosophie, Volkswirtschaftslehrer und Internationale Beziehungen studiert. Seit meiner Uni-Zeit beschäftige ich mich mit neueren Funktionsbedingungen von Propaganda – insbesondere mit den Wechselwirkungen zwischen sozialen Netzwerken undPropaganda. Neben dem Studium habe ich bei verschiedenen Unternehmens- und Politikberatungen gearbeitet. 2024 habe ich zusammen mit Arndt Freytag von Loringhoven das Buch "Putins Angriff auf Deutschland - Propaganda,Desinformation, Cyberattacken" veröffentlicht. Heute arbeite ich als Strategy Lead bei Media Force und entwickle strategische Leitlinien, um den demokratischen Diskurs im digitalen Raum zu stärken.
„Wir müssen für die Mitte kämpfen.“

Kübra Gümüşay
Ich bin Autorin des Bestsellers „Sprache & Sein“ sowie Initiatorin zahlreicher preisgekrönter Kampagnen und Vereine. Ich bin Fellow am The New Institute in Hamburg und Moderatorin der Gesprächsreihe „Utopia Talks“ am Thalia Theater. Aktuell erforsche ich alternative Zukünfte, reale Utopien und die Politik der Imaginationen.
„Wir dürfen den Glauben an eine friedlichere und gerechtere Welt nicht verlieren.“

Josefa Kny
Ich forsche im betterplace lab zu (zivil-)gesellschaftlicher Resilienz, Kollaboration und Transformationsprozessen. Durch Workshops, Reflexionsimpulse und Prozessbegleitung möchte ich dazu beitragen, Veränderungslust und Handlungsspielräume in sowie zwischen Zivilgesellschaft und Wissenschaft zu vergrößern. Ich habe Politikwissenschaft und Zukunftsforschung in Berlin und Stockholm studiert und in sozial-ökologischer Transformationsforschung promoviert – mit Vorliebe für praxis- und wirkungsorientierte, qualitative und transdisziplinäre Ansätze.
„Ich möchte einen Beitrag dazu leisten, dass wir ein gutes Leben für alle erreichen. Dazu brauchen wir große soziale und ökologische Veränderungen. Dass Solidarität, Gemeinschaft und Ressourcenbewusstsein Sinn und sogar Spaß machen, will ich in die Welt tragen.“

Jan Renner
Ich bin Landesgeschäftsführer von Mehr Demokratie Bayern und beschäftige mich in meiner Arbeit mit dem Ausbau von demokratischen Mitgestaltungsmöglichkeiten für alle. Ganz konkret berate ich Initiativen in Bayern dabei, ihrem kommunalpolitischen Anliegen Gehör zu finden. Ob mehr Dialoge durch losbasierte Bürgerräte oder direktdemokratische Bürgerentscheide: Beteiligung ist vielfältig, muss aber auch von allen Seiten gelebt werden, damit sie funktioniert. Besonders im Bereich der Jugendbeteiligung ist hier noch Luft nach oben. Darum arbeite ich im Projekt „LOS jetzt!“ daran, Kinder- und Jugendbürgerräte in der DACH-Region zu fördern.
„Demokratie funktioniert nur zusammen. Trotz unterschiedlicher Ansatzpunkte ist es darum wichtig, dass sich verschiedenste Akteure auf gemeinsame Ziele verständigen. Denn die Bedrohungen der Demokratie halten Einzug in unsere Gesellschaft.“

Claudia Röder
Ich arbeite für Movetia, die Schweizer Agentur für Austausch und Mobilität im Bildungsbereich. Mit den Förderprogrammen für die Jugendarbeit unterstützen wir grenzüberschreitende Projekte, z.B. Aus- und Weiterbildung von Fachpersonen oder Empowerment von und für Jugendliche.
„Als Schweizer Agentur für Austausch und Mobilität unterstützen wir Jugendbeteiligungsprojekte durch grenzüberschreitende Projektförderung, sei es für Fachpersonen-Ausbildungen oder partizipative Jugendprojekte. Im Innovationsprozess freuen wir uns auf die Vernetzung mit europäischen Partner*innen und bieten gerne Informationen für interessierte Schweizer Organisationen!“

Isabel Gahren
Ich bin seit 2025 Co-Geschäftsführerin des betterplace labs. Dort erforsche ich angewandt, was Zivilgesellschaft resilient im Umgang mit Krisen macht, wie gesellschaftlicher Wandel wirksam und nachhaltig gestaltet werden kann und welche Kompetenzen für gesunde Zusammenarbeit wichtig sind. Ich leite seit über mehr als zehn Jahren Projekte, konzipiere Programme und habe Erfahrung in der transsektoralen Zusammenarbeit, insbesondere in der Konzeption, Gestaltung und Umsetzung transdisziplinärer und multistakeholder-orientierter Projekte mit politischen Akteuren, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.
„Ich möchte mit meiner Arbeit die Zivilgesellschaft dazu befähigen, gut und gesund gesellschaftlichen Wandel voranzutreiben und erforschen, welche Kompetenzen sie dafür braucht, um angesichts der Metakrise(n) handlungsfähig zu bleiben.“

Stefanie Ismaili-Rohleder
Ich habe Politikwissenschaften, Romanistik und Europarecht/Völkerrecht an der Uni Bonn studiert. Sowohl davor als auch danach habe ich für verschiedene Tageszeitungen gearbeitet, war eine Zeit lang beim Suhrkamp Verlag tätig und habe im Anschluss daran beim Fonds Soziokultur und der Kulturpolitschen Gesellschaft in verschiedensten Projekten gearbeitet. Seit 2014 bin ich im europäischen Kontext aktiv und arbeite auch seitdem für die Kontaktstelle CERV (bzw. im Vorgängerprogramm für die Kontaktstelle EfBB).
„Nie wieder" ist jetzt - und braucht auch ein bisschen Geld!“

Zoe Zehetner
Nach meinem Studium der Internationalen Entwicklung und verschiedenen Ausbildungen wie z.B. Art of Hosting hat es mich wieder auf das Land gezogen. Hier arbeite ich nun mit großer Begeisterung als Prozessbegleiterin im Bereich der Jugendbeteiligung. Junge Menschen dabei zu unterstützen Selbstwirksamkeit zu erfahren ist mir dabei ein großes Anliegen.
„Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, welche kreativen und großartigen neuen Wege entstehen können, wenn Menschen sich zusammenschließen und gemeinsam an Lösungen arbeiten.“

Andrina Schmid
Mit der KV-Ausbildung bei der NZZ hat alles angefangen. Seitdem bin ich nicht mehr losgekommen von der Faszination für Journalismus und die Medienwelt. Wo informieren wir uns? Wie erzählt man eine gute Geschichte? Was wird in Zukunft aus dem Journalismus? Diese und weitere Fragen haben mich dazu bewegt Kommunikation und Journalismus an der ZHAW zu studieren. Während meines Studiums bin ich dann, wegen eines LinkedIn-Posts, bei UseTheNews gelandet mit der grossen Frage: Wie motiviert man Menschen wieder mehr Nachrichten zu lesen? Und da bin ich immer noch. Seit Oktober, jetzt auch mit einem Bachelor-Diplom.

Christian Fischer
Ich arbeite an der Schnittstelle von Gesellschaft, politischer Teilhabe und Kunst. Vor, während und nach meinem Masterstudium in Art in Public Spheres habe ich partizipative Reallabore konzipiert und geleitet. Dort entwickelten Menschen aus der Dominanzgesellschaft gemeinsam mit marginalisierten Gruppen – im Sinne einer kunstbasierten sozialen Praxis – öffentlich Zukunftsbilder inszenierten. Als Co-Geschäftsleiter des Eritreischen Medienbunds Schweiz verantworte ich unter anderem das Projekt „Demokratie leben“. Mich motivieren soziale und künstlerische Transformationsprozesse und die Frage, wie durch Kollaboration und Intervention neue Zugänge und Teilhabe entstehen können.
„Demokratie verteidigen heißt heute, die Erfahrungen und Bedürfnisse der postmigrantischen Gesellschaft mitzudenken. Das gelingt nur, wenn demokratische Akteur*innen ihre Kräfte bündeln und Strategien in gemeinsamen Bündnissen abstimmen.“

Jutta Jerlich
Ich erwecke leidenschaftlich gern Ideen zum Leben. Als Expertin für kreatives Denken und kollaborative Lernräume schaffe ich Umgebungen, in denen Menschen Neues wagen und mutig denken. Feedback beschreibt meine Herangehensweise als unkonventionell, empathisch und inspirierend. Für mich gibt es keine Misserfolge – nur Erkenntnisse aus Experimenten. Diese Haltung prägt meine Arbeit als Lektorin an der TU Wien, Start-up-Mentorin und Experience Designerin. Nachhaltigkeit verstehe ich menschlich: als Lernen, Wachsen und Mut zum Ausprobieren. Mit Erfahrung aus drei Jahrzehnten und Zusammenarbeit mit Menschen aus über 30 Ländern nutze ich Vielfalt als Quelle für Innovation und Wandel.
„In einer Welt, die sich ständig verändert, wird Zusammenarbeit zur Voraussetzung – der Alleingang hat ausgedient. Wo Menschen gemeinsam experimentieren, Denkmuster hinterfragen und aus (un)erwarteten Ergebnissen lernen, entsteht Neues.“

Joël Pregger
Als Visionär und Macher bewege ich mich seit vielen Jahren in lernreichen Pionier- und Stabilisierungsphasen von Projekten. Aus leidenschaftlicher Überzeugung gestalte und moderiere ich Prozesse, fördere den Austausch zwischen Organisationen und Projekten, erschaffe gemeinsame physische und digitale Förder- und Experimentierplattformen. Ich wünsche mir eines Tages in einem Think und Do-Thank zu arbeiten, dass sich für mutige, solidarische und demokratische Projekte stark macht. Als nächstes möchte ich mich weiter im Bereich «partizipative Fördermittelvergabe» vertiefen.
„Ich setze mich dafür ein, dass junge Menschen in ihren Bedürfnissen und Anliegen ernst genommen werden, dass sie Vertrauensvorschüsse erhalten, damit sie ihre Lebenswelten mitgestalten können. Unsere Gesellschaft und unsere Umgebung ist auf eine Stimmenvielfalt angewiesen, damit sich möglichst gesund weiterentwickeln kann.“

Lisa Merki
Hey, ich bin Lisa und schon seit über 10 Jahren in der Content Creation (seitdem ich 12 bin 😅). Hauptberuflich war ich ca. 5 Jahre in verschiedenen Agenturen im Social Media Marketing und bin nun seit 2 Jahren bei einem Software Unternehmen, wo ich alle Social Channels bespiele und unser Corporate Influencer Programm handhabe. Meine Expertise liegt in der Social Media Content Creation, aber abseits davon bin ich Marketing Allrounderin und sprudele sehr vor Ideen. Meine größte Leidenschaft ist es, gesellschaftlichen Wandel und Impact in der Welt zu bewirken. Daher betreibe ich auch nebenberuflich schon seit 3-4 Jahren meinen Account zum Thema Nachhaltigkeit. Zuletzt habe ich pro bono eine offene Werkstatt in Köln supportet, mit einem Video 14.000 € an Spenden reinzuholen.
„Kreativität, Neues schaffen, Emotionen hervorrufen, Leute mitreißen und Social Media entgegen aller autoritären Strömungen als Hebel für etwas Gutes zu nutzen."

Annika Sehl
Prof. Dr. Annika Sehl ist Inhaberin des Lehrstuhls für Journalistik mit dem Schwerpunkt Medienstrukturen und Gesellschaft an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Sie ist zudem Research Associate des Reuters Institute for the Study of Journalism an der University of Oxford. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen Kommunikationswissenschaft und Journalismusforschung, insbesondere zu öffentlich-rechtlichen Medien, digitalem Wandel, Journalismus und gesellschaftlichen Konflikten, Partizipation im Journalismus sowie Normen und Werten. Dabei wählt sie oft eine international vergleichende Perspektive.

Berivan Yildiz
Ich bin Politikwissenschaftlerin und habe früh meinen Weg in die Kommunikation gefunden. Bereits während des Studiums arbeitete ich in einer PR-Agentur und vertiefte meine Text-Skills. Meine Leidenschaft für konzeptionelles Arbeiten und Kampagnen entwickelte ich in der PR bei UNICEF. Heute leite ich den Bereich Kommunikation bei der START-Stiftung, wo ich in den letzten sieben Jahren u. a. die Instagram- und TikTok-Kanäle aufgebaut habe. Zuletzt initiierte ich ein Content-Creation-Team aus START-Stipendiat:innen und entwickle mit ihnen gesellschaftspolitische Inhalte. Ich habe ein gutes Gespür für Jugendliche, Trends und kreative Ideen.
„Ohne Chancengerechtigkeit ist die Leistungsgesellschaft nur eine Lotterie. Gleiche Startbedingungen müssen der Maßstab sein – besonders für Menschen mit Migrationsbezug."

Franziska Oehmer-Pedrazzi
Ich bin Vollblut-Wissenschaflerin mit Herz und Verstand, einem Auge auf digitalen Kommunikationsprozessen und einem Ohr für soziale Anliegen. Auf der Basis meiner Forschung entwickle ich – ganz ohne erhobenen Zeigefinger – eine Handvoll Empfehlungen und Lösungsansätze für gesellschaftliche Herausforderungen. Ich beteilige mich an Debatten – mit Leib und Seele.
„Um die Welt zu retten, war der Zeichentrick-Held „Captain Planet“ auf die Kraft seiner fünf Freunde, die Erde, Feuer, Wind, Wasser und Liebe beisteuerten, angewiesen. Um die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen zu meistern, benötigen auch wir ein starkes Netzwerk engagierter, kreativer und mutiger Köpfe aus der Zivilgesellschaft, Politik und Wissenschaft.“

Riccardo Ramacci
Ich arbeite in der Philanthropie an der Schnittstelle zwischen Medien, Demokratie und dem digitalen Strukturwandel. Als Leiter des Medienföderprogramms bei der Stiftung Mercator Schweiz beschäftige ich mich mit der Frage wie wir unser Informationsökosystem in Zukunft aussehen kann und soll, damit es einer pluralistischen Demokratie dient.
„Daran, dass vertrauenswürdige, zuverlässige Information für Alle zugänglich wird. Dies ist aus meiner Sicht die Voraussetzung für unabhängige, differenzierte Meinungsbildung und eine konstruktive, deliberative Demokratie."

Uwe Fromm
Aus Stuttgart kommend, habe ich nach meinem Studium in Public Management in Baden-Württemberg und European Studies an der Universität Göteborg (Schweden) begonnen, als Junior Researcher am Institut für vergleichende Föderalismusforschung von Eurac Research in Bozen (Italien) zu arbeiten und bin dort in der Forschungsgruppe für Partizipation und Innovationen tätig. Auch im Bereich der Partizipation und Innovationen wird das Einbeziehen von KI in demokratische Prozesse zunehmend wichtig. Jedoch fehlt es hier noch an echten Erfahrungen und 'Best-Practice'-Beispielen. Dies zu ändern und Lösungen für diesen Bereich zu finden, motiviert mich, an diesem Thema zu arbeiten und auch von den Erfahrungen anderer zu lernen.

Konstanze Mohr
Als Jurastudentin, Mitarbeiterin des Demokratie-Forschungsinstituts ZDA, ehemalige Teilnehmerin eines Bürger*innenrates und Projektmitarbeitende bei Pro Futuris – dem Think + Do Tank der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft – beschäftige ich mich aus verschiedenen Perspektiven mit dem Thema Demokratie. Besonders am Herzen liegt mir, dass sich jede Person in der Bevölkerung als aktive*r Gestalter*in unserer Zukunft erleben kann. Ich erhoffe mir, dass so der Wille, die Kraft und die Zuversicht wachsen, gemeinsam eine bessere Zukunft zu gestalten.
„Vielfältige Perspektiven und Stimmen einzubeziehen, hilft uns, nicht nur breit abgestützte, sondern auch bessere Lösungen zu finden. Es kann daher nur in unserem Interesse liegen, eine lebendige, inklusive und vielfältige Demokratie gemeinsam zu fördern.“

Maria Mayrhofer
Ich bin Gründerin und politische Geschäftsführerin von #aufstehn, der größten zivilgesellschaftlichen Kampagnenorganisation in Österreich. Unser ist es Ziel, zivilgesellschaftliche Partizipation entlang progressiver Themen zu fördern und gemeinsam Veränderung zu bewirken. Ich bin studierte Politologin, spezialisiert auf digitalbasierte Kampagnen und zivilgesellschaftliche Mobilisierung. Für mein Engagement wurde ich mit dem Wiener Frauenpreis ausgezeichnet, seit 2022 bin ich Obama Leader im Leadership-Programm der Obama Foundation. Meine Überzeugung: Wenn Menschen ihre Stimme erheben und sich zusammenschließen, können wir Politik mitgestalten und gesellschaftlichen Wandel bewirken. Partizipation stärkt unsere Demokratie.
„Demokratie ist weltweit unter Druck. Krisen erzeugen Frust und Ohnmacht, was autoritäre Kräfte stärkt. Wir müssen zeigen: Demokratie funktioniert, Partizipation wirkt. Koordinierte Strategien stärken Selbstwirksamkeit und beweisen, dass wir gemeinsam mehr bewegen.“

Manuel Grebenjak
Ich bin Mitbegründer von radius und unterstütze Organisationen aus sozialen Bewegungen und Aktivist:innen in Bereichen wie Kommunikation, Kampagnen und Strategiefindung. Ich selbst war und bin vor allem in der Klimabewegung aktiv und habe bei verschiedenen NGOs gearbeitet, in Österreich und Spanien sowie auf internationaler Ebene. Studiert habe ich Kommunikations- und Politikwissenschaft in Wien sowie Politische Ökologie in Barcelona. Im Jahr 2024 habe ich das Buch “Kipppunkte: Strategien im Ökosystem der Klimabewegung” herausgegeben, das sich mit Entwicklung, Stand und Zukunft der Klimabewegung im deutschsprachigen Raum beschäftigt und an dem 70 Personen aus der Bewegung mitgearbeitet haben.
„Echter sozialer Wandel kommt immer von unten und genau diese Veränderung von unten möchte ich mit meiner Arbeit unterstützen.“

Özen Odağ
Ich bin Professorin für Psychologie an der Touro University Berlin und forsche an der Schnittstelle von Kommunikationswissenschaft und Psychologie. In meiner Arbeit untersuche ich, wie Medieninhalte auf Nutzer*innen wirken – insbesondere im Hinblick auf Identität, politische Selbstwirksamkeit, Werte und demokratische Überzeugungen. Ein zentraler Schwerpunkt meiner Forschung liegt auf Empowerment- und Demokratieperspektiven, darunter Allyship, kollektive Identität und kollektive Handlungsfähigkeit (collective action) in digitalen Öffentlichkeiten.
Besonders beschäftige ich mich mit vulnerablen und marginalisierten Gruppen mit unterschiedlichen Herkunftshintergründen und der Frage, wie demokratische Resilienz unter Bedingungen polarisierter und mediengesteuerter Kommunikation gestärkt werden kann. Ziel meiner Arbeit ist es, durch strategische Mediennutzung, evidenzbasierte Kommunikationsansätze und die gezielte Förderung von Medienkompetenz demokratische Teilhabe zu ermöglichen und Hassrede entgegenzuwirken. Zu diesen Themen habe ich umfangreich publiziert und verbinde meine wissenschaftliche Arbeit konsequent mit dem Anspruch auf gesellschaftliche Wirkung.
„Ich brenne dafür, dass demokratische Kommunikation wieder sichtbar wird – gerade dort, wo Hass, Abwertung und Schweigen zur Normalität geworden sind. Was wir hierfür gemeinsam anpacken müssen, ist kollektive Selbstwirksamkeit: junge Menschen nicht nur zu informieren, sondern sie als handlungsfähiges Wir zu stärken."

Christina Krakovsky
Darauf sind wir stolz
Expert*innen in Österreich, Deutschland und der Schweiz haben wir bisher erreicht.
Veranstaltungen haben wir bisher (ko-)gehostet: online sowie live vor Ort.
Euro an Fördergeldern haben wir bisher für insgesamt neun Projekte verteilen lassen.
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Foto: Samuel Becker

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