Hier wächst eine kollektive demokratische Kraft

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Noa Dibbasey
Es gibt unglaublich viele Arten, wie Demokratie gelebt werden kann – ihre Vielschichtigkeit fasziniert mich. Dass ich als Praktikantin bei Faktor D diese Demokratie-Diversität mittels verschiedener Prozesse und in verschiedenen Ländern fördern und mittragen kann, bedeutet mir viel. Bereits in meiner Matura-Arbeit habe ich mich mit der Frage beschäftigt, wie wir die Partizipation von jungen Menschen in unserer Demokratie fördern können. Danach habe ich im Politik-Ressort einer Schweizer Zeitung gearbeitet und eine Kolumne über die Lebensrealität junger Menschen geschrieben. Jetzt studiere ich – neben meiner Arbeit bei Faktor D – in Bern Sozialwissenschaften und Data Science, wo ich mich erneut auf den Schwerpunkt Demokratie konzentriere.

Andrew Holland
Seit Sommer 2017 bin ich Geschäftsführer der Stiftung Mercator Schweiz und war zuvor in unterschiedlichen Funktionen in Kultur und Kulturpolitik tätig, zuletzt leitete ich die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia. Ich habe Recht und Wirtschaft an der Universität St. Gallen und in Berkeley studiert und über Kunstförderung promoviert. Zudem arbeite ich als unabhängiger Berater für Organisations- und Strategieentwicklung in der Schweiz und im Ausland. Ich bin Dozent für Kulturpolitik, Konfliktmanagement und Verhandlungsführung, Präsident des Theaterhauses Gessnerallee in Zürich, Mitglied des Stiftungsrats der Schweizer Fotostiftung und Ratsmitglied bei Faktor D.
„Wir sind überzeugt von der Kraft von Kollaborationen: Wenn Akteur*innen über gesellschaftliche Sektoren hinweg zusammenarbeiten, ihre vielfältigen Expertisen, Perspektiven und Ressourcen bündeln, können zukunftsorientierte und breit abgestützte Strategien entstehen.“

Dominik Schneider
Nach 15 Jahren als Marketing Executive bei Unilever, Coca-Cola und L’Oréal arbeite ich heute als Speaker und Berater an Themen zu Leadership und Kulturwandel. Mein Schwerpunkt liegt auf der Reflexion von Männlichkeitsbildern in Unternehmen, Male Allyship und der Schaffung diskriminierungsfreier Arbeitskulturen.
Ich lebe und arbeite in Berlin.
„Führung endet nicht an der Unternehmenstür. Wer Verantwortung trägt, muss Haltung zeigen, auch für unsere Demokratie.“

Andrea Laura Bonk
Seit 2023 verantworteich die Bereiche Strategie und Kommunikation der DFL Stiftung – der Stiftung aus dem deutschen Profifußball – und widme mich unter anderem den Themen Demokratiestärkung und Wertevermittlung durch Social Media. Zuvor war ich sieben Jahre lang im Sportmarketing für den Internationalen Sportvermarkter Infront sowie Workwearhersteller Engelbert Strauss tätig.
„Aus dem Sport wissen wir: Gewinnen können wir nur im Team. Um die pro-demokratische Mehrheit sichtbar zu machen und Ressourcen effizient zu nutzen, sind Allianzen daher unverzichtbar.“

Rafael Widmer
Ich arbeite seit Anfang 2023 bei Pro Futuris, dem Think +Do Tank für demokratische Kultur der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft. Als Projektleiter im Bereich Teilhabe interessieren mich besonders Aspekte der politischen Partizipation, deliberative Formate und demokratische Innovation. Dabei habe ich u.a. in den letzten beiden Jahren den Jugend-Bürger:innenrat Zukunftsrat U24 mitkoordiniert. Mich fasziniert das Potential, welches Losverfahren und deliberative Prozesse in Bezug auf das demokratische System der Zukunft bieten.
„Unsere Erfahrung mit Jugendbürger:innenräten hat gezeigt, auf wie viel Interesse und positives Echo deliberative Formate bei Jugendlichen stossen. Sehr viele ehemalige Teilnehmerinnen wollen sich danach auch langfristig gesellschaftlich-politisch engagieren.“

Laura Schlotthauer
Die Kraft von Kommunikation hat mich schon immer fasziniert. Ich habe Sie auf die Bühne gebracht (Schauspiel Frankfurt), studiert (FU Berlin, LSE, USC und Leuphana Universität) und nun seit 15 Jahren in der Praxis (Scholz&Friends, Ketchum, ressourcenmangel) angewendet. Dabei lag mein Schwerpunkt immer auf Kunden und Themen der öffentlichen Hand. Von Bildungsmarketing, zu Nachhhaltigkeits- und Transformationskommunikation - ich fühle mich in vielen Themen zuhause. So richtig am Herzen liegt mir die Repräsentanz und Inklusion von Menschen, die in unserer Gesellschaft weiterhin zu wenig Sichtbarkeit und Chancen bekommen. Hierfür setze ich mich seit 3 Jahren im GWA als Vorständin und zuletzt Foren-Sprecherin ein.
„Ich möchte, dass wir wieder konstruktiv und ehrlich miteinander sind. Ich möchte aber auch, dass wir all jenen, die es nicht ehrlich meinen klare Kante zeigen."

Rebecca-Paulina Prausner
Ich arbeite als Sozialarbeiterin seit zehn Jahren mit jungen Menschen, die durch Hilfssysteme fallen. Ich habe schnell gemerkt: Ich kann ihre Lebensbedingungen nur verbessern, wenn ich auch politisch arbeite und Projekte entwickle.
Egal ob Gesetzesänderungen oder Fördermöglichkeiten, der entscheidende Hebel war für mich immer, mit der Politik zu sprechen. Lobbyismus ist für die Demokratie enorm wichtig, aber für Gemeinwohl-Akteure kaum erreichbar.
Mit Lobby for Impact gründe ich jetzt mein viertes Projekt und genau das, was ich damals gebraucht hätte. Mein Ziel ist, dass demokratische Teilhabe nicht von Ressourcen abhängt.
„Die größte Stärke der Zivilgesellschaft ist ihre Kooperationsfähigkeit. In Zeiten, in denen Demokratie unter Druck steht und Förderung wegbricht, ist koordiniertes gemeinsames Auftreten der Schlüssel."

Inga Karten
Ich arbeite seit 20 Jahren als Lobbyistin und Politikberaterin. In dieser Rolle berate ich vor allem Unternehmen dazu, wie sie ihre Interessen wirkungsvoll gegenüber der Politik vertreten können. Dazu gehört die Analyse politischer Prozesse und die Entwicklung von Strategien zur politischen Positionierung. Dieses Wissen und diese Expertise möchte ich auch gemeinwohlorientierten Organisationen zugänglich machen. Daher gründe ich gerade mit meiner Gründungspartnerin Rebecca-Paulina Prausner Lobby for Impact.
Nach Stationen in Brüssel, Washington D.C. und London arbeite und lebe ich seit vergangenem Jahr mit meiner Familie wieder in Berlin.
„Lobbying ist integraler Bestandteil von Demokratie. Es müssen aber alle Akteure die Chance haben, gehört zu werden. Das erfordert Wissen zu politischen Prozessen und Strategien. Dieses Wissen vermittelt Lobby for Impact gemeinwohlorientierten Organisationen – zur Stärkung demokratischer Vielfalt."

Jeannette Gusko
Ich bin Unternehmerin, erfahrene Managerin und Autorin. Ich skaliere Werte und baue wiederholt robuste wirksame Unternehmen auf. Bei Faktor D wirke ich als Beirätin im Strategiegremium. Bis vor Kurzem leitete ich das Campaigning und Fundraising für den Kanzlerkandidat Robert Habeck im Bundestagswahlkampf 2024/25. Zuvor war ich Co-CEO und Managing Director von CORRECTIV, gründete future_s, baute GoFundMe DACH auf und war bei Change.org zuletzt Global Brand and Engagement Managerin. Ich bin Board Member von innn.it und Sprecherin des Netzwerks 3te Generation Ost. Mein Buch AUFBRECHEN hat breite Resonanz gefunden. Unter anderem wurde ich mit der Theodor Heuss Medaille 2023 und dem Emotion Award 2023 ausgezeichnet.
„Wirksamkeit entsteht da, wo viele Menschen konsistent und zugewandt ihre Werte leben.“

Viktoria Nedwed
Seit 2022 arbeite ich als Redakteurin im Newsroom des österreichischen Parlaments und setze mich dort intensiv mit meinem Herzensthema auseinander: Demokratie niederschwellig zu vermitteln. Davor habe ich Journalismus studiert und journalistisch gearbeitet – viele dieser Erfahrungen fließen heute in meine Arbeit ein: recherchieren, einordnen und komplexe Inhalte klar und einfach erklären.
„Demokratie heißt, Unterschiede auszuhalten und sich trotzdem auf gemeinsame Werte zu einigen. Menschenwürde, Gleichheit und Freiheit dürfen nicht zur Disposition stehen. Um diese Werte zu verteidigen, muss die Gesellschaft zusammenarbeiten.“

Julia Niederberger
Ich arbeite für engage.ch vom Dachverband Schweizer Jugendparlamente. Wir fördern das politische Engagement von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Dabei verwenden wir einfache, alltägliche Kommunikationsmittel. Im Zentrum des Angebots steht unsere Onlineplattform www.engage.ch, auf der Anliegen und Ideen zu lokalen, regionalen und nationalen Themen einfach eingebracht werden können. Ich freue mich, diese Erfahrungen teilen zu dürfen.
„Durch den länderübergreifenden Erfahrungsaustausch und dem darin geteilten Wissen erhoffe ich mir eine große Ansammlung an neuen Ideen, um zielgruppengerechte Lösungen zu entwickeln für die Teilhabe junger Menschen auf kommunaler Ebene. Der Innovationsprozess soll uns erlauben die unterschiedlichen Bedürfnisse junger Menschen besser zu verstehen und die Teilhabe effektiv zu fördern.“

Katja Meier
Als gebürtige Sächsin haben mich die politischen Herausforderungen in Ostdeutschland früh geprägt und mir gezeigt, wie wichtig starke demokratische Strukturen und Beteiligung sind. Ich war mehrere Jahre als Justiz- und Demokratieministerin tätig. In dieser Zeit habe ich Bürger*innenräte auf den Weg gebracht, neue Beteiligungsformate gestärkt und Räume für Austausch geschaffen – besonders in ländlichen Regionen Sachsens. Heute bin ich wieder Abgeordnete im Sächsischen Landtag. Mein Einsatz für eine lebendige Demokratie geht weiter, aktuell mit einem Gesetzentwurf, der verbindliche Bürgerbeteiligung möglich machen soll.
„Nur durch gemeinsames Handeln, eine klare Haltung und abgestimmte Strategien können demokratische Akteur*innen wirksam auf aktuelle Herausforderungen reagieren und unsere Gesellschaft gegen autoritäre Tendenzen verteidigen.“

Markus Beckedahl
Ich setze sich seit bald 30 Jahren für eine informiertere Debatte über die digitale Gesellschaft ein und bin Mitgründer und kuratorischer Leiter der re:publica-Konferenz. Als Gründer des Zentrums für Digitalrechte und Demokratie entwickle ich mit meinem Team gesellschaftliche Strategien, um uns aus der Abhängigkeit von Big Tech zu lösen. Mit dem Bonn-Institute kuratiere ich das b-future Festival für Journalismus und konstruktiven Dialog.
„Eine bessere digitale Welt ist möglich."

Xenia Spieß
Ich bin Xenia. Politische Kommunikation ist für mich nicht nur ein Beruf, sondern eine Leidenschaft. Seit über 15 Jahren engagiere ich mich ehrenamtlich, weil ich unsere freie, demokratische Gesellschaft als großes Privileg begreife. Lange lief mein Engagement parallel zur Arbeit, doch es hat sich zunehmend in meinem beruflichen Werdegang manifestiert: Kommunikation mit Purpose. Besonders geprägt haben mich zwei Stationen: meine Arbeit im Mayor’s Office of Immigrant Affairs in New York während Trumps erster Amtszeit und die Mitarbeit am UN-Bericht A/74/358 zur Bekämpfung von Antisemitismus (2019). Seit ich Kinder habe, spüre ich noch stärker, wie wertvoll Demokratie ist. Auch wenn es mir nicht liegt, laut aufzutreten, verlasse ich meine Komfortzone, um sie zu schützen – und mit meiner Expertise Menschen zu stärken, die Demokratie aktiv verteidigen wollen.
„Ich brenne dafür, es jeden Tag ein bisschen besser zu machen – und vor allem besser als Generationen vor uns. Denn Demokratie ist kein Selbstläufer. Sie braucht Menschen, die sie aktiv verteidigen, sichtbar machen und weiterentwickeln. Das kann und muss jede*r von uns sein."

Sarah Mohamed
Ich arbeite seit 2 Jahren als Campaignerin bei Finanzwende und betreue dort aktuell vor allem das Thema Payments. Davor war ich parteipolitisch aktiv, habe für Abgeordnete gearbeitet und mich viele Jahre in der Parteijugend auf allen Ebenen engagiert. Seit meiner Jugend verstehe ich mich als Aktivistin und streite auf unterschiedlichen Wegen für eine gerechtere Welt.
„Es gibt so viele engagierte Akteur*innen mit starken Projekten. Wenn wir unsere Ansätze zusammenbringen, entsteht echte Wirkung."

Leandro Casella
Bereits in der Grundschule wusste ich, dass ich die Gesellschaft spannend finde und mich genauer mit ihren Dynamiken und besonders mit herrschenden Machtstrukturen auseinandersetzen will. Meine Zeit im Gymnasium war geprägt von Diskussionen rund um politische Aktualität sowie erstes Bewusstsein rund um den Mehrwert des Konzeptes "Demokratie". Nun studiere ich Politik- und Wirtschaftswissenschaften (mit Minor Behavioural Science) an der Universität Basel und bin daneben bei der Demokrative in der Geschäftsstelle tätig. In meiner Tätigkeit als Demokratie-Multiplikator sehe ich, wie wichtig politische Bildung ist.
„Wenn die Welt auseinanderdriftet und Konflikte zur täglichen Realität werden, ist Zusammenkommen keine Option mehr, sondern eine Notwendigkeit. Nur gemeinsam können wir die Fragen stellen, die zählen, und die Antworten finden, die wir brauchen."

Katharina Knaus
Ich arbeite als Referentin für digitale Partizipation bei Wikimedia Deutschland im Projekt Zukunft D mit dem Ziel, die Demokratie in einer digitalisierten, vernetzten Gesellschaft zu stärken. Dafür bringe ich Menschen aus Verwaltung, Civic Tech und Zivilgesellschaft zusammen, die unterschiedliche Beteiligungsformate konzipieren, umsetzen und ermöglichen.
Davor war ich in der interdisziplinären Stadtforschung tätig und habe für ein Büro für Stadtentwicklung Beteiligungsformate in Berlin und Brandenburg umgesetzt und so Demokratieförderung auf lokaler Ebene mitgestaltet.
„Digitale Partizipation wird vor allem dann zum wirksamen Hebel für Demokratieförderung, wenn erprobte Ansätze geteilt, weitergedacht und auf andere Kontexte übertragen werden. Das gelingt nur, wenn sich demokratische Akteur*innen aus unterschiedlichen Bereichen aktiv und strategisch vernetzen."

Marion Knöpfel
Ich habe als Praktikantin des Polit-Forums Bern damit begonnen, mich mit politischer Bildung auseinanderzusetzen. Seitdem engagiere ich mich als Vorstandsmitglied bei der Demokrative und habe in diesem Rahmen auch Module in Schulklassen durchgeführt und neue Module entwickelt. Dies hat meine Überzeugung gestärkt, dass politische Bildung für unsere Demokratie essentiell ist und entsprechend im Lernplan mehr Platz benötigen würde. Ich freue mich auf den Austausch!
„Wir erleben in Europa das Erstarken reaktiver, rechter Kräfte, die den demokratischen Rechtsstaat in Frage stellen. Nur gemeinsam können wir dieser Entwicklung etwas entgegensetzen und die demokratischen Kräfte stärken.“

Antje Scheidler
Bei der Robert Bosch Stiftung verantworte ich als Teamleiterin die Themen Demokratie und Ungleichheit im Fördergebiet Globale Fragen. Arbeitsschwerpunkte sind u.a. Demokratiekompetenzen und innovative Formate der Bürgerbeteiligung sowie die umfassende Teilhabe von Menschen, die von Ungleichheiten betroffen sind.
„Auch wenn die Sorge um unsere Demokratie gerade allerorten spür- und hörbar ist, mich stimmt die Zivilgesellschaft optimistisch. Über viele Jahre gewachsen, mit Leidenschaft, Expertise und Kreativität bei der Sache! Sie wirkt auch wie ein Magnet, wenn es darum geht, Menschen Wege ins Engagement aufzuzeigen und sie einzubeziehen.“

Jill Berger
Ich leite die Kommunikations- und Kampagnenarbeit von Zukunft Demokratie und arbeite in einem international vernetzten Kommunikationsnetzwerk an der Schnittstelle von Klima, Demokratie und gesellschaftlichem Wandel. Zuvor war ich unter anderem in Brüssel und Zürich im Bereich der strategischen politischen Kommunikation, Kampagnenführung und Public Affairs tätig. Meine thematischen Schwerpunkte sind zivilgesellschaftliche Resilienz und eine klimagerechte Transformation.
„Diskurse entstehen nicht von selbst. Man muss sie organisieren."

Nataliia Sokolovska
Nataliia Sokolovska leitet das Programm „Wissen und Gesellschaft“. Ihr Schwerpunkt liegt auf Themen rund um Wissenschaftskommunikation und wissenschaftlicher Politikberatung. Derzeit arbeitet sie am Projekt ACTiPLEX, das innovative Bildungsressourcen für Universitäten und Hochschulen entwickelt, um gesellschaftlicher Polarisierung entgegenzuwirken.

Michael Zangerl
Ich bin Journalist, Lektor und Lehrender am Wiener Institut für Politikwissenschaften. Für Unter Palmen gestalte ich gemeinsam mit Caroline Schmüser eine Radio-Show. Darüber hinaus organisiere ich regelmäßig Kulturveranstaltungen und Schreibworkshops.
„Weil es nur richtige Zeitpunkte für demokratisches Engagement gibt. Jeder Versuch, Demokratie auf später zu verschieben, untergräbt sie.“

Franziska Oehmer-Pedrazzi
Ich bin Vollblut-Wissenschaflerin mit Herz und Verstand, einem Auge auf digitalen Kommunikationsprozessen und einem Ohr für soziale Anliegen. Auf der Basis meiner Forschung entwickle ich – ganz ohne erhobenen Zeigefinger – eine Handvoll Empfehlungen und Lösungsansätze für gesellschaftliche Herausforderungen. Ich beteilige mich an Debatten – mit Leib und Seele.
„Um die Welt zu retten, war der Zeichentrick-Held „Captain Planet“ auf die Kraft seiner fünf Freunde, die Erde, Feuer, Wind, Wasser und Liebe beisteuerten, angewiesen. Um die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen zu meistern, benötigen auch wir ein starkes Netzwerk engagierter, kreativer und mutiger Köpfe aus der Zivilgesellschaft, Politik und Wissenschaft.“

Yaël Kaiser
Ich habe Internationale Beziehungen, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften in Genf, Lausanne und Moskau studiert. Nach Stationen in der Privatwirtschaft sowie bei foraus, Reatch und im Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation bin ich heute Co-Geschäftsleiterin bei der Demokrative - Initiative für politische Bildung. Politische Bildung liegt mir seit jeher am Herzen. Sie ist für mich das Fundament einer funktionierenden Demokratie. Bei der Demokrative kann ich diese Überzeugung in die Tat umsetzen. Dort gestalten wir spielerisch und erfahrungsbasiert mit jungen Menschen die Demokratie von morgen. Daneben verantworte ich bei einer Schweizer Gemeinde den Aufbau eines Kultursekretariats, eine spannende Ergänzung am Puls des lokalen politischen Geschehens.
„Menschen jeden Alters zu ermutigen, ihre eigene Stimme zu finden und sich zu engagieren – dafür lohnt es sich, mit Leidenschaft einzutreten.“

Norbert Stute
Ich bin Gründer und Leiter von Bessere Welt Info und von Beruf Facharzt für Hämatologie.Bessere Welt Info ist eine gemeinnützige Online-Enzyklopädie für eine bessere Welt mit informativen Texten und sorgfältig ausgewählten Links.Sie bietet eine kollaborative Plattform für die Zivilgesellschaft und Demokratie mit 750.000 Links auf Deutsch und Englisch. Als solche empfiehlt sie sich als ein wichtiger Teil des Demokratie-Playbooks. Experten, NGOs und Aktivisten sind eingeladen, ihr Wissen und ihre Ressourcen zu teilen.
„Bessere Welt Info ausbauen und bekannter machen – Wissen teilen und Synergien nutzen für eine bessere Welt. Frieden, Umwelt, Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit stehen dabei neben Bildung und Politik im Mittelpunkt.“

Tshin Ilya Chardayre
Seit jeher für Klimagerechtigkeit und soziale Innovation engagiert, bin ich mit verschiedenen Kollektiven, die für demokratische Anteilnahme agieren, in Frankreich und der DACH-Region aktiv. Als Moderatorin bin ich sowohl in Institutionen, Jugendarbeit und Organisationen tätig. Durch unterschiedliche Workshopformate, Debatten und Aktionen im öffentlichen Raum bringe ich Passanten, Geschäftsführer*innen, Beamte oder Jugendliche zu überschneidenden Gesellschaftsthemen wie Ernährung, Mobilität, Zugang zu Natur ins Gespräch. Dabei liegt mein Fokus darauf, gemeinsam erstrebenswerte Zukunftsvisionen zu gestalten, wofür die Glorreichen 2030er das perfekte Mittel sind.
In den vergangenen drei Jahren habe ich Projekte für demokratische Bildung und Klimagerechtigkeit koordiniert, sowohl bei collective b - Keimling (AT), CliMates - Seeding for Future, Global Education Agora (FR, SI, CH, IT) als auch bei Fluctations - Tides of Learning (FR, HU). Weiters unterstütze ich tatkräftig freiwillig Kampagnen zum Zugang zum Recht, zu wählen (Victoires Populaires) und habe 2026 die Bürger*innenlisten-Initiative in Frankreich begleitet (Angoulême Collectif, Grenoble Collectif).
„Um eine nachhaltige, demokratische und inklusive Zukunft zu gestalten, brauchen wir kollektive Räume für radikales Träumen. Durch gemeinsame Vorstellungskraft können wir ambitioniertes gemeinsames Handeln katalysieren."

Anne Isakowitsch
Ich bin Campaignerin und Kommunikationsstrategin mit über fünfzehn Jahren Erfahrung in NGOs und progressiver politischer Kommunikation. Ich arbeitete unter anderem für GSCC, WeMove Europe und SumOfUs. Mein Schwerpunkt liegt auf strategischer Kommunikation, Campaigning und der Stärkung demokratischer Zivilgesellschaft. Heute bin ich Communications Director der Amadeu Antonio Stiftung.
„Demokratische Stimmen müssen stärker gemacht werden – mit strategischer Kommunikation, klaren Narrativen und neuen Allianzen, um Zukunftsoptimismus wieder ansteckend zu machen."

Stefano Pedrazzi
Ich bin Vollblut-Wissenschafler mit Herz und Verstand, einem Auge auf digitalen Kommunikationsprozessen und einem Ohr für soziale Anliegen. Auf der Basis meiner Forschung entwickle ich – ganz ohne erhobenen Zeigefinger – eine Handvoll Empfehlungen und Lösungsansätze für gesellschaftliche Herausforderungen. Ich beteilige mich an Debatten – mit Leib und Seele.
„Um die Welt zu retten, war der Zeichentrick-Held „Captain Planet“ auf die Kraft seiner fünf Freunde, die Erde, Feuer, Wind, Wasser und Liebe beisteuerten, angewiesen. Um die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen zu meistern, benötigen auch wir ein starkes Netzwerk engagierter, kreativer und mutiger Köpfe aus der Zivilgesellschaft, Politik und Wissenschaft.“

Ralph Moser
Nach dem ETH-Physikstudium führte mein Weg direkt in die Software-Entwicklung. Ich arbeitete im CAD/CAM-Bereich, Breitband-Internet, künstlicher Intelligenz und universeller Bankensoftware. Seit 2013 arbeite ich mit Silvan zusammen und wir haben 2020 Ting gegründet. Für Ting entwickle ich die technische, mathematische und organisatorische Grundlage der Plattform Ting und der Verwaltung des Gemeinschaftskontos.
Mich interessieren die Zusammenhänge, wo gesellschaftliche Fragen auf mathematische Modelle und technische Systeme treffen. Ich finde: Wirtschaft und Technologie sollten dem Menschen dienen, nicht umgekehrt.
„Die größte Gefahr für die Menschheit und den Universalismus besteht darin, dass nur noch sehr wenige überreiche Menschen über die Zukunft entscheiden. Die Demokratie verhindert dieses Szenario effektiv und muss durch Kooperation aller demokratischen Akteur*innen verteidigt werden."

Tobias Spöri
Ich bin promovierter Politikwissenschaftler und derzeit Gastprofessor am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien sowie Senior Research Fellow beim Think Tank d|part in Berlin. Zuvor war ich als Research Fellow beim German Marshall Fund of the United States und als Scholar am Institut für Höhere Studien in Wien tätig. In meiner Forschung konzentriere ich mich auf die Transformation der Demokratie und politische Beteiligung.
„Es ist wichtig, weil die Demokratie aktuell so gefährdet ist wie noch nie, und demokratische Akteur*innen ihre Kräfte und Anstrengungen bündeln müssen.“

Robert Kalwis
Im Ehrenamt verfolge ich das Ziel, uns jungen Menschen eine Stimme zu verleihen und zu verdeutlichen, wie wertvoll diese ist. Das Verknüpfen von politischer Teilhabe, Ungleichheit und Nachhaltigkeit ist mir wichtig. In meiner Gemeinde Kronshagen habe ich den Kinder- und Jugendbeirat initiiert und "aufgezogen". 2025 plane ich zum 3. Mal die Jugendaktionskonferenz Schleswig-Holstein. Weiterhin bin ich Mandatsträger des Jugendbeirates des Bundesentwicklungs-ministeriums: Hier liegt mein Schwerpunkt auf Jugendbeteiligung im Kontext Frieden/Sicherheit und nachhaltiger Entwicklung. Mein Steckenpferd ist die institutionalisierte Beteiligung, hierbei verbinde ich gleichzeitig eine jugendliche Perspektive auf konzeptionelle und praktische Arbeit.
„Meine Devise: Von Jugendlichen für Jugendliche! - Mein Ziel: Beteiligung als normativ anzusehen.“

Nina Schnider
Ich bin bei Faktor D als Geschäftsführerin in Wien tätig und Mitgründerin von Demokratie21 sowie relevant.news. Mein Ziel ist es, Demokratie widerstandsfähiger und zukunftsfähiger zu machen, indem ich Menschen zusammenbringe, die nicht nur Probleme benennen, sondern gemeinsam Lösungen entwickeln und verbreiten. Mit relevant.news habe ich Österreichs erste Plattform für lösungsorientierten Journalismus mitbegründet. Als Moderatorin und Sprecherin gestalte ich den öffentlichen Diskurs aktiv mit und vernetze politische, journalistische und zivilgesellschaftliche Akteur*innen. Demokratie lebt von Dialog, Teilhabe und dem Mut, neue und alte Wege zu gehen.
„Allein geht vieles. Gemeinsam geht mehr. Faktor D verbindet Menschen, die ihr Wissen teilen und gemeinsam Strategien für eine starke Demokratie entwickeln. Alles ist möglich – wenn wir zusammenarbeiten.“

Marike Frick
Ich wurde an der Henri Nannen Schule zur Journalistin ausgebildet und habe mehrere Jahre u.a. für DIE ZEIT, Brigitte, Spiegel Online und Financial Times Deutschland gearbeitet. Seit 10 Jahren zeige ich Selbstständigen und KMU, wie sie Journalisten so ansprechen, dass sie Aufmerksamkeit erzeugen – und wie sie über lebendiges und kluges Marketing in Erinnerung bleiben.
„Ich brenne für verständliche, persönliche Sprache, die sich abhebt und in Erinnerung bleibt."

Odin Mühlenbein
Ich bin ein Enthusiast für soziale Innovation mit einer Leidenschaft für KI. Ich leite das AI Lab bei Ashoka, dem weltweit größten Netzwerk von Sozialunternehmern. Ich entwickle Anwendungen, die Ashoka effizienter machen und neue Möglichkeiten für das globale Netzwerk erschließen. Bevor KI mein Leben übernahm, half ich Führungskräften im sozialen Sektor, Strategien für den Systemwandel zu entwickeln. Ich habe mit etwa hundert führenden Sozialunternehmern aus der ganzen Welt zusammengearbeitet und alle möglichen Tools, Kurse, Podcasts, Berichte, Artikel usw. entwickelt. Manchmal tue ich das immer noch, also zögere nicht, mich zu kontaktieren. Außerdem bin ich Mitbegründer von drei sozialen Unternehmen, ehemaliger McKinsey-Berater, ausgebildeter Mediator, Möchtegern-Spieleentwickler und Schachschüler.
„Wenn man KI effektiv und verantwortungsvoll nutzen will, muss man mit der Technologie experimentieren. Man muss aufhören zu reden andfangen zu prototypisieren!“

Vlorë Krug
Ich bin im Kosovo geboren und Kind eines Gastarbeiters, der 20 Jahre lang als politischer Aktivist im gewaltfreien Widerstand aktiv war. Ich habe Literaturwissenschaften in Tübingen und Boston studiert, später meinen MBA in Berlin sowie am Bodensee gemacht. 2022 debütierte ich mit „Feenritter“ als Kinderbuchautorin. Als Change Managerin und Organisationsentwicklerin führe ich Unternehmen wie VAUDE, Axel Springer und mobile.de durch digitale Transformationen. Ich kämpfe für inklusive, gerechte Arbeitsplätze und spreche auf LinkedIn über strukturelle Diskriminierung. Energie tanke ich, wenn ich Menschen verbinde - beim ersten Tango-Festival in Prishtina, in Lean In Circles in Berlin und bei Eltern gegen Rechts.
„Ich brenne dafür, dass unsere Kinder in einer Gesellschaft aufwachsen, die sie schützt - nicht vor Vielfalt, sondern vor Rassismus. Jetzt müssen wir gemeinsam die Normalisierung von Ausgrenzung konsequent bekämpfen: in Schulen, Behörden, Medien und am Küchentisch."
Darauf sind wir stolz
Expert*innen in Österreich, Deutschland und der Schweiz haben wir bisher erreicht.
Veranstaltungen haben wir bisher (ko-)gehostet: online sowie live vor Ort.
Euro an Fördergeldern haben wir bisher für insgesamt neun Projekte verteilen lassen.
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Foto: Samuel Becker

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