Hier wächst eine kollektive demokratische Kraft

Unser Netzwerk

Cora Mantel
Ich bin Cora und bei Brand New Bundestag für den Bereich Partnerships zuständig. Wir unterstützen Menschen aus der Zivilgesellschaft auf ihrem Weg ins Mandat und führen parteiübergreifende Formate durch. Dafür brauchen wir ein starkes Netzwerk und viele Mitstreiter*innen. Über verschiedene Engagements im sozialpolitischen Bereich ist mir die Teilhabe aller Menschen in unserer Gesellschaft ein besonderes Anliegen, für das ich mich gerne einsetze.
„Deutschlands Gesellschaft ist vielfältig – seine Parlamente sind es noch nicht. Viele Menschen fühlen sich politisch nicht repräsentiert, obwohl sie sich engagieren. Wir brauchen den Abbau von strukturellen Hürden, mehr Vorbilder und einen Schulterschluss von Zivilgesellschaft und Politik."

Sonja Schäffler
Seit 15 Jahren bei Phineo habe ich zunächst als Analystin, später als Leitung der Skala-Initiative umfassende Erfahrungen im Bereich Wirkungs

Ada Diagne
Ich habe am Juridicum Wien Rechtswissenschaften studiert und das Studium 2019 abgeschlossen. Seit Jänner 2023 arbeite ich bei ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit. Mein Arbeitsschwerpunkt liegt auf Hass im Netz. Von Jänner 2023 bis Dezember 2024 war ich beim EU-Projekt "SafeNet" tätig – insbesondere für das Monitoring und Melden von Hasskommentaren auf verschiedenen Social-Media-Plattformen. Seit Beginn des Jahres arbeite ich am Projekt "Web@ngels 3.0" mit, das sich auf Gegenrede von Hasskommentaren fokussiert. Dabei kooperieren wir mit DER STANDARD. Meine Interessen liegen in der Prävention und Bekämpfung von Online-Delikten sowie in der Aufklärungsarbeit im Bereich (Anti-)Rassismus.
„In einer Zeit wachsender Online-Hetze ist es wichtig, dass demokratische Akteur*innen gemeinsam dagegenhalten. Der digitale Raum soll für alle Personen ein sicherer Raum bleiben. In einer Demokratie ist jede Stimme wichtig – vor allem jene von marginalisierten Gruppen.“

Stephanie Puls
Ich bin Journalistin und Nachrichtenmoderatorin und arbeite seit fast 20 Jahren für ProSieben, Sat.1, früher WELT TV/N24. Durch meine Arbeit beschäftige ich mich täglich mit politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen und Spannungen und zunehmend mit der Frage, was Menschen verbindet und was sie voneinander trennt.
Aus dieser Frage heraus habe ich "Zuhören Berlin" gegründet - eine Initiative, die öffentlich Räume schafft, in denen Menschen einander wirklich zuhören: ohne Bewertung, ohne Unterbrechung, ohne Erwartung.
Mich interessiert, wie Begegnung und Verbindung auch dort möglich werden, wo Meinungen auseinandergehen und gesellschaftliche Gräben tiefer werden. Denn ich bin überzeugt: Demokratie scheitert nicht an Meinungsvielfalt, sondern daran, dass wir den Kontakt zueinander verlieren oder aktiv abbrechen.
Mit "Zuhören Berlin" möchte ich Zuhören als demokratische Praxis sichtbar und erfahrbar machen - im öffentlichen Raum, in Bibliotheken und überall dort, wo Menschen sich begegnen. Denn ich bin überzeugt: Gesellschaftlicher Zusammenhalt beginnt mit Zuhören und Zuhören ist kein Nice-to-have, sondern demokratische Praxis.
„Nur wer sich gehört fühlt, fühlt sich zugehörig - und nur wer sich zugehörig fühlt, wird aktiver Teil der Gesellschaft. Zuhören schafft Zugehörigkeit, Verbindung und den Mut, Verantwortung zu übernehmen und Gesellschaft mitzugestalten."

Ludwig Küster
Nach Studienjahren in der Ökonomie und Informatik motivierten mich die Cambridge Analytica Wahlmanipulationen zu einem Master in Sozialpsychologen an der LSE in London. Mich fasziniert, wie unser digitaler Fußabdruck zu unseren Gunsten genutzt werden kann. Dazu forsche ich heute als Research Data Scientist beim Berliner Startup HelloBetter an einer neuen Form Ai-gestützter Verhaltenstherapie. Bei STRG Depolarisierung bringe ich insbesondere meine Interessen für Maschinelles Lernen, Large Language Models und gruppenzugehörigkeitsbasierte Denkprozesse mit an den Diskussionstisch. Ich freue mich auf gemeinsame Initiativen!
„Die Demokratie gefährdenden Diskursverschiebungen den neuen Rechten werden befeuert durch die derzeitige Struktur digitaler Medien. Let's debug the public sphere!“

Yussi Pick
Ich konzipiere seit 2011 wertebasierte Kommunikationsstrategien, unterstütze zivilgesellschaftliche Organisationen und demokratische Institutionen in Kommunkationsfragen. Davor und dazwischen war ich immer wieder in den USA tätig - unter anderem im HQ der Clinton Kampagne im Wahlkampf gegen Donald Trump. Schon dort hat mich beschäftigt, wie sich Propaganda verbreitet und bekämpfen lässt.
„Die Frage, wie uns unser demokratisches System erhalten bleibt, wir es aber so verändern, dass es wieder besser für die Mehrheit der Menschen funktioniert, ist für mich die Frage des Jahrzehnts - wenn wir überhaupt noch ein ganzes haben."

Adriana Rey
Ich arbeite als Projektmanagerin beim Schweizer Bibliotheksverband Bibliosuisse, nach früheren beruflichen Stationen in öffentlichen und kantonalen Bibliotheken und als (ursprünglich) Gymnasiallehrerin für Deutsch und Geschichte. Bei Bibliosuisse bin ich für diverse Kampagnen und Veranstaltungen zuständig und bin in den beiden Kommissionen Nachhaltigkeit sowie Diversität aktiv. Die Förderung der Demokratie liegt mir beruflich und persönlich am Herzen.

Dario Wellinger
Ich arbeite als Dozent und Projektleiter am Zentrum für Verwaltungsmanagement in Forschung, Dienstleistung und Lehre. Meine Forschungsschwerpunkte liegen auf Miliz- und Freiwilligentätigkeit, Nachwuchsförderung sowie der Kommunikation öffentlicher Organisationen. Seit meiner Jugend bin ich politisch aktiv und kenne aus erster Hand die Herausforderungen, junge Menschen für ein Engagement zu gewinnen. Mein Wunsch ist es, dass die Wertschätzung für lokales politisches Engagement wieder zunimmt, damit sich mehr Menschen vorstellen können, sich vor Ort einzubringen.

Anke Obendiek
Ich bin Co-Leitung des Projekts "Code of Conduct Demokratische KI" bei D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Vorher war ich Postdoc am Zentrum für Europäische Integrationsforschung in Wien, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hertie School, wo ich 2020 auch meine Promotion abgeschlossen habe. Mein Buch "Data Governance: Value Orders and Jurisdictional Conflicts" ist 2022 bei Oxford University Press erschienen. Ich habe einen Master in Internationalen Beziehungen von der LSE und einen Bachelor in Politikwissenschaft von der Uni Hamburg. Ich möchte dazu beitragen, den digitalen Raum demokratischer zu gestalten und Monopolisierung entgegenzuwirken.
„Wir brauchen gemeinsame Strategien, um der Macht großer Konzerne besser begegnen zu können und uns weniger auf das zu konzentrieren, vor dem wir Angst haben und mehr auf unsere Wünsche und Ideen.“

Sophie Mirpourian
Ich bin Sophie Mirpourian und entwickle ko-kreative Konzepte, Geschichten und Veranstaltungen für gesellschaftlichen Zukunftsmut. Mit Kreativmethoden, Zukunftsszenarien und Projektentwicklung unterstütze ich Verwaltungen, Hochschulen und Zivilgesellschaft, neue Kooperationen und Wege zu wagen. Ob mit einem mobilen Rathaus oder einer Inventur für unsere Demokratie, Zukunft wird gemeinsam gemacht. Ich bin studierte Sozialanthropologin mit Schwerpunkt auf Innovations- und Organisationsprozesse in Aarhus (DK) und arbeite seit 10 Jahren zu gesellschaftlicher Transformation, Beteiligung und Quartiersentwicklung. Ich bin Mitgründerin des Netzwerkes Die Stadtmacher*innen in Kiel und Ko-Autorin des Buches "Ein Update für unsere Demokratie" (oekom 2025). Mein Projekt Tiny Rathaus wurde mit dem Bundespreis Koop.Stadt von der Nationalen Stadtentwicklungspolitik ausgezeichnet.
„Im Kern meiner Arbeit steht lokale Schaffenskraft, gegenseitige Wertschätzung und spielerische Neugierde. Ich setze mich dafür eine neue Werkzeuge für unsere Gesellschaft zu gestalten und kooperativen Ökosystemen aufzubauen und zu pflegen."

Svetlana Aguilera
Als Generalistin und aktuell als Projektleiterin hatte ich drei grössere Aufgabenbereiche: Operatives Management, Beratung in strategischen und kulturellen Projekten sowie Change Management und Kommunikation. Dies basiert auf einer betriebswirtschaftlichen Grundausbildung. In den letzten Jahren habe ich mich kontinuierlich weitergebildet, in agilen Methoden, Unternehmenskommunikation oder aktuell mit einem MAS Digital Business. Ich habe eine hohe Lernbereitschaft und Anpassungsfähigkeit. Mein multikultureller Hintergrund als "Seconda" - in der Schweiz geboren und aufgewachsen, mit Wurzeln im ehemaligen Jugoslawien und familiären Verbindungen zum spanischen Sprachraum - hat meine Persönlichkeit und Arbeitsweise geprägt.

Marvin Bicko
Ich bin Marvin Bicko und Gründungsmitglied des Körperfunkkollektivs. Schon seit meiner Schulzeit spiele ich Theater und habe damals bereits erste Stücke mitproduziert. Seit meinem Bachelor liegt mein Schwerpunkt verstärkt im Bereich Film sowie in der Konzeption und Produktion von Radioballett-Stücken. Hierbei konzentriere ich mich vor allem auf die Entwicklung von Konzepten, das Schreiben der Texte und den Schnitt. Zusätzlich kümmere ich mich um die Öffentlichkeitsarbeit und die Vernetzung unseres Kollektivs.
„Mein großes Anliegen ist es, diese besondere Kunstform möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen, da sie die Teilnehmenden direkt anspricht und sie selbst zu Akteur*innen werden lässt. Das Radioballett lebt davon, dass die Grenze zwischen Publikum und Darstellenden aufgehoben wird – die Menschen werden Teil einer gemeinsamen, performativen Erfahrung, die zum Nachdenken anregt und neue Perspektiven eröffnet.“

Abdu Mohammed Andu
Mein heutiges Engagement beim Eritreischen Medienbund Schweiz ist geprägt von meiner Zeit in Eritrea: Während das Land zunehmend repressiver wurde, war ich als Chefredakteur dreier Regionen im staatlichen Informationsministerium tätig. Gleichzeitig war ich als regionaler Vertreter des Jugendverbandbüros aktiv und organisierte ehrenamtlich politische Diskussionsforen, Sprachkurse und kulturelle Veranstaltungen für junge Berufstätige. Ziel war es, trotz staatlicher Überwachung Räume für politisches Bewusstsein, Teilhabe und informelle Bildung zu schaffen – bis das nicht mehr möglich war. Diese Erfahrung prägt meine Überzeugung: Demokratie muss von allen gelernt und gelebt werden – durch Bildung, Selbstorganisation und mutige Dialoge.
„Demokratie verteidigen heißt heute, die Erfahrungen und Bedürfnisse der postmigrantischen Gesellschaft mitzudenken. Das gelingt nur, wenn demokratische Akteur*innen ihre Kräfte bündeln und Strategien in gemeinsamen Bündnissen abstimmen.“

Tobias Zucali
Ich bin Designer, Softwareentwickler und Trainer. Meine Interessen und beruflichen Tätigkeitsfelder liegen an der Schnittstelle von Menschen, Design und Technologie. Die Leidenschaft, die optimale Lösung zu finden, zieht sich durch alle meine Aktivitäten, egal, ob es sich um Prozesse, Formate, Software, Räume oder Handwerk handelt. 2023 habe ich gemeinsam mit Martin Hochreiter mkrz lab, unsere Tu- und Denkwerkstatt gegründet. Dort gestalten wir Formate, in denen „Making“ als Werkzeug für Kreativität, Zusammenarbeit und Innovation erlebbar wird.
„Gemeinsame positive Zukunftserzählungen zu entwickeln ist entscheidend. Sie schaffen die Grundlage für Bewegung und Initiative in diese Richtungen.“

Antje Kurz-Möller
Ich bin Kommunikations- und Führungsexpertin mit über 20 Jahren Erfahrung in strategischer Unternehmenskommunikation, Public Affairs und gesellschaftlichem Engagement – im Mittelstand wie in internationalen Konzernen. In leitenden Rollen habe ich europaweite Programme zum gesellschaftlichen Engagement entwickelt und umgesetzt, Krisen kommunikativ begleitet und internationale Teams geführt. Mich motiviert die Frage, wie Kommunikation Orientierung gibt, Vertrauen schafft und demokratische Werte stärkt. Besonders treibt mich an, Unternehmen als aktive Akteure für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu befähigen.
„Demokratie lässt sich nicht aus der eigenen Blase verteidigen. Wir müssen aufhören, nur mit denen zu sprechen, die uns ähneln, und anfangen, Macht, Reichweite und Sprache zu teilen – auch mit Stimmen, die bisher zu oft übergangen werden."

Jenny Brunner
Ob Angry Twitter-Bird oder Abrissbirne vor dem Bundestag: Als politische Campaignerin setze ich mich auf Bundes- und EU-Ebene für ein gerechtes Internet für alle ein. Aus komplexen Themen erschaffe ich mit Aktionen und Kampagnen Bilder und Geschichten, die Menschen und Entscheidungsträger*innen bewegen.
„Tech-Konzerne ignorieren unsere Regeln, schaden den Menschen und verdienen dabei Milliarden. Der Wille, das zu ändern, ist groß – trotzdem gelingt es uns bisher nicht. Es braucht Kampagnen, die verbinden, Bilder und Mehrheiten erschaffen, statt Bubbles bestätigen.“

Michael Matheis
Der Drang neue Technologien zu durchdringen, aber auch deren gesellschaftliche Wechselwirkung zu verstehen, kam nicht zuletzt in meiner Studienwahl, der so verschiedenen wie verbindenden Fächer Informatik und Philosophie, zum Ausdruck. Frühe praktische Erfahrungen in der professionellen Softwarentwicklung schon zu Schulzeiten nährten einerseits mein Interesse an den theoretischen Grundlagen und ermöglichten mir andererseits mich schon während des Studiums als Unternehmensgründer zu versuchen. Mittlerweile stelle ich als Freelancer mein Können und Wissen anderen zur Verfügung, habe aber gleichzeitig, meinem ungemindertem Drang entsprechend, stets einen Blick auf die größeren technischen und gesellschaftlichen Entwicklungen.
„Um dem Zerfasern unserer Gesellschaft in widersprüchliche Realitäten etwas entgegen zu setzen, brauchen wir neue Mittel und Wege uns darauf zu verständigen was wirklich ist. Da die Wirklichkeit meist schwer verkäuflich ist, sind alle gefragt, die aus Überzeugung bereit sind auch mal vom Weg des geringsten Widerstandes abzuweichen.“

Christina Purrer
Ich bin Christina Purrer und arbeite als Projektmanagerin bei der Hil-Foundation in Wien. Die Stiftung ermöglicht jungen Menschen, an der Vergabe philanthropischer Unterstützungsgelder teilzuhaben. Ich leite die Programme Mädchenbeirat und Bubenbeirat, in denen junge Beirät*innen jährlich über die Verteilung von 50.000 € an gendersensible, partizipative Jugendprojekte entscheiden. Seit 2022 bringe ich meine Erfahrungen aus der partizipativen Arbeit mit Jugendlichen auch bei der Sinnbildungsstiftung ein, wo ich als Programmleiterin der Youth Experts tätig bin. Diesen Jugendbeirat habe ich erfolgreich mitaufgebaut – er berät die Stiftung in Bildungsfragen und wirkt an der Vergabe von Fördermitteln mit.
„Es ist mir ein großes Anliegen, dass Menschen, die selten gehört werden, eine Stimme bekommen und an gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen teilhaben können. Mädchen und jungen Frauen wird in unserer Gesellschaft leider immer noch zu wenig zugetraut. Ich freue mich, dass ich mit meiner Arbeit dazu beitragen kann, Mädchen in ihrer Selbstbestimmung zu stärken.“

Leandra Hildbrand
Seit 2024 bin ich Projektleiterin beim Campus Demokratie und koordiniere die Aktivitäten zum Internationalen Tag der Demokratie in der Schweiz. Durch Kampagnen, Vernetzung und zielgruppenspezifische Angebote motivieren wir jedes Jahr Tausende Menschen, sich mit Demokratie und politischer Partizipation auseinanderzusetzen. Die Aktionen fördern den gesellschaftlichen Dialog und machen Demokratie als gelebte Praxis erfahrbar. Besonders am Herzen liegt mir, Demokratie für junge Menschen zugänglich zu machen und politische Bildung zu stärken. Neben meiner Tätigkeit beim Campus Demokratie engagiere ich mich seit 2019 ehrenamtlich beim Verein Discuss it, den ich seit April 2026 als Präsidentin leiten darf.
„Demokratie ist mehr als ein Kreuz auf dem Wahlzettel. Sie lebt von gemeinsamen Werten, vom Dialog und vom gemeinsamen Gestalten unseres Zusammenlebens. Sie ist keine Selbstverständlichkeit – sie braucht das Engagement von uns allen.“

Christin Bohmann
Meine journalistische Laufbahn begann nach einem Studium der Germanistik, Journalistik und Komparatistik in Leipzig und Dublin. Nach ersten Erfahrungen als redaktionelle Mitarbeiterin bei der Berliner Morgenpost absolvierte ich ein Volontariat an der Axel-Springer-Akademie und arbeitete anschließend als Redakteurin in der Wirtschaftsredaktion der Welt. 2014 wechselte ich zum MDR nach Leipzig. Dort baute ich ab 2016 die Redaktion MDR Aktuell Online auf und leitete sie. Seit Dezember 2024 bin ich medienübergreifende Chefredakteurin des MDR und gestalte die digitale Transformation der Informationsangebote sowie einen innovativen, partizipativen Journalismus.
„Demokratie braucht eine informierte Öffentlichkeit – und diese befindet sich im stetigen Wandel. Darin liegt eine doppelte Chance: Zukunftsgerichteter, verlässlicher und moderner Journalismus kann diesen Wandel nicht nur begleiten, sondern aktiv mitgestalten."

Sophie Walker
Alle vier Jahre durfte ich in einem anderen Kulturkreis aufwachsen: In der Schweiz, Deutschland, Ägypten, Indonesien, und in den Niederlanden lernte ich einerseits den Wert von interkultureller Kollaboration kennen, und andererseits demokratische Werte zu schätzen. Studiert habe ich Game Design im BSc und MA. Seit 2019 setze ich mich im PROJEKT CH+ dafür ein, dass sich Digital Natives in der Schweiz mit Freude am demokratischen System beteiligen. Mit dem Entwicklungsstudio Mira LUX Creations arbeite ich an Lernspielen und anderen Konzeptem im Bereich spielerische Vermittlung.
„Demokratie lebt von Kollaboration und überlegtem, lösungsorientiertem Handeln. Um der gesellschaftlichen Spaltung entgegenzuwirken ist es wichtig, dass verbindende und aufbauende Initiativen sichtbar sind.“

Maurice Lanz
Ich war Investment Banker, also auf der bösen Seite, wie ich irgendwann merkte. Gutes Geld aber wenig Wirkung. Deswegen habe ich den Anzug gewechselt: Statt Unternehmen zu verkaufen, baue ich jetzt Plural, eine Civic-Tech-Plattform aus der Schweiz, die direkte Demokratie für alle zugänglicher macht. Ich glaube, dass demokratische Rechte nicht nur auf dem Papier stehen dürfen. Menschen sollen sie wirklich wahrnehmen können. Die Werkzeuge, die es dafür braucht, bauen wir.

Rafael Widmer
Ich arbeite seit Anfang 2023 bei Pro Futuris, dem Think +Do Tank für demokratische Kultur der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft. Als Projektleiter im Bereich Teilhabe interessieren mich besonders Aspekte der politischen Partizipation, deliberative Formate und demokratische Innovation. Dabei habe ich u.a. in den letzten beiden Jahren den Jugend-Bürger:innenrat Zukunftsrat U24 mitkoordiniert. Mich fasziniert das Potential, welches Losverfahren und deliberative Prozesse in Bezug auf das demokratische System der Zukunft bieten.
„Unsere Erfahrung mit Jugendbürger:innenräten hat gezeigt, auf wie viel Interesse und positives Echo deliberative Formate bei Jugendlichen stossen. Sehr viele ehemalige Teilnehmerinnen wollen sich danach auch langfristig gesellschaftlich-politisch engagieren.“

Lena Groh-Trautmann
Als Geschäftsführerin der Servicestelle Jugendbeteiligung e.V. kann ich meinen sozialwissenschaftlichen Hintergrund mit strategischer Organisationsentwicklung und ihrer Praxiserfahrung in der freien, inklusiven Kinder- und Jugendarbeit sowie der politischen Jugendbildung verbinden. Die Servicestelle Jugendbeteiligung engagiert sich im Rahmen unterschiedlicher Projekte und Angebote für eine jugendgerechte und zukunftsfähige Demokratie und insbesondere für die wirksame und inklusive Beteiligung von Kindern- und Jugendlichen.
„Ich erhoffe mir gemeinsames, mutiges Anpacken und wertvolle wie praktikable Impulse für unsere Demokratie. Demokratie heißt, sich einzumischen und gemeinsam Gegenwart und Zukunft zu gestalten. Mit dem Innovationsprozess wollen wir Ideen und Projekte nach vorne bringen, die dafür sorgen, dass alle wirksam mitgestalten können. Insbesondere auch Kinder und Jugendliche.“

Sarah Mohamed
Ich arbeite seit 2 Jahren als Campaignerin bei Finanzwende und betreue dort aktuell vor allem das Thema Payments. Davor war ich parteipolitisch aktiv, habe für Abgeordnete gearbeitet und mich viele Jahre in der Parteijugend auf allen Ebenen engagiert. Seit meiner Jugend verstehe ich mich als Aktivistin und streite auf unterschiedlichen Wegen für eine gerechtere Welt.
„Es gibt so viele engagierte Akteur*innen mit starken Projekten. Wenn wir unsere Ansätze zusammenbringen, entsteht echte Wirkung."

Nenad Stojanović
Meine Forschungsinteressen konzentrieren sich auf demokratische Innovationen und die Herausforderungen für die Demokratie in multikulturellen Gesellschaften.
Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft zwischen den Universitäten Genf und Zürich habe ich 2024 das Swiss Research Centre on Democratic Innovations gegründet. Es ist mir aber enorm wichtig, dass meine Forschung konkrete Anwendungen in der Gesellschaft findet und Debatten auslöst. Aus diesem Grund habe ich mit anderen Freund*innen aus Wissenschaft und Praxis den Verein Demoscan (www.demoscan.ch) gegründet. Sein Ziel ist es, demokratische Innovationen in der Schweiz und darüber hinaus zu entwickeln, mit einem Fokus auf deliberative Prozesse und Losverfahren.
„Mehr Demokratie wagen: Das ist meine Antwort auf die aktuelle Krise der Demokratie. Damit alle, wirklich alle! Bürger*innen mehr Kanäle für die politische Teilhabe haben.“

Josef Merk
Bei Mehr Demokratie e. V. habe ich von 2020 bis 2022 das Forschungsprojekt „Deepening Democracy” verantwortet. Heute leite ich den daraus entstandenen Arbeitsbereich „Demokratische Kultur” und bin ich Mitglied im Bundesvorstand. In meiner Arbeit als psychologischer Coach begleite ich Einzelpersonen aus Wirtschaft und Politik. Als Facilitator unterstütze ich Teams und Fraktionen dabei, eine demokratischere Arbeitskultur zu entwickeln, d. h. eine Zusammenarbeit, in der sich jede:r bestmöglich mit den eigenen Stärken einbringen kann.
„Gerade in Zeiten der Polarisierung brauchen wir neue Formate, um verschiedene Stimmen zu hören. Gute Strategien entstehen dann, wenn verschiedene Perspektiven einfließen.“

Özge Inan
Ich bin freie Journalistin und Schriftstellerin. Zuletzt war ich Redakteurin der Wochenzeitung Der Freitag, davor kamen Stationen bei der Süddeutschen Zeitung und dem ZDF Magazin Royale. Angefangen habe ich als Online-Kolumnistin für eine NGO. Als studierte Juristin beschäftige ich mich am liebsten mit Recht und Gerechtigkeit und allem dazwischen. Derzeit wohne ich in München und arbeite an meinem zweiten Roman.
„In einer Demokratie sollten Vorbehalte gegen Mächtige nicht nur akzeptiert, sondern selbstverständlich sein. Stattdessen werden sie von wohlmeinenden Diskursteilnehmern oft pauschal als populistisch abgetan. Nach dem Motto: Wenn es gegen "Die da oben" geht, kann es ja nur falsch sein. Wer profitiert davon eigentlich? Populismus wird allmählich zum Allround-Vorwurf gegen Menschen, die mit den herrschenden Verhältnissen unzufrieden sind. Dabei haben mehr als genug Gruppen mehr als genug Gründe dafür. Wer sich für diese Gruppen - und nicht nur ihre Wählerstimmen - interessiert, muss ans Eingemachte und in die inhaltliche Auseinandersetzung. Wir müssen die Suche nach der Wahrheit wieder sexy machen.“

Adela King

Céline Colombo
Ich leite seit 2023 die Koordinationsstelle Teilhabe beim Kanton Zürich. Die Koordinationsstelle fördert die politische möglichst vieler Menschen im Kanton Zürich. Vor meiner Tätigkeit in der kantonalen Verwaltung war sie Oberassistentin am Institut für Politikwissenschaft der Uni Zürich im Bereich Schweizer Politik und Doktorandin am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz. Meine Themenschwerpunkte liegen in den Bereichen Demokratie und demokratische Innovationen, politische Partizipation und politische Bildung, sowie Diversität und Inklusion.

Yaël Kaiser
Ich habe Internationale Beziehungen, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften in Genf, Lausanne und Moskau studiert. Nach Stationen in der Privatwirtschaft sowie bei foraus, Reatch und im Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation bin ich heute Co-Geschäftsleiterin bei der Demokrative - Initiative für politische Bildung. Politische Bildung liegt mir seit jeher am Herzen. Sie ist für mich das Fundament einer funktionierenden Demokratie. Bei der Demokrative kann ich diese Überzeugung in die Tat umsetzen. Dort gestalten wir spielerisch und erfahrungsbasiert mit jungen Menschen die Demokratie von morgen. Daneben verantworte ich bei einer Schweizer Gemeinde den Aufbau eines Kultursekretariats, eine spannende Ergänzung am Puls des lokalen politischen Geschehens.
„Menschen jeden Alters zu ermutigen, ihre eigene Stimme zu finden und sich zu engagieren – dafür lohnt es sich, mit Leidenschaft einzutreten.“

Julia Herrnböck
Ich bin Journalistin und arbeite bei der gemeinnützigen Redaktion Dossier mit Sitz in Wien. Zehn Jahre lang habe ich mich im Vorstand von Reporter ohne Grenzen für Pressefreiheit in Österreich und Osteuropa engagiert. Seit 2024 bin ich bei der Initiative Plattform Medienvielfalt der Österreichischen UNESCO-Kommission tätig.
Ich habe unter anderem für den Standard, die Taz, die NZZ und das Nachrichtenmagazin Der Spiegel geschrieben und war Host der Podcast-Serie „Ganz offen gesagt“. 2021 habe ich an der Universität Wien zum Thema veränderte Arbeitsbedingungen im investigativen Journalismus promoviert und war auch bei den Salzburger Nachrichten als Chefin vom Dienst tätig.

Tom Luckner
Bereits während meines Lehramtsstudiums in Mathematik und Politischer Bildung bin ich ein Teil des JoDDiD-Teams geworden. Dort habe ich entdeckt, wie viel Freude es mir bereitet, Menschen mithilfe innovativer und ästhetischer Materialien und Methoden miteinander ins Gespräch zu bringen und sie dabei zu unterstützen, politische und demokratische Bildung ganz neu zu denken. In meiner Abschlussarbeit habe ich mich mit politischer Bildung in Öffentlichen Bibliotheken beschäftigt, wodurch mir die Bedeutung und das Potenzial Dritter Orte für die Demokratie bewusst wurden. Nun kann ich im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung des Projekts „Allzeitorte” genau solche Orte erforschen und beraten. Ich bin jederzeit offen für Austausch zu all diesen Themen.
„Als Gesellschaft brauchen wir wieder mehr zugängliche Orte, an denen man sich treffen, austauschen und demokratische Praxis (er-)leben kann. Ich brenne dafür, solche Orte zu unterstützen und die politische Bildung weiterzuentwickeln, die diese Räume in den Blick nimmt."

Luisa Jabs
Mein Name ist Luisa und ich bin Historikerin mit einem Schwerpunkt auf deutsch-deutscher Zeitgeschichte, insbesondere der DDR-Geschichte. Im letzten Jahr habe ich im Kulturbereich gearbeitet und eine Literaturtagung zum Thema Förderung organisiert. Nebenbei schreibe ich als freie Journalistin für den Zeit Verlag und andere. Aktuell arbeite ich bei der Gesellschaft für eine gute Zukunft als Projektleiterin für Frei und Gleich, die Menschenrechtsinitiative der Evangelischen Kirche in Deutschland. Dabei kann ich meinem Fokus auf Freiheit, Bottom-Up-(Demokratie)arbeit und lebensnahen Geschichten nachkommen. In einem Bereich zu arbeiten, der andere Menschen dazu inspirieren soll, sich selbst für Menschenrechte stark zu machen, motiviert mich jeden Tag.
„Menschenrechte stehen weltweit und auch hier in Deutschland enorm unter Druck. Menschen werden angefeindet, ausgeschlossen, bedroht, etc. Gerade deshalb ist es wichtig, dass Akteur:innen sich besser vernetzen, voneinander lernen und sich gemeinsam stark machen.“

Victoria Preuer
Für meine eigenen Werte einzustehen und gleichzeitig Offenheit zu leben – das ist Teil einer Haltung, die weit über meine Designpraxis hinausreicht. Den Themen und Menschen, mit denen ich arbeite, auf den Grund zu spüren und das Wesentliche herauszuarbeiten, ist mir ein besonderes Anliegen. Gute (visuelle) Kommunikation schafft es, komplexe Inhalte verständlich zu vermitteln, ohne sie zu vereinfachen. Dabei geht es mir nie darum, die eine richtige Lösung zu finden, sondern auch Widersprüche sichtbar zu machen. Besonders schätze ich Gestaltungsprojekte, denen es gelingt, Wissensvermittlung mit Poesie zu verbinden.
Nach meinem Magistra-Studium an der Universität für angewandte Kunst Wien, das mich nach Shanghai und Prag führte, habe ich zahlreiche Ausstellungs-, Buch- und Markenprojekte konzipiert und grafisch gestaltet. 2024 gründete ich mein Designstudio „Formation – Gestaltung mit Haltung“. Gemeinsam mit meinem Team konzipiere, gestalte und texte ich für Unternehmen, Organisationen und Kulturprojekte – und immer auch für eine lebenswerte Zukunft für alle.
„Ich gestalte Kommunikation, die Haltung zeigt und Menschen miteinander ins Gespräch bringt. In einer Zeit der Vereinfachungen verstehe ich visuelle Gestaltung als Gegenbewegung: als Praxis des Zuhörens, des Zweifelns und des gemeinsamen Suchens."
Darauf sind wir stolz
Expert*innen in Österreich, Deutschland und der Schweiz haben wir bisher erreicht.
Veranstaltungen haben wir bisher (ko-)gehostet: online sowie live vor Ort.
Euro an Fördergeldern haben wir bisher für insgesamt neun Projekte verteilen lassen.
Stimmen aus dem Netzwerk

Foto: Samuel Becker

Foto: Samuel Becker

Foto: Samuel Becker

Foto: Samuel Becker

Foto: Samuel Becker





































































































