Hier wächst eine kollektive demokratische Kraft

Unser Netzwerk

Elisabeth Mayerhofer
„Demokratie lebt nicht davon, dass sie konsumiert wird, sondern durch einen Mix aus Mitgestaltung und durch Repräsentation. Ich bin gespannt darauf, mehr darüber zu lernen, wo im 21. Jahrhundert aus Sicht junger Menschen mehr Mitgestaltung (und neue Mitgestaltungsformate) gefragt sind und wo Repräsentation (weiterhin?) passen könnte.„

Riccardo Ramacci
Ich arbeite in der Philanthropie an der Schnittstelle zwischen Medien, Demokratie und dem digitalen Strukturwandel. Als Leiter des Medienföderprogramms bei der Stiftung Mercator Schweiz beschäftige ich mich mit der Frage wie wir unser Informationsökosystem in Zukunft aussehen kann und soll, damit es einer pluralistischen Demokratie dient.
„Daran, dass vertrauenswürdige, zuverlässige Information für Alle zugänglich wird. Dies ist aus meiner Sicht die Voraussetzung für unabhängige, differenzierte Meinungsbildung und eine konstruktive, deliberative Demokratie."

Pascal Biedermann
Ich bin Mitgründer und Geschäftsleiter von „unterdessen" sowie Experte im Bereich Nonprofit Management & Law (DAS / CEPS, Universität Basel). Als Gründungsmitglied, Geschäftsführer und Verwaltungsrat der Kantensprung AG engagiere ich mich seit vielen Jahren für innovative Unternehmens- und Organisationsentwicklungen. Zudem bin ich Präsident des Verwaltungsrats der Klara 13 AG, Präsident der Wohnstiftung für Studierende sowie in weiteren Funktionen aktiv, unter anderem im Vorstand der WoVe (studentisches Wohnen), im Verwaltungsrat der Lenos Verlag AG und im Stiftungsrat der Thalia Stiftung.
„Not for Profit bringt am meisten Profit."

Michael Wegmüller
Ich bin Michael Wegmiller, ein Experte für Data Science und Künstliche Intelligenz (KI) mit über 20 Jahren Erfahrung als Berater & Führungskraft. Als Mitbegründer von Artfact SA und Associate Partner bei IBM habe ich über 200 Projekte geleitet und Teams mit über 150 Ressourcen geführt.
Meine Leidenschaft gilt der Umsetzung von KI in wertschöpfende Strategien. Ich bin passionierter Agilist. Bei Artfact SA unterstütze ich branchenübergreifend Kunden im Bereich KI und leite das operative Geschäft. Bei IBM Consulting leitete ich die KI-Prozesstransformation in der Schweiz. Ich setze auf agile Prinzipien und die transformative Kraft von Data Science und KI für eine positive Wirkung.
„Künstliche Intelligenz (KI) ist gekommen um zu bleiben. Die Technologie kann viel Positives bewirken sofern wir lernen, damit richtig umzugehen. JETZT ist der Zeitpunkt in welcher wir unsere Gesellschaft über die Chancen und Risiken aufklären müssen, und den Umgang mit der Technologie erlenen sollten. Entsprechend soll uns KI helfen Differenzierter zu Denken und diverese Meinungen einzubeziehen. Dazu leistet sie einen Beitreg unsere Aussagen auf Fakten aufzubauen und Zielgruppenorientiert zu kommunizieren. Dafür möchte ich mich einsetzten.“

Fabian Mrongowius
Ich bin ein Creative Producer und spezialisiere mich auf die Entwicklung neuer Medienprojekte in den Bereichen Web3, XR und KI. Daneben kreiere ich Pubquizzes, Workshops und Kinderedutainment für Firmen, kulturelle Institutionen und NGOs wie die Friedrich-Ebert-Stiftung, republica, Frankfurter Buchmesse, Diakonie sowie spontane Unterhaltungsformate bei Festivals. Diese Aktivitäten ermöglichen es mir, sowohl unterhaltsame als auch lehrreiche Inhalte zu schaffen und so Synergien zwischen verschiedenen Formaten und Plattformen zu nutzen.
„Der Macht und wachsende Einfluß von supernationalen Unternehmen sind die aktuellen demokratischen Institutionen nicht gewachsen. Die Aushöhlung der Demokratie wird durch die Politik nicht hinreichend gesehen und muss durch die Zivilgesellschaft verhindert werden.“

Maria Pereira Robledo
Schon als Grundschülerin habe ich mich politisch organisiert, damals gegen die Sitzordnung im Klassenzimmer. Politik begleitet mich seitdem durch Studium, Aktivismus und Beruf. Nach meiner Tätigkeit als Projektleiterin bei der Initiative Offene Gesellschaft bin ich heute Referentin im Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ der Bundeszentrale für politische Bildung. Der Wechsel von der Zivilgesellschaft in die Verwaltung fühlt sich manchmal an wie von der Spielerin zur Schiedsrichterin, aber für ein gutes Spiel braucht man beides. Gerade wenn die Zivilgesellschaft unter Druck steht, sehe ich meine Aufgabe darin, die demokratischen Spielregeln aufrechtzuerhalten.
„Gegen Extremismus hilft echte Teilhabe. Wenn Menschen das Gefühl haben, sie können ihre Lebensrealität aktiv verändern und Gesellschaft mitgestalten, nimmt das dem Populismus den Wind aus den Segeln. Mitmacht ist der beste Schutz gegen Ohnmacht."

Christoph Musy
Partizipation begleitet mich privat wie beruflich seit Kindesbeinen – seit 1990 als Mitglied, ehrenamtlicher Leiter und Profi in Kinder- und Jugendverbänden oder in der Organisation der Schweizer Jugendsession in Bern. Heute arbeite ich in einem soziokratisch-organisiertem Team für die Verwaltung und NGOs: wir gestalten, planen und moderieren als Agentur ProjektForum seit 2010 partizipative Prozesse. Mit dem 2020 gegründeten Schweizer Dachverband Partizipation wollen wir gemeinsam mit Fachpersonen der Praxis und der Wissenschaft Standards für Partizipation setzen.
„Working Out Loud - wenn wir Wissen, Netzwerke und Erfahrungen teilen, kommen wir gemeinsam zufriedener und schneller weiter.“

Manuel Grebenjak
Ich bin Mitbegründer von radius und unterstütze Organisationen aus sozialen Bewegungen und Aktivist:innen in Bereichen wie Kommunikation, Kampagnen und Strategiefindung. Ich selbst war und bin vor allem in der Klimabewegung aktiv und habe bei verschiedenen NGOs gearbeitet, in Österreich und Spanien sowie auf internationaler Ebene. Studiert habe ich Kommunikations- und Politikwissenschaft in Wien sowie Politische Ökologie in Barcelona. Im Jahr 2024 habe ich das Buch “Kipppunkte: Strategien im Ökosystem der Klimabewegung” herausgegeben, das sich mit Entwicklung, Stand und Zukunft der Klimabewegung im deutschsprachigen Raum beschäftigt und an dem 70 Personen aus der Bewegung mitgearbeitet haben.
„Echter sozialer Wandel kommt immer von unten und genau diese Veränderung von unten möchte ich mit meiner Arbeit unterstützen.“

Anna Pixer
Ich bin Anna Pixer und beschäftige mich seit mehr als 13 Jahren mit Klimaschutz, Klimapolitik und der Frage, wie sie gesellschaftlich und wirtschaftspolitisch eingebettet werden kann, sodass sie bestmöglich ausgestaltet ist. Das hat spätestens mit meinem Volkswirtschaftsstudium an der WU Wien und der Universität für Bodenkultur Wien angefangen. Seitdem war ich beruflich vor allem in wissenschaftlichen und öffentlichen Institutionen (zB Momentum Institut, Stadt Wien), privat auch im Freiwilligenbereich tätig. Seit Anfang 2024 bin ich Teil des KONTEXT-Instituts für Klimafragen. Meine Motivation kommt von einer simplen Frage: Wo sind die Hebel, an denen ich persönlich etwas bewegen kann, und wie drehe ich an ihnen?
„Eine klimagerechte Gesellschaft, die das Leben für alle besser macht, ist das wichtigste Ziel, das wir haben. Mitmacht heißt: den eigenen Hebel finden und umlegen, egal ob in der Zivilgesellschaft, in Unternehmen oder auf großer politischer Bühne. Alle sind gefragt."

Claudia Meier
Bei Build Up – einem Kollektiv, das sich weltweit für einen besseren Umgang mit Konflikten im digitalen Zeitalter einsetzt – leite ich den Bereich Europa. Als Aktivistin für sozialen Zusammenhalt frage ich mich: Wie beeinflussen Krisen unser Miteinander und unsere Demokratie in der Schweiz und in Europa? Mit welchen digitalen und analogen Ansätzen der internationalen Konfliktarbeit können wir Polarisierung angehen? Zuvor war ich stellvertretende Direktorin das Global Public Policy Institute und leitete Friedensprogramme in Burundi und Ruanda. Meine künstlerische Seite lebe ich als Hochzeits- und Landschaftsfotografin sowie mit Graphic Recording aus.
„Wir verzetteln uns in kurzfristigen, holprig finanzierten Projekten auf intellektuellen Nebenschauplätzen, während wir viele nicht erreichen, die das Vertrauen in die Demokratie verlieren. In Zeiten von Krisen und wachsender Ungleichheit müssen wir Banden bilden, um eine ehrgeizige, kreative Vision unseres Miteinanders anzubieten, die attraktiver ist, als nach unten zu treten.“

Stephanie Kowitz-Hams
Ich bin promovierte Historikerin, Netzwerkerin und Corporate Influencerin. Nach Stationen in der historisch-politischen Bildung und über zwölf Jahren in der MINT-Bildung – unter anderem bei der Körber-Stiftung und als Leiterin der MINT-Vernetzungsstelle Deutschland – bringe ich vielfältige Erfahrungen mit. Seit März 2025 bin ich geschäftsführende Vorständin der Stiftung Bürgermut und engagiere mich für das Wachstum gemeinnütziger Organisationen und die Verbreitung sozialer Innovationen. Auf LinkedIn teile ich regelmäßig Einblicke in meine Arbeit und in die Themen, die mich bewegen.
„Demokratie lebt von der radikalen Idee, Macht immer wieder neu zu verteilen.“

Adrian Strazza
Ich liebe die Diversität, weil ich immer wieder davon profitiert habe. Bin Theaterpädagoge, Radiopädagoge, Geschäftsentwickler, Vater und noch viel mehr…

Patricia Hladschik
Als Geschäftsführerin von Zentrum polis - Politik Lernen in der Schule ist es meine Aufgabe, so viel Politische Bildung wie möglich an Österreichs Schulen zu bringen (mit Unterrichtsmaterialien, Podcasts, Veranstaltungen, Fortbildungen etc.). Neben der nationalen Tätigkeit bin ich als Expertin für Politische Bildung und Menschenrechtsbildung für den Europarat und die Europäische Kommission tätig. Die beiden Bereiche ergänzen sich gut: Europäische Policy braucht die nationale Umsetzung und Praxis. Die nationale Ebene profitiert von europäischen Leitlinien und Vernetzung. Aktuelle Schwerpunkte: Demokratische Schulentwicklung, die europäische Dimension in der Politischen Bildung, frühes politisches Lernen, Digital Citizenship Education.
„Meine politische Heimat sind die Menschenrechte: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren."

Marvin Bicko
Ich bin Marvin Bicko und Gründungsmitglied des Körperfunkkollektivs. Schon seit meiner Schulzeit spiele ich Theater und habe damals bereits erste Stücke mitproduziert. Seit meinem Bachelor liegt mein Schwerpunkt verstärkt im Bereich Film sowie in der Konzeption und Produktion von Radioballett-Stücken. Hierbei konzentriere ich mich vor allem auf die Entwicklung von Konzepten, das Schreiben der Texte und den Schnitt. Zusätzlich kümmere ich mich um die Öffentlichkeitsarbeit und die Vernetzung unseres Kollektivs.
„Mein großes Anliegen ist es, diese besondere Kunstform möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen, da sie die Teilnehmenden direkt anspricht und sie selbst zu Akteur*innen werden lässt. Das Radioballett lebt davon, dass die Grenze zwischen Publikum und Darstellenden aufgehoben wird – die Menschen werden Teil einer gemeinsamen, performativen Erfahrung, die zum Nachdenken anregt und neue Perspektiven eröffnet.“

Marc Steinemann
Ich bin aus Bern und setze mich leidenschaftlich für Teilhabe und politische Bildung ein, beruflich und privat. Mich treibt die Frage an, wie wir Strukturen schaffen können, die echte gesellschaftliche Wirkung entfalten und in welchen die Beteiligten auf Augenhöhe zusammenarbeiten. Diese Leidenschaft begleitet mich seit meinen ersten Projekten – von der Gründung einer Skateboardschule über ein Lehrmittel zu Nachhaltigkeit bis hin zur Arbeit in einer Gewerkschaft. Heute suche ich mit Faktor D nach gemeinsamen Lösungen für die aktuellen Herausforderungen unserer Demokratien und bringe dabei meine Erfahrungen in transdisziplinärem Arbeiten, Campaigning und Facilitation mit ein.
„Ich arbeite bei Faktor D, weil ich daran glaube, dass echter Wandel nur entsteht, wenn wir Macht teilen, Räume für Austausch schaffen und gemeinsam Strategien entwickeln, die unsere Demokratien langfristig stärken.“

Kristina Krömer
Mich interessieren gesellschaftliche Konflikte als treibende Kraft von politischer Entwicklung – auch deswegen habe ich Politikwissenschaft und Friedens- und Konfliktforschung studiert. Dabei stellte sich heraus, dass „Demokratie wollen“ und „Demokratie können“ zwei völlig unterschiedliche Dinge sind. Seitdem treibt mich die Frage um, wie Demokratie im laufenden Betrieb nicht nur wirklich gelebt, sondern auch weiterentwickelt werden kann und zwar mit einer möglichst großen Anzahl von Menschen: nicht in Seminaren sondern in Alltagssituationen. Deshalb habe ich das Projekt „metro_polis – Aufsuchende Demokratiearbeit in Straßenbahnen“ gegründet; im Team experimentieren wir täglich mit Fahrgästen in Dresden/Leipzig am demokratischen Diskurs herum.
„Fans der Demokratie vereinigt Euch und entwickelt Demokratie weiter, damit sie sich nicht sprunghaft zurückentwickelt!“

Bernhard Csengel
Seit über 18 Jahren arbeite ich an der Schnittstelle von Aktivismus, Campaigning und politischer Kommunikation. Meine beruflichen Stationen waren neben zivilgesellschaftlichen Bewegungen, GLOBAL 2000/Friends of the Earth, Amnesty International Austria sowie PR- und Kampagnenagenturen in Wien. In meiner Laufbahn durfte ich über 40 Kampagnen in unterschiedlichen Funktionen mitgestalten und mehr als 35 Kampagnen zu Menschenrechts- und Umweltthemen koordinieren. Neben Lehrtätigkeiten an der Universität Wien gebe ich heute als Berater mein Wissen an Organisationen und Social Enterprises weiter und begleite sie dabei, ihre Kommunikation und Strategie so zu gestalten, dass sie Menschen begeistern und bewegen.
„Demokratie lebt davon, dass Menschen sich bewegen. Unsere Aufgabe ist es, die richtigen Angebote zu schaffen, damit sich so viele wie möglich engagieren und ihre gesellschaftliche Macht nutzen können."

Anna Grebe
Ich arbeite als Beraterin, Inputgeberin und Moderatorin an den Schnittstellen von Medien, Politik und Partizipation. Seit 2015 unterstütze ich Non-Profit-Organisationen, kommunale Politik und Verwaltung, Ministerien, Stiftungen, Verbände und Vereine in und bei Jugendbeteiligungsprozessen auf allen Ebenen.
Derzeit liegt mein Schwerpunkt auf feministischer Jugendbeteiligung und Mädchen*beteiligung sowie auf den macht- und demokratietheoretischen Anforderungen an Partizipation.

Daniel Binswanger
Ich bin seit vielen Jahren im Journalismus tätig – zunächst als Paris-Korrespondent, später als Redakteur und politischer Kolumnist für DAS MAGAZIN. 2017 wurde ich Teil des Gründungsteams der Republik, einem unabhängigen, werbefreien Online-Magazin. Ich initiierte das Republik-Feuilletons und leitete es ab Herbst 2018. Seit 2023 bin ich für die Gesamtleitung der Republik mitverantwortlich.In meiner wöchentlichen Kolumne befasse ich mich mit Fragen der politischen Gegenwart – etwa den volkswirtschaftlichen Voraussetzungen für sozialen Ausgleich, dem weltweiten Demokratieabbau, Politik in der Globalisierung, der Spannung zwischen Identitätspolitik und Universalismus sowie dem politischen Kampf um die Zukunft des Planeten.
„Wir leben in einer Epoche, in der sämtliche Grundwerte, auf denen der liberale, demokratische Verfassungsstaat beruht, zur Disposition gestellt zu werden scheinen. Sie müssen einer nüchternen Kritik unterzogen und mit aller Entschlossenheit verteidigt werden.“

Mirjam Kirschner
In der aktuellen Kampagne "Reclaim TikTok" versuchen wir bereits, eine Bewegung entgegen rechts auf TikTok aufzubauen. Durch die eigenen Erfahrungen von Hass und Bedrohungen ist es mir sehr wichtig, Feindbilder in digitalen Räumen abzubauen. In einer Summer School habe ich mich u.a. mit Plattformen als Mittel für Proteste, Gefahren von KI und demokratiegefährdenden Prozesse wie durch die Verbreitung von Fehlinformationen in digitalen Räumen auseinandergesetzt. Ich glaube, für den Prozess und die Challenge, Feindbilder abzubauen, sehr interdisziplinäre, groß denkende Perspektiven mitbringen zu können.
„Ich bin stolz darauf, Teil einer vielfältigen, demokratischen Bewegung zu sein, die rechte Kräfte übertrumpft und ein Leben für alle im Einklang mit der Natur schafft. Ich bin mir sicher, dass Empowerment der Zivilgesellschaft und die Stärkung demokratischer Akteure aktuelle Gefahren wie die Klima- und Biodiversitätskrise, die Zunahme von Fehlinformationen v.a. auch durch KI und Kriege bewältigen können.“

Franz Knoppe
Ich gründete 2011 die Künstlergruppe „Grass Lifter“ in Zwickau. 2016 leitete ich das preisgekrönte Theatertreffen „Unentdeckte Nachbarn” in Chemnitz und Zwickau und konzipierte das Programm „Neue unentdeckte Narrative”, das ich bis 2020 begleitete. Seit 2020 stärke ich in der sächsischen Staatsregierung Demokratieentwicklung im ländlichen Raum und setzte mich für das erste NSU-Dokumentationszentrum ein, das 2025 in Chemnitz eröffnet wurde.
„Mitmacht bedeutet mit Macht diejenigen mit Macht zu fokussieren!"

Julia Kümper
Ich bin Vorsitzende von Verwaltung für Demokratie e.V. und seit über zehn Jahren in verschiedenen Verwaltungstypen tätig. Meine Erfahrung reichen von der Arbeit in Start-ups und eigenen Unternehmensgründungen bis hin zur strategischen Entwicklung eigener Programmformate – wie beispielsweise Zukunft braucht Vielfalt.
„Organisierte Angriffe auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung können wir nur gemeinsam und ebenfalls organisiert abwehren. Wichtig ist, bestehende Angebote sichtbar zu machen und so Lücken zu erkennen und zu schließen. Das gelingt nur gemeinsam.“

Melanie Widmer
Beruflich bewege ich mich an der Schnittstelle von digitaler Kommunikation, Community und Strategie. Mich interessiert, wie Inhalte Menschen erreichen, binden und zum Handeln bewegen und wie Organisationen dadurch relevanter, verständlicher und wirksamer werden.
„Demokratieförderung braucht verlässliche Information, Raum für Austausch und eine aktive Öffentlichkeit. Medien und Community-Plattformen spielen dabei eine zentrale Rolle, um demokratischen Diskurs zu ermöglichen und zu stärken."

Sarah Delahaye
Als leidenschaftliche Demokratieunterstützerin und Europäerin engagiere ich mich seit Jahren für eine umfassendere Teilhabe aller Menschen in unserer Gesellschaft. Nach meinem Studium der Politikwissenschaft an Sciences Po Paris und der Freien Universität Berlin arbeitete ich acht Jahre als Beraterin und Projektleiterin bei Kienbaum Consultants International sowie selbstständig, um die Teilhabe im Arbeitsumfeld zu stärken. Der Wunsch, gesellschaftliche Herausforderungen durch Beteiligung und den Einsatz von Technologie zu bewältigen, führte mich vor vier Jahren in den Bereich Civic Tech. Seit 2022 leite ich als Geschäftsführerin von Make.org in Deutschland Projekte zur Stärkung der Demokratie. In Berlin lebend, motiviert mich meine einjährige Tochter täglich, unsere Gesellschaft positiv zu verändern.
„Angesichts der zunehmenden Bedrohungen für unsere Demokratie ist es wichtiger denn je, unsere Begeisterung, Ideen und Kompetenzen zu bündeln, um wirkungsvolle Initiativen zu entwickeln. Gemeinsam können wir mehr erreichen und viel voneinander lernen!“

Stephanie Handtmann
Mein Herz schlägt schon immer für eine "bessere Welt" – als Aktionskoordinatorin, Campaignerin, Teamleiterin, Geschäftsführerin habe ich bei verschiedenen NGOs gearbeitet, unter anderem lange bei Attac. Der Verlust der Attac-Gemeinnützigkeit aufgrund der restriktiven Rechtsprechung des BFH war ein Dammbruch in Richtung Shrinking Spaces. Die Zivilgesellschaft gerät seitdem zunehmend unter Druck. Dagegen arbeite ich als Co-Vorständin bei der Allianz "Rechtssicherheit für politische Willensbildung" mit viel Herzblut und Leidenschaft.
„Wir müssen demokratische Handlungsräume erhalten, beraten, vernetzen, informieren und politisch wirksam werden – und das mit Macht!"

Flurina Wäspi

Abdu Mohammed Andu
Mein heutiges Engagement beim Eritreischen Medienbund Schweiz ist geprägt von meiner Zeit in Eritrea: Während das Land zunehmend repressiver wurde, war ich als Chefredakteur dreier Regionen im staatlichen Informationsministerium tätig. Gleichzeitig war ich als regionaler Vertreter des Jugendverbandbüros aktiv und organisierte ehrenamtlich politische Diskussionsforen, Sprachkurse und kulturelle Veranstaltungen für junge Berufstätige. Ziel war es, trotz staatlicher Überwachung Räume für politisches Bewusstsein, Teilhabe und informelle Bildung zu schaffen – bis das nicht mehr möglich war. Diese Erfahrung prägt meine Überzeugung: Demokratie muss von allen gelernt und gelebt werden – durch Bildung, Selbstorganisation und mutige Dialoge.
„Demokratie verteidigen heißt heute, die Erfahrungen und Bedürfnisse der postmigrantischen Gesellschaft mitzudenken. Das gelingt nur, wenn demokratische Akteur*innen ihre Kräfte bündeln und Strategien in gemeinsamen Bündnissen abstimmen.“

Tobias Stelzer
Mein Name ist Tobias Stelzer, ich bin Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Deutschen Institut für Menschenrechte. Meine Arbeitsschwerpunkte liegen in der Kommunikation unserer Themen via Social Media, Newsletter, Videos und Web-Texten. Derzeit eruieren wir die Möglichkeiten, die uns die KI bei der Vermittlung von Menschenrechten bieten könnte. Die Chance, erste Ideen weiterzuentwickeln hat mich deshalb sehr dazu motiviert, mich bei „STRG Depolarisierung“ zu bewerben. Bevor ich 2018 zum Institut kam, studierte ich Politikwissenschaft in Passau, München und Warschau und durfte bei der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen und im zwei Bundestagsbüros erste Arbeitserfahrungen sammeln.
„Demokratiefeindliche Akteure spielen Menschen gegeneinander aus und stellen grundlegende Menschenrechte in Frage. Dieser Spaltung der Gesellschaft können wir nur dann effektiv entgegentreten, wenn wir zusammenarbeiten und damit von unseren unterschiedlichen Perspektiven, Kompetenzen und Ideen profitieren.“

Manfred Zentner
Seit mehr als zwanzig Jahren steht die Beteiligung Jugendlicher auf kommunaler Ebene im Mittelpunkt meiner Forschung. Ich begann mit der Untersuchung von Freizeit- und Jugendkulturen, setzte meine Arbeit mit Studien zur Jugendbeteiligung fort und fokussierte mich schließlich auf die Jugendarbeitsforschung, insbesondere durch die Evaluierung verschiedener Angebote und Projekte. Seit 2013 bin ich Lehrbeauftragter und Forscher an der Donau-Universität Krems. Zudem engagiere ich mich als Vorstandsmitglied im Österreichischen Netzwerk Jugendforschung.
„Digitale Medien werden auch die Beteiligung auf kommunaler Ebene verändern.“

Artan Islamaj
Als migrantisierte Person in der Schweiz, sind mir Blindflecken und Leerstellen innerhalb unserer Demokratien und demokratischen Institutionen stets aufgefallen. Bei Operation Libero gehen wir genau diese Leerstellen an, denn wir stehen für eine offene und fortschrittliche, liberale und gerechte Gesellschaft, in der sich jeder Mensch frei entfalten kann und gleich an Würde und Rechten ist.
„Zu Zeiten, in denen Demokratien - global gesehen - durch anti-demokratische Kräfte, wie Rechtspopulisten und Autokraten, immer mehr in Bedrängnis geraten, ist es an uns nicht nur diese Angriffe abzuwehren sondern auch Lücken in unseren Demokratien zu füllen. Bestes Beispiel dazu: Unsere Demokratie-Initiative, die einem Viertel der ständigen Bevölkerung in der Schweiz einen erleichterten Zugang zur Einbürgerung ermöglichen will.“

Josefa Kny
Ich forsche im betterplace lab zu (zivil-)gesellschaftlicher Resilienz, Kollaboration und Transformationsprozessen. Durch Workshops, Reflexionsimpulse und Prozessbegleitung möchte ich dazu beitragen, Veränderungslust und Handlungsspielräume in sowie zwischen Zivilgesellschaft und Wissenschaft zu vergrößern. Ich habe Politikwissenschaft und Zukunftsforschung in Berlin und Stockholm studiert und in sozial-ökologischer Transformationsforschung promoviert – mit Vorliebe für praxis- und wirkungsorientierte, qualitative und transdisziplinäre Ansätze.
„Ich möchte einen Beitrag dazu leisten, dass wir ein gutes Leben für alle erreichen. Dazu brauchen wir große soziale und ökologische Veränderungen. Dass Solidarität, Gemeinschaft und Ressourcenbewusstsein Sinn und sogar Spaß machen, will ich in die Welt tragen.“

Astrid Kirchhoff
Ich bin Unconsultant bei hummingbirds.biz. Als systemisch-narrative Organisationsentwicklerin öffne ich Denk- und Resonanzräume. Mein Fokus liegt auf Story Listener & Narrative Facilitation. Ich arbeite mit Erfahrungswissen - gehe zu Menschen und höre ihnen zu. Indem sie ihre Alltagserfahrungen in ihren Erzählungen teilen, reflektieren sie ihre Erlebnisse. Damit erlangen sie Klarheit, erkennen Sinn und werden handlungsfähig. Das stärkt die emotionale Gesundheit, macht Teams resilient und beflügelt Veränderung.
„Autoritarismus gedeiht über Grenzen hinweg. Deshalb müssen wir demokratische Kräfte gerade jetzt verbinden, koordinieren und gemeinsam handeln – allein reicht nicht.“

Ines Haberl
Nach Jahren im Social-Media-Marketing darf ich jetzt das, was für mich das wichtigste Produkt ist, an die Zielgruppe bringen: die Demokratie. Seit 2022 arbeite ich im Newsroom des Parlaments und bereite parlamentarische Prozesse, das politische System und die Geschichte des Hauses für Social Media auf.
„Wir arbeiten alle am selben Ziel: Demokratie stärken. Damit das gelingt, müssen wir voneinander lernen und uns besser vernetzen – denn Demokratie lebt von Austausch.“

Marie Ringler
Ich bin Europaleiterin von Ashoka und Mitglied der Global Leadership Group einer Organisation, die weltweit über 4.000 führende Social Entrepreneurs in mehr als 90 Ländern unterstützt – mit dem Ziel: „Everyone a Changemaker“. Als Vizepräsidentin des Europäischen Forums Alpbach und ehemalige Politikerin setze ich mich heute für Systemwandel, Leadership und den Aufbau starker Ökosysteme für gesellschaftliche Innovation ein.
„Wir brauchen Menschen, die Verantwortung übernehmen und mutig Veränderung gestalten – lokal wie global und im Sinne unserer Demokratie.“

Florian Schmidt
Ich leite seit 2020 als Verification Officer die Faktencheck-Abteilung der APA - Austria Presse Agentur. Dort werden Falschbehauptungen sowie manipulierte Bilder und Videos überführt. Darüber hinaus lehre ich, wie man mit digitalen Recherchetechniken und OSINT-Werkzeugen (Open Source Intelligence) umgeht, etwa bei der FH Wien der WKW, der FH Hagenberg, der FH Joanneum, der FH Wiener Neustadt, der FH St. Pölten, der Tiroler Journalistik Akademie und in der Lehrer*innenfortbildung.
„Demokratie kann nur gelingen, wenn man Bürgerinnen und Bürger mit den notwendigen Werkzeugen ausstattet, um selbst partizipieren zu können.“
Darauf sind wir stolz
Expert*innen in Österreich, Deutschland und der Schweiz haben wir bisher erreicht.
Veranstaltungen haben wir bisher (ko-)gehostet: online sowie live vor Ort.
Euro an Fördergeldern haben wir bisher für insgesamt neun Projekte verteilen lassen.
Stimmen aus dem Netzwerk

Foto: Samuel Becker

Foto: Samuel Becker

Foto: Samuel Becker

Foto: Samuel Becker

Foto: Samuel Becker













































































.avif)









.avif)











