Hier wächst eine kollektive demokratische Kraft

Unser Netzwerk

Sophie Walker
Alle vier Jahre durfte ich in einem anderen Kulturkreis aufwachsen: In der Schweiz, Deutschland, Ägypten, Indonesien, und in den Niederlanden lernte ich einerseits den Wert von interkultureller Kollaboration kennen, und andererseits demokratische Werte zu schätzen. Studiert habe ich Game Design im BSc und MA. Seit 2019 setze ich mich im PROJEKT CH+ dafür ein, dass sich Digital Natives in der Schweiz mit Freude am demokratischen System beteiligen. Mit dem Entwicklungsstudio Mira LUX Creations arbeite ich an Lernspielen und anderen Konzeptem im Bereich spielerische Vermittlung.
„Demokratie lebt von Kollaboration und überlegtem, lösungsorientiertem Handeln. Um der gesellschaftlichen Spaltung entgegenzuwirken ist es wichtig, dass verbindende und aufbauende Initiativen sichtbar sind.“

Emilija Ilić
Ich bin Projektmanagerin mit journalistischem Schwerpunkt in Wien. Mein Bachelorstudium in Medienmanagement habe ich 2024 abgeschlossen, worauf direkt der Master in Journalismus und Neue Medien folgte. Als freie Journalistin habe ich in unterschiedlichen Medien publiziert, am liebsten Online und in Bewegtbild, unter anderem bei biber Magazin, die chefredaktion, KurierTV oder der Wiener Zeitung. Meine Schwerpunktthemen liegen bei dabei auf Gesellschaft, Diversität und Jugend. In meinen (Moderations-)tätigkeiten ist es mir besonders wichtig, Raum für Austausch auf Augenhöhe zu ermöglichen. Zwei Projekte, in denen das gelungen ist, waren der „Gute Rat für Rückverteilung” und der „Klimarat der Hochschulen“ in Österreich. Demokratie braucht Kommunikation auf Augenhöhe – deshalb freue ich mich, bei Faktor D einen Beitrag dazu zu leisten.
„Demokratische Diskurse gelingen nur dann, wenn alle mitsprechen können – wenn wir sie verständlich machen und jenen zuhören, deren Stimmen oft ungehört bleiben.“

Benjamin Opratko
Ich bin aktuell wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie und kulturelle Organisation an der Leuphana Universität Lüneburg. Zuvor habe ich an der Universität Wien gearbeitet und dort u.a. das internationale Forschungsprojekt Cultures of Rejection koordiniert. Ich forsche zu den sozialen und kulturellen Bedingungen, unter denen autoritäre Politik erfolgreich ist, zu Rassismus und Populismus. Außerdem bin ich Redakteur der in Wien erscheinenden Zeitschrift Das Tagebuch.

Hanna Gleiß
2017 habe ich Das NETTZ als Projekt im betterplace lab aufgebaut und 2022 daraus eine gGmbH gegründet, die ich als Co-Geschäftsführerin leite. Meine Leidenschaft ist Vernetzung und politische Arbeit. Ich habe Politikwissenschaft in Berlin und Paris studiert. Während des Studiums arbeitete ich u.a. im Bundestag, im Radio und an der Universität. Bei der Robert Bosch Stiftung begleitete ich acht Jahre lang gemeinnützige Projekte im Bereich Völkerverständigung. Faktor D unterstütze ich seit dem Beginn.
„Die Herausforderungen unserer Welt sind so gewaltig, dass wir nur eine Chance haben, wenn wir die Probleme gemeinsam anpacken! Synergien finden und nutzen ist essentiell, wenn wir unsere Demokratie und die Zivilgesellschaft stärken wollen!“

Lilly Bargel
Ich bin 15 Jahre alt und besuche die 11. Klasse des Gymnasiums Kronshagen. Seit 2022 engagiere ich mich aktiv im Kinder- und Jugendbeirat Kronshagen. Zuerst als Mitglied, später als stellvertretende Vorsitzende und in der neuen Wahlperiode als Vorsitz. Diese Arbeit macht mir sehr viel Spaß, da wir so den Kindern und Jugendlich eine Stimme in der Kommunalpolitik geben, was essenziell ist.

Ioannis Theocharis
Durch mein Studium der Biomedizintechnik habe ich ein tiefes Verständnis für dynamische Prozesse, Rückkopplungsschleifen und Schwellenwerte in Systemen entwickelt. Ich war in der Lage, eine probabilistische Perspektive auf Phänomene anzuwenden und erkannte, dass Schwellenwerte einen qualitativen Unterschied in der Art und Weise machen können, wie sich Systeme reproduzieren. Während der Wirtschaftskrise in Griechenland habe ich versucht, meine Ingenieursperspektive anzuwenden, um die Situation zu verstehen. Ich merkte jedoch schnell, dass das Paradigma, das ich benutzte, mich nicht vollständig darauf vorbereitete, sozio-technische Wirtschaftssysteme zu verstehen. Diese Erkenntnis führte mich zu einem weiterführenden Studium der Volkswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten ökologische und politische Ökonomie, wo ich lernte, die Grenzen von Win-Win-Erzählungen zu erkennen. Ich erkannte auch, dass strukturelle Perspektiven allein nicht ausreichen, um Demokratien zu verstehen. In der nächsten Phase meiner akademischen Laufbahn in den Sozialwissenschaften wandte ich transdisziplinäre Ansätze an und nutzte Methoden der Zukunftsforschung, um die mentalen Infrastrukturen von Individuen zu untersuchen, die die Pfadabhängigkeit von Systemen aufrechterhalten.
„Die Ergebnisse der Europawahlen zeigen, dass sehr viele Menschen nicht bereit sind zu akzeptieren, dass wir uns in einer multiplen Krise befinden und sich der autoritären Stabilisierung des Status quo zuwenden. Der Status quo kann aber nicht mehr garantiert werden, weil er Teil des Problems ist. Wenn es uns nicht gelingt, widerständige, transformative und emanzipatorische Mehrheiten zu bilden, werden wir in die Spirale der autoritären Paranoia geraten.“

Caro Hammoutene
Ich bin Projektmanagerin bei Faktor D in Wien, wo ich auch technische Mathematik und Biomedical Engineering studiert habe. Als Mitgründerin von zwei Vereinen, die Brücken zwischen Wissenschaft und Gesellschaft bauen, habe ich meine Leidenschaft für sozial-politisches Engagement und Partizipation entdeckt. Das hat mich zu meinem weiteren Studium in Ökonomie, Imagination und Zukunftsgestaltung geführt. Vor Faktor D war ich u.a. bei der Ludwig Boltzmann Gesellschaft für das Fortbildungsprogramm zu Partizipation in Forschung zuständig. Weiters habe ich zwei Bürger*innenräte mitumgesetzt. Ich schätze an Faktor D, dass wir Raum schenken, halten und facilitaten, um gemeinsam Zukunft zu gestalten.
„Die Zukunft entsteht nicht von allein – sie wächst mit jedem achtsamen Schritt, den wir gemeinsam gehen.“

Rafael Widmer
Ich arbeite seit Anfang 2023 bei Pro Futuris, dem Think +Do Tank für demokratische Kultur der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft. Als Projektleiter im Bereich Teilhabe interessieren mich besonders Aspekte der politischen Partizipation, deliberative Formate und demokratische Innovation. Dabei habe ich u.a. in den letzten beiden Jahren den Jugend-Bürger:innenrat Zukunftsrat U24 mitkoordiniert. Mich fasziniert das Potential, welches Losverfahren und deliberative Prozesse in Bezug auf das demokratische System der Zukunft bieten.
„Unsere Erfahrung mit Jugendbürger:innenräten hat gezeigt, auf wie viel Interesse und positives Echo deliberative Formate bei Jugendlichen stossen. Sehr viele ehemalige Teilnehmerinnen wollen sich danach auch langfristig gesellschaftlich-politisch engagieren.“

Hannah Göppert
Ich bin als Geschäftsführerin in Deutschland seit 2022 am Aufbau von Faktor D beteiligt. Ich habe Soziologie und Politikwissenschaften studiert und bin seit sechs Jahren bei der Initiative Offene Gesellschaft, wo ich Projekte für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt initiiere und umsetze. Zuvor war ich in der politischen Bildung, Forschung und Politikberatung tätig, u.a. bei Engagement Global, der Humboldt-Universität und adelphi. Der gemeinsame Nenner meiner beruflichen Stationen war immer die Stärkung von sozialer Gerechtigkeit, demokratischer Teilhabe und Partizipation. Bei Faktor D motiviert mich die Verzahnung gesellschaftlicher Debatten mit konkreter Wirkung on the ground.
„Stellt euch vor, wie sich Wirkung vervielfachen lässt, wenn sich wichtige Akteur*innen eines Feldes an einem Tisch versammeln. Wenn sie Wissen austauschen und Strategien entwickeln. Und wenn sie Lösungen dann konsequent umsetzen.“

Fabienne Odermatt
„Ich brenne für gesellschaftlichen und persönlichen Wandel. Deshalb widme ich mich seit dem Studium der Internationalen Beziehungen und Zusammenarbeit, dem Aufbau und Ausbau von sozialen Innovationen. Dabei war mir vor allem der Fokus auf Jugendliche immer besonders wichtig (euforia, Rock your life!, Step into Action und Reatch). Seit ich selbst Kinder habe und ‚lokaler‘ lebe, habe ich auf Gemeindeebene immer wieder Initiativen gestartet um meine Gemeinde lebensfreundlicher für Jugendliche und Kinder zu machen. Auch die Methodik rund um das Thema Partizipation von Jugendlichen finde ich super spannend. Ich erhoffe mir Inspiration und die Unterstützung durch Gleichgesinnte.“

Laura Zenklusen
Nach dem Studium der Politikwissenschaften, motiviert durch den Glauben an die Demokratie und Wichtigkeit der politische Bildung, engagiere ich mich intensiv in der Arbeit mit jungen Menschen. Es freut mich stets, mit Mitmenschen über Demokratie-Kompetenzen zu diskutieren und reflektieren.
„Es ist wichtig, dass sich demokratische Akteur*innen stärker auf gemeinsame Strategien konzentrieren, weil nur durch vereinte Anstrengungen der Schutz demokratischer Werte effektiv angegangen und bewältigt werden kann.“

Michael Jennewein
Ich komme aus Innsbruck in Tirol und bin am Rand der Stadt in einem kleinen Dorf aufgewachsen – gewissermaßen zwischen zwei Welten. Dieses „Zwischen-den-Welten“ zieht sich bis heute durch mein Leben: Zuerst im Studium zwischen Philosophie und Wirtschaft, später zwischen NGO und Politik sowie Wissenschaft und Verwaltung. Heute arbeite ich in der Welt der Think Tanks – zwischen Politik und Wissenschaft. Zunächst beim Momentum Institut, nun bei der Friedrich-Ebert-Stiftung im Projekt „Demokratie der Zukunft“. Ich verstehe mich als Brückenbauer und möchte das Verständnis zwischen Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft stärken – denn nur gemeinsam lassen sich die Herausforderungen unserer Zeit bewältigen.
„In Zeiten, in denen Demokratien durch autoritäre Regierungen ins Wanken geraten, dürfen demokratische Kräfte nicht länger nebeneinanderher arbeiten. Es braucht Mut zur Zusammenarbeit, strategisches Denken und gemeinsames Handeln – damit wir nicht nur Widerstand leisten, sondern wieder Hoffnung stiften.”

Florian Wagner
Ich habe Agrarwissenschaften und Ökonomie studiert, einige Jahre in der biologisch-dynamischen Landwirtschaft und in der ökonomischen Forschung zur Wärmewende gearbeitet. Für die Demokratie und die ökologische Transformation setze ich mich auf verschiedene Weise ein. Meine Hoffnung liegt in der Möglichkeit der Verständigung, die ich immer wieder erlebe und auch selbst schon geschaffen habe.
„Ich finde es sehr wichtig, dass wir unseren Glauben an die Demokratie verbreiten und bei möglichst vielen Menschen ein Vertrauen stiften in die Möglichkeit der Verständigung zwischen widersprüchlichen Überzeugungen.“

Tim Ficht
Ich beschäftige mich täglich mit den Zukünften unserer Zeit. An der Universität für angewandte Kunst studiere ich spekulatives Design und bin stets auf der Suche nach demokratischen Antworten. In meinem Studium versuche ich, die verschiedenen Zukünfte durch verschiedene Medien greifbarer und erfahrbarer zu machen. Außerdem bin ich Aktivist und nutze meine Zeit für Themen, die uns alle betreffen: Demokratie, öffentliche Gesundheit und einige mehr. Die meiste Erfahrung habe ich dabei im Rahmen unseres Aufklärungsvereins „HPV Impfung jetzt!” gesammelt – wir haben uns erfolgreich für einen kostenlosen Zugang zur Krebsprävention in Österreich eingesetzt.

Robin Coenen
Ich bin Informationsdesigner und arbeite an der Schnittstelle von Design, Wissenschaft, Technologie und visueller Anthropologie. Meine Arbeit versteht Gestaltung als epistemische Praxis, mit der durch Datenvisualisierung, Kartierung und visuelle Systeme neues Wissen erzeugt und verhandelbar gemacht wird. Nach meinem Studium der Visuellen Kommunikation in Aachen und Zürich leitete ich digitale Projekte im Atelier Intégral Ruedi Baur in Paris und absolvierte einen Master in Data Visualization an der Parsons School of Design in New York. 2020 gründete ich gemeinsam mit der Soziologin und Designerin Danielle Rosales das Studio Visual Intelligence. Neben meiner gestalterischen Praxis lehre ich Informationsgestaltung an der UdK Berlin und forsche zu partizipativen und datenbasierten Formaten für demokratische Wissensproduktion.
„Ich brenne dafür, komplexe gesellschaftliche Zusammenhänge durch Gestaltung lesbar zu machen und Menschen zu befähigen, selbst zu verstehen und zu handeln."

Wouter Bernhardt
Ich leite das Projekt Tag der Offenen Gesellschaft und sehe mich selbst als Mutmacher für eine offene und vielfältige Gesellschaft.
„Wer hat dann Bock allein am Tisch zu sitzen?“

Frank Panser
Ich bin Marketer und vermittle zwischen ökologische und wirtschaftlichen Realität. Versuche wirksame Narrative "Wirtschaft vs. Ökologie" aufzulösen.
Mein Fokus: Verantwortung aktivieren, ohne Schuld – dort, wo Entscheidungen Wirkung haben.
„Einfach machen. Nicht zu lange überlegen und quatschen."

Michael Zangerl
Ich bin Journalist, Lektor und Lehrender am Wiener Institut für Politikwissenschaften. Für Unter Palmen gestalte ich gemeinsam mit Caroline Schmüser eine Radio-Show. Darüber hinaus organisiere ich regelmäßig Kulturveranstaltungen und Schreibworkshops.
„Weil es nur richtige Zeitpunkte für demokratisches Engagement gibt. Jeder Versuch, Demokratie auf später zu verschieben, untergräbt sie.“

Romy Grasgruber-Kerl
Ich bin Romy Grasgruber-Kerl, Gründerin und Geschäftsführerin des mitgestalten Partizipationsbüros in Wien. Seit über einem Jahrzehnt beschäftige ich mich mit demokratischer Mitbestimmung, insbesondere mit der Frage, wie digitale Werkzeuge dabei helfen können, Beteiligung transparenter, inklusiver und wirksamer zu gestalten.
Nach mehreren Jahren in der Interessenvertretung für zivilgesellschaftliche Organisationen habe ich die Open-Source-Plattform Decidim nach Österreich gebracht. Seither begleite ich Städte, Gemeinden, Ministerien und NGOs bei der Umsetzung digitaler Beteiligungsprozesse – von der Konzeption über die technische Umsetzung bis zur Moderation. Ich war Projektleiterin des netidee-Projekts Fortify.
Decidim, das sich der Sicherheit und Weiterentwicklung von DECIDIM widmet. Außerdem schreibe ich regelmäßig über digitale Demokratie, etwa für das Online-Magazin Democracy Technologies. Als Speakerin war ich u.a. beim Decidim Fest in Barcelona eingeladen, um über Beteiligung von Migrant:innen zu sprechen. In Österreich habe ich gemeinsam mit dem Migrant:innenbeirat Graz E-Partizipationstools entwickelt, die neue Wege der Mitbestimmung eröffnen.
Aktuell begleite ich mit meinem Team die Stadt Linz bei der partizipativen Erarbeitung ihres Hitzeplans. Mein Ziel ist es, demokratische Prozesse durch offene Technologien zu stärken und neue Räume für Mitsprache und Mitgestaltung zu schaffen.
„,If you are not invited to the table, chances are high that you are on the menu.‘ Ich brenne dafür, dass niemand ausgeschlossen wird – weder aus Gemeinschaft noch aus Mitbestimmung.“

Tonya Dinter
Moin, ich bin Tonya, Dipl. Kommunikationsdesignerin aus Hamburg und Gründerin von bureau neuland. Seit über 20 Jahren bewegt mich das Thema Demokratie privat, beruflich und insbesondere als Haltung. Ich bin langjähriges Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen, habe eng mit der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik zusammengearbeitet und unterstütze den Verein KI für Demokratie mit meiner Expertise. Mein Fokus liegt an der Schnittstelle von Gestaltung, Story und KI: Ich möchte Formate und Tools entwickeln, die demokratische Teilhabe stärken, Verständigung fördern und Menschen befähigen, sich in digitalen Räumen sicher und wirkungsvoll zu bewegen.
„Ich brenne für Kommunikation, die nicht belehrt, sondern befähigt. Gemeinsam müssen wir jetzt demokratische Narrative sichtbar, teilbar und alltagstauglich machen, damit sie wieder Wirkung entfalten."

Julia Niederberger
Ich arbeite für engage.ch vom Dachverband Schweizer Jugendparlamente. Wir fördern das politische Engagement von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Dabei verwenden wir einfache, alltägliche Kommunikationsmittel. Im Zentrum des Angebots steht unsere Onlineplattform www.engage.ch, auf der Anliegen und Ideen zu lokalen, regionalen und nationalen Themen einfach eingebracht werden können. Ich freue mich, diese Erfahrungen teilen zu dürfen.
„Durch den länderübergreifenden Erfahrungsaustausch und dem darin geteilten Wissen erhoffe ich mir eine große Ansammlung an neuen Ideen, um zielgruppengerechte Lösungen zu entwickeln für die Teilhabe junger Menschen auf kommunaler Ebene. Der Innovationsprozess soll uns erlauben die unterschiedlichen Bedürfnisse junger Menschen besser zu verstehen und die Teilhabe effektiv zu fördern.“

Adrian Strazza
Ich liebe die Diversität, weil ich immer wieder davon profitiert habe. Bin Theaterpädagoge, Radiopädagoge, Geschäftsentwickler, Vater und noch viel mehr…

Alicia Väth
Ich habe Philosophie an der TU Berlin und Politikwissenschaften an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen studiert. Als Gründungsmitglied der Wirkungsallianz AI4Democracy e.V. suche ich Wege, wie KI zur Stärkung unserer Demokratie eingesetzt werden kann. Außerdem bin ich als Founders Associate bei Cosmonauts and Kings im Bereich KI und Innovation tätig.
„Nur gemeinsam sind wir mehr.“

Pascal Nufer
Seit rund 25 Jahren arbeite ich im Journalismus, über 15 Jahre davon berichtete ich aus Asien als Korrespondent für diverse Medien wie das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) oder die Deutsche Welle (DW) mit Stationen in Bangkok und Shanghai. Seit 2020 lebe ich wieder in der Schweiz, arbeite als freischaffender Journalist, Autor, Referent, Reiseleiter und doziere am Institut für Angewandte Medienwissenschaften der ZHAW praktischen Journalismus. In einem Teilzeitmandat betreue ich bei der SRG Projekte zur Förderung der Nachrichtenkompetenz. In meiner Freizeit engagiere ich mich für den Erhalt eines innovativen Bioladens in unserem Quartier in Winterthur.
„Wahre Worte wirken, unwahre leider auch. Im Zeitalter von Desinformation braucht's einen starken Journalismus und eine Gesellschaft, die dessen Wert für die Demokratie erkennt. Wer den Journalismus stärkt, stärkt die Demokratie."

Lisa Jaspers
Ich bin Gründerin des Fair Fashion Labels FOLKDAYS und Co-Initiatorin des Unlearn Business Lab. Außerdem habe ich die Initiative #fairbylaw gestartet, die sich für ein deutsches Lieferkettengesetz eingesetzt hat. Gemeinsam mit Naomi Ryland habe ich das Buch “Starting a Revolution – was wir von Unternehmerinnen über die Zukunft der Arbeitswelt lernen können“ geschrieben und das Buch "Unlearn Patriarchy" herausgegeben. In diesem Buch stammt das Kapitel „Unlearn Kapitalismus“ von mir. Mein neuestes Buch "Radical Transformation – Wie das Wissen über Gefühle die Welt verändern kann" ist gerade erschienen. Ich lebe mit meinem Mann und unseren zwei Kindern in Berlin.
„Wenn wir uns eine Veränderung in der Welt wünschen, müssen wir diese Veränderung auch in uns selbst vollziehen. Deshalb erforsche und erlerne ich in unterschiedlichen Gruppen, wie wir die Veränderung im Alltag auch in unserer Arbeit leben können und welche Wissens- und Verhaltensgrundlagen wir dafür brauchen."

Jessica De Bernardini
„Ich hoffe, dass die kollektive Intelligenz, die vielfältigen Blickwinkel und die innovative Aufwallung dazu führen, dass andere, kreative und pragmatische Ideen entstehen. Ich hoffe, dass diese Ideen es jungen Menschen ermöglichen werden, ihre Rechte wahrzunehmen, sich für das Gemeinwohl zu begeistern und sich auf kommunaler Ebene zu engagieren.“

Teresa Torzicky
Ich bin seit über 10 Jahren im Bildungsbereich in Österreich mit Schwerpunkt Innovation und Chancengerechtigkeit tätig. Die wichtigsten Stationen dabei waren meine Tätigkeit als Lehrerin, als Gründerin eines Inkubationsprogramms für Bildungsinnovationen sowie die Leitung der Geschäftsstelle der staatlichen Innovationsstiftung für Bildung. Aktuell darf ich das Entstehen der zivilgesellschaftlichen Initiative "BID - Gemeinsam Bildung stärken" begleiten.
„Bildung und Demokratie in einem Land gehen Hand in Hand und die Vernachlässigung des Bildungssystems eines Landes hat daher langfristig auch negative Auswirkungen auf die Demokratie. Konsensual erarbeitete und langfristig ausgerichtete Bildungsstrategien sind daher eine Notwendigkeit, um auch das Funktionieren des Bildungssystems zu gewährleisten und damit auch demokratische Prozesse zu sichern.“

Gesa Feldhusen
„Durch Diskussionen mit anderen kläre ich gerne Detailfragen bei großen Herausforderungen, so erhoffe mir im Innovationsprozess, viel von den anderen Teilnehmer*innen zu lernen. Mich persönlich beschäftigt die Frage: wie digitale Teilhabe, verbunden mit intersektionalem Feminismus, die politische Handlungsfähigkeit junger Menschen stärken kann.“

Florian Schwendinger
Meine Rolle trägt viele Namen: Ich selbst sehe mich als Public Entrepreneur, Transition Designer und Knowledge Broker, zuletzt arbeitete ich als Policymaker. Die Weiterentwicklung von Systemen wie der europäischen Demokratie durch kollektive Intelligenz, wissenschaftliche Erkenntnis und gesellschaftlichen Lernens treiben mich an. Im Europaparlament habe ich als Policy Adviser an europäischer Gesetzgebung (zB Roaming) und Foresight-Initiativen mitgewirkt, zuletzt in der Kommission an der Verbindung zwischen Wissenschaft, Policy und Demokratie und als Projektleiter des „Competence Framework for Innovative Policymaking“. Als Teil von LovePolitics bin ich für die Lernreise zur Politik des 21.Jahrhunderts mitverantwortlich.
„Unsere demokratischen Systeme sind im 21. Jahrhundert nur dann überlebensfähig, wenn wir sie auf Basis von Wissen und Wertschätzung füreinander weiterentwickeln. Dazu braucht es neue Wege um ‘wahrscheinliche’, ‘mögliche’ und ‘wünschenswerte’ Zukünfte zu erkennen, verbinden und zu gestalten.“

Justine Ohlhöft
Ich bewege mich theoretisch wie praktisch an der Schnittstelle von Gesellschaft, Politik, Bildung und Ästhetik und verstehe mich in einem weit gefassten Sinne als Gestalterin. Mit gemeinwohl- und sozialorientiertem Design möchte ich vor allem Momente der Politisierung und Demokratisierung anstoßen. Denn Gestaltung kann – so meine Überzeugung – einen entscheidenden Beitrag zu einem prodemokratischen Umgang mit politischen Emotionen leisten und so der Hegemonie populistischer Kollektiv- und Emotionsangebote etwas entgegensetzen.
„Liberale Demokratien leben von dem Versprechen ihrer steten Offenheit und Gestaltbarkeit. Immer wieder nach Räumen und Möglichkeiten zu suchen, dieses Versprechen spürbar und Gesellschaften tatsächlich als gestalt- und wandelbar begreifbar zu machen, ist letztlich der Antrieb meiner Arbeit."

Tobias Zucali
Ich bin Designer, Softwareentwickler und Trainer. Meine Interessen und beruflichen Tätigkeitsfelder liegen an der Schnittstelle von Menschen, Design und Technologie. Die Leidenschaft, die optimale Lösung zu finden, zieht sich durch alle meine Aktivitäten, egal, ob es sich um Prozesse, Formate, Software, Räume oder Handwerk handelt. 2023 habe ich gemeinsam mit Martin Hochreiter mkrz lab, unsere Tu- und Denkwerkstatt gegründet. Dort gestalten wir Formate, in denen „Making“ als Werkzeug für Kreativität, Zusammenarbeit und Innovation erlebbar wird.
„Gemeinsame positive Zukunftserzählungen zu entwickeln ist entscheidend. Sie schaffen die Grundlage für Bewegung und Initiative in diese Richtungen.“

Julia Schlicht
Ich habe zu Einflussfaktoren von freiwilligem Engagement promoviert und war danach stets an der Schnittstelle von Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Staat tätig – unter anderem als wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. sowie beim Institut für angewandte Sozialwissenschaften Stuttgart. Empirie hilft Engagementförderung und -politik nachhaltig zu gestalten. Bei der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt ermögliche ich Forschungsprojekte, stoße eigene an und sorge für den Transfer in die Praxis.
„Vielfalt ist bereichernd, kostet aber auch Energie. Dass sich alle Menschen einbringen können, ist nicht nur ein demokratischer Gedanke, sondern ein Menschenrecht. Die Bündelung von Ressourcen und Strategien hilft, vielfältige Perspektiven zu stärken – und damit unsere Demokratie.“

Ina Vonach
Ich war schon immer offen gegenüber Neuem. Als ich 2023 durch Losverfahren für den Bürgerrat zum Thema Bildung in Vorarlberg ausgewählt wurde, habe ich die Chance gesehen meine Anliegen einzubringen, damit diese von der Politik behandelt werden. Bei Los Jetzt möchte ich mich dafür einsetzen, dass Jugendliche mehr gehört werden.
„Ich finde es zu wenig sich nur aufzuregen, man sollte selbst aktiv werden.“

Lucia Ferstl
Mein Name ist Lucia Ferstl und ich setze mich in verschiedenster Form für die Stärkung der Demokratie ein. Zuletzt in Jugendbeteiligungsgremien und als Teil des Vorstandes von dem gemeinnützigen Verein Youth Lead The Change Germany. Dort wollen wir, durch das Instrument eines Jugendhaushaltes, Demokratieverständnis und Selbstwirksamkeit der jungen Menschen direkt fördern.
„Ich möchte dazu beitragen, Demokratie durch direkte Erfahrungen erlebbar zu machen. Menschen sollen Demokratie nicht nur verstehen, sondern spüren, als etwas Bereicherndes, das einen echten Impact auf ihr eigenes Leben hat.“

Caroline Paulick-Thiel
Ich bin eine strategische Designerin mit umfangreichen Erfahrungen in der Konzeption und Leitung demokratisierender Prozesse im Kontext sozial-digital-ökologischer Transformationen. Seit 2015 bin ich Direktorin von politicsfortomorrow.eu, einer überparteilichen Initiative, die den öffentlichen Wandel fördert und mit politisch-administrativen Institutionen von der lokalen bis zur höchsten Bundesebene in Deutschland zusammenarbeitet. Das aktuelle Leuchtturmprojekt 10x100.cc adressiert die Zeit zwischen 2022 und 2025 als entscheidenden Interventionsraum, um lernzentrierte Managementansätze zu etablieren, damit ab sofort parallel notwendige Upgrades für eine #earth4all effektiver koordiniert werden können.
„In einer Zeit tiefgreifender sozial-digital-ökologischer Umbrüche ist es essentiell, gemeinsame Strategien zu priorisieren, die es vielen Menschen gleichzeitig ermöglichen, transformatives Handeln zu koordinieren. Nur so können wir die Herausforderungen der Gegenwart meistern und sicherzustellen, dass demokratische Prozesse in komplexen, unsicheren und volatilen Zukünften handlungsfähig werden.“

Christina Krakovsky
Darauf sind wir stolz
Expert*innen in Österreich, Deutschland und der Schweiz haben wir bisher erreicht.
Veranstaltungen haben wir bisher (ko-)gehostet: online sowie live vor Ort.
Euro an Fördergeldern haben wir bisher für insgesamt neun Projekte verteilen lassen.
Stimmen aus dem Netzwerk

Foto: Samuel Becker

Foto: Samuel Becker

Foto: Samuel Becker

Foto: Samuel Becker

Foto: Samuel Becker






























































































