Hier wächst eine kollektive demokratische Kraft

Unser Netzwerk

David Begrich
Facharbeiter Ausbildung, Studium der Theologie und Sozialwissenschaft an der kirchlichen Hochschule Berlin(Ost), Mitarbeiter der Arbeitsstelle Rechtsextremismus bei Miteinander e.V. in Magdeburg. Schwerpunkt: Rechtsextremismus und Demokratie Entwicklung in Ostdeutschland.
„Für eine demokratische und solidarische Gesellschaft in Ostdeutschland."

Luca Piwodda
Im Jahr 2018 gründete ich meine eigene Partei die inzwischen als Partei des Forschritts (PDF) bekannt ist. Seit 2022 bin ich Vorsitzender der Kulturallianz e.V. (zur Gestaltung von Kulturveranstaltungen in Gartz) und seit 2024 ehrenamtlicher Bürgermeister der Stadt Gartz (Oder) & Mitglied des Kreistages Uckermark.
„Mut sollte die Grundlage allen politischen Handels sein. Nur so können wir eine neue politische Architektur schaffen, die fit fürs 21. Jahrhundert ist."

Björn Kunter
Ich leite das Projekt “LOVE-Storm: Gemeinsam gegen Hass im Netz” und ist für die strategische Entwicklung zuständig. Ich engagiere mich seit den neunziger Jahren als Trainer für Zivilcourage und gewaltfreie Bewegungen weltweit. Unter anderem entwickelte ich das Konzept der “Aktiv gegen Rechts”-Großtrainings und förderte als Geschäftsführer des Bund für Soziale Verteidigung (2005-2013) die Verbreitung des No Blame Approach gegen Mobbing. Ich bin der kreative Kopf hinter LOVE-Storm und entwickelte das Projekt vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen als Betroffener.
„Demoratie ist - Wenn sich alle sicher fühlen und niemand ausgegrenzt wird.“

Verena Ahne
Als Projektmanagerin für Redaktion und Community bei Faktor D arbeite ich von Wien aus an den Playbooks, die Menschen aus unseren Netzwerken gestalten, und gewinne neue Kontakte in Österreich, die mit uns gemeinsam lokale und internationale demokratiefördernde Kooperationen aufbauen und festigen möchten. Ich war schon immer fasziniert von der Vielfalt menschlicher Lebensentwürfe – Ethnologie war dann auch mein Studienfach. Nach mehreren Jahren in Umwelt-NGOs bin ich zum Journalismus gekommen. Meine Begeisterung für unsere bunte Welt, für Fakten und große Zusammenhänge konnte und kann ich als freie Wissenschaftsjournalistin und Wissenschaftskommunikatorin ausleben. Mein Caring für unseren Planeten übersetze ich nun auch in demokratiepolitisches Wirken.
„Ich wünsche mir ein gutes Leben für alle – das für mich immer bedeutet: für alles Lebendige. Dafür brauchen wir menschliche Gemeinschaften, die achtsam und wertschätzend miteinander und mit ihrer (Um)Welt umgehen und enkeltaugliche Entscheidungen treffen. Die Basis für all das ist eine starke Demokratie."

Manuel Grebenjak
Ich bin Mitbegründer von radius und unterstütze Organisationen aus sozialen Bewegungen und Aktivist:innen in Bereichen wie Kommunikation, Kampagnen und Strategiefindung. Ich selbst war und bin vor allem in der Klimabewegung aktiv und habe bei verschiedenen NGOs gearbeitet, in Österreich und Spanien sowie auf internationaler Ebene. Studiert habe ich Kommunikations- und Politikwissenschaft in Wien sowie Politische Ökologie in Barcelona. Im Jahr 2024 habe ich das Buch “Kipppunkte: Strategien im Ökosystem der Klimabewegung” herausgegeben, das sich mit Entwicklung, Stand und Zukunft der Klimabewegung im deutschsprachigen Raum beschäftigt und an dem 70 Personen aus der Bewegung mitgearbeitet haben.
„Echter sozialer Wandel kommt immer von unten und genau diese Veränderung von unten möchte ich mit meiner Arbeit unterstützen.“

Kristina Krömer
Mich interessieren gesellschaftliche Konflikte als treibende Kraft von politischer Entwicklung – auch deswegen habe ich Politikwissenschaft und Friedens- und Konfliktforschung studiert. Dabei stellte sich heraus, dass „Demokratie wollen“ und „Demokratie können“ zwei völlig unterschiedliche Dinge sind. Seitdem treibt mich die Frage um, wie Demokratie im laufenden Betrieb nicht nur wirklich gelebt, sondern auch weiterentwickelt werden kann und zwar mit einer möglichst großen Anzahl von Menschen: nicht in Seminaren sondern in Alltagssituationen. Deshalb habe ich das Projekt „metro_polis – Aufsuchende Demokratiearbeit in Straßenbahnen“ gegründet; im Team experimentieren wir täglich mit Fahrgästen in Dresden/Leipzig am demokratischen Diskurs herum.
„Fans der Demokratie vereinigt Euch und entwickelt Demokratie weiter, damit sie sich nicht sprunghaft zurückentwickelt!“

Zoe Zehetner
Nach meinem Studium der Internationalen Entwicklung und verschiedenen Ausbildungen wie z.B. Art of Hosting hat es mich wieder auf das Land gezogen. Hier arbeite ich nun mit großer Begeisterung als Prozessbegleiterin im Bereich der Jugendbeteiligung. Junge Menschen dabei zu unterstützen Selbstwirksamkeit zu erfahren ist mir dabei ein großes Anliegen.
„Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, welche kreativen und großartigen neuen Wege entstehen können, wenn Menschen sich zusammenschließen und gemeinsam an Lösungen arbeiten.“

Luise Ogrisek
Ich bin Kindergartenpädagogin, Schauspielerin, ganzheitliche Coaching und Organisationsentwicklerin. Ich begleite Einzelpersonen, Teams und Organisationen bei der Weiterentwicklung, und zwar in partizipativen Prozessen (u.a. mit Soziokratie, Dragon Dreaming, systemischer Coaching, künstlerischen Methoden).
„Mit Freude entwickeln, Lust an der Vielfalt, Partizipation und Gleichwertigkeit ermöglichen, gemeinsame, erstrebenswerte Visionen entwickeln und umsetzen, das Thema Geld enttabuisieren -> Verteilungsgerechtigkeit, regenerative, enkel*innentaugliche Lebens- und Wirtschaftsweisen etablieren.“

Stefanie Ismaili-Rohleder
Ich habe Politikwissenschaften, Romanistik und Europarecht/Völkerrecht an der Uni Bonn studiert. Sowohl davor als auch danach habe ich für verschiedene Tageszeitungen gearbeitet, war eine Zeit lang beim Suhrkamp Verlag tätig und habe im Anschluss daran beim Fonds Soziokultur und der Kulturpolitschen Gesellschaft in verschiedensten Projekten gearbeitet. Seit 2014 bin ich im europäischen Kontext aktiv und arbeite auch seitdem für die Kontaktstelle CERV (bzw. im Vorgängerprogramm für die Kontaktstelle EfBB).
„Nie wieder" ist jetzt - und braucht auch ein bisschen Geld!“

Hanna Gleiß
2017 habe ich Das NETTZ als Projekt im betterplace lab aufgebaut und 2022 daraus eine gGmbH gegründet, die ich als Co-Geschäftsführerin leite. Meine Leidenschaft ist Vernetzung und politische Arbeit. Ich habe Politikwissenschaft in Berlin und Paris studiert. Während des Studiums arbeitete ich u.a. im Bundestag, im Radio und an der Universität. Bei der Robert Bosch Stiftung begleitete ich acht Jahre lang gemeinnützige Projekte im Bereich Völkerverständigung. Faktor D unterstütze ich seit dem Beginn.
„Die Herausforderungen unserer Welt sind so gewaltig, dass wir nur eine Chance haben, wenn wir die Probleme gemeinsam anpacken! Synergien finden und nutzen ist essentiell, wenn wir unsere Demokratie und die Zivilgesellschaft stärken wollen!“

Tin Gazivoda
Born and raised in Zagreb, Croatia, I completed high school and university in the United States, earning a B.A. in International Relations and an M.A. in International Policy Studies from Stanford University. After graduating, I returned to post-war Croatia to work on human rights, democratization and civil society development.
I led the Croatian Helsinki Committee for Human Rights and the UN Human Rights Center in Croatia before joining the Open Society Foundations (OSF). At OSF, I supported democratic innovation and citizen participation and later headed the Countering Authoritarianism in Central and Eastern Europe Unit. I also co-founded the Academy for Political Development and the Solidarna Foundation.
Now based in Barcelona, I serve as Development Director at the Learning and Action Hub for Democracy (D-Hub). I hold a PhD in Political Science from the University of Zagreb.
„The authoritarian wave that has swept across our planet in the last 15 years can be stopped by being more effective in sharing learnings and concrete methods across borders. The democratic renewal that is being initiated will be sustainable only if it addresses the underlying inequalities and injustices."

Hannah Rüdiger
Mich beschäftigt die Frage, wie Vertrauen in Politik und ein gutes gesellschaftliches Miteinander gestärkt werden können. Mein politikwissenschaftlicher Hintergrund mit Schwerpunkt auf politischer Psychologie und Vertrauensforschung führten mich bisher zu Stationen im Stiftungsbereich und in die Public-Sector-Beratung. Bei meiner Arbeit im Projekt "Hallo Bundestag" setze ich mich als Referentin für Advocacy dafür ein, Wahlkreistage als demokratische Innovation langfristig politisch zu verankern. Dabei motiviert mich, Gemeinsamkeiten sichtbar zu machen, positive Zukunftserzählungen zu entwickeln und neue Wege zu finden, um Menschen zusammenzubringen.
„Uns als Gesellschaft verbindet mehr, als uns trennt. Unterschiedliche Perspektiven bringen Demokratie voran, wenn sie zusammenkommen und mitgestalten. MITMACHT schafft Raum für Austausch, Lernen voneinander und das Entwickeln besserer Ideen."

Kristina Rahe
Seit Mitte 2025 bin ich kulturpolitische Geschäftsführerin des Bundesverbands Soziokultur. Nach meinem Abschluss der Diplom-Pädagogik mit Schwerpunkt Kultur- und Medienarbeit hatte ich meinen beruflichen Einstieg in der politischen Bildungsarbeit als Referentin für Medienpädagogik und Kulturelle Bildung in den Jugendbildungsstätten wannseeFORUM (Berlin) und EJBW (Weimar). Danach habe ich in Förderprogrammen gegen Rechtsextremismus (u. a. bei der Bundeszentrale für politische Bildung) und in der offenen Jugendarbeit gearbeitet. Ab 2013 habe ich beim Bundesverband Soziokultur die Programme: „Jugend ins Zentrum!“ (im Rahmen von „Kultur macht stark“), „UTOPOLIS – Soziokultur im Quartier“ und „Allzeitorte. Gemeinsam mehr bewegen“ geleitet.
„Rechtspopulismus greift gezielt Kultureinrichtungen an. Soziokultur lebt vom Vernetzen und Mitmachen. Beides brauchen wir jetzt dringender denn je. Meine Hoffnung an das Festival ist, unsere Expertisen und Perspektiven zusammen zu bringen, damit daraus kollektive Strategien und Resilienz entstehen."

Caro Hammoutene
Ich gestalte Räume für demokratische Mitwirkung, Medienvielfalt und gesellschaftlichen Dialog. Ich bin Co-Geschäftsführerin von KOMMA – Gemeinsam Medienvielfalt gestalten. Zudem bin ich in der Steuerungsgruppe des Bündnis 2025. Davor war ich Projektmanagerin bei Faktor D und Programmmanagerin im Open Innovation in Science Center der Ludwig Boltzmann Gesellschaft. Ich habe einen interdisziplinären akademischen Hintergrund (von technischer Mathematik bis zu Imagination und Zukunftsgestaltung).
Ich verbinde unterschiedliche Perspektiven und setze mich für eine inklusive, partizipative und zukunftsorientierte Gesellschaftsgestaltung ein.
Denn ich bin überzeugt: Wir sind als Gesellschaft bereit, Demokratie aktiv zu gestalten.
„Den Bedürfnissen aller kommen wir am nächsten, wenn wir gemeinsam entscheiden. Wir sind als Gesellschaft bereit, Demokratie aktiv zu gestalten und Verantwortung zu übernehmen."

Christina Krakovsky
Seit 2019 arbeite ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin und PhD-Studentin am Institute for Comparative Media and Communication Studies (ÖAW/Universität Klagenfurt), seit 2020 in der Arbeitsgruppe Media Accountability & Media Change. Dort bin ich unter anderem an den Horizon-2020-Projekten DIACOMET und MEDIADELCOM beteiligt. Von 2023 bis 2024 leitete ich das Projekt „Partizipativer Journalismus aus Wien: Geschlechtergerechtigkeit und Demokratie“ (MA7, Stadt Wien) und wirkte in diesem Zusammenhang an der Entwicklung des Forschungsschwerpunkts „Gendered and intersectional perspectives on media change“ am CMC mit. Meine Dissertation verfasse ich am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft der Universität Klagenfurt zum Thema „Skandalisierte Kunst. Werte- und Normdebatten in österreichischen Massenmedien von 1968 bis 1988“. Zuvor war ich wissenschaftliche Mitarbeiterin am Franz Vranitzky Chair for European Studies an der Universität Wien. Bis 2023 arbeitete ich außerdem als freie Journalistin für das Geschichtsfeuilleton Zeitreisen der ehemaligen Wiener Zeitung.
„Ich schließe mich dem an, was Lola Olufemi in ihrer breiten, gesellschaftlichen Analyse zu Feminismus schreibt: „Feminism is a political project about what could be. It’s always looking forward, invested in futures we can’t quite grasp yet. It’s a way of wishing, hoping, aiming at everything that has been deemed impossible. It’s a task that has to be approached seriously.” Lola Olufemi – Feminism, interrupted. Disrupting Power."

Marcel Lemmer
Ich habe Soziologie in Frankfurt und Wien studiert. Aktuell bin ich Promotionsstipendiat der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit an der Goethe-Universität. Zu meinen Forschungsschwerpunkten gehört die Extremismusforschung und die Entwicklung von Staatlichkeit in nationalen und globalen Diskursen. Außerdem bin ich Mitglied des Bundesvorstands des Jungen Forums der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und Gründer der Jungen Demokratiestiftung.
„'The Kids Are Alright' gilt schon lange nicht mehr. Unsere demokratische Gesellschaft muss die Jugend aktiv mit neuen Methoden einbinden.“

Hannah Göppert
Ich bin als Geschäftsführerin in Deutschland seit 2022 am Aufbau von Faktor D beteiligt. Ich habe Soziologie und Politikwissenschaften studiert und bin seit sechs Jahren bei der Initiative Offene Gesellschaft, wo ich Projekte für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt initiiere und umsetze. Zuvor war ich in der politischen Bildung, Forschung und Politikberatung tätig, u.a. bei Engagement Global, der Humboldt-Universität und adelphi. Der gemeinsame Nenner meiner beruflichen Stationen war immer die Stärkung von sozialer Gerechtigkeit, demokratischer Teilhabe und Partizipation. Bei Faktor D motiviert mich die Verzahnung gesellschaftlicher Debatten mit konkreter Wirkung on the ground.
„Stellt euch vor, wie sich Wirkung vervielfachen lässt, wenn sich wichtige Akteur*innen eines Feldes an einem Tisch versammeln. Wenn sie Wissen austauschen und Strategien entwickeln. Und wenn sie Lösungen dann konsequent umsetzen.“

Johanna Bär
In meiner aktuellen Rolle bin ich im Bereich Verbundentwicklung bei der Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin tätig und engagiere mich bei Verwaltung für Demokratie e.V. Das reicht von der Förderung der Deeskalationskompetenz unserer Mitarbeitenden über den kollegialen Austausch zu den roten Linien unserer Arbeit bis hin zu innovativen Formaten, die Menschen zu selbstbestimmter Meinungsbildung und gesellschaftlicher Teilhabe befähigen. Mit einem Master in Kulturwissenschaften sowie Bibliotheks- und Informationswissenschaft habe ich – nach Stationen in der Kulturvermittlung und -finanzierung – das Potenzial öffentlicher Bibliotheken als offene, konsumfreie Begegnungsorte für die Stadt entdeckt.
„Demokratie braucht starke, mutige Institutionen – und Menschen, die sie mitgestalten. Öffentliche Einrichtungen müssen sich frühzeitig und klar positionieren, um ihre Unabhängigkeit zu sichern und unsere Demokratie aktiv zu stärken. Das gelingt durch Räume für Austausch und gemeinsames Lernen.“

Marie Petersohn
Ich bin Bibliothekarin im Süden Brandenburgs. Derzeit betreue ich eine Schulbibliothek eines Gymnasiums und bin zeitgleich Mitglied in der Kommission Bibliothek & Schule des Deutschen Bibliotheksverbands (dbv).In meiner Arbeit vermittle ich Lese-, Informations- und Medienkompetenzen, die in einer demokratischen Gesellschaft unabdingbar sind. Mit der Kommissionsarbeit versuche ich die Rolle sowie Bedeutung von Schulbibliotheken sichtbar zu machen und diese zu stärken.

Alberta Sinani
Ich bin Projektmanagerin bei Fremde Werden Freunde, sowie Künstlerin. Hier verbinde ich meine interdisziplinäre Praxis aus Politikwissenschaft, Social Design und Community Psychology, um demokratische Teilhabe, soziale Inklusion und die Stimmen von Menschen mit Migrationsbiografien sowie ihr gesellschaftliches Well-Being zu stärken.
„Menschen mit Flucht- & Migrationserfahrung haben die Macht, ihr eigenes Umfeld nach ihren Bedürfnissen zu gestalten. Dafür brauchen sie gerechten Zugang zu Ressourcen sowie vertrauensstiftende Orte und Beziehungen als Grundbausteine von Partizipation und Demokratie!"

Jochen Schmidt
Ich habe Politikwissenschaft, Neuere und Neueste Geschichte und Anglistik in Freiburg/Br. und Grenoble/Frankreich studiert und war im Anschluss von 1994 bis 1999 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften der Universität Rostock. Von 1999 bis 2007 war ich Stellvertreter des Landesbeauftragten für Mecklenburg-Vorpommern für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR. Seit 2007 bin ich Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern.
„Demokratie bleibt nur dann lebendig, wenn die Bürgerinnen und Bürger an demokratischen Entscheidungsprozessen teilnehmen wollen und können. Dazu müssen sie in der Lage sein, sich ein eigenes und vor allem begründetes Urteil über politische Fragen zu bilden. Deshalb braucht Demokratie politische Bildung."

Tizian Rupp
Ich habe Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst und Internationale Beziehung an der Central European University studiert. Dieses Interesse an Text (aber nicht nur Text) und Politik ist es auch, was meine Arbeit als Redakteur bei der Gewerkschaft GPA antreibt. Davor war ich beim STANDARD tätig.
„Gerechtigkeit, die gesehen, gespürt und gelebt werden kann!"

Manuel Wischnewski
Nach meinem Studium in Geschichte, Politik sowie Anglistik und Amerikanistik in Potsdam und Manchester war ich vor allem in den Bereichen Kommunikation und Presse tätig – insbesondere für Kultur-Organisationen wie die Berlinale, das Internationale Literaturfestival Berlin oder das Institut für Auslandsbeziehungen. Von 2023 bis 2026 war ich im Team von Faktor D für die Öffentlichkeitsarbeit des Netzwerks in allen drei Ländern verantwortlich. Seit 2026 leite ich beim Deutschen Volkshochschul-Verband ein mehrjähriges bundesweites Projekt zur Stärkung von Volkshochschulen als demokratische Orte.
„Weil das strategische gemeinsame Vorgehen demokratischer Kräfte entscheidend für die Zukunft der Demokratie sein wird."

Frank Panser
Ich bin Marketer und vermittle zwischen ökologische und wirtschaftlichen Realität. Versuche wirksame Narrative "Wirtschaft vs. Ökologie" aufzulösen.
Mein Fokus: Verantwortung aktivieren, ohne Schuld – dort, wo Entscheidungen Wirkung haben.
„Einfach machen. Nicht zu lange überlegen und quatschen."

Caroline Paulick-Thiel
Ich bin eine strategische Designerin mit umfangreichen Erfahrungen in der Konzeption und Leitung demokratisierender Prozesse im Kontext sozial-digital-ökologischer Transformationen. Seit 2015 bin ich Direktorin von politicsfortomorrow.eu, einer überparteilichen Initiative, die den öffentlichen Wandel fördert und mit politisch-administrativen Institutionen von der lokalen bis zur höchsten Bundesebene in Deutschland zusammenarbeitet. Das aktuelle Leuchtturmprojekt 10x100.cc adressiert die Zeit zwischen 2022 und 2025 als entscheidenden Interventionsraum, um lernzentrierte Managementansätze zu etablieren, damit ab sofort parallel notwendige Upgrades für eine #earth4all effektiver koordiniert werden können.
„In einer Zeit tiefgreifender sozial-digital-ökologischer Umbrüche ist es essentiell, gemeinsame Strategien zu priorisieren, die es vielen Menschen gleichzeitig ermöglichen, transformatives Handeln zu koordinieren. Nur so können wir die Herausforderungen der Gegenwart meistern und sicherzustellen, dass demokratische Prozesse in komplexen, unsicheren und volatilen Zukünften handlungsfähig werden.“

Max Bohm
Ich bin bei Faktor D Geschäftsführer in Berlin. Wir brauchen ein Update, das Demokratien resilienter macht und sie gleichzeitig in die Lage versetzt sich an neue Gegebenheiten anzupassen. Daran arbeiten wir bei Faktor D(emokratie): Wir entwickeln gemeinsam mit Akteursgruppen Strategien, um Demokratie besser zu machen. Denn wir sind überzeugt, die Herausforderungen sind so groß, dass wir sie nur gemeinsam lösen können. Solche kollektiven Transformationsprozesse bestimmen auch meinen bisherigen Werdegang: Erst im Soziologiestudium, dann im Change-Management einer Unternehmensberatung, einem Behavioral-Change-Start-up zum Thema Energieeffizienz und der Politikberatung.
„Vieles, was wir für gegeben gehalten haben befindet sich aktuell imWandel. Mich interessiert die Frage, wie möglichst viele Menschen diesen Wandelmitgestalten können, statt einige wenige.“

Gesa Feldhusen
„Durch Diskussionen mit anderen kläre ich gerne Detailfragen bei großen Herausforderungen, so erhoffe mir im Innovationsprozess, viel von den anderen Teilnehmer*innen zu lernen. Mich persönlich beschäftigt die Frage: wie digitale Teilhabe, verbunden mit intersektionalem Feminismus, die politische Handlungsfähigkeit junger Menschen stärken kann.“

Annika Sehl
Prof. Dr. Annika Sehl ist Inhaberin des Lehrstuhls für Journalistik mit dem Schwerpunkt Medienstrukturen und Gesellschaft an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Sie ist zudem Research Associate des Reuters Institute for the Study of Journalism an der University of Oxford. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen Kommunikationswissenschaft und Journalismusforschung, insbesondere zu öffentlich-rechtlichen Medien, digitalem Wandel, Journalismus und gesellschaftlichen Konflikten, Partizipation im Journalismus sowie Normen und Werten. Dabei wählt sie oft eine international vergleichende Perspektive.

Katja Jäger
Ich habe mich der Mitgestaltung von Demokratie in einer digitalen Welt verschrieben. Im betterplace lab habe ich verschiedene Kompetenzbildungsprogramme verantwortet, zu Desinformation geforscht und zuletzt als Geschäftsführerin gewirkt. Als Aufsichtsrätin der wechange eG begleite ich Good Tech-Lösungen, bei AI4Democracy lotet sie Potentiale von Künstlicher Intelligenz für die Demokratie aus.
„Die Welt ist zu komplex, als dass wir Herausforderungen im Silo lösen können, wir brauchen vernetztes Denken und Wirken. Echte Kollaboration bedeutet für mich, sich selbst und die institutionelle Agenda zu reflektieren und Wirkungsallianzen zu schmieden, die der Sache dienen.“

Amani Abuzahra
Ich bin promovierte Philosophin, Autorin und Trainerin mit Schwerpunkt auf Anerkennung, Diversität und gesellschaftlicher Polarisierung. Ich verfüge über langjährige Erfahrung in Wissenschaft, Lehre, öffentlicher Kommunikation und Erwachsenenbildung. Zuletzt habe ich die Monografie „Von der k. u. k. Monarchie bis zum Islamgesetz 2015" (Herder) sowie „Ein Ort namens Wut" (K&S) veröffentlicht und bin Mitherausgeberin des Sammelbandes Muslimische Zukünfte (transcript). Ich arbeite an der Übersetzung komplexer gesellschaftlicher Fragen in verständliche, wirksame Narrative.
„ “If you are not angry, you are not paying attention.” - Wenn wir angesichts der aktuellen Entwicklungen nicht wütend sind, haben wir nicht genau hingeschaut. Die entscheidende Frage ist, was wir gemeinsam daraus machen und wie wir diese Energie in demokratische Handlungskraft übersetzen."

Flora Bachmann
Ich bin Senior Campaignerin bei #aufstehn und entwickle Kampagnen, die Menschen verbinden und Veränderung bewirken. Als Leiterin der Petitionsplattform mein.aufstehn.at begleite ich engagierte Bürger*innen und Initiativen aus ganz Österreich dabei, ihre Anliegen sichtbar zu machen und Gehör zu verschaffen. Feministischer Aktivismus für Gleichberechtigung und soziale Gerechtigkeit sind mein persönlicher Antrieb. Mein Studium der Internationalen Betriebswirtschaft und Gender Studies haben mir strategisches Denken und ein feines Gespür für gesellschaftliche Zusammenhänge vermittelt. Ich bin überzeugt: Gemeinsam können wir Politik bewegen und unsere Gesellschaft nachhaltig verändern.
„Das Superwahljahr in Österreich hat gezeigt, wie sehr Polarisierung und Politikverdrossenheit unsere Demokratie gefährden. Gerade jetzt braucht es eine engagierte Zivilgesellschaft: Partizipation wirkt, stärkt demokratische Werte und macht uns widerstandsfähiger gegen autoritäre Tendenzen.“

Elisabeth Godde
Ich heiße Eli und komme aus Frankreich. Ich habe verschiedene Formen des Engagements kennengelernt, um dieses tiefe zwischenmenschliche Gefühl zu erleben, einander zu verstehen und gemeinsam voranzukommen.
Ich habe Sprachen und Kommunikationswissenschaften studiert, und die Moderation als Form des Engagements hat für mich enorm viel Sinn gemacht.
Ich bin zudem Tanzperformerin und liebe es, mich in fantastischen, experimentellen und zeitlosen Räumen zu bewegen.
„Die Frage zeigt die Dringlichkeit einer umfangreichen politischen Antwort, um unser demokratisches System so unbeschädigt wie möglich zu erhalten. Der heutige faschistische Backlash erfordert unnachgiebige proaktive Maßnahmen, um rechte Ideen durch eine Stimmenmehrheit auszuhöhlen."

Silvan Groher
Ich bin Co-Founder und Geschäftsführer von Ting, einer Community-Plattform, die Geld in sinnhafte Vorhaben mit echtem Impact investiert. Von Mechatronik über Biotech, Agentur-Business bis zu politischen Kampagnen und Initiativen: In all diesen Stationen habe ich gelernt, wie man aus Ideen Realität macht. Bei Ting halte ich den Überblick und führe die Fäden zusammen. Mich treibt an, neue Wege und Geldflüsse zu erproben und Chancen zu schaffen, wo bestehende Systeme an Grenzen stoßen.
Ich lebe in einer Mehrgenerationen-WG, bin verheiratet und habe zwei Kinder. Meine «me time» verbringe ich am liebsten als Captain auf dem Zürichsee.
„Mitmacht heißt, Mitbestimmung über die Mittelvergabe aka Geld. Economic Justice, Grundeinkommen und Umverteilung – jetzt!"

Rebecca Panian
Nach meinem vor-filmischen Leben als Schriftenmalerin, Flight Attendant und Grafikdesignerin, arbeitete ich als TV-Redakteurin für Endemol Deutschland und als freie Redakteurin und Regisseurin für das Schweizer Fernsehen. 2010 schloss ich mein Bachelor-Studium in Journalismus ab. 2015 folgte der Master in Spielfilmregie an der ZHdK. Mein Debüt-Dokumentarfilm ZU ENDE LEBEN gewann 2014 den Publikumspreis am Zurich Film Festival und kam im April 2015 in die Schweizer Kinos. Neben dem Film ist im Wörterseh Verlag das Buch ZU ENDE DENKEN erschienen. Darauf folgten unter anderem die deutschen Spielfilm-Projekte YOU’RE WELCOME (short) und LOVERS (Mumblecore). Für diese Filme übernahm ich Buch, Regie & Schnitt. Aktuell entwickle ich Dokumentar- und Spielfilme, sowie die Pop-Polit-Talkshow VOLL AUF DIE 12 und bin als dramaturgische Beraterin tätig.Ich bin eine realistische Träumerin, glaube fest an das Prinzip "weniger ist mehr". Mein Motto ist "Why not?" Ich liebe es, Geschichten zu erzählen, die berühren und Hoffnung machen. Meine Stärke ist es, Lösungen zu finden und positiv zu bleiben. Und wenn mir etwas oder jemand wichtig ist, gebe ich nicht auf!
„Insgesamt spüre ich immer mehr GEGENEINANDER in der Welt, im Kleinen wie im Grossen. Wenn wir wollen, dass ein MITEINANDER normal wird, sollten wir unsere Kräfte VEREINEN und zeigen, was alles möglich ist, wenn mensch zusammenspannt!“
Darauf sind wir stolz
Expert*innen in Österreich, Deutschland und der Schweiz haben wir bisher erreicht.
Veranstaltungen haben wir bisher (ko-)gehostet: online sowie live vor Ort.
Euro an Fördergeldern haben wir bisher für insgesamt neun Projekte verteilen lassen.
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Foto: Samuel Becker

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