Hier wächst eine kollektive demokratische Kraft

Unser Netzwerk

Florian Engel
Als Co-Founder der Mobilisierungsagentur More Onion durfte ich Non-Profit-Organisationen in ganz Europa bei ihren Kampagnen unter die Arme greifen. Mit dabei waren Analysen für Wikimedia Deutschland, Kreativkonzepte für Oxfam, Transformationsprozesse für eine internationale Menschenrechtsorganisation und die Mobilisierungsplattform für den Europäischen Gewerkschaftsbund. Seit 2013 beschäftige ich mich als Product Owner und User Experience Designer von Impact Stack intensiv mit der Rolle von Technologie im Campaigning.
„Gesellschaftliche Transformation und Gerechtigkeit sind die relevantesten Themen unserer Zeit.“

Gesa Feldhusen
„Durch Diskussionen mit anderen kläre ich gerne Detailfragen bei großen Herausforderungen, so erhoffe mir im Innovationsprozess, viel von den anderen Teilnehmer*innen zu lernen. Mich persönlich beschäftigt die Frage: wie digitale Teilhabe, verbunden mit intersektionalem Feminismus, die politische Handlungsfähigkeit junger Menschen stärken kann.“

Harald Hofer
Als selbständiger Organisationsentwickler, Trainer und Coach mit jahrzehntelanger Erfahrung ist es mein Anliegen, Organisationen in ihren Veränderungsprozessen zu begleiten, mit dem Ziel ökologisch, sozial und ökonomisch nachhaltiger Lösungen für eine lebenswerte Zukunft.
„Wandel ist unvermeidlich, Fortschritt eine Wahl. Neue Zeiten erfordern neue Ansätze dafür, wie wir jetzt und in Zukunft Arbeits- und Lebenswelten miteinander gestalten wollen.“

Lilly Bargel
Ich bin 15 Jahre alt und besuche die 11. Klasse des Gymnasiums Kronshagen. Seit 2022 engagiere ich mich aktiv im Kinder- und Jugendbeirat Kronshagen. Zuerst als Mitglied, später als stellvertretende Vorsitzende und in der neuen Wahlperiode als Vorsitz. Diese Arbeit macht mir sehr viel Spaß, da wir so den Kindern und Jugendlich eine Stimme in der Kommunalpolitik geben, was essenziell ist.

Rebecca Panian
Nach meinem vor-filmischen Leben als Schriftenmalerin, Flight Attendant und Grafikdesignerin, arbeitete ich als TV-Redakteurin für Endemol Deutschland und als freie Redakteurin und Regisseurin für das Schweizer Fernsehen. 2010 schloss ich mein Bachelor-Studium in Journalismus ab. 2015 folgte der Master in Spielfilmregie an der ZHdK. Mein Debüt-Dokumentarfilm ZU ENDE LEBEN gewann 2014 den Publikumspreis am Zurich Film Festival und kam im April 2015 in die Schweizer Kinos. Neben dem Film ist im Wörterseh Verlag das Buch ZU ENDE DENKEN erschienen. Darauf folgten unter anderem die deutschen Spielfilm-Projekte YOU’RE WELCOME (short) und LOVERS (Mumblecore). Für diese Filme übernahm ich Buch, Regie & Schnitt. Aktuell entwickle ich Dokumentar- und Spielfilme, sowie die Pop-Polit-Talkshow VOLL AUF DIE 12 und bin als dramaturgische Beraterin tätig.Ich bin eine realistische Träumerin, glaube fest an das Prinzip "weniger ist mehr". Mein Motto ist "Why not?" Ich liebe es, Geschichten zu erzählen, die berühren und Hoffnung machen. Meine Stärke ist es, Lösungen zu finden und positiv zu bleiben. Und wenn mir etwas oder jemand wichtig ist, gebe ich nicht auf!
„Insgesamt spüre ich immer mehr GEGENEINANDER in der Welt, im Kleinen wie im Grossen. Wenn wir wollen, dass ein MITEINANDER normal wird, sollten wir unsere Kräfte VEREINEN und zeigen, was alles möglich ist, wenn mensch zusammenspannt!“

Franka Ismer
Ich begleite seit über zehn Jahren Organisationen und Führungskräfte in komplexen Veränderungsprozessen – mit strategischem Weitblick, emotionaler Intelligenz und einer klaren Haltung für Wirkung und Verantwortung. Als Organisationsentwicklerin, Executive Trainerin und Business Coach habe ich Erfahrungen in der systemischen Beratung, im öffentlichen Sektor und in internationalen Impact-Startups gesammelt. Bei PHINEO leite ich das Wirkt-Siegel, bei dem wir Demokratieprojekte analysieren und auszeichnen. Mit dem Wirkt-Siegel möchte ich internationale Demokratieprojekte sichtbarer machen und ihre Vernetzung stärken.
„Gerade jetzt ist es wichtig Brücken zu bauen, im Gespräch zu bleiben und kollektiven Impact anzustreben – länderübergreifend, für ein starkes Europa.“

Romy Grasgruber-Kerl
Ich bin Romy Grasgruber-Kerl, Gründerin und Geschäftsführerin des mitgestalten Partizipationsbüros in Wien. Seit über einem Jahrzehnt beschäftige ich mich mit demokratischer Mitbestimmung, insbesondere mit der Frage, wie digitale Werkzeuge dabei helfen können, Beteiligung transparenter, inklusiver und wirksamer zu gestalten.
Nach mehreren Jahren in der Interessenvertretung für zivilgesellschaftliche Organisationen habe ich die Open-Source-Plattform Decidim nach Österreich gebracht. Seither begleite ich Städte, Gemeinden, Ministerien und NGOs bei der Umsetzung digitaler Beteiligungsprozesse – von der Konzeption über die technische Umsetzung bis zur Moderation. Ich war Projektleiterin des netidee-Projekts Fortify.
Decidim, das sich der Sicherheit und Weiterentwicklung von DECIDIM widmet. Außerdem schreibe ich regelmäßig über digitale Demokratie, etwa für das Online-Magazin Democracy Technologies. Als Speakerin war ich u.a. beim Decidim Fest in Barcelona eingeladen, um über Beteiligung von Migrant:innen zu sprechen. In Österreich habe ich gemeinsam mit dem Migrant:innenbeirat Graz E-Partizipationstools entwickelt, die neue Wege der Mitbestimmung eröffnen.
Aktuell begleite ich mit meinem Team die Stadt Linz bei der partizipativen Erarbeitung ihres Hitzeplans. Mein Ziel ist es, demokratische Prozesse durch offene Technologien zu stärken und neue Räume für Mitsprache und Mitgestaltung zu schaffen.
„,If you are not invited to the table, chances are high that you are on the menu.‘ Ich brenne dafür, dass niemand ausgeschlossen wird – weder aus Gemeinschaft noch aus Mitbestimmung.“

Nina-Kathrin Wienkoop
Ich bin promovierte Politikwissenschaftlerin und Ethnologin. Als Vorstandsmitglied am Institut für Protest- und Bewegungsforschung und assoziiert am Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung beschäftige ich mich intensiv mit gesellschaftlichen Transformationsprozessen. Zuvor leitete ich dort ein Forschungsprojekt zu Jugend und Engagement. Derzeit bin ich Co-Leiterin der Ideen.Werk.Stadt in Hamburg, wo ich mich mit Fragen der Transformation und Innovation in der Verwaltung auseinandersetze. Zudem publiziere, berate, forsche und lehre ich zu Themen wie Jugend und Engagement, Protest, soziale Bewegungen, Demokratiebildung und Gen Z.

Kaija Strack
Ich mache gerade meinen Master in Wirtschaftskommunikation. Davor habe ich mich in meinem Bachelor in Kommunikationsdesign bereits mit der Befähigung zu digitaler Zivilcourage junger Menschen beschäftigt und entsprechende Workshops entwickelt. Jetzt arbeite ich seit 2025 für das Projekt „Fight Fire With Fire“ bei mediale pfade als Content Creatorin zur Prävention von Online-Radikalisierung.
„Antidemokratische Bewegungen stimmen ihre Strategien längst aufeinander ab und werden immer stärker. Wir müssen viele sein und zusammenstehen, um dem etwas entgegenzusetzen."

Fiona De Fontana
Ich forsche an der Universität für Bodenkultur zu sozial gerechten Transformationsprozessen und der wechselseitigen Beeinflussung von räumlichen Strukturen und partizipativ-emanzipatorischen Entfaltungsmöglichkeiten für Akteur*innen. In meiner Arbeit für Community Building bringe ich Erfahrungen aus den Bereichen Gesundheit, Aktivismus, Social Media und Eventmanagement mit – stets im Zusammenspiel mit Community Engagement und transdisziplinärer, partizipativer Wissenschaft. Meine Liebe für Struktur und transparente, nachvollziehbare Arbeitsprozesse setze ich sowohl bei der Betreuung der Arbeitsplattformen als auch bei der öffentlichen Dokumentation auf der Website und Social-Media-Kanälen von Community Building Austria ein.
„Das Vertrauen in demokratische Prozesse und Institutionen ist angeknackst. In einer immer komplexer werdenden und wirkenden Welt brauchen wir ehrliche Kooperationen, neue Bilder von Verantwortung und wertebasierter Führung.“

Amina Noureddine
„Die Zukunft unserer Gesellschaft braucht die Beteiligung junger Menschen. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit innovativen Beteiligungsformaten die Mission erfolgreich meistern können, junge Menschen in unserer Gesellschaft zu stärken und unser demokratisches System wieder mit Leben und Vertrauen zu füllen.“

Juliane Baruck
Was bedeutet Repräsentation und wie wird sie gelebt? Welche Ressourcen benötigt politische Teilhabe, wer kann sie sich leisten und wer nicht? Diesen Themen widme ich mich sowohl in meiner Forschung im Rahmen des Forschungsprojekts Redesigning Democratic Representation als auch in meiner Funktion als Leitung von Hallo Bundestag. In der Vergangenheit habe ich außerdem losbasierte Beteiligungsformate in Kommunen sowie Hochschulen durchgeführt, immer mit dem Fokus darauf, wie lokale Strukturen langfristig aufgebaut werden können.
„Konflikte sind wichtig, aushaltbar und fruchtbar für unsere Demokratie. Denn Demokratie geht nur in Vielfalt und kollektiv.“

Ludwig Küster
Nach Studienjahren in der Ökonomie und Informatik motivierten mich die Cambridge Analytica Wahlmanipulationen zu einem Master in Sozialpsychologen an der LSE in London. Mich fasziniert, wie unser digitaler Fußabdruck zu unseren Gunsten genutzt werden kann. Dazu forsche ich heute als Research Data Scientist beim Berliner Startup HelloBetter an einer neuen Form Ai-gestützter Verhaltenstherapie. Bei STRG Depolarisierung bringe ich insbesondere meine Interessen für Maschinelles Lernen, Large Language Models und gruppenzugehörigkeitsbasierte Denkprozesse mit an den Diskussionstisch. Ich freue mich auf gemeinsame Initiativen!
„Die Demokratie gefährdenden Diskursverschiebungen den neuen Rechten werden befeuert durch die derzeitige Struktur digitaler Medien. Let's debug the public sphere!“

Daniela Ingruber
Ich bin Demokratie- und Kriegsforscherin am Institut für Strategieanalysen (Wien) und zudem als Evaluatorin und Moderatorin tätig. Aus Leidenschaft zum Film arbeite ich als Dramaturgin und Beraterin für Filmfestivals/Filmproduktionen. Zu meinen Lieblingstätigkeiten gehören allerdings zwei andere Bereiche: Das ist einerseits die Politische Bildung und andererseits Safety- und Security-Trainings, um NGO-Mitarbeiter*innen auf die Arbeit in Konfliktregionen vorzubereiten.Meine Forschungsschwerpunkte sind Demokratieverständnis, Partizipation, Populismus, Fake News, Dystopien sowie Konflikttransformation.
Ich lebe nach einem Motto von Bertolt Brecht: "Wer a sagt, der muß nicht b sagen. Er kann auch erkennen, daß a falsch war."

Susanne Nasr
Ich war viele Jahre als Reporterin auf klassischen Krisenschauplätzen wie dem Irak und dem Libanon unterwegs – später im Einsatz für die Förderung unabhängiger Medien im Nahen Osten bei der internationalen NGO Internews. Heute arbeite ich beim Business Council for Democracy der Hertie-Stiftung. Denn auch Demokratien sind längst Krisenschauplätze. Als Journalistin habe ich erlebt, wie schnell Information zur Desinformation wird – und Vertrauen verloren geht. Ob im Kriegsgebiet oder auf Social Media: Ohne Informationsintegrität kippt zuerst das Gespräch, dann die Gesellschaft. Deshalb setze ich mich für eine starke, glaubwürdige Medien und eine wehrhafte Demokratie ein. Mein Ziel ist es, mit meiner Expertise die Resilienz unserer Demokratie im digitalen Zeitalter nachhaltig zu sichern.
„Die liberale Demokratie steht unter Druck. Sie zu stärken und widerstandsfähig zu machen, ist eine gemeinsame Aufgabe aller Teile der Gesellschaft. Jetzt ist der Moment zu handeln, damit die Gegner*innen der Demokratie sie nicht mit demokratischen Mitteln abschaffen können.“

Charlotte Brekeller
Ich bin Charlotte und arbeite für das One Planet Lab Schweiz. Gemeinsam mit meinen Kolleg*innen beschäftige ich mich mit der Frage, wie wir innerhalb planetarer Grenzen gut leben können.
Ein zentrales Ziel unserer Kommunikationsarbeit ist es, die Themen Suffizienz und Postwachstum gesellschaftlich stärker zu verankern.
Mich motiviert, komplexe Zusammenhänge verständlich zu machen und Menschen für nachhaltige Lebensweisen zu begeistern, die nicht nur auf individuellem Verzicht beruhen, sondern auf strukturellem Wandel. Besonders wichtig ist mir dabei, kleine Organisationen und Projekte sichtbar zu machen, die mit innovativen Ansätzen zeigen, wie wir uns und unsere Systeme verändern können & wie dadurch ein gutes Leben für alle möglich wird.
„Ich setze mich für eine Kommunikation ein, die Zukunftsbilder schafft, ohne zu moralisieren und stattdessen Mut macht, gesellschaftlichen Wandel gemeinsam zu gestalten."

Kristina Krömer
Ich habe Politikwissenschaft und Friedens-/Konfliktforschung in Marburg studiert, ein Ladenkollektiv für dekonstruktivistische Mode in Dresden gegründet, einen Panzer eingestrickt, ein Hausprojekt mitgegründet und aufgebaut und danach "metro_polis – Rollender Demokratie-Rat in der Bahn" gegründet. Seitdem sitze ich viel in Straßenbahnen und bringe Fahrgäste zu kontroversen Themen in konstruktives Nachdenken über Lösungen, die uns als Gesellschaft helfen, anstatt zu schaden.
„Wir müssen selbst leben, was wir für die Gesellschaft fordern: Gemeinschaft anstatt Abgrenzung, Kooperation anstatt Kampf!"

Hannan Salamat
Ich bin Kulturwissenschaftlerin und kuratiere transnationale Räume an der Schnittstelle von Kunst, Politik und postmigrantischer Gesellschaft. 2016 habe ich in München das Festival ausARTen gegründet, 2022 folgte das Transalpine Festival zwischen Wien, Zürich und München, das künstlerische Allianzen über Grenzen hinweg stärkt. Seit 2019 leite ich beim Züricher Institut für interreligiösen Dialog Projekte zu Pluralität, Erinnerungskultur und demokratischer Teilhabe. Zudem habe ich das Format not_your_bubble entwickelt. Ich bin im Vorstand des INES – Institut Neue Schweiz sowie von DialoguePerspectives e.V. und Mitglied der Coalition for Pluralistic Public Discourse in Berlin.
„Demokratien stehen vor globalen Krisen, autoritären Bewegungen und gesellschaftlicher Polarisierung. Jetzt ist koordinierte Zusammenarbeit zentral. Gemeinsames Handeln stärkt Resilienz, schützt Vielfalt und eröffnet Perspektiven für eine postmigrantische Gesellschaft.“

Sophie Walker
Alle vier Jahre durfte ich in einem anderen Kulturkreis aufwachsen: In der Schweiz, Deutschland, Ägypten, Indonesien, und in den Niederlanden lernte ich einerseits den Wert von interkultureller Kollaboration kennen, und andererseits demokratische Werte zu schätzen. Studiert habe ich Game Design im BSc und MA. Seit 2019 setze ich mich im PROJEKT CH+ dafür ein, dass sich Digital Natives in der Schweiz mit Freude am demokratischen System beteiligen. Mit dem Entwicklungsstudio Mira LUX Creations arbeite ich an Lernspielen und anderen Konzeptem im Bereich spielerische Vermittlung.
„Demokratie lebt von Kollaboration und überlegtem, lösungsorientiertem Handeln. Um der gesellschaftlichen Spaltung entgegenzuwirken ist es wichtig, dass verbindende und aufbauende Initiativen sichtbar sind.“

Frank Panser
Ich bin Marketer und vermittle zwischen ökologische und wirtschaftlichen Realität. Versuche wirksame Narrative "Wirtschaft vs. Ökologie" aufzulösen.
Mein Fokus: Verantwortung aktivieren, ohne Schuld – dort, wo Entscheidungen Wirkung haben.
„Einfach machen. Nicht zu lange überlegen und quatschen."

Yannick Fischer
Ich bin der Koordinator des Participation Hub, Ashokas "living lab" für demokratische Innovation. Im Participation Hub gestalten und erproben wir neue Formen partizipativer Demokratie, in denen Bürger*innen, Sozialunternehmer*innen, Changemaker und politische Entscheidungsträger*innen Seite an Seite zusammenarbeiten, um Lösungen für die drängendsten gesellschaftlichen Herausforderungen Europas zu entwickeln.
In diesem Rahmen schaffe ich Räume, in denen Sozialunternehmer:innen, Führungspersönlichkeiten der Zivilgesellschaft und politische Entscheidungsträger*innen zusammenkommen, um gemeinsam neue Ansätze und Kooperationen zu entwickeln. Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht die Überzeugung, dass nachhaltiger gesellschaftlicher Wandel nur dann entstehen kann, wenn unterschiedliche Perspektiven miteinander verbunden werden und Menschen aktiv an Veränderungsprozessen teilhaben können. Deshalb entwickele ich Formate für Austausch, Zusammenarbeit und kollektives Lernen, die Vertrauen fördern und die Grundlage für langfristige Partnerschaften bilden.
Als Strategy Coach für systemischen Wandel im Globalizer-Programm von Ashoka begleite ich außerdem Sozialunternehmer*innen dabei, ihre gemeinschaftsorientierten und lokal verankerten Lösungen weiterzuentwickeln und ihre Wirkung nachhaltig zu vergrößern.
„Wir als Gesellschaft müssen auf internationaler Ebene Brücken zwischen verschiedenen Akteuren bauen, die zum Thema Demokratie arbeiten."

Silvan Groher
Ich bin Co-Founder und Geschäftsführer von Ting, einer Community-Plattform, die Geld in sinnhafte Vorhaben mit echtem Impact investiert. Von Mechatronik über Biotech, Agentur-Business bis zu politischen Kampagnen und Initiativen: In all diesen Stationen habe ich gelernt, wie man aus Ideen Realität macht. Bei Ting halte ich den Überblick und führe die Fäden zusammen. Mich treibt an, neue Wege und Geldflüsse zu erproben und Chancen zu schaffen, wo bestehende Systeme an Grenzen stoßen.
Ich lebe in einer Mehrgenerationen-WG, bin verheiratet und habe zwei Kinder. Meine «me time» verbringe ich am liebsten als Captain auf dem Zürichsee.
„Mitmacht heißt, Mitbestimmung über die Mittelvergabe aka Geld. Economic Justice, Grundeinkommen und Umverteilung – jetzt!"

Winfried Kneip

Anke Obendiek
Ich bin Co-Leitung des Projekts "Code of Conduct Demokratische KI" bei D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Vorher war ich Postdoc am Zentrum für Europäische Integrationsforschung in Wien, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hertie School, wo ich 2020 auch meine Promotion abgeschlossen habe. Mein Buch "Data Governance: Value Orders and Jurisdictional Conflicts" ist 2022 bei Oxford University Press erschienen. Ich habe einen Master in Internationalen Beziehungen von der LSE und einen Bachelor in Politikwissenschaft von der Uni Hamburg. Ich möchte dazu beitragen, den digitalen Raum demokratischer zu gestalten und Monopolisierung entgegenzuwirken.
„Wir brauchen gemeinsame Strategien, um der Macht großer Konzerne besser begegnen zu können und uns weniger auf das zu konzentrieren, vor dem wir Angst haben und mehr auf unsere Wünsche und Ideen.“

Luisa Jabs
Mein Name ist Luisa und ich bin Historikerin mit einem Schwerpunkt auf deutsch-deutscher Zeitgeschichte, insbesondere der DDR-Geschichte. Im letzten Jahr habe ich im Kulturbereich gearbeitet und eine Literaturtagung zum Thema Förderung organisiert. Nebenbei schreibe ich als freie Journalistin für den Zeit Verlag und andere. Aktuell arbeite ich bei der Gesellschaft für eine gute Zukunft als Projektleiterin für Frei und Gleich, die Menschenrechtsinitiative der Evangelischen Kirche in Deutschland. Dabei kann ich meinem Fokus auf Freiheit, Bottom-Up-(Demokratie)arbeit und lebensnahen Geschichten nachkommen. In einem Bereich zu arbeiten, der andere Menschen dazu inspirieren soll, sich selbst für Menschenrechte stark zu machen, motiviert mich jeden Tag.
„Menschenrechte stehen weltweit und auch hier in Deutschland enorm unter Druck. Menschen werden angefeindet, ausgeschlossen, bedroht, etc. Gerade deshalb ist es wichtig, dass Akteur:innen sich besser vernetzen, voneinander lernen und sich gemeinsam stark machen.“

Andrina Schmid
Mit der KV-Ausbildung bei der NZZ hat alles angefangen. Seitdem bin ich nicht mehr losgekommen von der Faszination für Journalismus und die Medienwelt. Wo informieren wir uns? Wie erzählt man eine gute Geschichte? Was wird in Zukunft aus dem Journalismus? Diese und weitere Fragen haben mich dazu bewegt Kommunikation und Journalismus an der ZHAW zu studieren. Während meines Studiums bin ich dann, wegen eines LinkedIn-Posts, bei UseTheNews gelandet mit der grossen Frage: Wie motiviert man Menschen wieder mehr Nachrichten zu lesen? Und da bin ich immer noch. Seit Oktober, jetzt auch mit einem Bachelor-Diplom.

Clara Porák
Ich lebe in Wien und arbeite für „andererseits“, ein preisgekröntes Magazin für Behinderung und Gesellschaft, bei dem Journalist:innen mit und ohne Behinderungen zusammenarbeiten. Ich habe Bildungswissenschaften, Germanistik und Internationale Entwicklung studiert und als Journalistin für Medien wie SZ, Die Zeit oder den Falter gearbeitet. Als Aktivistin bin ich in der queer-feministischen Bewegung engagiert.
„Ich glaube, dass wir bessere Systeme verdienen und dass wir die nur gemeinsam aufbauen können. Dafür versuche ich mich jeden Tag einzusetzen."

Anja Kräutler
Die Wende- und Umbruchszeit der späten 1980er und frühen 1990er Jahre war für mich persönlich sehr prägend. Besonders fasziniert hat mich die Öffnung der Grenzen nach Mittel- und Osteuropa. Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Politik zu studieren war für mich das naheliegendste. Dem Studium folgte eine Phase freiberuflicher NGO-Arbeit, bis ich 2006 bei der Stiftung EVZ gelandet bin. Als Fachreferentin in der „EVZ Academy“ beschäftige ich mich heute vorrangig mit Wirkungsorientierung und Co-Kreation. An dieser Aufgabe begeistert mich, gemeinsam mit Mitstreiter:innen innerhalb und im Umfeld der Stiftung neue Lösungswege zu entwickeln, wie wir die europäischen Werte im Heute und Morgen bewahren und stärken können.
„Ich lebe in einem Brandenburger Dorf, wo bei der Europawahl im Juni 44% die AfD gewählt haben. Wann, wenn nicht jetzt müssen wir alle beweisen, dass unsere Demokratie wehrhaft ist?“

Sarah Schneider
Ich bin Programm-Managerin bei der Körber-Stiftung im Bereich Alter und Demografie und gestalte Projekte zu Engagement und Begegnung im KörberHaus. Nach meinem Bachelor- und Masterstudium der Kunstgeschichte und Philosophie an der Universität Hamburg haben mich verschiedene Stationen immer wieder an Orte und zu Menschen geführt, für die Austausch zentral ist. Dazu gehörte auch ein Auslandsaufenthalt am Goethe-Institut in San Francisco. Aktuell baue ich in der Körber-Stiftung ein deutschlandweites Netzwerk für Dritte Orte auf, das Akteur*innen und Stakeholder miteinander verbindet und den gegenseitigen Austausch stärkt.
„Gerade in Zeiten von Polarisierung und gesellschaftlicher Verunsicherung ist es entscheidend, dass demokratische Akteur*innen ihre Kräfte bündeln. Gemeinsames Handeln zeigt: Niemand steht allein, und zusammen können wir deutlich mehr erreichen.“

Christian Fischer
Ich arbeite an der Schnittstelle von Gesellschaft, politischer Teilhabe und Kunst. Vor, während und nach meinem Masterstudium in Art in Public Spheres habe ich partizipative Reallabore konzipiert und geleitet. Dort entwickelten Menschen aus der Dominanzgesellschaft gemeinsam mit marginalisierten Gruppen – im Sinne einer kunstbasierten sozialen Praxis – öffentlich Zukunftsbilder inszenierten. Als Co-Geschäftsleiter des Eritreischen Medienbunds Schweiz verantworte ich unter anderem das Projekt „Demokratie leben“. Mich motivieren soziale und künstlerische Transformationsprozesse und die Frage, wie durch Kollaboration und Intervention neue Zugänge und Teilhabe entstehen können.
„Demokratie verteidigen heißt heute, die Erfahrungen und Bedürfnisse der postmigrantischen Gesellschaft mitzudenken. Das gelingt nur, wenn demokratische Akteur*innen ihre Kräfte bündeln und Strategien in gemeinsamen Bündnissen abstimmen.“

Luisa Schmidt
Ich arbeite bei „Das NETTZ“ einer Vernetzungsstelle gegen Hate Speech und verantworte den Bereich „Forschung und Wirkung”. Meine Schwerpunkte sind digitale politische Bildung und zivilgesellschaftliche Interventionen gegen Hass im Netz und Desinformation. Gemeinsam mit anderen Organisationen arbeite ich daran, wie Projekte möglichst wirksam werden und wie sich ihre Wirkung für andere sichtbar und nachvollziehbar machen lässt. So kann das Internet zu einem respektvollen und sicheren Ort für alle werden.
„Veränderung braucht Kollaboration. Gemeinsam können wir uns gegen Angriffe von Rechtsextremen behaupten und ihnen Visionen für ein faires demokratisches Miteinander entgegensetzen – online und offline.“

Roman Huber
„Ich suche nach der stimmigen Form, in der wir zusammen klüger und weiser handeln können. Und unsere Herzen und Geschichten mit hinein nehmen.“

Paul Becker
Hallo, ich bin Paul, Autor und Performer des Körperfunkkollektivs. Mein Interessen- und Fähigkeitengebiet erstreckt sich vom kreativen Schreiben über Schauspielerei bis zur Performancekunst. Ich bringe einige Jahre an Bühnenerfahrung mit, eine Zeit lang wollte ich sogar eine staatliche Ausbildung zum Schauspieler anstreben und eine professionelle Karriere darauf aufbauen. Es kam aber anders und 2016 nahm mich das Körperfunkkollektiv in seiner Blase auf. Die Kunst, die unser Kollektiv präsentiert, ist sowohl Wissenskommunikation als auch Erhebung der Zuschauer*innen über die Künstler*innen und ist fast immer auch einfach gute Unterhaltung.
„Es ist eine interessante Diskussionsgrundlage zu fragen, warum sich demokratische Akteur*innen gerade jetzt zusammentun sollten. Mitmacht ist ein Raum wo diese Diskussion möglich wird."

Jonas Scheiner
Meinen künstlerischen Hintergrund verband ich in Wien mit dem Studium der Internationalen Entwicklung und einem Fokus auf die Frage, wie Kreativität und Aktivismus gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern können. Aus dieser Verbindung von Theorie und Praxis im interkulturellen Dialog entwickelte sich meine Arbeit in der Kulturentwicklung und -vermittlung. Ich leitete mehrere Kulturvereine und kuratierte sowie konzipierte zahlreiche Projekte und Festivals im Bereich interdisziplinärer Kunst. Heute koordiniere ich als Teil des Leitungsteams Österreichs größtes Jugendprojekt „Demokratie, was geht?“, das jungen Menschen Raum gibt, soziale Themen künstlerisch und kritisch zu erforschen und marginalisierte Perspektiven sichtbar zu machen.
„Demokratie gedeiht dort, wo Macht geteilt, Raum geöffnet und Stimmen gehört werden, die selten eine Bühne haben. Erst wenn Akteur*innen der Demokratie ihre Privilegien und ihre Hegemonie reflektieren und auflösen, können wir Strukturen dekolonisieren und Ressourcen gerecht verteilen.“

Luise Ogrisek
Ich bin Kindergartenpädagogin, Schauspielerin, ganzheitliche Coaching und Organisationsentwicklerin. Ich begleite Einzelpersonen, Teams und Organisationen bei der Weiterentwicklung, und zwar in partizipativen Prozessen (u.a. mit Soziokratie, Dragon Dreaming, systemischer Coaching, künstlerischen Methoden).
„Mit Freude entwickeln, Lust an der Vielfalt, Partizipation und Gleichwertigkeit ermöglichen, gemeinsame, erstrebenswerte Visionen entwickeln und umsetzen, das Thema Geld enttabuisieren -> Verteilungsgerechtigkeit, regenerative, enkel*innentaugliche Lebens- und Wirtschaftsweisen etablieren.“
Darauf sind wir stolz
Expert*innen in Österreich, Deutschland und der Schweiz haben wir bisher erreicht.
Veranstaltungen haben wir bisher (ko-)gehostet: online sowie live vor Ort.
Euro an Fördergeldern haben wir bisher für insgesamt neun Projekte verteilen lassen.
Stimmen aus dem Netzwerk

Foto: Samuel Becker

Foto: Samuel Becker

Foto: Samuel Becker

Foto: Samuel Becker

Foto: Samuel Becker














































































.avif)







.avif)











