Hier wächst eine kollektive demokratische Kraft

Unser Netzwerk

Sarah Schneider
Ich bin Programm-Managerin bei der Körber-Stiftung im Bereich Alter und Demografie und gestalte Projekte zu Engagement und Begegnung im KörberHaus. Nach meinem Bachelor- und Masterstudium der Kunstgeschichte und Philosophie an der Universität Hamburg haben mich verschiedene Stationen immer wieder an Orte und zu Menschen geführt, für die Austausch zentral ist. Dazu gehörte auch ein Auslandsaufenthalt am Goethe-Institut in San Francisco. Aktuell baue ich in der Körber-Stiftung ein deutschlandweites Netzwerk für Dritte Orte auf, das Akteur*innen und Stakeholder miteinander verbindet und den gegenseitigen Austausch stärkt.
„Gerade in Zeiten von Polarisierung und gesellschaftlicher Verunsicherung ist es entscheidend, dass demokratische Akteur*innen ihre Kräfte bündeln. Gemeinsames Handeln zeigt: Niemand steht allein, und zusammen können wir deutlich mehr erreichen.“

Thanina Chikhoune
Nach meinem Bachelor in Soziologie absolvierte ich einen Master in Internationaler Entwicklung, in dem ich meinen Forschungsschwerpunkt auf dekoloniale Praxen legte. Seit 2023 arbeite ich in der Projektarbeit beim Verein ZARA - Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit, mit Fokus auf intersektionale Perspektiven. Meine Arbeit im Bereich Anti-Diskriminierung ermöglicht es mir, gesellschaftlichen Ohnmachtsgefühlen aktiv entgegenzuwirken.
„Im Kampf gegen antidemokratische Akteur*innen ist Zusammenhalt besonders wichtig. Sich zu vernetzen und unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen, ist für mich essenziell, um ein respektvolles Miteinander zu fördern und gemeinsam an einer fairen Zukunft für alle zu arbeiten.“

Laila Knotek
Seit über zwei Jahren begleite ich die "Migrant*innensession beider Basel", ein Projekt des Vereins Mitstimme. Dabei setze ich mich für die politische Partizipation und Bildung von Menschen mit Migrationsbiografie ein. Zuvor habe ich bei der kantonalen Integrationsfachstelle Basel-Stadt ein wissenschaftliches Praktikum absolviert. Mitgestaltung und Mitsprache sind für mich von zentraler Bedeutung, weil sie die individuelle Entfaltung in einer Demokratie ermöglichen und darüber hinaus einen wichtigen Beitrag für eine sozial nachhaltige Gesellschaft leisten.

Jürgen Czernohorszky
Ich engagiere mich seit vielen Jahren politisch in Wien für eine soziale, nachhaltige und gerechte Stadt. Als Stadtrat für Klima, Umwelt, Demokratie und Personal arbeite ich daran, Wien bis 2040 klimaneutral zu machen, die Demokratie zu stärken und die Stadtverwaltung fit für die Zukunft zu gestalten. Zudem setze ich mich für Integration, Chancengleichheit in der Bildung und ein solidarisches Miteinander ein.
„Wichtig ist, Wien bis 2040 klimaneutral zu machen - und eine Stadt zu gestalten, die für alle lebenswert bleibt: leistbar, solidarisch und gerecht.“

Stefanie Kruse
Ich bin Freelance-Designerin für digitale Produkte, spezialisiert auf Nachhaltigkeit und Inklusion. Ich unterstütze vor allem Impact Startups und nachhaltige Marken dabei, verantwortungsvolle digitale Produkte zu entwickeln. Mit über 10 Jahren Erfahrung in der Tech-Branche, unter anderem bei OTTO, MOIA und LichtBlick, bringe ich eine ganzheitliche Sicht in die Produktentwicklung ein. Ein besonderes Anliegen ist es mir, das Thema digitale Nachhaltigkeit in der Design- und Tech-Community zu verbreiten. Dies tue ich durch Vorträge und Workshops. Aktuell liegt mein Fokus auch auf dem verantwortungsvollen Umgang mit KI.
„Wir brauchen eine diverse Gemeinschaft von Akteur*innen um die Grundlagen unserer Demokratie stärken und ihre Zukunft sichern. Nur gemeinsam können wir verschiedene Perspektiven verstehen und Lösungen finden, die uns als Gesellschaft weiterbringen.“

Jonas Scheiner
Meinen künstlerischen Hintergrund verband ich in Wien mit dem Studium der Internationalen Entwicklung und einem Fokus auf die Frage, wie Kreativität und Aktivismus gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern können. Aus dieser Verbindung von Theorie und Praxis im interkulturellen Dialog entwickelte sich meine Arbeit in der Kulturentwicklung und -vermittlung. Ich leitete mehrere Kulturvereine und kuratierte sowie konzipierte zahlreiche Projekte und Festivals im Bereich interdisziplinärer Kunst. Heute koordiniere ich als Teil des Leitungsteams Österreichs größtes Jugendprojekt „Demokratie, was geht?“, das jungen Menschen Raum gibt, soziale Themen künstlerisch und kritisch zu erforschen und marginalisierte Perspektiven sichtbar zu machen.
„Demokratie gedeiht dort, wo Macht geteilt, Raum geöffnet und Stimmen gehört werden, die selten eine Bühne haben. Erst wenn Akteur*innen der Demokratie ihre Privilegien und ihre Hegemonie reflektieren und auflösen, können wir Strukturen dekolonisieren und Ressourcen gerecht verteilen.“

Justine Ohlhöft
Ich bewege mich theoretisch wie praktisch an der Schnittstelle von Gesellschaft, Politik, Bildung und Ästhetik und verstehe mich in einem weit gefassten Sinne als Gestalterin. Mit gemeinwohl- und sozialorientiertem Design möchte ich vor allem Momente der Politisierung und Demokratisierung anstoßen. Denn Gestaltung kann – so meine Überzeugung – einen entscheidenden Beitrag zu einem prodemokratischen Umgang mit politischen Emotionen leisten und so der Hegemonie populistischer Kollektiv- und Emotionsangebote etwas entgegensetzen.
„Liberale Demokratien leben von dem Versprechen ihrer steten Offenheit und Gestaltbarkeit. Immer wieder nach Räumen und Möglichkeiten zu suchen, dieses Versprechen spürbar und Gesellschaften tatsächlich als gestalt- und wandelbar begreifbar zu machen, ist letztlich der Antrieb meiner Arbeit."

Hanna Carlsson
Ich bin außerordentliche Professorin an der Linnaeus-Universität in Schweden und koordiniere den LIS-Masterstudiengang. Ich interessiere mich für Bibliotheken als wichtige demokratische Räume und untersuche, wie sie Inklusion, Lese- und Medienkompetenz fördern. In meiner Lehre lege ich den Schwerpunkt auf Kulturpolitik, Medienkompetenz und Leseförderung und bereite die Studierenden darauf vor, sich in der komplexen Informationslandschaft von heute zurechtzufinden. In der Forschung untersuche ich die sich verändernde Rolle von Bibliotheken bei der Förderung von Demokratie, kritischem Denken und öffentlichem Engagement und betone ihre Bedeutung, die weit über das reine Buch hinausgeht.
„Mein Ziel ist es zu zeigen, warum Bibliotheken wichtig sind– nicht nur als Orte für Bücher, sondern als wichtige demokratischeInstitutionen, die das Lernen, die Alphabetisierung und das öffentlicheEngagement in einer zunehmend komplexen Welt unterstützen.“

Claudia Röder
Ich arbeite für Movetia, die Schweizer Agentur für Austausch und Mobilität im Bildungsbereich. Mit den Förderprogrammen für die Jugendarbeit unterstützen wir grenzüberschreitende Projekte, z.B. Aus- und Weiterbildung von Fachpersonen oder Empowerment von und für Jugendliche.
„Als Schweizer Agentur für Austausch und Mobilität unterstützen wir Jugendbeteiligungsprojekte durch grenzüberschreitende Projektförderung, sei es für Fachpersonen-Ausbildungen oder partizipative Jugendprojekte. Im Innovationsprozess freuen wir uns auf die Vernetzung mit europäischen Partner*innen und bieten gerne Informationen für interessierte Schweizer Organisationen!“

Lucia Ferstl
Mein Name ist Lucia Ferstl und ich setze mich in verschiedenster Form für die Stärkung der Demokratie ein. Zuletzt in Jugendbeteiligungsgremien und als Teil des Vorstandes von dem gemeinnützigen Verein Youth Lead The Change Germany. Dort wollen wir, durch das Instrument eines Jugendhaushaltes, Demokratieverständnis und Selbstwirksamkeit der jungen Menschen direkt fördern.
„Ich möchte dazu beitragen, Demokratie durch direkte Erfahrungen erlebbar zu machen. Menschen sollen Demokratie nicht nur verstehen, sondern spüren, als etwas Bereicherndes, das einen echten Impact auf ihr eigenes Leben hat.“

Denis Sorie
Menschen und ihren Rechten gilt mein gesellschaftliches Engagement – ob als Aktivist bei Amnesty International, als Campaigner bei AlgorithmWatch CH oder als Hobbyphilosoph am Rheinufer. Die Frage nach der nachhaltigen Verwirklichung einer gerechten, demokratischen und inklusiven Gesellschaft treibt mich an – und manchmal auch um.
„In geopolitisch instabilen Zeiten wie diesen liegt es umso mehr in unserer Verantwortung, nicht nur entschieden menschenverachtenden Politiken entgegenzutreten, sondern auch gemeinsame Visionen zu entwerfen, wie wir ein gutes Leben für alle verwirklichen können.“

Julius Oblong
Ich bin Julius Oblong, 32 Jahre alt, und lebe und arbeite in Berlin. Als Projektleiter von Jugend entscheidet bei der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung setze ich mich dafür ein, Kommunen die Beteiligung von Jugendlichen zu ermöglichen. Seit 2019 arbeite ich außerdem als Gründer der digitalen Wahlhilfe VOTO daran, junge Menschen für Kommunalwahlen zu begeistern. Mein Studium der Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Kommunalpolitik führte mich nach Berlin, Friedrichshafen und Madrid.
„Demokratie lebt von Beteiligung. Jugendlichen Entscheidungen zu übertragen, heißt zu vermitteln: Es kommt auf euch an!“

Daniela Ingruber
Ich bin Demokratie- und Kriegsforscherin am Institut für Strategieanalysen (Wien) und zudem als Evaluatorin und Moderatorin tätig. Aus Leidenschaft zum Film arbeite ich als Dramaturgin und Beraterin für Filmfestivals/Filmproduktionen. Zu meinen Lieblingstätigkeiten gehören allerdings zwei andere Bereiche: Das ist einerseits die Politische Bildung und andererseits Safety- und Security-Trainings, um NGO-Mitarbeiter*innen auf die Arbeit in Konfliktregionen vorzubereiten.Meine Forschungsschwerpunkte sind Demokratieverständnis, Partizipation, Populismus, Fake News, Dystopien sowie Konflikttransformation.
Ich lebe nach einem Motto von Bertolt Brecht: "Wer a sagt, der muß nicht b sagen. Er kann auch erkennen, daß a falsch war."

Inga Gertmann
Bei More in Common arbeite ich an der Schnittstelle zwischen Forschung und Praxis: In Trainings, Vorträgen oder mit Publikationen und Arbeitsmaterialien unterstützen wir unsere Partner aus Zivilgesellschaft, Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Medien bei der praktischen Anwendung unserer Gesellschaftsforschung. Dabei begeistert mich die Bandbreite der gesellschaftlichen Themen sowie die zukunftsgerichtete Zusammenarbeit mit ganz unterschiedlichen Menschen und Institutionen. Zuvor habe ich als Beraterin für die öffentliche Verwaltung sowie für die Organisation Teach First Deutschland mit Jugendlichen an einer Schule in herausforderndem Umfeld gearbeitet.
„Viele Menschen wollen in der Demokratie leben, fühlen sich aber nicht gut vertreten. Sie wünschen sich mehr Mitgestaltung. Demokratische Akteur*innen müssen das ernst nehmen und Zukunftsbilder entwerfen, die Menschen binden und Vertrauen in Gesellschaft stärken.“

Jasmin Leuze
Ich bin Jasmin Leuze und leite seit Juli 2021 die Bibliothek Zug (CH). Nach meinem Masterstudium in Bibliotheks- und Medienmanagement an der HdM in Stuttgart (D) und Kulturmanagement in der Schweiz war ich unter anderem bei der ekz.bibliotheksservice GmbH beschäftigt, als Projektleiterin bei Bibliotheca AG und als Bibliotheksbeauftragte im Kanton Aargau tätig. Mein Fokus in der Bibliothek Zug liegt auf der strategisch-organisatorischen Weiterentwicklung der Bibliothek. Immer mit dem Ziel, gemeinsam mit "meinem" Team für die Zuger Bevölkerung, relevante Vermittlungs- und Veranstaltungsangeboten sowie kund*innenfreundlichen Bibliotheksservice anbieten zu können. In Zeiten des technologischen und gesellschaftlichen Wandels sehe ich Bibliotheken als zentrale Orte der Begegnung, des Austauschs und der Bildung. Chancengleichheit und Partizipation zu fördern ist mir ein zentrales Anliegen – als Beitrag zu einer lebendigen, demokratischen Gesellschaft.
„Menschen stehen für mich im Zentrum – ob als Teammitglieder oder als Kund*innen. Mit langjähriger Berufs- und Führungserfahrung setze ich mich dafür ein, Bibliotheksangebote gemeinsam mit meinem Team zielgerichtet zu entwickeln und nachhaltig zu verankern. Mein Anspruch ist es, die Bibliothek als unverzichtbare Bildungs- und Kulturinstitution zu positionieren.“

Rabea Koss
Ich bin Expertin für Öffentlichkeitsarbeit und Bürger*innenräte bei BürgerBegehren Klimaschutz e.V. Der Verein berät seit 2008 Initiativen in Deutschland zu direktdemokratischen Instrumenten und Formen der Bürgerbeteiligung. 2021 leitete ich die Kommunikation für den ersten bundesweiten Bürgerrat Klima, bei dem 160 zufällig ausgeloste Menschen Empfehlungen für die deutsche Klimapolitik erarbeiteten. Mit Klimaneustart Berlin initiierte ich 2020 die erfolgreiche Volksinitiative für einen Klimabürger*innenrat in der Hauptstadt. Vor ihrer Arbeit mit partizipativen Ansätzen in der Klimapolitik leitete sie die Kommunikationsabteilung von Little Sun, dem Solar-Kunst-Projekt des international tätigen Künstlers Olafur Eliasson.
„Klimaschutz und Demokratie funktionieren nur zusammen. Wie stellen wir sicher, dass die ökologische Transformation als gesamtgesellschaftliche Herausforderung umgesetzt wird? Wir müssen demokratische Prozesse gestalten, die alle mitnehmen. Dafür braucht es demokratische Innovationen (z.B. Bürger*innenräte) und Ideen aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik. Gemeinsam können wir sowohl das Vertrauen in die Demokratie als auch das Bewusstsein für die Klimakrise stärken.“

Tamara Ehs
Ich arbeite als Politikwissenschafterin und Demokratieberaterin, bin Gründerin von Ehs & Fils Democracy Consulting und berate derzeit u.a. die Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung der Landesregierung Baden-Württemberg und die European Association for Local Democracy in Brüssel. Die akademische Grundlage hierzu bilden zahlreiche Forschungsaufträge, aktuell bin ich Fellow an der Academy of International Affairs in Bonn und forsche zum Thema "Urban Diplomacy for Safeguarding Democracy." Ich studierte Politik-, Kommunikations- und Rechtswissenschaften an der Universität Wien, Sciences Po Lille und European Academy of Legal Theory Brüssel. Ich engagiere mich gerne in der politischen Erwachsenenbildung, insbesondere im Rahmen der von mir co-konzipierten "Demokratie Repaircafés". Meine Veröffentlichungen befassen sich mit den sozioökonomischen Fragen von Demokratie und Verfassung, sowie mit den Gefahren der Autokratisierung. Für meine Arbeit erhielt ich zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Ludo Hartmann-Preis der Volkshochschulen und den Wissenschaftspreis des Österreichischen Parlaments.

Lukas Slepecki-Dobner
Ich bin bei YEP-Stimme der Jugend als Verantwortlicher für den Empowerment-Circle (Netzwerke und Pädagogik) tätig. Mein Ziel ist es, Jugendliche dabei zu unterstützen, ihre Stimmen zu stärken und aktiv an der Gestaltung ihrer Zukunft teilzuhaben. Mit meiner Ausbildung als Pädagoge an der Universität Wien und meiner langjährigen Erfahrung als Lehrperson habe ich ein tiefes Verständnis dafür entwickelt, wie partizipative Bildungsansätze und Community Building Jugendliche empowern können. In meiner Arbeit mit Jugendlichen finde ich innovative Wege, um junge Menschen aktiv in Entscheidungsprozesse einzubinden und ihre Potenziale zu fördern.
„Jugendliche müssen nicht nur gehört werden – sie müssen aktiv mitgestalten können.“

Céline Colombo
Ich leite seit 2023 die Koordinationsstelle Teilhabe beim Kanton Zürich. Die Koordinationsstelle fördert die politische möglichst vieler Menschen im Kanton Zürich. Vor meiner Tätigkeit in der kantonalen Verwaltung war sie Oberassistentin am Institut für Politikwissenschaft der Uni Zürich im Bereich Schweizer Politik und Doktorandin am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz. Meine Themenschwerpunkte liegen in den Bereichen Demokratie und demokratische Innovationen, politische Partizipation und politische Bildung, sowie Diversität und Inklusion.

Max Bohm
Ich bin bei Faktor D Geschäftsführer in Berlin. Wir brauchen ein Update, das Demokratien resilienter macht und sie gleichzeitig in die Lage versetzt sich an neue Gegebenheiten anzupassen. Daran arbeiten wir bei Faktor D(emokratie): Wir entwickeln gemeinsam mit Akteursgruppen Strategien, um Demokratie besser zu machen. Denn wir sind überzeugt, die Herausforderungen sind so groß, dass wir sie nur gemeinsam lösen können. Solche kollektiven Transformationsprozesse bestimmen auch meinen bisherigen Werdegang: Erst im Soziologiestudium, dann im Change-Management einer Unternehmensberatung, einem Behavioral-Change-Start-up zum Thema Energieeffizienz und der Politikberatung.
„Vieles, was wir für gegeben gehalten haben befindet sich aktuell imWandel. Mich interessiert die Frage, wie möglichst viele Menschen diesen Wandelmitgestalten können, statt einige wenige.“

Svetlana Aguilera
Als Generalistin und aktuell als Projektleiterin hatte ich drei grössere Aufgabenbereiche: Operatives Management, Beratung in strategischen und kulturellen Projekten sowie Change Management und Kommunikation. Dies basiert auf einer betriebswirtschaftlichen Grundausbildung. In den letzten Jahren habe ich mich kontinuierlich weitergebildet, in agilen Methoden, Unternehmenskommunikation oder aktuell mit einem MAS Digital Business. Ich habe eine hohe Lernbereitschaft und Anpassungsfähigkeit. Mein multikultureller Hintergrund als "Seconda" - in der Schweiz geboren und aufgewachsen, mit Wurzeln im ehemaligen Jugoslawien und familiären Verbindungen zum spanischen Sprachraum - hat meine Persönlichkeit und Arbeitsweise geprägt.

Lena Maria Bichler
Ich arbeite als Projektmanagerin im Magistrat Linz in der Abteilung für Wirtschaft, Innovation, Klimaschutz und EU und lege dabei einen besonderen Fokus auf Innovation und Partizipation. Zu meinen Aufgaben gehören Projekten wie das Ideenwochenende „Linz hACkT“, DJ-Contests am Hauptplatz oder Demokratie-Workshops mit Schulklassen im Alten Rathaus. Außerdem betreue ich den PopUp Stores am Hauptplatz. Als Schnittstelle zwischen der Stadt Linz und den Coding Communities fördere ich den Austausch und unterstütze die Umsetzung kreativer Ideen, die zu einem zukunftsorientierten Linz beitragen.
„Abstimmungen sind essenziell, um unterrepräsentierte Gruppen sichtbar zu machen und Teilhabe für jene zu schaffen, die bislang wenig Gehör finden. So wird Vielfalt gestärkt und Chancengleichheit gefördert.“

Clara Porák
Ich lebe in Wien und arbeite für „andererseits“, ein preisgekröntes Magazin für Behinderung und Gesellschaft, bei dem Journalist:innen mit und ohne Behinderungen zusammenarbeiten. Ich habe Bildungswissenschaften, Germanistik und Internationale Entwicklung studiert und als Journalistin für Medien wie SZ, Die Zeit oder den Falter gearbeitet. Als Aktivistin bin ich in der queer-feministischen Bewegung engagiert.
„Ich glaube, dass wir bessere Systeme verdienen und dass wir die nur gemeinsam aufbauen können. Dafür versuche ich mich jeden Tag einzusetzen."

Manuel Grebenjak
Ich bin Mitbegründer von radius und unterstütze Organisationen aus sozialen Bewegungen und Aktivist:innen in Bereichen wie Kommunikation, Kampagnen und Strategiefindung. Ich selbst war und bin vor allem in der Klimabewegung aktiv und habe bei verschiedenen NGOs gearbeitet, in Österreich und Spanien sowie auf internationaler Ebene. Studiert habe ich Kommunikations- und Politikwissenschaft in Wien sowie Politische Ökologie in Barcelona. Im Jahr 2024 habe ich das Buch “Kipppunkte: Strategien im Ökosystem der Klimabewegung” herausgegeben, das sich mit Entwicklung, Stand und Zukunft der Klimabewegung im deutschsprachigen Raum beschäftigt und an dem 70 Personen aus der Bewegung mitgearbeitet haben.
„Echter sozialer Wandel kommt immer von unten und genau diese Veränderung von unten möchte ich mit meiner Arbeit unterstützen.“

Clar Gallistl
Ich bin cultural policy advisor mit Schwerpunkt „Culture of Belonging“ und Risikomanagement in Kunst und Kultur. Nach Stationen unter anderem im Volkstheater Wien und im Staatssekretariat für Kunst und Kultur war ich mitverantwortlich für den Fairness-Prozess des Bundes. 2024 absolvierte ich ein Staatsstipendium bei CIISA London – dort entstand der internationale Bericht „Who is safeguarding the creative industries?“ Seit 2025 arbeite ich selbstständig in Wien: Ich entwickle Fairness-Strategien, leite Workshops, berate Institutionen und baue mit fairnessprozess.at eine Plattform für neue Arbeitskulturen im Kunst– Kulturbereich auf. Ich bin Teil internationaler Fachnetzwerke und leite die International Community of Practice bei CIISA. Gemeinsam mit Kolleg*innen gründete ich 2019 Community Building Austria – eine gemeinnützige Initiative zur Unterstützung wertebasierter, sozial und ökologisch nachhaltiger Communities.
„Antidemokratische Kräfte wissen: Politik folgt Kultur. Ob Filme, Videos, Musik oder Podcasts – unsere kulturellen Erzeugnisse prägen unser Denken, Fühlen und Handeln. Deshalb müssen wir jetzt die demokratische und diverse Kunst und Kultur jetzt stärken.“

Robert Kalwis
Im Ehrenamt verfolge ich das Ziel, uns jungen Menschen eine Stimme zu verleihen und zu verdeutlichen, wie wertvoll diese ist. Das Verknüpfen von politischer Teilhabe, Ungleichheit und Nachhaltigkeit ist mir wichtig. In meiner Gemeinde Kronshagen habe ich den Kinder- und Jugendbeirat initiiert und "aufgezogen". 2025 plane ich zum 3. Mal die Jugendaktionskonferenz Schleswig-Holstein. Weiterhin bin ich Mandatsträger des Jugendbeirates des Bundesentwicklungs-ministeriums: Hier liegt mein Schwerpunkt auf Jugendbeteiligung im Kontext Frieden/Sicherheit und nachhaltiger Entwicklung. Mein Steckenpferd ist die institutionalisierte Beteiligung, hierbei verbinde ich gleichzeitig eine jugendliche Perspektive auf konzeptionelle und praktische Arbeit.
„Meine Devise: Von Jugendlichen für Jugendliche! - Mein Ziel: Beteiligung als normativ anzusehen.“

Sina Trölenberg
Ich bin studierte Geographin mit Fokus auf Umwelt- und Klimapolitik und Erfahrungen im entwicklungspolitischen Bereich. Ein nachhaltiges und gerechtes Leben für alle muss mit sinnvoller Bürger*innenbeteiligung einhergehen - und das bereits auf lokaler Ebene. Im Verein Bürgerbegehren Klimaschutz e.V. arbeite ich an der Schnittstelle von Klimathemen und Demokratiestärkung und setze mich für sozial gerechten Klimaschutz vor der Haustür ein. Hauptsächlich koordiniere ich das Projekt "Klima trifft Kommune", bei dem losbasierte Bürgerräte mit von kommunaler Seite beschlossenen Bürgerentscheiden (Ratsreferenden) verknüpft werden sollen, um Klimaschutzmaßnahmen für die Kommune zu erarbeiten und verbindlich umsetzen zu können.
„Trotz der breiten Unterstützung für Klimaschutz gibt es immer wieder kontroverse Debatten über die konkrete Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen und ihre Akzeptanz in der Bevölkerung. Bürger*innenräte können hier einen wichtigen Beitrag leisten. Sie können komplizierte und kontroverse Themen differenziert diskutieren und qualitativ hochwertige, ambitionierte Empfehlungen erarbeiten. Doch wie stellen wir sicher, dass die Empfehlungen umgesetzt werden?“

Sunčana Laketa
Ich bin Humangeographin und Psychologin und arbeite an der Schnittstelle zwischen wissenschaftlichem und zivilgesellschaftlichem Engagement. Im Zentrum meiner Arbeit stehen gesellschaftliche Fragmentierungsprozesse, die Zugehörigkeit und Ausgrenzung strukturieren. Ich habe mich intensiv mit Fragen von Diskriminierung beschäftigt – sowohl in Städten auf dem Balkan, die aufgrund widersprüchlicher ethnonationaler Politik tief gespalten sind, als auch in zunehmend polarisierten postmigrantischen Gesellschaften Westeuropas. Als Projektleiterin, Dozentin und Forscherin frage ich stets: Welche Narrative dominieren? Welche Wissensformen bleiben unsichtbar? Und wie können wir kollektive Prozesse gestalten, um alternative Perspektiven zu eröffnen?
„Gerade jetzt, da Diskriminierung, Polarisierung und Backlash gegen Vielfalt zunehmen, brauchen wir Räume zum Lernen und Handeln – um gleichberechtigte Teilhabe in unseren postmigrantischen Gesellschaften zu stärken.“

Jessica Almeida da Costa
Ich habe Politikwissenschaften, Soziologie und Human Security in Frankfurt am Main und Aarhus studiert und mich dabei besonders mit Antifeminismus und Intersektionalität im digitalen Raum beschäftigt. Bei CEOPS bin ich insbesondere für das Lehrgangsmodul zu Desinformationen und Hassrede im Netz, Social Media und die Akquise- und Vernetzungsarbeit zuständig. Besonders der gemeinsame Austausch mit anderen Engagierten und Initiativen bestärkt mich immer wieder darin, mich für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt einzusetzen.
„Weil wir zusammen stärker sind.“

Harald Hofer
Als selbständiger Organisationsentwickler, Trainer und Coach mit jahrzehntelanger Erfahrung ist es mein Anliegen, Organisationen in ihren Veränderungsprozessen zu begleiten, mit dem Ziel ökologisch, sozial und ökonomisch nachhaltiger Lösungen für eine lebenswerte Zukunft.
„Wandel ist unvermeidlich, Fortschritt eine Wahl. Neue Zeiten erfordern neue Ansätze dafür, wie wir jetzt und in Zukunft Arbeits- und Lebenswelten miteinander gestalten wollen.“

Hanna Gleiß
2017 habe ich Das NETTZ als Projekt im betterplace lab aufgebaut und 2022 daraus eine gGmbH gegründet, die ich als Co-Geschäftsführerin leite. Meine Leidenschaft ist Vernetzung und politische Arbeit. Ich habe Politikwissenschaft in Berlin und Paris studiert. Während des Studiums arbeitete ich u.a. im Bundestag, im Radio und an der Universität. Bei der Robert Bosch Stiftung begleitete ich acht Jahre lang gemeinnützige Projekte im Bereich Völkerverständigung. Faktor D unterstütze ich seit dem Beginn.
„Die Herausforderungen unserer Welt sind so gewaltig, dass wir nur eine Chance haben, wenn wir die Probleme gemeinsam anpacken! Synergien finden und nutzen ist essentiell, wenn wir unsere Demokratie und die Zivilgesellschaft stärken wollen!“

Adrian Strazza
Ich liebe die Diversität, weil ich immer wieder davon profitiert habe. Bin Theaterpädagoge, Radiopädagoge, Geschäftsentwickler, Vater und noch viel mehr…

Tim Altermatt
Ich arbeite bereits seit zwei Jahren bei CATAPULT und konnte so bereits an einem frühen Punkt in das noch junge Projekt einsteigen. Ich arbeite in den Bereichen Fundraising, Learning, Monitoring und Evaluation. Die schönsten Momente finde ich, wenn ich mit Projekten zusammenkommen kann und sie von ihrer Arbeit und Erfahrungen berichten.
„Ich bin überzeugt, dass wir jungen Menschen Perspektiven und Gestaltungsäume geben müssen, wenn wir wollen, dass sie sich nachhaltig in die Gesellschaft einbringen und diese mitgestalten. Engagement und Teilhabe sind Fähigkeiten, die kultiviert und genährt, statt nur eingefordert werden müssen. Darum halte ich es für essentiell wichtig, jungen Menschen Möglichkeiten und Ressourcen zur Partizipation freizugeben.“

Antje Scheidler
Bei der Robert Bosch Stiftung verantworte ich als Teamleiterin die Themen Demokratie und Ungleichheit im Fördergebiet Globale Fragen. Arbeitsschwerpunkte sind u.a. Demokratiekompetenzen und innovative Formate der Bürgerbeteiligung sowie die umfassende Teilhabe von Menschen, die von Ungleichheiten betroffen sind.
„Auch wenn die Sorge um unsere Demokratie gerade allerorten spür- und hörbar ist, mich stimmt die Zivilgesellschaft optimistisch. Über viele Jahre gewachsen, mit Leidenschaft, Expertise und Kreativität bei der Sache! Sie wirkt auch wie ein Magnet, wenn es darum geht, Menschen Wege ins Engagement aufzuzeigen und sie einzubeziehen.“

Vlorë Krug
Ich bin im Kosovo geboren und Kind eines Gastarbeiters, der 20 Jahre lang als politischer Aktivist im gewaltfreien Widerstand aktiv war. Ich habe Literaturwissenschaften in Tübingen und Boston studiert, später meinen MBA in Berlin sowie am Bodensee gemacht. 2022 debütierte ich mit „Feenritter“ als Kinderbuchautorin. Als Change Managerin und Organisationsentwicklerin führe ich Unternehmen wie VAUDE, Axel Springer und mobile.de durch digitale Transformationen. Ich kämpfe für inklusive, gerechte Arbeitsplätze und spreche auf LinkedIn über strukturelle Diskriminierung. Energie tanke ich, wenn ich Menschen verbinde - beim ersten Tango-Festival in Prishtina, in Lean In Circles in Berlin und bei Eltern gegen Rechts.
„Ich brenne dafür, dass unsere Kinder in einer Gesellschaft aufwachsen, die sie schützt - nicht vor Vielfalt, sondern vor Rassismus. Jetzt müssen wir gemeinsam die Normalisierung von Ausgrenzung konsequent bekämpfen: in Schulen, Behörden, Medien und am Küchentisch."

Christina Krakovsky
Darauf sind wir stolz
Expert*innen in Österreich, Deutschland und der Schweiz haben wir bisher erreicht.
Veranstaltungen haben wir bisher (ko-)gehostet: online sowie live vor Ort.
Euro an Fördergeldern haben wir bisher für insgesamt neun Projekte verteilen lassen.
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Foto: Samuel Becker

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