Hier wächst eine kollektive demokratische Kraft

Unser Netzwerk

Ines Haberl
Nach Jahren im Social-Media-Marketing darf ich jetzt das, was für mich das wichtigste Produkt ist, an die Zielgruppe bringen: die Demokratie. Seit 2022 arbeite ich im Newsroom des Parlaments und bereite parlamentarische Prozesse, das politische System und die Geschichte des Hauses für Social Media auf.
„Wir arbeiten alle am selben Ziel: Demokratie stärken. Damit das gelingt, müssen wir voneinander lernen und uns besser vernetzen – denn Demokratie lebt von Austausch.“

Stephanie Puls
Ich bin Journalistin und Nachrichtenmoderatorin sowie Coach für Präsenz, Gesprächs- und Denkprozesse. Beruflich und privat beschäftige ich mich mit Kommunikation, Öffentlichkeit und der Frage, wie gesellschaftlicher Zusammenhalt gelingen kann.
Mit meiner Initiative „Zuhören Berlin“ setze ich mich dafür ein, Zuhören als demokratische Praxis sichtbar und erlebbar zu machen – durch Zuhörräume, Dialogformate und Bildungsangebote. Mich interessiert, wie echte Begegnung möglich wird, auch dort, wo Spannungen groß sind und Meinungen auseinandergehen.
In meiner Arbeit verbinde ich journalistische Erfahrung, Gesprächskompetenz und gesellschaftliches Engagement – mit dem Ziel, Räume zu schaffen, in denen Menschen einander wirklich zuhören und neue Formen von Verbindung entstehen können.
„Nur wer gehört wird, fühlt sich zugehörig.
Ich bin überzeugt: wer gehört wird, fühlt sich zugehörig und Zugehörigkeit stärkt Selbstwert und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Meine Vision ist deshalb eine Gesellschaft, in der Menschen sich gehört fühlen, Zusammenhalt erleben und daraus Zuversicht und Handlungsfähigkeit entwickeln – und damit die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und unsere Demokratie mitzugestalten.
Gesellschaftlicher Zusammenhalt beginnt mit Zuhören.
Zuhören ist kein Nice-to-have, sondern ein demokratischer Auftrag."

Henrike Arlt
Ich gestalte Lernräume mit und für Menschen in der öffentlichen Verwaltung, in denen Zukunft gemeinsam erfahrbar wird. Mich interessiert, wie wir das rationale Denken öffentlicher Institutionen mit transformativem Gestaltungswillen verbinden – ohne die Anschlussfähigkeit an den Arbeitsalltag zu verlieren. Als Lerndesignerin entwickle ich Formate, die Reflexion, Handlungssicherheit und demokratische Teilhabe stärken. Verwaltung ist für mich zentrale Infrastruktur – sie bildet die Brücke zwischen Staat und Gesellschaft, dort, wo Teilhabe konkret wird. Ich möchte Räume schaffen, in denen Menschen neue Routinen erproben, ihre Rollen hinterfragen und Verwaltung als lebendigen Teil demokratischer Gesellschaft erleben.
„Demokratie ist kein Zustand, sondern ein Übungsfeld – gerade in der Verwaltung. Sie zeigt sich im Alltag, wo Entscheidungen getroffen, Routinen hinterfragt und Widerspruch geäußert werden. Dafür brauchen wir Räume, die Irritationen aushalten und neue Handlungsmöglichkeiten erproben.“

Nathalie Rücker
Mein Name ist Nathalie Rücker, ich bin Politikwissenschaftlerin und arbeitet am Institute for Strategic Dialogue Germany (ISD). Mein Fokus liegt auf Präventionsstrategien gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im digitalen Raum. Dabei interessiere ich mich insbesondere für die Wechselwirkungen zwischen digitalen Öffentlichkeiten, gesellschaftlichen Aushandlungsprozessen und demokratischer Teilhabe. Darüber hinaus leitet ich die Europäische Koalition gegen Online-Antisemitismus (CCOA).
„Es darf keine Orte und keine Zeiten geben, die uns dazu bringen, eigenständiges und kritisches Denken aufzugeben. Die Würde und Unverletzlichkeit jedes Menschen müssen dabei der zentrale Referenzrahmen bleiben."

Alicia Väth
Ich habe Philosophie an der TU Berlin und Politikwissenschaften an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen studiert. Als Gründungsmitglied der Wirkungsallianz AI4Democracy e.V. suche ich Wege, wie KI zur Stärkung unserer Demokratie eingesetzt werden kann. Außerdem bin ich als Founders Associate bei Cosmonauts and Kings im Bereich KI und Innovation tätig.
„Nur gemeinsam sind wir mehr.“

Saravana Jeyananthan
Ich engagiere mich für mehr politische Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund. Dadurch, dass ich selber einen Migrationshintergrund habe ist es für mich vor allem wichtig den Austausch zu fördern und Brücken zu bauen zu nicht postmigrantischen Gesellschaften und postmigrantischen Gesellschaften.

Sabrina Ropp
Ich arbeite für eine Zukunft, in der Politik zugänglich ist und positive Veränderungen möglich macht. Nach über zehn Jahren im politischen Feld – von der EU-Interessenvertretung bis zur Kommunikations- und Stakeholderarbeit – weiß ich, wie viel Kraft in mutigen Ideen, starken Beziehungen und klaren Strategien steckt. Als politische Wirksamkeitsberaterin und Politcoach begleite ich Menschen und Organisationen, die gesellschaftlich gestalten wollen, und unterstütze sie dabei, ihre Themen selbstbewusst, wirkungsvoll und mit ungewöhnlichen Allianzen voranzubringen. Mich treibt an, zu zeigen, wie viel Macht in jedem einzelnen Beitrag steckt und wie Veränderung gemeinsam leichter und machbar wird.
„Ich brenne dafür Politik greifbar zu machen - wir alle (Einzelpersonen, Organisationen etc) können unsere politischen Herzensthemen vorantreiben und neue Realitäten schaffen! Wenn wir wissen welche politischen Ebenen, welche politischen Wirkungsmöglichkeiten zu welchem Zeitpunkt gegeben sind und welche (ungewöhnlichen) Allianzen uns stärken - können wir die Zukunft positiv für uns alle verändern!“

Clara Porák
Ich lebe in Wien und arbeite für „andererseits“, ein preisgekröntes Magazin für Behinderung und Gesellschaft, bei dem Journalist:innen mit und ohne Behinderungen zusammenarbeiten. Ich habe Bildungswissenschaften, Germanistik und Internationale Entwicklung studiert und als Journalistin für Medien wie SZ, Die Zeit oder den Falter gearbeitet. Als Aktivistin bin ich in der queer-feministischen Bewegung engagiert.
„Ich glaube, dass wir bessere Systeme verdienen und dass wir die nur gemeinsam aufbauen können. Dafür versuche ich mich jeden Tag einzusetzen."

David Denk
Ich bin Journalist und Redakteur beim Gemeinwohl.Table in Berlin, dem neuen Professional Briefing für haupt-wie ehrenamtliche Fach- und Führungskräfte im gemeinnützigen Sektor sowie deren Partner*innen in Politik und Verwaltung. Beim Mitmacht-Festival freue ich mich auf Vernetzung mit Akteur*innen der Zivilgesellschaft im DACH-Raum.
„Die richtigen Worte suchen, finden und aufschreiben."

Maria Lang
Ich bin Kommunikations- und Strategieberaterin mit eigener Agentur (klassische Kommunikationsagentur: www.knallrot.de) und begleite seit vielen Jahren Organisationen in Transformations- und Nachhaltigkeitsprozessen – von Positionierung und Narrative über Kampagnen bis zu Stakeholder-Dialog und Change-Kommunikation. Seit zwei Jahren entwickle ich mit ZOON e.V. demokratische Lern- und Erfahrungsformate für den Arbeitsraum. Mich motiviert Kommunikation, die Menschen nicht beschämt, sondern befähigt: klar, emotional anschlussfähig und faktenfest – damit aus Unsicherheit wieder Handlungsfähigkeit wird.
„Ich brenne dafür, Kommunikationsräume zu bauen, in denen Menschen wieder zuhören, widersprechen und gemeinsam handlungsfähig werden – im Arbeitsalltag wie in der Gesellschaft. Jetzt müssen wir demokratische Kommunikation vom Reagieren ins Gestalten bringen: klare, menschennahe Narrative und Formate, die Vertrauen stärken und Polarisierung die Wirkung nehmen."

Sarah Delahaye
Als leidenschaftliche Demokratieunterstützerin und Europäerin engagiere ich mich seit Jahren für eine umfassendere Teilhabe aller Menschen in unserer Gesellschaft. Nach meinem Studium der Politikwissenschaft an Sciences Po Paris und der Freien Universität Berlin arbeitete ich acht Jahre als Beraterin und Projektleiterin bei Kienbaum Consultants International sowie selbstständig, um die Teilhabe im Arbeitsumfeld zu stärken. Der Wunsch, gesellschaftliche Herausforderungen durch Beteiligung und den Einsatz von Technologie zu bewältigen, führte mich vor vier Jahren in den Bereich Civic Tech. Seit 2022 leite ich als Geschäftsführerin von Make.org in Deutschland Projekte zur Stärkung der Demokratie. In Berlin lebend, motiviert mich meine einjährige Tochter täglich, unsere Gesellschaft positiv zu verändern.
„Angesichts der zunehmenden Bedrohungen für unsere Demokratie ist es wichtiger denn je, unsere Begeisterung, Ideen und Kompetenzen zu bündeln, um wirkungsvolle Initiativen zu entwickeln. Gemeinsam können wir mehr erreichen und viel voneinander lernen!“

Esma Bosnjakovic
Ich bin Illustratorin, Comic-Künstlerin und Jugendkulturarbeiterin aus Wien. Unter dem Namen Strudelworte gestalte ich Comics und Workshops zu Themen wie Rassismus, Identität und mentaler Gesundheit. Seit über zehn Jahren begleite ich junge Menschen in kreativen Projekten. Derzeit bin ich Teil des Leitungsteams von Demokratie, was geht? – einem österreichweiten Jugendprojekt, das marginalisierte junge Menschen durch Kunst, Medien und Community-Arbeit stärkt. Meine Motivation ist es, kreative Räume für Ausdruck, Empowerment und gesellschaftliche Teilhabe zu schaffen.
„Demokratie gehört allen Menschen, aber nicht alle werden gehört. Wie soll da ein guter Austausch entstehen?“

Barbara Bichler
Seit 2024 arbeite ich im Förderprogramm "Allzeitorte. Gemeinsam mehr bewegen", das wir vom Bundesverband Soziokultur gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung entwickelt haben. Allzeitorte unterstützt Kooperationen aus Freizeit-/Alltagsort, Soziokultur und politischer Bildung dabei, Menschen in Begegnung und ins Gespräch zu bringen. Ein Alltags- oder Freizeitort soll gemeinsam mit den Nutzer*innen in einen langfristigen Ort des Miteinanders umgestaltet werden.
„Im Privaten wie im Beruflichen, in der strategischen Entwicklung von Programmen wie in der praktischen Projektarbeit, in all meinem Tun habe ich immer wieder die Erfahrung gemacht, wie wichtig Begegnung ist. Mit einem Gegenüber in gleichberechtigten Austausch zu kommen, die Perspektive zu wechseln, Erkenntnisse zu gewinnen und ein gemeinschaftliches Handeln zu entwickeln, setzt enorme Kräfte frei."

Vlorë Krug
Ich bin im Kosovo geboren und Kind eines Gastarbeiters, der 20 Jahre lang als politischer Aktivist im gewaltfreien Widerstand aktiv war. Ich habe Literaturwissenschaften in Tübingen und Boston studiert, später meinen MBA in Berlin sowie am Bodensee gemacht. 2022 debütierte ich mit „Feenritter“ als Kinderbuchautorin. Als Change Managerin und Organisationsentwicklerin führe ich Unternehmen wie VAUDE, Axel Springer und mobile.de durch digitale Transformationen. Ich kämpfe für inklusive, gerechte Arbeitsplätze und spreche auf LinkedIn über strukturelle Diskriminierung. Energie tanke ich, wenn ich Menschen verbinde - beim ersten Tango-Festival in Prishtina, in Lean In Circles in Berlin und bei Eltern gegen Rechts.
„Ich brenne dafür, dass unsere Kinder in einer Gesellschaft aufwachsen, die sie schützt - nicht vor Vielfalt, sondern vor Rassismus. Jetzt müssen wir gemeinsam die Normalisierung von Ausgrenzung konsequent bekämpfen: in Schulen, Behörden, Medien und am Küchentisch."

Iz Paehr
Hi, mein Name ist Iz! Meine künstlerisch-gestalterischen Arbeiten berühren Themen wie Zugänglichkeit und den Tastsinn. Es geht mir darum, strukturellen Ableismus zu verunsichern und entlang der Wissenspraktiken behinderter Menschen neue Anordnungen von Werten, Erfahrungen und Begehren zu erfinden.
„Wer darf mitmachen und wer hat Macht? Das sind Fragen, die wir uns als Gesellschaft stellen müssen."

Josef Adugna
Ich bin Musik- und Digitalstratege mit über neun Jahren Expertise im Aufbau, der Optimierung und der Steuerung von Partner-Ökosystemen. In meiner aktuellen Rolle kümmere ich mich um die strategische Ausrichtung unseres Partnerships Teams bei Sony Music, wobei ich im Schwerpunkt nach unseren Partnern von Morgen suche und eine sinnvolle Integration von AI in unsere Arbeitsabläufe erschließe. Dabei stehen skalierbare Lösungen, die kreative und wirtschaftliche Ziele verbinden im Vordergrund. Über verschiedene Stationen im Musik- und Medienumfeld, führte mich mein Weg über das Studium an der Popakademie Mannheim schließlich zu Sony Music.
„Echte Begegnungen und der Austausch mit Menschen sind die zentrale Antriebskraft für Veränderung. Die größte Energie entsteht dort, wo wir gemeinsam neue Ideen entwickeln, voneinander lernen und Herausforderungen gemeinsam lösen."

Elisabeth Mayerhofer
„Demokratie lebt nicht davon, dass sie konsumiert wird, sondern durch einen Mix aus Mitgestaltung und durch Repräsentation. Ich bin gespannt darauf, mehr darüber zu lernen, wo im 21. Jahrhundert aus Sicht junger Menschen mehr Mitgestaltung (und neue Mitgestaltungsformate) gefragt sind und wo Repräsentation (weiterhin?) passen könnte.„

Elena Kalogeropoulos
Ich bin Juristin, Politik- und Organisationsberaterin mit Fokus auf Strategie, Digitalisierung & Diversity. Ich beschäftige sich insbesondere mit Künstlicher Intelligenz und algorithmenvermittelter Diskriminierung, innovativer Verwaltung und Organisationsentwicklung sowie intersektionaler Diversität und Führung. Als Gründerin des E K & the good lab Netzwerks interessiert mich, wie neue Technologien und systemische Ansätze genutzt werden können, um Brücken zwischen Politik, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft zu schlagen.
„Wer demokratische Räume gestalten will, muss verstehen, wie digitale Infrastrukturen Zugehörigkeit ermöglichen – oder verhindern. Demokratie beginnt dort, wo wir Verantwortung sichtbar machen.“

Tommy Vi
Ich bin Tommy und bin Pressesprecher bei Youth Lead the Change Germany e.V. Unter der Schirmherrschaft von Elke Büdenbender, setzte ich mich bundesweit mit dem Verein für kommunale Jugendhaushalte ein - und das schon erfolgreich in mehreren Kommunen.Ich unterstütze den Verein insbesondere in seiner strategischen Außenkommunikation gegenüber Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft. Ich möchte alle an einen Tisch holen, denn ich bin überzeugt, dass wir diese Vision nur gemeinsam verwirklichen können.
„Ich setze mich dafür ein, dass kommunale Entscheidungsträger*innen Kinder und Jugendliche nicht nur ernst nehmen, sondern ihnen echte Gestaltungsmacht in lokalen Entscheidungsprozessen ermöglichen.“

Maximilian Hempt
Ich war viele Jahre in sozialpsychiatrischen Wohngemeinschaften als Sozialpädagoge und später als Einrichtungsleitung tätig. Seit 2019 arbeite ich als personenzentrierter Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision und bin als Team- und Fallsupervisor in Sozialeinrichtungen tätig. Ich bin nebenberuflich Lehrender für Soziale Arbeit an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Campus Wien und halte Fortbildungen und NeuroDeeskalationstrainings im Sozial-, Bildungs- und Gesundheitsbereich. Im Rahmen eines Projekts des personzentrierten Psychotherapievereins ÖGWG engagiere ich mich in der Entwicklung und Etablierung von Dialoggruppen, die Menschen mit unterschiedlichen Meinungen in einem sicheren Rahmen miteinander in Kontakt bringen.
„Ich brenne dafür, Menschen darin zu unterstützen, den guten Grund hinter schwierigen Verhaltensweisen zu erkennen und gemeinsam hilfreiche Wege der Veränderung zu entwickeln.“

Claudia Meier
Bei Build Up – einem Kollektiv, das sich weltweit für einen besseren Umgang mit Konflikten im digitalen Zeitalter einsetzt – leite ich den Bereich Europa. Als Aktivistin für sozialen Zusammenhalt frage ich mich: Wie beeinflussen Krisen unser Miteinander und unsere Demokratie in der Schweiz und in Europa? Mit welchen digitalen und analogen Ansätzen der internationalen Konfliktarbeit können wir Polarisierung angehen? Zuvor war ich stellvertretende Direktorin das Global Public Policy Institute und leitete Friedensprogramme in Burundi und Ruanda. Meine künstlerische Seite lebe ich als Hochzeits- und Landschaftsfotografin sowie mit Graphic Recording aus.
„Wir verzetteln uns in kurzfristigen, holprig finanzierten Projekten auf intellektuellen Nebenschauplätzen, während wir viele nicht erreichen, die das Vertrauen in die Demokratie verlieren. In Zeiten von Krisen und wachsender Ungleichheit müssen wir Banden bilden, um eine ehrgeizige, kreative Vision unseres Miteinanders anzubieten, die attraktiver ist, als nach unten zu treten.“

Verena Schmid
Für mich war ein unbefriedigender Schreibprozess – drei Sätze schreiben, zwei löschen – Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung mit Schreibdidaktik. Nach dem Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft und der Transkulturellen Kommunikation, bekam ich im Writers’ Studio Einblick in einen ganz anderen Zugang zum Schreiben. Begeistert davon machte ich von 2021 bis 2023 dort die Ausbildung zur Schreibtrainerin. Um auch dir neue Perspektiven für dein Schreiben zu eröffnen, gestalte ich Workshops zu unterschiedlichen Themen, Textsorten und Problemstellungen. Die Schreibwerkstatt von Untergründlich Divers kam 2023 als EU-gefördertes Projekt hinzu. Damit bieten wir Menschen einen niederschwelligen und kostenlosen Zugang zu Schreibworkshops.
„Das Vertrauen in die Demokratie wird europaweit weniger. Ein gemeinsames Aufzeigen von Stärken und Möglichkeiten einzelner Personen liegt mir als EU-Bürgerin daher am Herzen.“

Alice Hamdi
Als Co-Gründerin der Bewegungsschule gebe ich Trainings, mache Prozessbegleitung und Strategieberatung. Die Bewegungsschule bildet haupt- und ehrenamtliche Organizer*innen in Mitgleiderorganisationen, NGO's und Selbstorganisierten Gruppen aus. Themen sind u.a.: durch Transformatives Organizing mehr und Stärker werden, Haustürgespräche, Gute Treffen für wachsende Gruppen, Zusammenarbeit mit Unterschieden, Ugang mit Rechten Äußerungen und Strategiebildung.
„Mich beschäftigt, wie wir mehr und stärker werden können, um dem allgemeinen Rechtsruck etwas entgegenzusetzen."

Lukas Rudrof
Ich bin Lukas Rudrof, Freelance-Webdesigner und Webflow-Experte aus Nürnberg. Meine Wurzeln liegen in der Ausbildung zum Mediengestalter Digital & Print, über die ich den Weg ins Webdesign fand. Seit 2020 bin ich selbständig und entwickle Websites für kleine und mittelständische Unternehmen sowie Start-ups – mit Fokus auf Design, Performance und SEO. Mit über zehn Jahren digitaler Projekterfahrung begleite ich meine Kunden von der Idee bis zum Launch und darüber hinaus.
„Ich glaube, dass gutes Design Wissen zugänglich macht – deshalb arbeite ich täglich daran, Kreativität und klare Kommunikation in Websites zu verbinden, die wirklich verstanden werden."

Karla Wiegmann
Ich bin Karla und arbeite beim Movement Hub schwerpunktmäßig an der Frage, wie strategische Öffentlichkeitsarbeit gelingt. Ob bei Fridays for Future, Gasausbauprotesten oder bei der Organisierung von Mieter*innen. Ich brenne für die Konzeptionierung von Kampagnen, Social Media Kommunikation und vor allem für Geschichten, die uns bewegen. Durch die Begleitung vieler Projekte in der Öffentlichkeitsarbeit, wie beispielsweise WirFahrenZusammen, Widersetzen und Soziale Wärmewende, liegt mein Interesse vor allem an der Schnittstelle von Kommunikation und Organisierung.
„Demokratische Mehrheiten und Stabilität entstehen dort, wo Menschen erreicht werden, die von klassischen Beteiligungsformaten oft ausgeschlossen bleiben. Dafür braucht es Kommunikation und Organizing, die verbinden, aktivieren und zum gemeinsamen Handeln ermutigen.“

Lilly Mortis
Ich bin Bühnenkünstlerin, Artistic Director, Autorin und man könnte mich als "Artisvist" bezeichnen. Meine künstlerische Arbeit bewegt sich zwischen Bühne und Film, Cabaret und Clubkultur, politischer Haltung und Unterhaltung.
Ich studierte Germanistik und Anglistik mit Schwerpunkt Gender- und Quee Studies an der Universität Regensburg. Anschließend führte mich mein Weg nach England, wo ich an der University of Liverpool und am King’s College London dozierte. In dieser Zeit entstand meine Bühnenfigur Lilly Mortis.
Heute ist Berlin meine künstlerische Heimat. Als Lilly Mortis sehe ich mich in der subversiven und widerständigen Tradition des historischen queeren Kabaretts aber im Hier und Jetzt mit einer ordentlichen Prise moderner Clubkultur. Als eine der prägenden Stimmen des zeitgenössischen Cabarets in Deutschland interessiert mich, was Cabaret in den 2020ern sein kann (und muss!) : politisch und spektakulär, glamourös und unbequem, intelligent und unterhaltsam.
Mit meinem KABARET KLUB im historischen Ballhaus Berlin bringe ich diese Welten zusammen. Ich benutze kompromisslosen Glamour und Humor als künstlerische und politische Mittel. Meine Shows sind flashing lights, sparkling personalities and a pegging the patriarchy – ein immersiver Raum zwischen Show und Nachtleben, in dem Performance, Musik und Publikum Teil desselben Abends werden. Außerdem bin ich Mitbegründerin und Teil des kuratorischen und organisatorischen Teams des Queer Performance Festival Berlin, einem space für Austausch, Community und Radical Joy versteht.
Im Film arbeite ich als Autorin und Dramaturgin. Auch hier richtet sich mein Blick auf queere Menschen, Perspektiven und subkulturelle Lebenswelten. Als Dramaturgin prägte ich den Dokumentarfilm Teaches of Peaches (Teddy Award / Berlinale) Als Autorin von KITKATCLUB – Kinks of Berlin, verwebe ich die Geschichten außergewöhnlicher Persönlichkeiten zu einem vielschichtigen Porträt der Berliner Clubkultur.
„Was wir im Hier und Jetzt brauchen, ist: Connection, Resistance und Radical Joy. Genau das kann modernes Cabaret durch Unterhaltung, Humor aber auch Haltung und Widerständigkeit leisten."

Iliane Kiefer
Ich bin Kulturwissenschaftlerin und Kuratorin und studierte Kulturwissenschaften in Leipzig sowie Curating Art in Stockholm mit Schwerpunkten auf feministischer Kulturgeschichte, Migration und kollektiver kuratorischer Praxis. Ich arbeitete u. a. im Schwulen Museum Berlin und koordinierte verschiedene Publikations- und Ausstellungsprojekte. Von 2020 bis 2024 gründete und leitete ich das Projekt o[s]tklick, einen meist digitalen Raum für Russlanddeutsche, postsowjetische und osteuropäische demokratische Stimmen. Seit 2025 arbeite ich als Redakteurin für Wissenschaftskommunikation und Social Media bei mediale pfade, u.a. im Projekt »ULAT – Unlearning Antifeminism on TikTok«.
„Demokratien existieren nicht einfach so, sie müssen immer wieder verteidigt und gestaltet werden. Die aktuelle Intensität von rechtsextremen Kräften macht mir große Angst. Es braucht Gegendruck und gemeinsame Strategien und Kollaborationen, denn Stillstehen ist keine Option."

Romy Grasgruber-Kerl
Ich bin Romy Grasgruber-Kerl, Gründerin und Geschäftsführerin des mitgestalten Partizipationsbüros in Wien. Seit über einem Jahrzehnt beschäftige ich mich mit demokratischer Mitbestimmung, insbesondere mit der Frage, wie digitale Werkzeuge dabei helfen können, Beteiligung transparenter, inklusiver und wirksamer zu gestalten.
Nach mehreren Jahren in der Interessenvertretung für zivilgesellschaftliche Organisationen habe ich die Open-Source-Plattform Decidim nach Österreich gebracht. Seither begleite ich Städte, Gemeinden, Ministerien und NGOs bei der Umsetzung digitaler Beteiligungsprozesse – von der Konzeption über die technische Umsetzung bis zur Moderation. Ich war Projektleiterin des netidee-Projekts Fortify.
Decidim, das sich der Sicherheit und Weiterentwicklung von DECIDIM widmet. Außerdem schreibe ich regelmäßig über digitale Demokratie, etwa für das Online-Magazin Democracy Technologies. Als Speakerin war ich u.a. beim Decidim Fest in Barcelona eingeladen, um über Beteiligung von Migrant:innen zu sprechen. In Österreich habe ich gemeinsam mit dem Migrant:innenbeirat Graz E-Partizipationstools entwickelt, die neue Wege der Mitbestimmung eröffnen.
Aktuell begleite ich mit meinem Team die Stadt Linz bei der partizipativen Erarbeitung ihres Hitzeplans. Mein Ziel ist es, demokratische Prozesse durch offene Technologien zu stärken und neue Räume für Mitsprache und Mitgestaltung zu schaffen.
„,If you are not invited to the table, chances are high that you are on the menu.‘ Ich brenne dafür, dass niemand ausgeschlossen wird – weder aus Gemeinschaft noch aus Mitbestimmung.“

Ondine Riesen
Ich bin Mitgründerin von Ting – einer digitalen Community, die Geld teilt, damit mehr Menschen ihre Zeit gesellschaftlich sinnvoll einsetzen können. Ich habe in Fribourg Politik, Geschichte, Menschenrechte und Demokratie studiert. Im Bundesarchiv und dem Politforum Käfigturm habe ich Erfahrungen in der Bundesverwaltung gemacht. Und als Redakteurin bei einem unabhängigen Magazin den Glauben an gesellschaftlichen Wandel verinnerlicht. Heute übersetze ich gesellschaftliche Strömungen in Geschichten, verbinde Menschen und Ideen und teste mit Ting neue Förderlogiken für eine solidarische Zukunft. Ich arbeite als Coach und setze mich für neurodivergente und feministische Sichtweisen ein.
„Alte Systeme tragen nicht mehr, neue sind noch nicht etabliert – wir stecken in einer globalen Multikrise. Wo ohne klare Orientierung autoritäre Antworten gewinnen. Demokratische Errungenschaften zu schützen heißt: gemeinsame Strategien entwickeln und ins Handeln kommen.“

Caroline van Monsjou
Ich bin Caro, 18 Jahre alt und studiere momentan an der Uni Hohenheim Nachhaltiges Management. Seit Jahren begeistert mich alles rund um das Thema Partizipation und aktive Mitgestaltung. So bin ich unter anderen auf kommunaler Ebene als Sprecherin der Grünen Jugend Böblingen und nun auch als erstplatzierte Kandidatin für den Kreistag tätig, auf Landesebene für den Jugendlandtag Baden-Württemberg aber auch auf Bundesebene für die Urbane Liga (ein Beratungsgremium junger Stadtmacher*innen des Bundesbauministeriums).
„Gemeinsam Demokratie neu denken, nach innovativen Konzepten und Lösungen suchen, um der Gesellschaft (insbesondere jungen Menschen) eine Perspektive für gelebte Demokratie zu geben. Einen Raum für gemeinsames Handeln gegen die wachsenden antidemokratischen Strukturen zu schaffen. Die Rückbesinnung auf den kleinsten gemeinsamen Nenner der Demokratie.“

Lorenzo Ramani
In meiner bisherigen beruflichen und akademischen Laufbahn hatte ich die Gelegenheit, mit einer Vielzahl von Menschen mit den unterschiedlichsten sozioökonomischen und kulturellen Hintergründen zusammenzuarbeiten und habe viel von, mit und durch sie gelernt. Als in den Tiroler Alpen aufgewachsener Austro-Kroate zweiter Generation habe ich am eigenen Leib erfahren, wie viel Bildung allgemein und speziell in Österreich systemisch vererbt wird. Ich interessiere mich leidenschaftlich für Bildung und Soziales und möchte diese Bereiche positiv mitgestalten. Nicht nur für die heutige Jugend, sondern hoffentlich auch für kommende Generationen.
„Als Mitglied vom Teach-for-All-Netzwerk sowie als Teilnehmer vom Love-Politics-Ausbildungsprogramm erlebe ich tagtäglich, mit welchen Herausforderungen sich junge Menschen im DACH-Raum konfrontiert sehen. Vom Innovationsprozess erwarte ich mir deshalb einen organisch entwickelten Lösungsansatz, welcher über Normen und Ländergrenzen hinweg Veränderung bewirkt.“
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Lucie Donadille
Ich bin Teil des diesjährigen Faktor-D Teams und für die Festival Produktion zuständig. Ich koordiniere die Gewerke wie Catering, Location, Unterkünfte, Technik und Mobiliarsbedarf, erstelle und Monitore Abläufe, Unterstütze bei der Programmplanung und der Teilnemenden Journey und gestalte die Raumplanung, Raumplanung und Umsetzung vor Ort.
„Strukturierte Arbeitsweisen, Teamwork und sorgfältige Planung die dafür sorgen, dass alle Puzzelteile ineinander greifen, und dazu beitragen ein Erlebnis und einen Ort zu schaffen, in dem Menschen zusammenkommen und gemeinsam wirken."

Michael Wegmüller
Ich bin Michael Wegmiller, ein Experte für Data Science und Künstliche Intelligenz (KI) mit über 20 Jahren Erfahrung als Berater & Führungskraft. Als Mitbegründer von Artfact SA und Associate Partner bei IBM habe ich über 200 Projekte geleitet und Teams mit über 150 Ressourcen geführt.
Meine Leidenschaft gilt der Umsetzung von KI in wertschöpfende Strategien. Ich bin passionierter Agilist. Bei Artfact SA unterstütze ich branchenübergreifend Kunden im Bereich KI und leite das operative Geschäft. Bei IBM Consulting leitete ich die KI-Prozesstransformation in der Schweiz. Ich setze auf agile Prinzipien und die transformative Kraft von Data Science und KI für eine positive Wirkung.
„Künstliche Intelligenz (KI) ist gekommen um zu bleiben. Die Technologie kann viel Positives bewirken sofern wir lernen, damit richtig umzugehen. JETZT ist der Zeitpunkt in welcher wir unsere Gesellschaft über die Chancen und Risiken aufklären müssen, und den Umgang mit der Technologie erlenen sollten. Entsprechend soll uns KI helfen Differenzierter zu Denken und diverese Meinungen einzubeziehen. Dazu leistet sie einen Beitreg unsere Aussagen auf Fakten aufzubauen und Zielgruppenorientiert zu kommunizieren. Dafür möchte ich mich einsetzten.“

Kai Schächtele
Ich bin Journalist und wirke bei Mehr Demokratie daran mit, Menschen über die Grenzen der eigenen Perspektiven hinaus in Verbindung zu bringen. Diese Arbeit ist das Ergebnis von zehn Jahren Kommunikation zu den ökologischen und sozialen Krisen der Gegenwart, unter anderem mit dem Bühnenformat vollehalle. In dieser Zeit habe ich die Erfahrung gemacht: Es hat keinen Sinn, allein auf der Grundlage von Fakten und Argumenten zu gemeinsamen Lösungen kommen zu wollen. Was es braucht, sind die Fähigkeit und die Bereitschaft, einen uncommon ground zu öffnen: einen Raum, in dem viele unterschiedliche Perspektiven und Positionen zusammenkommen und so Lösungen möglich werden, die vorher von keinem einzelnen Standpunkt aus sichtbar gewesen wären.
„Mit der Demokratie ist es wie mit dem Fahrradfahren – sobald man aufhört, sich zu bewegen, fällt sie um."

Anna Grebe
Ich arbeite als Beraterin, Inputgeberin und Moderatorin an den Schnittstellen von Medien, Politik und Partizipation. Seit 2015 unterstütze ich Non-Profit-Organisationen, kommunale Politik und Verwaltung, Ministerien, Stiftungen, Verbände und Vereine in und bei Jugendbeteiligungsprozessen auf allen Ebenen.
Derzeit liegt mein Schwerpunkt auf feministischer Jugendbeteiligung und Mädchen*beteiligung sowie auf den macht- und demokratietheoretischen Anforderungen an Partizipation.
Darauf sind wir stolz
Expert*innen in Österreich, Deutschland und der Schweiz haben wir bisher erreicht.
Veranstaltungen haben wir bisher (ko-)gehostet: online sowie live vor Ort.
Euro an Fördergeldern haben wir bisher für insgesamt neun Projekte verteilen lassen.
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Foto: Samuel Becker

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