Hier wächst eine kollektive demokratische Kraft

Unser Netzwerk

Elena Allendörfer
Als Community-Leiterin verantworte ich den Aufbau, die Pflege und das strategische Wachstum politischer Communities. Ich entwickle Formate für politische Teilhabe, stärke die Verbindung zwischen Bewegung und Basis und schaffe Räume für Engagement und Wirkung. Dabei geht es nicht nur um Organisation, sondern um Beziehung: Wer fühlt sich angesprochen, gebraucht? Wie wird aus punktuellem Mitmachen nachhaltiges Mitgestalten? Besonders am Herzen liegen mir die Herausforderungen und Chancen postmigrantischer Gesellschaften. Ich beschäftige mich damit, wie Demokratie inklusiver werden kann – gerade für Perspektiven, die bisher strukturell zu wenig Raum bekommen.
„Lasst uns die Mauern zwischen Communities einreißen! Mehr denn je braucht Demokratie heute vernetzte Bewegungen, geteilte Strategien und kollektive Stärke.“

Thomas Weltner
Ich bin Designer und Coach mit künstlerischem, grafischem und systemischem Background. Ich unterstütze spielerisch, visuell und co-kreativ in Teamentwicklung, Führung, Veränderung, Übergang, Innovation und in persönlicher Entwicklung. Ich bin leidenschaftlicher Netzwerker, Interviewer, Kunst-Kurator, Mentor und Sportler. Auf Expedition durch die Arbeitswelt – als Entdecker und Innovator im Kontext von New Work – trifft man mich immer wieder an wechselnden Orten.
„Ich brenne dafür, Menschen in ihre kreative Kraft zu bringen und dadurch Synergien freizulegen. Seien wir ehrlich: Wir alle wissen doch um unsere intuitiven und explorativen Fähigkeiten als Kinder. Diese Ressourcen sind noch immer vorhanden. Nutzen und vernetzen wir sie – zur Lösung der großen Herausforderungen unserer Zeit. Weltrettung: kinderleicht.“

Christian Pöltl-Dienst
Als Gründer von PolEdu, Vorstandsmitglied der Demokratiestiftung und Lektor an der Universität Wien engagiere ich mich für innovative Formate der politischen Bildung. Beruflich arbeite ich derzeit als Referent für politische Bildung und Medienbildung bei der Arbeiterkammer Wien und bringe meine Erfahrung aus Schule, Wissenschaft und zivilgesellschaftlichen Projekten ein. Mein Schwerpunkt liegt auf Demokratie, Chancen-Fairness und gesellschaftlichem Dialog – getragen von der Motivation, junge Menschen zu stärken und Demokratie zukunftsfähig zu gestalten.
„In Zeiten wachsender Polarisierung ist es zentral, dass demokratische Akteur*innen ihre Kräfte bündeln. Nur durch abgestimmte Strategien können sie Desinformation wirksam begegnen, Teilhabe stärken und junge Menschen für Demokratie begeistern.“

Jeannette Gusko
Ich bin Unternehmerin, erfahrene Managerin und Autorin. Ich skaliere Werte und baue wiederholt robuste wirksame Unternehmen auf. Bei Faktor D wirke ich als Beirätin im Strategiegremium. Bis vor Kurzem leitete ich das Campaigning und Fundraising für den Kanzlerkandidat Robert Habeck im Bundestagswahlkampf 2024/25. Zuvor war ich Co-CEO und Managing Director von CORRECTIV, gründete future_s, baute GoFundMe DACH auf und war bei Change.org zuletzt Global Brand and Engagement Managerin. Ich bin Board Member von innn.it und Sprecherin des Netzwerks 3te Generation Ost. Mein Buch AUFBRECHEN hat breite Resonanz gefunden. Unter anderem wurde ich mit der Theodor Heuss Medaille 2023 und dem Emotion Award 2023 ausgezeichnet.
„Wirksamkeit entsteht da, wo viele Menschen konsistent und zugewandt ihre Werte leben.“

Lea Gronenberg
Ich setze mich für eine Gesellschaft ein, in der alle mitgestalten können. Als Head of Communications bei d|part bringe ich Forschung in gesellschaftliche Debatten ein. Zudem leite ich das Citizen-Science-Projekt Co-Creating Our City, das Jugendliche und Entscheidungsträger*innen zusammenführt, um wirksame Beteiligung auf lokaler Ebene zu entwickeln. Seit über zehn Jahren engagiere ich mich in der politischen Bildung sowie Kampagnen für Gerechtigkeit, Teilhabe und Demokratie. Besonders wichtig ist mir, Räume und Formate zu schaffen, die Menschen befähigen, kritisch zu denken, sich einzubringen und in ihren Communities Wirkung zu entfalten.
„In Zeiten gesellschaftlicher Spannungen braucht Demokratie kollektive Antworten. Gemeinsam können demokratische Akteur*innen Räume schaffen, in denen Menschen ihre Stimmen einbringen und gehört werden.“

Sara Boy
Innerhalb der Milchjugend bin ich für die Administration und das Community Management zuständig. Nebst meiner Festanstellung engagiere ich mich aber auch ehrenamtlich im Verein, beispielsweise als Teil des Kommunikationteams des im September jährlich stattfindende lila. queer festivals der Milchjugend. Ebenfalls bin ich als Leitung und Moderatorin für den monatlich erscheinenden Podcast "Radiomilch" zuständig.mDie Milchjugend hat mein Leben immer positiv beeinflusst und mich ständig dazu motiviert, ich selbst zu sein und mich für die queere Community auf verschiedensten Ebenen zu engagieren.
„Innerhalb der queeren Community und in der Milchjugend sind Jugendbewegungen und -proteste massgebend. Bis eine vollkommene Gleichstellung aller Sexualitäten und Geschlechtsidentitäten geschaffen ist, werde ich weiterhin motiviert sein, mich für die Community einzusetzen!“

Johannes Hillje
Ich arbeite als selbstständiger Politik- und Kommunikationsberater für Unternehmen, Ministerien, Politiker und Parteien. Studiert habe ich Politische Kommunikation an der London School of Economics, wo ich für meine Dissertation den Silverstone Prize erhalten habe. Danach habe ich Erfahrungen im Journalismus und bei den Vereinten Nationen in New York gesammelt. Ich kommentiere als Experte regelmäßig zu politischen Themen in Print und Fernsehen, u.a. für Der Spiegel, die tagesthemen, Frankfurter Allgemeine Zeitung und Süddeutsche Zeitung. Zu meinen Buchveröffentlichungen gehören u.a. „Plattform Europa – Warum wir schlecht über die EU reden und wie wir den Nationalismus mit einem neuen digitalen Netzwerk überwinden können“ und „Propaganda 4.0 – Wie rechte Populisten unsere Demokratie angreifen“. 2023 wurde ich von der Zeitschrift politik&kommunikation als einer der Young Thinker des Jahres ausgezeichnet.

Evelyn Hemmer
Ich bin Innovationsmanagerin und unterstütze Journalist*innen, Medienschaffende und Kreative bei der Umsetzung von innovativen Ideen. Ich habe im deutschsprachigen Raum eine einzigartige Medienförderung (Wiener Medieninitiative) aufgebaut und über 200 Projekte begleitet. Bei Hashtag Media kümmere ich mich ums Projektmanagement und die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens.

Joël Pregger
Als Visionär und Macher bewege ich mich seit vielen Jahren in lernreichen Pionier- und Stabilisierungsphasen von Projekten. Aus leidenschaftlicher Überzeugung gestalte und moderiere ich Prozesse, fördere den Austausch zwischen Organisationen und Projekten, erschaffe gemeinsame physische und digitale Förder- und Experimentierplattformen. Ich wünsche mir eines Tages in einem Think und Do-Thank zu arbeiten, dass sich für mutige, solidarische und demokratische Projekte stark macht. Als nächstes möchte ich mich weiter im Bereich «partizipative Fördermittelvergabe» vertiefen.
„Ich setze mich dafür ein, dass junge Menschen in ihren Bedürfnissen und Anliegen ernst genommen werden, dass sie Vertrauensvorschüsse erhalten, damit sie ihre Lebenswelten mitgestalten können. Unsere Gesellschaft und unsere Umgebung ist auf eine Stimmenvielfalt angewiesen, damit sich möglichst gesund weiterentwickeln kann.“

Sunčana Laketa
Ich bin Humangeographin und Psychologin und arbeite an der Schnittstelle zwischen wissenschaftlichem und zivilgesellschaftlichem Engagement. Im Zentrum meiner Arbeit stehen gesellschaftliche Fragmentierungsprozesse, die Zugehörigkeit und Ausgrenzung strukturieren. Ich habe mich intensiv mit Fragen von Diskriminierung beschäftigt – sowohl in Städten auf dem Balkan, die aufgrund widersprüchlicher ethnonationaler Politik tief gespalten sind, als auch in zunehmend polarisierten postmigrantischen Gesellschaften Westeuropas. Als Projektleiterin, Dozentin und Forscherin frage ich stets: Welche Narrative dominieren? Welche Wissensformen bleiben unsichtbar? Und wie können wir kollektive Prozesse gestalten, um alternative Perspektiven zu eröffnen?
„Gerade jetzt, da Diskriminierung, Polarisierung und Backlash gegen Vielfalt zunehmen, brauchen wir Räume zum Lernen und Handeln – um gleichberechtigte Teilhabe in unseren postmigrantischen Gesellschaften zu stärken.“

Annika Sehl
Prof. Dr. Annika Sehl ist Inhaberin des Lehrstuhls für Journalistik mit dem Schwerpunkt Medienstrukturen und Gesellschaft an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Sie ist zudem Research Associate des Reuters Institute for the Study of Journalism an der University of Oxford. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen Kommunikationswissenschaft und Journalismusforschung, insbesondere zu öffentlich-rechtlichen Medien, digitalem Wandel, Journalismus und gesellschaftlichen Konflikten, Partizipation im Journalismus sowie Normen und Werten. Dabei wählt sie oft eine international vergleichende Perspektive.

Wencke Hertzsch
Ich bin Stadt- und Regionalplanerin (TU Berlin/TU Wien) und gestalte seit 2000 partizipative Prozesse auf unterschiedlichen Ebenen. Sechs Jahre lang habe ich zudem an TU Wien im Fachbereich Soziologie geforscht. Seit 2016 bin ich bei der Stadt Wien beschäftigt: Zunächst in der Magistratsdirektion, wo ich die strategische Verankerung von Beteiligung im Magistrat verantwortete. 2021 wechselte ich in die Abteilung Energieplanung, wo ich den Bereich Beteiligung und partizipative Demokratie aufbaute und heute das Büro für Mitwirkung leite.
„Gerade jetzt braucht es ein starkes Bündnis demokratischer Akteur*innen: Mit der Wiener Demokratie-Strategie und dem Büro für Mitwirkung vernetzt die Stadt Wien Institutionen, Zivilgesellschaft und Bezirke. So werden Ansätze abgestimmt und schaffen Verbindlichkeit für wirksame Teilhabe.“

Jürg Steiner
Ich bin seit fast 40 Jahren Journalist, arbeitete sehr lange bei der Berner Zeitung (Tamedia) und in den 1990er-Jahren vorübergehend im Tessin. 2021 verliess ich Tamedia und gründete mit Marina Bolzli und Joël Widmer das lokale Online-Magazin "Hauptstadt" in Bern, das seit 2022 erscheint.

Kathrin Braun
Ich bin Projektmanagerin und Forscherin beim Verein Fremde werden Freunde in Wien. Dort beschäftigen wir uns mit den Themen Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Fluchtgeschichte. Meine Arbeitsschwerpunkte liegen auf der politischen Partizipation von Menschen mit Fluchtgeschichte und der Einbeziehung marginalisierter Gruppen in demokratische Prozesse. Damit beschäftige ich mich sowohl wissenschaftlich als auch angewandt, um Teilhabe für alle zu ermöglichen.
„Wir müssen gemeinsam daran arbeiten, Menschen aus der politischen Ohnmacht zu holen!“

Josefine Paul
„Die Partizipation junger Menschen ist entscheidend für eine zukunftsfähige Gesellschaft. Im Innovationsprozess freue ich mich auf den aktiven Austausch zwischen den verschiedenen Akteur*innen. Dabei wünsche ich mir die gemeinsamen Synergien zu nutzen, um Beteiligungsmöglichkeiten für junge Menschen zu fördern und voranzutreiben.“

Julia Weber
Ich arbeite seit mehr als 15 Jahren mit Leidenschaft im NGO Bereich in verschiedensten Menschenrechtsprojekten. Momentan beschäftigt mich Jugendpartizipation und Klimagerechtigkeit sehr stark.
„Ich möchte mit meiner täglichen Arbeit Stück für Stück einen Beitrag zu globaler Gerechtigkeit leisten.“

Tobias Grütter
Ich arbeite im Detailhandel und mache nebenbei Musik – zwei Bereiche, in denen der Austausch mit Menschen im Mittelpunkt steht. Mich motiviert vor allem das gemeinsame Arbeiten und die Möglichkeit, Veränderung aktiv mitzugestalten. Mir ist es wichtig, dass Entscheidungen nicht einseitig getroffen werden, sondern auf Augenhöhe und im Dialog.

Pascal Müller-Scheiwiller
Mich fasziniert die Frage, wie und wo gesellschaftliche Entscheidungen getroffen werden – und wie wir sie besser gestalten können. Dieses Interesse hat schon mein Politikwissenschaftsstudium in Zürich geprägt. In der Unternehmensberatung und als Kampagnenleiter bei einer Volksinitiative habe ich erlebt, wie wichtig die richtigen Methoden sind, um Orientierung zu schaffen. Aus dieser Erfahrung habe ich Expedition Zukunft mitgegründet – aus der Überzeugung, dass wir die Praxis der Demokratie weiterentwickeln müssen. Aufgewachsen in Frankreich und der Schweiz, kenne ich den Reiz unterschiedlicher politischer Systeme. Inspiration finde ich im Austausch mit Freund*innen und Gästen – beim Kochen und in der Vielfalt der Weine im Glas.
„Gerade jetzt braucht es Schwarmintelligenz: Wenn Akteur*innen ihre Kräfte bündeln, entsteht Raum für gemeinsames Lernen, Vertrauen und neue Formen der Politik – und damit die Kraft, Demokratie zu stärken, wo sie weltweit unter Druck gerät.“

Stefan Sindelar
Aktuell bin ich Geschäftsführer der gemeinnützigen Organisation „Europäische Demokratie-Hauptstadt“ mit Sitz in Wien. Nach seinem Medientechnik und -design Studium startete ich meine berufliche Laufbahn in den Bereichen Journalismus, Kommunikation und IT und wechselte 2013 als Geschäftsführer des Parlamentsklubs und später der Bundespartei der Österreichischen Liberalen in die Politik. Ich verfüge über Führungsqualitäten in der Leitung gemischter und vernetzter Teams mit Schwerpunkt auf der Entwicklung bahnbrechender Produkte und dem Aufbau innovativer Organisationen, inklusive ehrenamtlicher gesellschaftlicher Engagements.
„Gesellschaftliches Engagement ist die Antwort auf zunehmende Polarisierung und weltweite antidemokratische populistische Tendenzen, verstärkt durch technologische Entwicklungen und die Algorithmen sozialer Medien, wofür es Sensibilisierung und den Aufbau neuer Fähigkeiten bei Bürger:innen braucht. Verloren gegangenes Vertrauen kann nur "von unten nach oben" wieder aufgebaut werden, durch die Schaffung von Diskursräumen, das Durchbrechen von "Blasen" und die Weiterentwicklung und Öffnung geschlossener demokratischer bzw. politischer Prozesse.“

Benjamin Opratko
Ich bin aktuell wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie und kulturelle Organisation an der Leuphana Universität Lüneburg. Zuvor habe ich an der Universität Wien gearbeitet und dort u.a. das internationale Forschungsprojekt Cultures of Rejection koordiniert. Ich forsche zu den sozialen und kulturellen Bedingungen, unter denen autoritäre Politik erfolgreich ist, zu Rassismus und Populismus. Außerdem bin ich Redakteur der in Wien erscheinenden Zeitschrift Das Tagebuch.

Sarah Schneider
Ich bin Programm-Managerin bei der Körber-Stiftung im Bereich Alter und Demografie und gestalte Projekte zu Engagement und Begegnung im KörberHaus. Nach meinem Bachelor- und Masterstudium der Kunstgeschichte und Philosophie an der Universität Hamburg haben mich verschiedene Stationen immer wieder an Orte und zu Menschen geführt, für die Austausch zentral ist. Dazu gehörte auch ein Auslandsaufenthalt am Goethe-Institut in San Francisco. Aktuell baue ich in der Körber-Stiftung ein deutschlandweites Netzwerk für Dritte Orte auf, das Akteur*innen und Stakeholder miteinander verbindet und den gegenseitigen Austausch stärkt.
„Gerade in Zeiten von Polarisierung und gesellschaftlicher Verunsicherung ist es entscheidend, dass demokratische Akteur*innen ihre Kräfte bündeln. Gemeinsames Handeln zeigt: Niemand steht allein, und zusammen können wir deutlich mehr erreichen.“

Stefanie Kruse
Ich bin Freelance-Designerin für digitale Produkte, spezialisiert auf Nachhaltigkeit und Inklusion. Ich unterstütze vor allem Impact Startups und nachhaltige Marken dabei, verantwortungsvolle digitale Produkte zu entwickeln. Mit über 10 Jahren Erfahrung in der Tech-Branche, unter anderem bei OTTO, MOIA und LichtBlick, bringe ich eine ganzheitliche Sicht in die Produktentwicklung ein. Ein besonderes Anliegen ist es mir, das Thema digitale Nachhaltigkeit in der Design- und Tech-Community zu verbreiten. Dies tue ich durch Vorträge und Workshops. Aktuell liegt mein Fokus auch auf dem verantwortungsvollen Umgang mit KI.
„Wir brauchen eine diverse Gemeinschaft von Akteur*innen um die Grundlagen unserer Demokratie stärken und ihre Zukunft sichern. Nur gemeinsam können wir verschiedene Perspektiven verstehen und Lösungen finden, die uns als Gesellschaft weiterbringen.“

Natascha Strobl
Ich bin Politikwissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt Rechtsextremismus. Seit 2014 habe ich mehrere Bücher veröffentlicht, darunter im Jahr 2021 den Beststeller „Radikalisierter Konservatismus" im Suhrkamp Verlag.
„Es braucht Antifaschismus und eine gerechte Welt."

Odin Mühlenbein
Ich bin ein Enthusiast für soziale Innovation mit einer Leidenschaft für KI. Ich leite das AI Lab bei Ashoka, dem weltweit größten Netzwerk von Sozialunternehmern. Ich entwickle Anwendungen, die Ashoka effizienter machen und neue Möglichkeiten für das globale Netzwerk erschließen. Bevor KI mein Leben übernahm, half ich Führungskräften im sozialen Sektor, Strategien für den Systemwandel zu entwickeln. Ich habe mit etwa hundert führenden Sozialunternehmern aus der ganzen Welt zusammengearbeitet und alle möglichen Tools, Kurse, Podcasts, Berichte, Artikel usw. entwickelt. Manchmal tue ich das immer noch, also zögere nicht, mich zu kontaktieren. Außerdem bin ich Mitbegründer von drei sozialen Unternehmen, ehemaliger McKinsey-Berater, ausgebildeter Mediator, Möchtegern-Spieleentwickler und Schachschüler.
„Wenn man KI effektiv und verantwortungsvoll nutzen will, muss man mit der Technologie experimentieren. Man muss aufhören zu reden andfangen zu prototypisieren!“

Astrid Kirchhoff
Ich bin Unconsultant bei hummingbirds.biz. Als systemisch-narrative Organisationsentwicklerin öffne ich Denk- und Resonanzräume. Mein Fokus liegt auf Story Listener & Narrative Facilitation. Ich arbeite mit Erfahrungswissen - gehe zu Menschen und höre ihnen zu. Indem sie ihre Alltagserfahrungen in ihren Erzählungen teilen, reflektieren sie ihre Erlebnisse. Damit erlangen sie Klarheit, erkennen Sinn und werden handlungsfähig. Das stärkt die emotionale Gesundheit, macht Teams resilient und beflügelt Veränderung.
„Autoritarismus gedeiht über Grenzen hinweg. Deshalb müssen wir demokratische Kräfte gerade jetzt verbinden, koordinieren und gemeinsam handeln – allein reicht nicht.“

Inga Gertmann
Bei More in Common arbeite ich an der Schnittstelle zwischen Forschung und Praxis: In Trainings, Vorträgen oder mit Publikationen und Arbeitsmaterialien unterstützen wir unsere Partner aus Zivilgesellschaft, Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Medien bei der praktischen Anwendung unserer Gesellschaftsforschung. Dabei begeistert mich die Bandbreite der gesellschaftlichen Themen sowie die zukunftsgerichtete Zusammenarbeit mit ganz unterschiedlichen Menschen und Institutionen. Zuvor habe ich als Beraterin für die öffentliche Verwaltung sowie für die Organisation Teach First Deutschland mit Jugendlichen an einer Schule in herausforderndem Umfeld gearbeitet.
„Viele Menschen wollen in der Demokratie leben, fühlen sich aber nicht gut vertreten. Sie wünschen sich mehr Mitgestaltung. Demokratische Akteur*innen müssen das ernst nehmen und Zukunftsbilder entwerfen, die Menschen binden und Vertrauen in Gesellschaft stärken.“

Nadia Sophie Westerwald
„Ich hoffe auf eine diverse und intersektionale Gruppe von Teilnehmer*innen, die kreative Lösungen zur Stärkung der politischen Teilhabe von Mädchen* im DACH-Raum entwickelt. Ich freue mich darauf, die Ansätze der Aktionskunst und des künstlerischen Aktivismus in den Innovationsprozess einzubringen.“

Tommy Vi
Ich bin Tommy und bin Pressesprecher bei Youth Lead the Change Germany e.V. Unter der Schirmherrschaft von Elke Büdenbender, setzte ich mich bundesweit mit dem Verein für kommunale Jugendhaushalte ein - und das schon erfolgreich in mehreren Kommunen.Ich unterstütze den Verein insbesondere in seiner strategischen Außenkommunikation gegenüber Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft. Ich möchte alle an einen Tisch holen, denn ich bin überzeugt, dass wir diese Vision nur gemeinsam verwirklichen können.
„Ich setze mich dafür ein, dass kommunale Entscheidungsträger*innen Kinder und Jugendliche nicht nur ernst nehmen, sondern ihnen echte Gestaltungsmacht in lokalen Entscheidungsprozessen ermöglichen.“

Julia Schlicht
Ich habe zu Einflussfaktoren von freiwilligem Engagement promoviert und war danach stets an der Schnittstelle von Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Staat tätig – unter anderem als wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. sowie beim Institut für angewandte Sozialwissenschaften Stuttgart. Empirie hilft Engagementförderung und -politik nachhaltig zu gestalten. Bei der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt ermögliche ich Forschungsprojekte, stoße eigene an und sorge für den Transfer in die Praxis.
„Vielfalt ist bereichernd, kostet aber auch Energie. Dass sich alle Menschen einbringen können, ist nicht nur ein demokratischer Gedanke, sondern ein Menschenrecht. Die Bündelung von Ressourcen und Strategien hilft, vielfältige Perspektiven zu stärken – und damit unsere Demokratie.“

Sonja Schäffler
Seit 15 Jahren bei Phineo habe ich zunächst als Analystin, später als Leitung der Skala-Initiative umfassende Erfahrungen im Bereich Wirkungs

Alexander Sängerlaub
Ich bin Gründer und Geschäftsführender Vorstand (alias Zukunftsminister) von futur eins, einem Berliner Think & Do Tank für die demokratische Öffentlichkeit. Mit meiner Expertise begleite ich andere Organisationen strategisch über längere Zeiträume, etwa 2024-2025 die Allianz für die resiliente Informationsgesellschaft im betterplace lab. 2024 habe ich gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung die Sendung “Fake Train” mit Rezo konzipiert. Von 2021 bis 2023 kehrte ich als “Programmleiter Zukunft des Journalismus” für das Bonn Institute zum Konstruktiven Journalismus zurück. 2021 unterstützte ich reset.tech und deren Analysen und Kampagnen gegen Desinformation im Bundestagswahlkampf.
„Entscheidend ist, wie sich die Utopie einer informierten Gesellschaft ganzheitlich erreichen lässt – und welche Antworten dafür zählen.“

Anna Jobin
Seit 2021 bin ich Präsidentin der Eidgenössischen Medienkommission, einem ausserparlamentarischen Beratungsgremium des Bundesrats. Hauptberuflich arbeite ich als Professorin an der Universität Fribourg und unterrichte dort auch im neuen englischsprachigen Masterstudiengang "Digital Society". Ich forsche seit über zehn Jahren zur Schnittstelle von Internet und Gesellschaft, insbesondere zu den gesellschaftlichen Dimensionen von algorithmischen Systemen und Künstlicher Intelligenz.
„Die digitale Vielfalt öffnet Türen, aber stärkt auch den Bedarf an Orientierung. Demokratie lebt davon, dass Menschen unterscheiden können, welche Informationen vertrauenswürdig sind."

Björn Kunter
Ich leite das Projekt “LOVE-Storm: Gemeinsam gegen Hass im Netz” und ist für die strategische Entwicklung zuständig. Ich engagiere mich seit den neunziger Jahren als Trainer für Zivilcourage und gewaltfreie Bewegungen weltweit. Unter anderem entwickelte ich das Konzept der “Aktiv gegen Rechts”-Großtrainings und förderte als Geschäftsführer des Bund für Soziale Verteidigung (2005-2013) die Verbreitung des No Blame Approach gegen Mobbing. Ich bin der kreative Kopf hinter LOVE-Storm und entwickelte das Projekt vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen als Betroffener.
„Demoratie ist - Wenn sich alle sicher fühlen und niemand ausgegrenzt wird.“

Mirjam Kirschner
In der aktuellen Kampagne "Reclaim TikTok" versuchen wir bereits, eine Bewegung entgegen rechts auf TikTok aufzubauen. Durch die eigenen Erfahrungen von Hass und Bedrohungen ist es mir sehr wichtig, Feindbilder in digitalen Räumen abzubauen. In einer Summer School habe ich mich u.a. mit Plattformen als Mittel für Proteste, Gefahren von KI und demokratiegefährdenden Prozesse wie durch die Verbreitung von Fehlinformationen in digitalen Räumen auseinandergesetzt. Ich glaube, für den Prozess und die Challenge, Feindbilder abzubauen, sehr interdisziplinäre, groß denkende Perspektiven mitbringen zu können.
„Ich bin stolz darauf, Teil einer vielfältigen, demokratischen Bewegung zu sein, die rechte Kräfte übertrumpft und ein Leben für alle im Einklang mit der Natur schafft. Ich bin mir sicher, dass Empowerment der Zivilgesellschaft und die Stärkung demokratischer Akteure aktuelle Gefahren wie die Klima- und Biodiversitätskrise, die Zunahme von Fehlinformationen v.a. auch durch KI und Kriege bewältigen können.“

Kristina Krömer
Mich interessieren gesellschaftliche Konflikte als treibende Kraft von politischer Entwicklung – auch deswegen habe ich Politikwissenschaft und Friedens- und Konfliktforschung studiert. Dabei stellte sich heraus, dass „Demokratie wollen“ und „Demokratie können“ zwei völlig unterschiedliche Dinge sind. Seitdem treibt mich die Frage um, wie Demokratie im laufenden Betrieb nicht nur wirklich gelebt, sondern auch weiterentwickelt werden kann und zwar mit einer möglichst großen Anzahl von Menschen: nicht in Seminaren sondern in Alltagssituationen. Deshalb habe ich das Projekt „metro_polis – Aufsuchende Demokratiearbeit in Straßenbahnen“ gegründet; im Team experimentieren wir täglich mit Fahrgästen in Dresden/Leipzig am demokratischen Diskurs herum.
„Fans der Demokratie vereinigt Euch und entwickelt Demokratie weiter, damit sie sich nicht sprunghaft zurückentwickelt!“
Darauf sind wir stolz
Expert*innen in Österreich, Deutschland und der Schweiz haben wir bisher erreicht.
Veranstaltungen haben wir bisher (ko-)gehostet: online sowie live vor Ort.
Euro an Fördergeldern haben wir bisher für insgesamt neun Projekte verteilen lassen.
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Foto: Samuel Becker

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