Hier wächst eine kollektive demokratische Kraft

Unser Netzwerk

Nina Schnider
Ich bin bei Faktor D als Geschäftsführerin in Wien tätig und Mitgründerin von Demokratie21 sowie relevant.news. Mein Ziel ist es, Demokratie widerstandsfähiger und zukunftsfähiger zu machen, indem ich Menschen zusammenbringe, die nicht nur Probleme benennen, sondern gemeinsam Lösungen entwickeln und verbreiten. Mit relevant.news habe ich Österreichs erste Plattform für lösungsorientierten Journalismus mitbegründet. Als Moderatorin und Sprecherin gestalte ich den öffentlichen Diskurs aktiv mit und vernetze politische, journalistische und zivilgesellschaftliche Akteur*innen. Demokratie lebt von Dialog, Teilhabe und dem Mut, neue und alte Wege zu gehen.
„Allein geht vieles. Gemeinsam geht mehr. Faktor D verbindet Menschen, die ihr Wissen teilen und gemeinsam Strategien für eine starke Demokratie entwickeln. Alles ist möglich – wenn wir zusammenarbeiten.“

Uwe Fromm
Aus Stuttgart kommend, habe ich nach meinem Studium in Public Management in Baden-Württemberg und European Studies an der Universität Göteborg (Schweden) begonnen, als Junior Researcher am Institut für vergleichende Föderalismusforschung von Eurac Research in Bozen (Italien) zu arbeiten und bin dort in der Forschungsgruppe für Partizipation und Innovationen tätig. Auch im Bereich der Partizipation und Innovationen wird das Einbeziehen von KI in demokratische Prozesse zunehmend wichtig. Jedoch fehlt es hier noch an echten Erfahrungen und 'Best-Practice'-Beispielen. Dies zu ändern und Lösungen für diesen Bereich zu finden, motiviert mich, an diesem Thema zu arbeiten und auch von den Erfahrungen anderer zu lernen.

Hanna Carlsson
Ich bin außerordentliche Professorin an der Linnaeus-Universität in Schweden und koordiniere den LIS-Masterstudiengang. Ich interessiere mich für Bibliotheken als wichtige demokratische Räume und untersuche, wie sie Inklusion, Lese- und Medienkompetenz fördern. In meiner Lehre lege ich den Schwerpunkt auf Kulturpolitik, Medienkompetenz und Leseförderung und bereite die Studierenden darauf vor, sich in der komplexen Informationslandschaft von heute zurechtzufinden. In der Forschung untersuche ich die sich verändernde Rolle von Bibliotheken bei der Förderung von Demokratie, kritischem Denken und öffentlichem Engagement und betone ihre Bedeutung, die weit über das reine Buch hinausgeht.
„Mein Ziel ist es zu zeigen, warum Bibliotheken wichtig sind– nicht nur als Orte für Bücher, sondern als wichtige demokratischeInstitutionen, die das Lernen, die Alphabetisierung und das öffentlicheEngagement in einer zunehmend komplexen Welt unterstützen.“

Serkan Ünsal
Ich bin politischer Trainer, Referent und Medienbildner bei medialepfade.org und koordiniere dort die Projekte „CiviLink – Beratungsstelle für mehr Demokratie auf Plattformen" und „Fight Fire With Fire". Meine Arbeitsschwerpunkte liegen an der Schnittstelle von sozialer Gerechtigkeit, Empowerment und Diversitätsentwicklung – ich entwickle Trainings und Formate, die diese Themen für unterschiedliche Zielgruppen erfahrbar machen. Mich treibt die Frage um, wie politische Bildung dort ankommen kann, wo junge Menschen tatsächlich Zeit verbringen, und wie wir antidemokratischen Online-Strategien wirkungsvoll begegnen.
„Demokratie ist kein statisches System, sondern ein Prozess, den wir aktiv mitgestalten. Es braucht digitale Räume, in denen Menschen sich ausprobieren und die sie sich kritisch aneignen können. Es braucht politische Bildung, die Energie gibt statt zu ermüden, für eine Gesellschaft, die mitdenkt und mitmacht."

Nemo Kasztelan
Seit über 15 Jahren begleite ich Akteur*innen im politischen Campaigning – von Parteien bis NGOs, von Bundesbehörden zu migrantischen Selbstorganisationen. Ich bin Kommunikationspsychologe, aber auch Geschichtenerzähler. Mein Ziel: Menschen bewegen.
Seit 2025 darf ich Petitionsstarter*innen bei Change.org in ihren Anliegen empowern. Hier wird klar, das Wandel von uns allen gemacht wird.

Iz Paehr
Hi, ich bin Iz Paehr. Als Designer*in arbeite ich an Projekten, in denen Gestaltung, Programmierung und Fragestellungen nach Zugängen/Access zusammenkommen. Meine oft kollaborativen Arbeiten teile ich in Form von Ausstellungen, Games, Vorträgen und Workshops, zum Beispiel der Sonic Acts Biennale (NL), dem Kansas City Art Institute (US), dem CCCB (ES) und dem Künstlerhaus Bethanien (DE). Studiert habe ich bis 2017 Visuelle Kommunikation mit dem Schwerpunkt Neue Medien an der Kunsthochschule Kassel. Am meisten freue ich mich im Projekt auf den interdisziplinären Austausch und die gemeinsame Ideenentwicklung.
„In einer Zeit vieler Krisen ist es wichtig, sich auf die Grundwerte demokratischen Handelns zu berufen und zu fragen, welche Ausschlüsse auch in Demokratien fortbestehen. Durch die Zusammenarbeit demokratischer Akteur*innen können wir daran etwas verändern.“

Viktoria Nedwed
Seit 2022 arbeite ich als Redakteurin im Newsroom des österreichischen Parlaments und setze mich dort intensiv mit meinem Herzensthema auseinander: Demokratie niederschwellig zu vermitteln. Davor habe ich Journalismus studiert und journalistisch gearbeitet – viele dieser Erfahrungen fließen heute in meine Arbeit ein: recherchieren, einordnen und komplexe Inhalte klar und einfach erklären.
„Demokratie heißt, Unterschiede auszuhalten und sich trotzdem auf gemeinsame Werte zu einigen. Menschenwürde, Gleichheit und Freiheit dürfen nicht zur Disposition stehen. Um diese Werte zu verteidigen, muss die Gesellschaft zusammenarbeiten.“

Pauline Uhrmeister
In den letzten Jahren durfte ich tief in die Welt der (deliberativen) Bürger*innenbeteiligung eintauchen, viel lernen, mit umsetzen, u.a. im Modellprojekt LOSLAND sowie im Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit, wo ich mich aktuell mit der Skalierung demokratischer Innovationen beschäftige. Mich begeistert, wie solche, insbesondere losbasierte, Formate Menschen zusammenbringen, empowern und Lernräume schaffen – nicht nur für Teilnehmer*innen, sondern auch für Akteur*innen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Demokratiepraxis. Die Frage, wie wir gemeinsam, wertschätzend und reflektiert aus unseren Erfahrungen und auch Herausforderungen und Scheitern lernen, bringe ich in meine Mitarbeit in die Demokrative bei openPetition ein.
„Lernen geht besser zu zweit – und am besten zu vielen. Gerade jetzt braucht es Räume, in denen wir ehrlich zusammenkommen, aus Erfahrungen und Fehlern lernen und überlegen, wie wir wirkungsvoll zusammenarbeiten."

Kaiya Marrin Reisch
Ich habe im schönen Bonn und in Tel Aviv Kulturanthropologie und vergleichende Religionswissenschaft mit Fokus auf Radikalisierung und Identität studiert. Neben meinem Studium engagiere ich mich schon seit 2016 gemeinnützigen Organisationen, die sich für BIldungsgerechtigkeit in Schulen einsetzen. Im Rahmen dessen habe ich vor allem vor Ort in der Schule sowie mit der Presse zusammengearbeitet.
Bei CEOPS bin ich seit diesem Jahr hauptamtlich dabei und seit 2022 ehrenamtlich im Engagement gegen Hass im Netz. Bei CEOPS gefällt mir der diskriminierungskritische und demokratische Ansatz besonders gut sowie das Netzwerken und der Austausch mit anderen wichtigen Präventionsprojekten. In meiner Freizeit engagiere ich mich nachwievor für gesellschaftliche und soziale Gerechtigkeit und veranstalte Diskussionsforen. Zur Entspannung und Entschleunigung findet man mich beim Sport, Musizieren oder Kreativschreiben.
„Extreme Meinungen, die eine Gefahr für unser demokratisches Zusammenleben darstellen, sind vor allem in den sozialen Medien oft sehr laut. Um dem entgegenzuwirken und zu zeigen, dass die eindeutige Mehrheit unserer Gesellschaft immer noch an demokratischen Grundwerten festhält, ist es wichtig als demokratische Akteur*innen zusammenzuhalten, zusammenzuarbeiten und sich gegenseitig zu unterstützen.“

Wencke Hertzsch
Ich bin Stadt- und Regionalplanerin (TU Berlin/TU Wien) und gestalte seit 2000 partizipative Prozesse auf unterschiedlichen Ebenen. Sechs Jahre lang habe ich zudem an TU Wien im Fachbereich Soziologie geforscht. Seit 2016 bin ich bei der Stadt Wien beschäftigt: Zunächst in der Magistratsdirektion, wo ich die strategische Verankerung von Beteiligung im Magistrat verantwortete. 2021 wechselte ich in die Abteilung Energieplanung, wo ich den Bereich Beteiligung und partizipative Demokratie aufbaute und heute das Büro für Mitwirkung leite.
„Gerade jetzt braucht es ein starkes Bündnis demokratischer Akteur*innen: Mit der Wiener Demokratie-Strategie und dem Büro für Mitwirkung vernetzt die Stadt Wien Institutionen, Zivilgesellschaft und Bezirke. So werden Ansätze abgestimmt und schaffen Verbindlichkeit für wirksame Teilhabe.“

Rabea Koss
Ich bin Expertin für Öffentlichkeitsarbeit und Bürger*innenräte bei BürgerBegehren Klimaschutz e.V. Der Verein berät seit 2008 Initiativen in Deutschland zu direktdemokratischen Instrumenten und Formen der Bürgerbeteiligung. 2021 leitete ich die Kommunikation für den ersten bundesweiten Bürgerrat Klima, bei dem 160 zufällig ausgeloste Menschen Empfehlungen für die deutsche Klimapolitik erarbeiteten. Mit Klimaneustart Berlin initiierte ich 2020 die erfolgreiche Volksinitiative für einen Klimabürger*innenrat in der Hauptstadt. Vor ihrer Arbeit mit partizipativen Ansätzen in der Klimapolitik leitete sie die Kommunikationsabteilung von Little Sun, dem Solar-Kunst-Projekt des international tätigen Künstlers Olafur Eliasson.
„Klimaschutz und Demokratie funktionieren nur zusammen. Wie stellen wir sicher, dass die ökologische Transformation als gesamtgesellschaftliche Herausforderung umgesetzt wird? Wir müssen demokratische Prozesse gestalten, die alle mitnehmen. Dafür braucht es demokratische Innovationen (z.B. Bürger*innenräte) und Ideen aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik. Gemeinsam können wir sowohl das Vertrauen in die Demokratie als auch das Bewusstsein für die Klimakrise stärken.“

Robin Coenen
Ich bin Informationsdesigner und arbeite an der Schnittstelle von Design, Wissenschaft, Technologie und visueller Anthropologie. Meine Arbeit versteht Gestaltung als epistemische Praxis, mit der durch Datenvisualisierung, Kartierung und visuelle Systeme neues Wissen erzeugt und verhandelbar gemacht wird. Nach meinem Studium der Visuellen Kommunikation in Aachen und Zürich leitete ich digitale Projekte im Atelier Intégral Ruedi Baur in Paris und absolvierte einen Master in Data Visualization an der Parsons School of Design in New York. 2020 gründete ich gemeinsam mit der Soziologin und Designerin Danielle Rosales das Studio Visual Intelligence. Neben meiner gestalterischen Praxis lehre ich Informationsgestaltung an der UdK Berlin und forsche zu partizipativen und datenbasierten Formaten für demokratische Wissensproduktion.
„Ich brenne dafür, komplexe gesellschaftliche Zusammenhänge durch Gestaltung lesbar zu machen und Menschen zu befähigen, selbst zu verstehen und zu handeln."

Linda Simon
Mit wissenschaftlichen Hintergrund im Bereich Internationale Entwicklung und Sozialwirtschaft waren meine beruflichen Stationen meist an der Schnittstelle zwischen Politik und Zivilgesellschaft. Die Aktivierung und Potentialentfaltung von jungen Menschen stand dabei meist Mittelpunkt meines beruflichen Wirkens. Nach meinem Engagement in der Bildungspolitik, Interessensvertretung von Menschen mit Behinderungen und im Tierschutz, setze ich mich nun seit 3,5 Jahren als Geschäftsführerin von YEP dafür ein, dass junge Menschen in Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft Gehör finden.
„Wir müssen jungen Menschen das Gefühl geben, dass sie etwas verändern können und ihre Stimme zählt. Das stärkt nicht nur ihre eigene Selbstwirksamkeit, sondern auch unsere Demokratie.“

Teresa Pfützner
Ich bin Teresa Pfützner, Social-Media-Beraterin und Video-Trainerin. Ich habe die Videoredaktion im Social-Media-Team des Deutschen Bundestages geleitet und von 2022 bis Mitte 2025 die Social-Media-Kanäle des Parlaments mit aufgebaut.
Ich bin gelernte Journalistin: Nach meinem Masterabschluss in International Area Studies habe ich die Axel-Springer-Akademie in Berlin absolviert. Danach habe ich erst als Nachrichtenredakteurin bei WELT gearbeitet und später im Social-Media-Team der Tagesschau. Nach meiner Zeit beim Deutschen Bundestag habe ich mich als Beraterin selbstständig gemacht. Heute zeige ich Organisationen, Institutionen und Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft, wie sie mit Videos auf Social Media sichtbar und erfolgreich werden.
„Ich brenne dafür, Social Media nicht nur zu kritisieren, sondern zu zeigen, wie es besser geht. Wenn wir ernst nehmen, was Menschen auf Instagram und TikTok wirklich suchen und konsumieren wollen, ist Social Media keine Gefahr für die Demokratie - sondern eine riesige Chance. Für Aufklärung, Beteiligung und echten Dialog. Und genau das müssen wir jetzt gemeinsam anpacken: Wir müssen demokratische Inhalte in Content verwandeln, der Reichweite bekommt."

Pascal Nufer
Seit rund 25 Jahren arbeite ich im Journalismus, über 15 Jahre davon berichtete ich aus Asien als Korrespondent für diverse Medien wie das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) oder die Deutsche Welle (DW) mit Stationen in Bangkok und Shanghai. Seit 2020 lebe ich wieder in der Schweiz, arbeite als freischaffender Journalist, Autor, Referent, Reiseleiter und doziere am Institut für Angewandte Medienwissenschaften der ZHAW praktischen Journalismus. In einem Teilzeitmandat betreue ich bei der SRG Projekte zur Förderung der Nachrichtenkompetenz. In meiner Freizeit engagiere ich mich für den Erhalt eines innovativen Bioladens in unserem Quartier in Winterthur.
„Wahre Worte wirken, unwahre leider auch. Im Zeitalter von Desinformation braucht's einen starken Journalismus und eine Gesellschaft, die dessen Wert für die Demokratie erkennt. Wer den Journalismus stärkt, stärkt die Demokratie."

Silvan Groher
Ich liebe es, zu vernetzen, radikale Ideen umzusetzen und Menschen zu motivieren, ihr Tun zu hinterfragen. Mein Feingefühl habe ich als Feinmechaniker gelernt, meine Projektleitungskompetenzen in der Biotech-Branche entwickelt und meine Organisations- und Kommunikationsfähigkeiten beim Gründen diverser Firmen, Agenturen, Vereine, Volksinitiativen und Politkampagnen geschärft. Ich setze mich mit voller Energie für eine ökonomisch gerechtere Welt ein.
„Demokratie ist die Mutter des Konsenses – aber nur, wenn wir zuhören, statt zu urteilen. Sie braucht ein Update, um auf Krisen schnell und präzise reagieren zu können. Echter Dialog und gegenseitiges Vertrauen im Miteinander statt übereinander sind der Schlüssel dazu.“

Evelyn Hemmer
Ich bin Medienexpertin und Innovationsmanagerin und beschäftige mich seit vielen Jahren mit den Veränderungen der Medienbranche und ihren politischen Rahmenbedingungen. Ich habe die Wiener Medieninitiative, ein Förderprogramm für journalistische Innovationen, aufgebaut und geleitet und war anschließend als COO des Digitalverlags Hashtag Media tätig. Heute bin ich Referentin für Medienpolitik für den österreichischen Medienminister.
Meine Arbeitsschwerpunkte liegen an der Schnittstelle von Medienpolitik, Medienförderung, Plattformregulierung und den strukturellen Veränderungen der Medienbranche. Durch meine Erfahrungen in Medienwirtschaft, Innovationsförderung und Politik bringe ich eine praxisnahe Perspektive auf die regulatorischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen des Medienwandels mit.
„Wer Medienpolitik als Machtpolitik betreibt, gefährdet die Grundlagen unserer Demokratie. Medienpolitik muss der Meinungsfreiheit und der Vielfalt dienen und zugleich die ökonomischen Realitäten des Mediensektors im Blick behalten."

Tamara Wintereder
Nach meinem Studium der Kommunikationswissenschaft hat es mich nach Vorarlberg ins Büro für Zukunftsfragen verschlagen. Hier wurde mein Feuer für die Beteiligung von Menschen entfacht. Seit dem beschäftigt mich die Frage wie Beteiligung, vor allem von jungen Menschen, gelingen kann. Geprägt durch Art of Hosting und meinem Hintergrund im Improtheater arbeite ich gerne mit kreativen Methoden und übe mich immer wieder im Gastgeberin sein.
„Mit den immer gleichen Herangehensweisen werden wir die immer gleichen Antworten bekommen. Warum wagen wir nicht mal etwas Neues und stürzen uns mutig ins Unbekannte?“

Igor Don
Mein Lebenslauf besteht aus vielen Stationen – Fernsehen, Soziologie, Aktivismus, Ehrenamt, Kunst, Marketing … In der Arbeit an meinem aktuellen Projekt treibt mich Eindruck und die Erfahrung an, dass wir bessere Möglichkeiten finden können, miteinander zu kommunizieren; Verbindendes zu finden und uns nicht gegeneinander ausspielen zu lassen.
„Demokratie zu beschädigen ist so viel leichter, als sie zu stärken. Populist*innen haben neue Wege gefunden, ersteres zu tun – jetzt ist es an uns, kollektiv gute Antworten zu finden.“

Andreas Meinlschmidt
Mein Name ist Andreas Meinlschmidt und ich arbeite seit mehreren Jahren in der politischen Bildungsarbeit mit Schwerpunkt auf Bürgerbeteiligung und kommunaler Partizipation. Von 2023 bis 2025 leitete ich als Programmkoordinator für Partizipation ein Team bei der Initiative Offene Gesellschaft, wo ich Projekte wie den mehrmonatigen Bürgerrat Bördehalle und bundesweite Qualifikationen für Beteiligungsbeauftragte verantwortete. Mein Fokus liegt auf der strategischen Entwicklung, Projektleitung und der Durchführung von Workshops, um Partizipation in Kommunen zu stärken. Zuvor war ich Head of Communications & Design bei derselben Initiative, wo ich den Online-Auftritt und Kampagnen wie den Tag der Offenen Gesellschaft gestaltete.
„Mich motiviert, gesellschaftliches Engagement sichtbar zu machen und partizipative Prozesse wirkungsvoll zu gestalten.“

Marc Steinemann
Ich bin aus Bern und setze mich leidenschaftlich für Teilhabe und politische Bildung ein, beruflich und privat. Mich treibt die Frage an, wie wir Strukturen schaffen können, die echte gesellschaftliche Wirkung entfalten und in welchen die Beteiligten auf Augenhöhe zusammenarbeiten. Diese Leidenschaft begleitet mich seit meinen ersten Projekten – von der Gründung einer Skateboardschule über ein Lehrmittel zu Nachhaltigkeit bis hin zur Arbeit in einer Gewerkschaft. Heute suche ich mit Faktor D nach gemeinsamen Lösungen für die aktuellen Herausforderungen unserer Demokratien und bringe dabei meine Erfahrungen in transdisziplinärem Arbeiten, Campaigning und Facilitation mit ein.
„Ich arbeite bei Faktor D, weil ich daran glaube, dass echter Wandel nur entsteht, wenn wir Macht teilen, Räume für Austausch schaffen und gemeinsam Strategien entwickeln, die unsere Demokratien langfristig stärken.“

Christoph Musy
Partizipation begleitet mich privat wie beruflich seit Kindesbeinen – seit 1990 als Mitglied, ehrenamtlicher Leiter und Profi in Kinder- und Jugendverbänden oder in der Organisation der Schweizer Jugendsession in Bern. Heute arbeite ich in einem soziokratisch-organisiertem Team für die Verwaltung und NGOs: wir gestalten, planen und moderieren als Agentur ProjektForum seit 2010 partizipative Prozesse. Mit dem 2020 gegründeten Schweizer Dachverband Partizipation wollen wir gemeinsam mit Fachpersonen der Praxis und der Wissenschaft Standards für Partizipation setzen.
„Working Out Loud - wenn wir Wissen, Netzwerke und Erfahrungen teilen, kommen wir gemeinsam zufriedener und schneller weiter.“

Pascal Biedermann
Ich bin Mitgründer und Geschäftsleiter von „unterdessen" sowie Experte im Bereich Nonprofit Management & Law (DAS / CEPS, Universität Basel). Als Gründungsmitglied, Geschäftsführer und Verwaltungsrat der Kantensprung AG engagiere ich mich seit vielen Jahren für innovative Unternehmens- und Organisationsentwicklungen. Zudem bin ich Präsident des Verwaltungsrats der Klara 13 AG, Präsident der Wohnstiftung für Studierende sowie in weiteren Funktionen aktiv, unter anderem im Vorstand der WoVe (studentisches Wohnen), im Verwaltungsrat der Lenos Verlag AG und im Stiftungsrat der Thalia Stiftung.
„Not for Profit bringt am meisten Profit."

Michael Zangerl
Ich bin Journalist, Lektor und Lehrender am Wiener Institut für Politikwissenschaften. Für Unter Palmen gestalte ich gemeinsam mit Caroline Schmüser eine Radio-Show. Darüber hinaus organisiere ich regelmäßig Kulturveranstaltungen und Schreibworkshops.
„Weil es nur richtige Zeitpunkte für demokratisches Engagement gibt. Jeder Versuch, Demokratie auf später zu verschieben, untergräbt sie.“

Julia Schiller-Günter
Nach dem Abitur Erfahrungen als Kulturmanagerin, vor allem für Tanzkompanien und Stiftungen (Berlin, Toronto und New York). Anschliessend Grundstudium Kunstgeschichte (Berlin), Master of Arts Policy and Management (Freiburg und London). Kommunikationsberaterin mit Schwerpunkt Corporate Social Responsibility und Sponsoring sowie politische Interessensvertretung.
„Menschen zusammenbringen. Brücken bauen. Bühnen bereiten. Konflikte schlichten."

Carol Schafroth
Ich bin beim Faktor D Geschäftsführerin in der Schweiz. Ich habe mich bereits beim Vorprojekt ANSTOSS Demokratie engagiert, denn durch den Campus für Demokratie – den ich seit 2017 aufbauen darf – weiss ich, wie wirkungsvoll eine Koordinations- und Mobilisierungsstelle sein kann. Ich bin der Überzeugung, dass wir mehr erreichen, indem wir einander unterstützen. Ich habe Betriebswirtschaft und Soziologie in Bern und Paris studiert und mich im Bereich Corporate Social Responsibility weitergebildet. Im Anschluss war ich sowohl in For-Profit- also auch in Not-For-Profit-Organisationen und Netzwerken als Controllerin, Beraterin, Projekt Managerin, Gründerin, Geschäftsführerin oder Trainerin unterwegs.
„Wir wollen eine starke Demokratie von morgen bauen. Deshalb müssen wirdiejenigen unterstützen, die sie in Zukunft verantworten werden.“

Daniela Ingruber
Ich bin Demokratie- und Kriegsforscherin am Institut für Strategieanalysen (Wien) und zudem als Evaluatorin und Moderatorin tätig. Aus Leidenschaft zum Film arbeite ich als Dramaturgin und Beraterin für Filmfestivals/Filmproduktionen. Zu meinen Lieblingstätigkeiten gehören allerdings zwei andere Bereiche: Das ist einerseits die Politische Bildung und andererseits Safety- und Security-Trainings, um NGO-Mitarbeiter*innen auf die Arbeit in Konfliktregionen vorzubereiten.Meine Forschungsschwerpunkte sind Demokratieverständnis, Partizipation, Populismus, Fake News, Dystopien sowie Konflikttransformation.
Ich lebe nach einem Motto von Bertolt Brecht: "Wer a sagt, der muß nicht b sagen. Er kann auch erkennen, daß a falsch war."

Anja Kräutler
Die Wende- und Umbruchszeit der späten 1980er und frühen 1990er Jahre war für mich persönlich sehr prägend. Besonders fasziniert hat mich die Öffnung der Grenzen nach Mittel- und Osteuropa. Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Politik zu studieren war für mich das naheliegendste. Dem Studium folgte eine Phase freiberuflicher NGO-Arbeit, bis ich 2006 bei der Stiftung EVZ gelandet bin. Als Fachreferentin in der „EVZ Academy“ beschäftige ich mich heute vorrangig mit Wirkungsorientierung und Co-Kreation. An dieser Aufgabe begeistert mich, gemeinsam mit Mitstreiter:innen innerhalb und im Umfeld der Stiftung neue Lösungswege zu entwickeln, wie wir die europäischen Werte im Heute und Morgen bewahren und stärken können.
„Ich lebe in einem Brandenburger Dorf, wo bei der Europawahl im Juni 44% die AfD gewählt haben. Wann, wenn nicht jetzt müssen wir alle beweisen, dass unsere Demokratie wehrhaft ist?“

Anna Jobin
Seit 2021 bin ich Präsidentin der Eidgenössischen Medienkommission, einem ausserparlamentarischen Beratungsgremium des Bundesrats. Hauptberuflich arbeite ich als Professorin an der Universität Fribourg und unterrichte dort auch im neuen englischsprachigen Masterstudiengang "Digital Society". Ich forsche seit über zehn Jahren zur Schnittstelle von Internet und Gesellschaft, insbesondere zu den gesellschaftlichen Dimensionen von algorithmischen Systemen und Künstlicher Intelligenz.
„Die digitale Vielfalt öffnet Türen, aber stärkt auch den Bedarf an Orientierung. Demokratie lebt davon, dass Menschen unterscheiden können, welche Informationen vertrauenswürdig sind."

Daniela Ekl
Als VerBiLDnerin glaube ich an die verbindende Kraft von Bildern. Am Papier werden Ideen zu Geschichten, die wir gemeinsam vorantragen und verWiRKlichen können. Mit Graphic Recording, Flipchart-Workshops und Strategie-Bildern bringe ich komplexe Themen mit dem Stift auf den Punkt. Für eine klare Vision und gemeinsame Ziele. Meine Lieblingsprojekte zu Demokratie und Teilhabe, die ich bisher verBiLDend begleitet habe: Guter Rat für Rückverteilung, Bürger*innenrat für Demokratie und Medien, Illustration der Handlungsfelder der Wiener Demokratie-Strategie. Als studierte Journalistin geht es mir um die Kunst der Kommunikation – und darum, Inhalte so zu verpacken, dass sie verstanden und erinnert werden.
„Wir müssen Räume öffnen, in denen Menschen wieder aufeinander zugehen, wo alle teilhaben können und wo bunte Meinungen nebeneinander ausgebreitet werden dürfen, um behutsam ein neues Miteinander daraus zu weben.“

Marion Knöpfel
Ich habe als Praktikantin des Polit-Forums Bern damit begonnen, mich mit politischer Bildung auseinanderzusetzen. Seitdem engagiere ich mich als Vorstandsmitglied bei der Demokrative und habe in diesem Rahmen auch Module in Schulklassen durchgeführt und neue Module entwickelt. Dies hat meine Überzeugung gestärkt, dass politische Bildung für unsere Demokratie essentiell ist und entsprechend im Lernplan mehr Platz benötigen würde. Ich freue mich auf den Austausch!
„Wir erleben in Europa das Erstarken reaktiver, rechter Kräfte, die den demokratischen Rechtsstaat in Frage stellen. Nur gemeinsam können wir dieser Entwicklung etwas entgegensetzen und die demokratischen Kräfte stärken.“

Teresa Becher
Ich arbeite als wissenschaftliche Mitarbeiterin für einen SPD-Abgeordneten und beschäftige mich täglich mit politischer Kommunikation, insbesondere auf Social Media. Als Sozial- und Politikwissenschaftlerin mit Fokus auf Demokratietheorien und Protestforschung lege ich großen Wert auf strategische und zielgerichtete Kommunikation. Durch meine Forschung zum digitalen Autoritarismus habe ich ein starkes Bewusstsein für gezielt verbreitete, spaltende Narrative entwickelt. Als Mitglied des Think Tanks Polis180 und Mitarbeiterin diverser NGOs habe ich diverse Kampagnen mitgestaltet, insbesondere aus der Perspektive junger Menschen. Meine Aktivismus-Erfahrung hilft mir, kommunikative Strategien so zu denken, dass sie praktisch umsetzbar sind.
„Demokratische Gesellschaften fallen auseinander – das ist gefährlich, weil Demokratie weit mehr ist als ihre Institutionen. Mit zukunftsorientierter, verbindender Kommunikation können wir mehr Verständigung ermöglichen und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken."

Michel Reimon
Ich war Journalist für verschiedene österreichische Magazine und habe einige politische Bücher geschrieben. Bei den globalisierungskritischen Protesten der frühen 2000er Jahre wechselte ich langsam zum Aktivismus, wurde Pressesprecher verschiedener Kampagnen und dann der Grünen. Für die kandidierte ich schließlich und saß in 3 Parlamenten (Europa, Nationalrat, Landtag). Auf mehreren social media Kanälen war ich der reichweitenstärkste österreichischen Abgeordnete.
Ende 2024 habe ich nicht mehr kandidiert und eine Beratungsfirma aufgebaut. Das läuft nun und meine Distanz zur Parteipolitik ist auch groß genug, nun suche ich wieder aktivistischen Anschluss und schreibe wieder Bücher.
„Ich bin Medienmensch und interessiere mich a) dafür, wie öffentlicher Diskurs Demokratie gestaltet b) wie die Digitalisierung das verschiebt."

Lukas Slepecki-Dobner
Ich bin bei YEP-Stimme der Jugend als Verantwortlicher für den Empowerment-Circle (Netzwerke und Pädagogik) tätig. Mein Ziel ist es, Jugendliche dabei zu unterstützen, ihre Stimmen zu stärken und aktiv an der Gestaltung ihrer Zukunft teilzuhaben. Mit meiner Ausbildung als Pädagoge an der Universität Wien und meiner langjährigen Erfahrung als Lehrperson habe ich ein tiefes Verständnis dafür entwickelt, wie partizipative Bildungsansätze und Community Building Jugendliche empowern können. In meiner Arbeit mit Jugendlichen finde ich innovative Wege, um junge Menschen aktiv in Entscheidungsprozesse einzubinden und ihre Potenziale zu fördern.
„Jugendliche müssen nicht nur gehört werden – sie müssen aktiv mitgestalten können.“

Clara Ruthardt
Ich arbeite als Projektmanagerin im Programm „Digitalisierung und Gemeinwohl“ der Bertelsmann Stiftung. Dort beschäftige ich mich mit der Rolle von Daten bei der Analyse und Stärkung digitaler Diskurse sowie bei der Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen. Zuvor habe ich Politik- und Verwaltungswissenschaften an der Universität Konstanz und der RGGU Moskau studiert und einen Master in Public Policy an der Sciences Po Paris erworben. Neben meiner Expertise in qualitativer und quantitativer Datenanalyse verfüge ich über umfangreiche Erfahrungen in politischer Umsetzung und Kommunikation. Diese habe ich unter anderem in der Politikberatung sowie durch Tätigkeiten im Deutschen Bundestag und bei der Europäischen Kommission gesammelt.
„Weltweit erstarken antidemokratische Kräfte, während das Vertrauen in Institutionen und unser Informationsökosystem sinkt. Diese gemeinsame Basis müssen wir stärken, um die großen Herausforderungen unserer Zeit gemeinsam zu meistern. Nur so gelingt eine resiliente Demokratie.“
Darauf sind wir stolz
Expert*innen in Österreich, Deutschland und der Schweiz haben wir bisher erreicht.
Veranstaltungen haben wir bisher (ko-)gehostet: online sowie live vor Ort.
Euro an Fördergeldern haben wir bisher für insgesamt neun Projekte verteilen lassen.
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Foto: Samuel Becker

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