Hier wächst eine kollektive demokratische Kraft

Unser Netzwerk

Markus Theunert
Seit 25 Jahren beschäftige ich mich als Fachperson, Autor und Aktivist mit der Frage, was (weisse cis) Männer beitragen können, um gerechte Geschlechterverhältnisse zu verwirklichen. Seit 2016 bin ich operativer Gesamtleiter des Dachverbands progressiver Schweizer Männer- und Väterorganisationen.
„In ihrem Mannsein verunsicherte Jungs und Männer sind anfällig für Verführungsbotschaften von rechts. Deshalb müssen wir männlichkeitsideologische Radikalisierungsdynamiken durchschauen und durchkreuzen.“

Pia Haertinger
Ich bin Mitbegründerin des Soziokratie Zentrum Augsburg und dessen Vorsitzende. Mein Anliegen ist es, mit Hilfe der Soziokratie in den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen - von Familie, über Vereine und Unternehmen bis hin zur Kommunalpolitik gemeinsam auf Augenhöhe gute Entscheidungen zu treffen. Jede Stimme zählt, gute Argumente, nicht Mehrheiten sind wesentlich. Im Rahmen des 2-jährigen Erasmus Plus Projekts "SONEC" (www.sonec.org) habe ich gemeinsam mit Brandenstein als Pilotprojekt einen ersten SONEC (soziokratischen Nachbarschaftskreis) in einem Stadtteil in Augsburg mit Fördermitteln von Demokratie Leben! und in enger Zusammenarbeit mit dem dortigen Quartiersmanagement gestartet.
Aktuell sind wir dabei, weitere soziokratische Nachbarschaftskreise vor Ort zu initiieren - mit dem Ziel, eine gut vernetzte, lebendige, gemeinwohlorientierte Nachbarschaftsstruktur auf der Basis von Selbstorganisation und inklusivem, stärkenden Miteinander aufzubauen. Über einen gemeinsamen Lehrauftrag mit Maria Brandenstein an der HSA zu "Partizipation und Empowerment mit Hilfe der Soziokratie" vermittle ich Studierenden der Sozialen Arbeit das Instrument der Soziokratie und das Potenzial von inklusiven Nachbarschaften. Ebenso in meiner hauptberuflichen Tätigkeit bei einem sozialen Träger biete ich ein soziokratisches Gruppenprogramm zum Empowerment von jungen wohnunglosen Menschen an. Mein größter Wunsch/Traum: die Verwirklichung von Kinder- und Schüler*innenparlamente nach dem Vorbild von Indien hier bei uns!
„Es braucht mehr denn je eine offene, transparente Kommunikations- und Beteiligungskultur, um auf allen gesellschaftlichen Ebenen gemeinsam Lösungsansätze zur Überwindung der Spaltungstendenzen in unserer Gesellschaft zu finden. Ich möchte gemeinsam mit anderen Akteur*innen der Frage nachgehen, was die wesentlichen Hebel sind, um ein stärkendes, fairer Miteinander zu fördern und die durch Angst, Ohnmacht und Fehlinformationen bedrohte Demokratie zu stärken?“

Anton Hartmann
Ich bin Content-Creator, Host mit Schwerpunkt auf gesellschaftspolitische Themen und Student der internationalen und europäischen Governance. Ich entwickle Social-Media-Konzepte für Museen und Medienhäuser, immer auf der Suche danach, wie man Geschichten erzählen kann, die für ein junges Publikum von Bedeutung sind.
„Ich brenne dafür, Politik wieder über Menschen verständlich zu machen"

Jan Renner
Ich bin Landesgeschäftsführer von Mehr Demokratie Bayern und beschäftige mich in meiner Arbeit mit dem Ausbau von demokratischen Mitgestaltungsmöglichkeiten für alle. Ganz konkret berate ich Initiativen in Bayern dabei, ihrem kommunalpolitischen Anliegen Gehör zu finden. Ob mehr Dialoge durch losbasierte Bürgerräte oder direktdemokratische Bürgerentscheide: Beteiligung ist vielfältig, muss aber auch von allen Seiten gelebt werden, damit sie funktioniert. Besonders im Bereich der Jugendbeteiligung ist hier noch Luft nach oben. Darum arbeite ich im Projekt „LOS jetzt!“ daran, Kinder- und Jugendbürgerräte in der DACH-Region zu fördern.
„Demokratie funktioniert nur zusammen. Trotz unterschiedlicher Ansatzpunkte ist es darum wichtig, dass sich verschiedenste Akteure auf gemeinsame Ziele verständigen. Denn die Bedrohungen der Demokratie halten Einzug in unsere Gesellschaft.“

Anna Grebe
Ich arbeite als Beraterin, Inputgeberin und Moderatorin an den Schnittstellen von Medien, Politik und Partizipation. Seit 2015 unterstütze ich Non-Profit-Organisationen, kommunale Politik und Verwaltung, Ministerien, Stiftungen, Verbände und Vereine in und bei Jugendbeteiligungsprozessen auf allen Ebenen.
Derzeit liegt mein Schwerpunkt auf feministischer Jugendbeteiligung und Mädchen*beteiligung sowie auf den macht- und demokratietheoretischen Anforderungen an Partizipation.

Tommy Vi
Ich bin Tommy und bin Pressesprecher bei Youth Lead the Change Germany e.V. Unter der Schirmherrschaft von Elke Büdenbender, setzte ich mich bundesweit mit dem Verein für kommunale Jugendhaushalte ein - und das schon erfolgreich in mehreren Kommunen.Ich unterstütze den Verein insbesondere in seiner strategischen Außenkommunikation gegenüber Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft. Ich möchte alle an einen Tisch holen, denn ich bin überzeugt, dass wir diese Vision nur gemeinsam verwirklichen können.
„Ich setze mich dafür ein, dass kommunale Entscheidungsträger*innen Kinder und Jugendliche nicht nur ernst nehmen, sondern ihnen echte Gestaltungsmacht in lokalen Entscheidungsprozessen ermöglichen.“

Charlotte Brekeller
Ich bin Charlotte und arbeite für das One Planet Lab Schweiz. Gemeinsam mit meinen Kolleg*innen beschäftige ich mich mit der Frage, wie wir innerhalb planetarer Grenzen gut leben können.
Ein zentrales Ziel unserer Kommunikationsarbeit ist es, die Themen Suffizienz und Postwachstum gesellschaftlich stärker zu verankern.
Mich motiviert, komplexe Zusammenhänge verständlich zu machen und Menschen für nachhaltige Lebensweisen zu begeistern, die nicht nur auf individuellem Verzicht beruhen, sondern auf strukturellem Wandel. Besonders wichtig ist mir dabei, kleine Organisationen und Projekte sichtbar zu machen, die mit innovativen Ansätzen zeigen, wie wir uns und unsere Systeme verändern können & wie dadurch ein gutes Leben für alle möglich wird.
„Ich setze mich für eine Kommunikation ein, die Zukunftsbilder schafft, ohne zu moralisieren und stattdessen Mut macht, gesellschaftlichen Wandel gemeinsam zu gestalten."

Birger Strahl
Ich bin Kommunikationsexperte, Trainer, Coach und Apotheker. Seit über 30 Jahren beschäftige ich mich damit, wie und warum Menschen handeln, was sie motiviert, Neues auszuprobieren und wie Wissenstransfer gelingt. Mein besonderer Fokus liegt heute aus dem systemisch-narrative Ansatz: Welche Erkenntnisse stecken in den Erfahrungen und Geschichten von Menschen? Wie lassen sie sich sichtbar machen und welche Chancen entstehen daraus im sozialen Kontext? Ich verstehe mich dabei als Unconsultant: Ich bringe nicht die Lösung, sondern schaffe den Raum, in dem Lösungen entstehen können.
„Kraft und Wirksamkeit entstehen durch Gemeinschaft.“

Paul Seidel
Ich bin Paul Seidel, 19 Jahre alt und komme aus Berlin. Knapp zwei Jahre lang war ich als stellvertretender Landeschüler*innensprecher Berlins aktiv und habe mich dort Woche für Woche für unsere Belange als Schüler*innen eingesetzt. Ich gehe auf eine Schule in Berlin Neukölln. Einem, wie vielleicht bekannt ist, sogenannten sozialen Brennpunkt. Besonders in Neukölln fällt jugendlichen Partizipation oft schwer, was Unterstützungsstrukturen hier besonders wichtig macht. Auch deshalb habe ich 2023 einen Verein gegründet, der gerade sozial benachteiligten Schülerinnen die Möglichkeit geben soll, sich politisch einzubringen und informiert zu bleiben.

Yussi Pick
Ich konzipiere seit 2011 wertebasierte Kommunikationsstrategien, unterstütze zivilgesellschaftliche Organisationen und demokratische Institutionen in Kommunkationsfragen. Davor und dazwischen war ich immer wieder in den USA tätig - unter anderem im HQ der Clinton Kampagne im Wahlkampf gegen Donald Trump. Schon dort hat mich beschäftigt, wie sich Propaganda verbreitet und bekämpfen lässt.
„Die Frage, wie uns unser demokratisches System erhalten bleibt, wir es aber so verändern, dass es wieder besser für die Mehrheit der Menschen funktioniert, ist für mich die Frage des Jahrzehnts - wenn wir überhaupt noch ein ganzes haben."

Michel Reimon
Ich war Journalist für verschiedene österreichische Magazine und habe einige politische Bücher geschrieben. Bei den globalisierungskritischen Protesten der frühen 2000er Jahre wechselte ich langsam zum Aktivismus, wurde Pressesprecher verschiedener Kampagnen und dann der Grünen. Für die kandidierte ich schließlich und saß in 3 Parlamenten (Europa, Nationalrat, Landtag). Auf mehreren social media Kanälen war ich der reichweitenstärkste österreichischen Abgeordnete.
Ende 2024 habe ich nicht mehr kandidiert und eine Beratungsfirma aufgebaut. Das läuft nun und meine Distanz zur Parteipolitik ist auch groß genug, nun suche ich wieder aktivistischen Anschluss und schreibe wieder Bücher.
„Ich bin Medienmensch und interessiere mich a) dafür, wie öffentlicher Diskurs Demokratie gestaltet b) wie die Digitalisierung das verschiebt."

Max Bohm
Ich bin bei Faktor D Geschäftsführer in Berlin. Wir brauchen ein Update, das Demokratien resilienter macht und sie gleichzeitig in die Lage versetzt sich an neue Gegebenheiten anzupassen. Daran arbeiten wir bei Faktor D(emokratie): Wir entwickeln gemeinsam mit Akteursgruppen Strategien, um Demokratie besser zu machen. Denn wir sind überzeugt, die Herausforderungen sind so groß, dass wir sie nur gemeinsam lösen können. Solche kollektiven Transformationsprozesse bestimmen auch meinen bisherigen Werdegang: Erst im Soziologiestudium, dann im Change-Management einer Unternehmensberatung, einem Behavioral-Change-Start-up zum Thema Energieeffizienz und der Politikberatung.
„Vieles, was wir für gegeben gehalten haben befindet sich aktuell imWandel. Mich interessiert die Frage, wie möglichst viele Menschen diesen Wandelmitgestalten können, statt einige wenige.“

Zoe Zehetner
Nach meinem Studium der Internationalen Entwicklung und verschiedenen Ausbildungen wie z.B. Art of Hosting hat es mich wieder auf das Land gezogen. Hier arbeite ich nun mit großer Begeisterung als Prozessbegleiterin im Bereich der Jugendbeteiligung. Junge Menschen dabei zu unterstützen Selbstwirksamkeit zu erfahren ist mir dabei ein großes Anliegen.
„Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, welche kreativen und großartigen neuen Wege entstehen können, wenn Menschen sich zusammenschließen und gemeinsam an Lösungen arbeiten.“

Manuel Grebenjak
Ich bin Mitbegründer von radius und unterstütze Organisationen aus sozialen Bewegungen und Aktivist:innen in Bereichen wie Kommunikation, Kampagnen und Strategiefindung. Ich selbst war und bin vor allem in der Klimabewegung aktiv und habe bei verschiedenen NGOs gearbeitet, in Österreich und Spanien sowie auf internationaler Ebene. Studiert habe ich Kommunikations- und Politikwissenschaft in Wien sowie Politische Ökologie in Barcelona. Im Jahr 2024 habe ich das Buch “Kipppunkte: Strategien im Ökosystem der Klimabewegung” herausgegeben, das sich mit Entwicklung, Stand und Zukunft der Klimabewegung im deutschsprachigen Raum beschäftigt und an dem 70 Personen aus der Bewegung mitgearbeitet haben.
„Echter sozialer Wandel kommt immer von unten und genau diese Veränderung von unten möchte ich mit meiner Arbeit unterstützen.“

Thomas Weltner
Ich bin Designer und Coach mit künstlerischem, grafischem und systemischem Background. Ich unterstütze spielerisch, visuell und co-kreativ in Teamentwicklung, Führung, Veränderung, Übergang, Innovation und in persönlicher Entwicklung. Ich bin leidenschaftlicher Netzwerker, Interviewer, Kunst-Kurator, Mentor und Sportler. Auf Expedition durch die Arbeitswelt – als Entdecker und Innovator im Kontext von New Work – trifft man mich immer wieder an wechselnden Orten.
„Ich brenne dafür, Menschen in ihre kreative Kraft zu bringen und dadurch Synergien freizulegen. Seien wir ehrlich: Wir alle wissen doch um unsere intuitiven und explorativen Fähigkeiten als Kinder. Diese Ressourcen sind noch immer vorhanden. Nutzen und vernetzen wir sie – zur Lösung der großen Herausforderungen unserer Zeit. Weltrettung: kinderleicht.“

Gerhard Schuster
Ich bin seit über 25 Jahren für Ideen zur Weiterentwicklung und Stärkung der Demokratie aktiv. Gemeinsam mit Fragen, was ein freies Kultur- und Geistesleben bedeutet und wie konkrete solidarische Ansätze für die Wirtschaft und das Geld aussehen können, geht es mir um ein neues gesellschaftliches Gesamtbild. Ich bin Vorstandsmitglied des Vereins IG-EuroVision in Wien und des Internationalen Kulturzentrums Achberg e.V., einer zivilgesellschaftlichen Werkstatt und Wiege der modernen deutschen Demokratiebewegung. Mit dem Projekt European Public Sphere moderiere ich vielfältige Kuppelgespräche zur Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft im ökologischen Jahrhundert.
„Sind gemeinsame Strategien überhaupt so naheliegend? Was wären die Bedingungen dafür, dass solchermaßen gefasste Strategien dann auch ein wirkliches, also erwünschtes Ziel erreichen? Anfangen könnten wir mit tiefem Interesse an den Gedanken, Ideen und Initiativen anderer und mit einem großzügigen Unterstützen, da wo wir Gemeinsamkeit erleben.“

Noa Dibbasey
Es gibt unglaublich viele Arten, wie Demokratie gelebt werden kann – ihre Vielschichtigkeit fasziniert mich. Dass ich als Praktikantin bei Faktor D diese Demokratie-Diversität mittels verschiedener Prozesse und in verschiedenen Ländern fördern und mittragen kann, bedeutet mir viel. Bereits in meiner Matura-Arbeit habe ich mich mit der Frage beschäftigt, wie wir die Partizipation von jungen Menschen in unserer Demokratie fördern können. Danach habe ich im Politik-Ressort einer Schweizer Zeitung gearbeitet und eine Kolumne über die Lebensrealität junger Menschen geschrieben. Jetzt studiere ich – neben meiner Arbeit bei Faktor D – in Bern Sozialwissenschaften und Data Science, wo ich mich erneut auf den Schwerpunkt Demokratie konzentriere.

Björn Kunter
Ich leite das Projekt “LOVE-Storm: Gemeinsam gegen Hass im Netz” und ist für die strategische Entwicklung zuständig. Ich engagiere mich seit den neunziger Jahren als Trainer für Zivilcourage und gewaltfreie Bewegungen weltweit. Unter anderem entwickelte ich das Konzept der “Aktiv gegen Rechts”-Großtrainings und förderte als Geschäftsführer des Bund für Soziale Verteidigung (2005-2013) die Verbreitung des No Blame Approach gegen Mobbing. Ich bin der kreative Kopf hinter LOVE-Storm und entwickelte das Projekt vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen als Betroffener.
„Demoratie ist - Wenn sich alle sicher fühlen und niemand ausgegrenzt wird.“

Norbert Stute
Ich bin Gründer und Leiter von Bessere Welt Info und von Beruf Facharzt für Hämatologie.Bessere Welt Info ist eine gemeinnützige Online-Enzyklopädie für eine bessere Welt mit informativen Texten und sorgfältig ausgewählten Links.Sie bietet eine kollaborative Plattform für die Zivilgesellschaft und Demokratie mit 750.000 Links auf Deutsch und Englisch. Als solche empfiehlt sie sich als ein wichtiger Teil des Demokratie-Playbooks. Experten, NGOs und Aktivisten sind eingeladen, ihr Wissen und ihre Ressourcen zu teilen.
„Bessere Welt Info ausbauen und bekannter machen – Wissen teilen und Synergien nutzen für eine bessere Welt. Frieden, Umwelt, Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit stehen dabei neben Bildung und Politik im Mittelpunkt.“

Christian Fischer
Ich arbeite an der Schnittstelle von Gesellschaft, politischer Teilhabe und Kunst. Vor, während und nach meinem Masterstudium in Art in Public Spheres habe ich partizipative Reallabore konzipiert und geleitet. Dort entwickelten Menschen aus der Dominanzgesellschaft gemeinsam mit marginalisierten Gruppen – im Sinne einer kunstbasierten sozialen Praxis – öffentlich Zukunftsbilder inszenierten. Als Co-Geschäftsleiter des Eritreischen Medienbunds Schweiz verantworte ich unter anderem das Projekt „Demokratie leben“. Mich motivieren soziale und künstlerische Transformationsprozesse und die Frage, wie durch Kollaboration und Intervention neue Zugänge und Teilhabe entstehen können.
„Demokratie verteidigen heißt heute, die Erfahrungen und Bedürfnisse der postmigrantischen Gesellschaft mitzudenken. Das gelingt nur, wenn demokratische Akteur*innen ihre Kräfte bündeln und Strategien in gemeinsamen Bündnissen abstimmen.“

Lena Groh-Trautmann
Als Geschäftsführerin der Servicestelle Jugendbeteiligung e.V. kann ich meinen sozialwissenschaftlichen Hintergrund mit strategischer Organisationsentwicklung und ihrer Praxiserfahrung in der freien, inklusiven Kinder- und Jugendarbeit sowie der politischen Jugendbildung verbinden. Die Servicestelle Jugendbeteiligung engagiert sich im Rahmen unterschiedlicher Projekte und Angebote für eine jugendgerechte und zukunftsfähige Demokratie und insbesondere für die wirksame und inklusive Beteiligung von Kindern- und Jugendlichen.
„Ich erhoffe mir gemeinsames, mutiges Anpacken und wertvolle wie praktikable Impulse für unsere Demokratie. Demokratie heißt, sich einzumischen und gemeinsam Gegenwart und Zukunft zu gestalten. Mit dem Innovationsprozess wollen wir Ideen und Projekte nach vorne bringen, die dafür sorgen, dass alle wirksam mitgestalten können. Insbesondere auch Kinder und Jugendliche.“

Alina Schütze
Ich setze mich als Beteiligungsexpertin für demokratische Teilhabe in gesellschaftlichen Transformationsprozessen ein. Mein Zugang zur Partizipation entstand über gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung – heute unterstütze ich Kommunen, Landesverwaltungen und Ministerien dabei, Beteiligung wirksam, inklusiv und strategisch zu gestalten. Besonders interessiert mich, wie digitale Werkzeuge mit analogen Formaten zusammenspielen können, um möglichst vielen Menschen eine Stimme zu geben. Bei Make.org arbeite ich außerdem an der Integration demokratischer KI in Partizipationsprozessen.
„In Zeiten großen Vertrauensverlusts in demokratische Institutionen müssen wir uns zusammentun, um dieses Vertrauen wiederherzustellen. Gesellschaftliche Transformation lebt von wirksamer Teilhabe und Kooperation – online sowie offline.“

Karin Schröder
Ich bin Sozialarbeiterin sowie seit langem vielfältig ehrenamtlich engagiert, u.a. als Kommunalpolitikerin - aktuell parteiübergreifend in mehreren Initiativen in Dortmund. Ich sehe mich als politische Sozialarbeiterin bzw. soziale Politikerin. Beruflich wie ehrenamtlich habe ich mich immer eingesetzt für niedrigschwellige Informationen und zielgruppenspezifische Teilhabe, sodass alle unsere Demokratie mitgestalten können. Eine wichtige Voraussetzung hierfür ist m.E. eine gute Daseinsvorsorge in allen Lebensbereichen, für deren Wiederbelebung ich mich seit langem einsetze. Seit 2018 engagiere ich mich in Dortmund für eine ethische Wirtschaftspolitik entlang der gesamten Lieferkette nach dem Modell der Gemeinwohlökonomie (GWÖ).
„Ich kämpfe für eine repräsentative Demokratie durch den systematischen Einsatz von Bürgerräten nach dem Beispiel des permanenten Bürgerdialogs in Ostbelgien. Eine weitere Herzensangelegenheit ist ein gesellschaftspolitischer Paradigmenwechsel in der Definition - und letztlich in der materiellen Bewertung - von gesellschaftspolitisch notwendiger Arbeit, beruflich wie ehrenamtlich erbracht.“

Caroline Schmüser
Die Meinungsfreiheit gilt als einer der Grundsätze von Demokratie. Doch auch in demokratischen Staaten kann nicht jeder Mensch seine Stimme in gleicher Weise erheben: Diskriminierung schafft verschiedene Formen von (oft unsichtbaren) Barrieren. In meiner journalistischen Arbeit möchte ich dazu beitragen, solche Barrieren abzubauen: Als Redakteurin beim basisdemokratisch organisierten Wiener Medienkollektiv "Unter Palmen", Trainerin für Medienkompetenz an Schulen oder Co-Organisatorin von Schreibwerkstätten für mehr Diversität im Musik- und Kulturjournalismus.
„Die Ergebnisse der EU-Wahl zeigen: Rechte Stimmen in Europa erstarken. Demokratische Akteur*innen müssen eine gemeinsame Sprache finden, um menschenfeindlichen Parolen entschieden wie produktiv entgegenzustehen.“

Ioannis Theocharis
Durch mein Studium der Biomedizintechnik habe ich ein tiefes Verständnis für dynamische Prozesse, Rückkopplungsschleifen und Schwellenwerte in Systemen entwickelt. Ich war in der Lage, eine probabilistische Perspektive auf Phänomene anzuwenden und erkannte, dass Schwellenwerte einen qualitativen Unterschied in der Art und Weise machen können, wie sich Systeme reproduzieren. Während der Wirtschaftskrise in Griechenland habe ich versucht, meine Ingenieursperspektive anzuwenden, um die Situation zu verstehen. Ich merkte jedoch schnell, dass das Paradigma, das ich benutzte, mich nicht vollständig darauf vorbereitete, sozio-technische Wirtschaftssysteme zu verstehen. Diese Erkenntnis führte mich zu einem weiterführenden Studium der Volkswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten ökologische und politische Ökonomie, wo ich lernte, die Grenzen von Win-Win-Erzählungen zu erkennen. Ich erkannte auch, dass strukturelle Perspektiven allein nicht ausreichen, um Demokratien zu verstehen. In der nächsten Phase meiner akademischen Laufbahn in den Sozialwissenschaften wandte ich transdisziplinäre Ansätze an und nutzte Methoden der Zukunftsforschung, um die mentalen Infrastrukturen von Individuen zu untersuchen, die die Pfadabhängigkeit von Systemen aufrechterhalten.
„Die Ergebnisse der Europawahlen zeigen, dass sehr viele Menschen nicht bereit sind zu akzeptieren, dass wir uns in einer multiplen Krise befinden und sich der autoritären Stabilisierung des Status quo zuwenden. Der Status quo kann aber nicht mehr garantiert werden, weil er Teil des Problems ist. Wenn es uns nicht gelingt, widerständige, transformative und emanzipatorische Mehrheiten zu bilden, werden wir in die Spirale der autoritären Paranoia geraten.“

Jessica De Bernardini
„Ich hoffe, dass die kollektive Intelligenz, die vielfältigen Blickwinkel und die innovative Aufwallung dazu führen, dass andere, kreative und pragmatische Ideen entstehen. Ich hoffe, dass diese Ideen es jungen Menschen ermöglichen werden, ihre Rechte wahrzunehmen, sich für das Gemeinwohl zu begeistern und sich auf kommunaler Ebene zu engagieren.“

Fabienne Odermatt
„Ich brenne für gesellschaftlichen und persönlichen Wandel. Deshalb widme ich mich seit dem Studium der Internationalen Beziehungen und Zusammenarbeit, dem Aufbau und Ausbau von sozialen Innovationen. Dabei war mir vor allem der Fokus auf Jugendliche immer besonders wichtig (euforia, Rock your life!, Step into Action und Reatch). Seit ich selbst Kinder habe und ‚lokaler‘ lebe, habe ich auf Gemeindeebene immer wieder Initiativen gestartet um meine Gemeinde lebensfreundlicher für Jugendliche und Kinder zu machen. Auch die Methodik rund um das Thema Partizipation von Jugendlichen finde ich super spannend. Ich erhoffe mir Inspiration und die Unterstützung durch Gleichgesinnte.“

Christina Krakovsky
Darauf sind wir stolz
Expert*innen in Österreich, Deutschland und der Schweiz haben wir bisher erreicht.
Veranstaltungen haben wir bisher (ko-)gehostet: online sowie live vor Ort.
Euro an Fördergeldern haben wir bisher für insgesamt neun Projekte verteilen lassen.
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Foto: Samuel Becker

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